… Programm 2011
… Termine
28.02.2012
19.30 – 21.30 Uhr
Lesung von Margot BARNARD: „Ich sehe Dich nie wieder!“ Erinnerungen für die Zukunft.
Siegburg – Stadtmuseum,
Markt 46, 53721 Siegburg
Eintritt: 5,00 €,
erm. 4,00 € (für Mitglieder des Fördervereins Gedenkstätte)
Eintrittskarten an der Abendkasse oder im Vorverkauf:
Archiv des Rhein-Sieg-Kreises,
Kaiser-Wilhelm-Platz 1,
53721 Siegburg
18.03.2012
14.45 Uhr:
Vortrag + Musik "Die Kabbalat Schabbat (Schabbatempfang) musikalisch im Wandel der Zeiten"
Gedenkstätte WindeckRosbach
Eintritt frei
25.03.2012
Führung durch die Synagoge Köln mit anschließendem Essen in der koscheren Kantine Weiß.
16.00 Uhr
Synagoge, Roonstraße 50,
50674 Köln
Teilnahmegebühr: 5,00 €
Fahrtkosten und Kosten für koscheres Essen trägt der Teilnehmer.
Persönliche Anmeldung im Kreisarchiv erforderlich!
Maximale Teilnehmerzahl: 40 Personen
Anmeldung:
Tel.: 02241/2928 oder
Fax: 02241/13-3271 oder
FVgedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de
… Links
Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg"

Anlässlich des 50. Jahrestages der so genannten "Reichskristallnacht" hat der Rhein-Sieg-Kreis 1988 die Einrichtung einer Gedenkstätte beschlossen, die den Zugang zu einer umfangreichen Dokumentation des jüdischen Lebens an der Sieg bietet. Gleichzeitig soll damit ein Beitrag zur Erinnerungsarbeit und öffentlichen Auseinandersetzung mit einem der verheerendsten Kapitel deutscher Geschichte geleistet werden. Hilde Seligmann stellte dazu das Haus ihres verstorbenen Schwiegervaters, des jüdischen Altwarenhändlers Max Seligmann, zur Verfügung. Das ehemalige, ca. 200 Jahre alte Wohnhaus der Familie in der Bergstraße in Windeck-Rosbach wurde am 28. August 1994 seiner neuen Nutzung als Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" der Öffentlichkeit übergeben.

In den elf Räumen des zweigeschossigen Fachwerkhauses und der mit Originaleinrichtung erhaltenen Werkstatt werden Religion und Kultur, Arbeit und Alltag, aber auch Verfolgung und Vernichtung der ehemals in der Siegregion lebenden Juden erläutert. Ein eigens erstellter Neubau bietet als Vortragsraum Platz für Veranstaltungen und Einführungen in die Thematik sowie für die Arbeit mit Schulklassen und anderen Gruppen.
Die wissenschaftliche und personelle Betreuung der Gedenkstätte sowie die weitere Erforschung und Aufbereitung jüdischer Geschichte im Siegraum liegen in der Hand des Archivs des Rhein-Sieg-Kreises. Unterstützt wird das Projekt durch den "Förderverein Gedenkstätte Landjuden an der Sieg e.V.".

Themen
Ausgehend von der wechselvollen Geschichte der Familie Seligmann beschreibt die Dauerausstellung in einer umfangreichen Sammlung von Bild- und Textmaterial Entstehung und Blütezeit der jüdischen Gemeinden entlang der Sieg sowie ihre völlige Zerstörung während der Zeit des Nationalsozialismus.
- Jüdische Religion
Geschichte der Stifterfamilie Seligmann
- Juden an der oberen Sieg
- Juden im Bröltal
- Juden an der unteren Sieg
- "Landjuden" - wirtschaftliche und soziale Stellung
- Holocaust: Zeit der Verfolgung und Vernichtung 1933-1945
- Jüdische Friedhöfe
Stifterfamilie
Seit Beginn des 19. Jahrhundert waren Mitglieder der Familie Seligmann in Rosbach ansässig. Moses Seligmann hatte 1888 maßgeblichen Anteil an der Gründung der Rosbacher Synagogengemeinde.
Zahlreiche Dokumente und Fotos, die die Stifterin Hilde Seligmann zur Errichtung der Gedenkstätte im Haus ihrer Schwiegereltern zur Verfügung stellte, erzählen die Geschichte dieser Familie.Anschrift
Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg"
Öffnungszeiten
Jeden Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr sowie
Kontakt
Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg"
So finden Sie uns...
Öffentliche Verkehrsmittel:
PKW-Anreise:
In Rosbach ist die Gedenkstätte ausgeschildert. Parkplätze für PKW sind vorhanden.