A A A

Schriftgröße ändern


weitere Infos

» Sie haben noch Fragen?


Wehr- und Zivildienstangelegenheiten

Hier obliegt dem Rhein-Sieg-Kreis die Aufnahme und Prüfung von Anträgen auf Freistellung und Unabkömmlichstellung (UK-Stellung) vom Wehr- oder Zivildienst

Freistellung vom Wehrdienst
bedeutet, dass ein Wehr- oder Zivildienstpflichtiger durch eine mindestens 6-jährige Verpflichtung zum Dienst bei einer anerkannten Hilfsorganisation (z. B. DRK, Freiwillige Feuerwehr,  Johanniter, Malteser, THW usw...) von der Ableistung des Wehr- oder Zivildienstes freigestellt wird.
Die Freistellung muss vom Wehrpflichtigen über die jeweilige Hilfsorganisation beim Rhein-Sieg-Kreis beantragt werden. Nach Prüfung der Voraussetzungen wird hier über die Freistellung entscheiden.

Unabkömmlichstellung
heißt, dass ein Arbeitgeber für seinen Beschäftigten, der eine Einberufung zum Wehr- oder Zivildienst erhalten hat, die Verschiebung der Einberufung auf einen späteren Zeitpunkt beantragen kann (UK-Stellung).
Die Anforderungen an eine Uk-Stellung sind relativ hoch und auf dringende Ausnahmen beschränkt. Ein solcher Ausnahmefall liegt vor, wenn es sich beim Wehrpflichtigen um eine unentbehrliche Führungs- und/oder Schlüsselkraft im zivilen Bereich handelt, die anderweitig nicht ersetzt werden kann. Das gilt jedoch nur für den Spannungs- oder Verteidigungsfall.
In Friedeszeiten gibt es in diesen Fällen das Instrument der Zurückstellung vom Wehr- oder Zivildienst. Diese muß dann von dem Wehr- oder Zibildienstpflichtigen unmittelbar bei seinem zuständigen Kreiswehrersatzamt oder dem Bundesamt für den Zivildienst beantragt werden.

Bei Fragen zur Frei- und Zurückstellung beraten wir Sie gern.