Lebensmittelüberwachung

Aufgabe der Lebensmittelüberwachung ist es, Verbraucher vor gesundheitlichen Gefahren sowie vor Irreführung und Täuschung zu schützen.


Der Überwachung unterliegt der gesamte Verkehr mit Lebensmitteln tierischer und pflanzlicher Herkunft, aber auch mit Bedarfsgegenständen, kosmetischen Mitteln und Tabakerzeugnissen auf allen Stufen der Produktion bis zur Abgabe an den Verbraucher. Zu den Bedarfsgegenständen zählt alles, was mit Lebensmitteln aber auch mit dem menschlichen Körper direkt in Kontakt kommen kann, z.B.  Essbestecke, Kleidungsstücke oder auch Spielzeug.

Ziel der amtlichen Lebensmittelüberwachung ist:
  • Der Schutz der Gesundheit des Verbrauchers
     
  • Der Schutz des Verbrauchers vor Irreführung und Täuschung
     
  • Die sachgerechte Information des Verbrauchers
 
Erreicht wird dies durch allgemeine, unangekündigte Hygienekontrollen in Lebensmittelbetrieben, Probenentnahmen, sowie durch Beratungsgespräche und Öffentlichkeitsarbeit.
 
Im Rhein-Sieg-Kreis führen Lebensmittelkontrolleure, Tierärzte und amtl. Kontrollassistenten jedes Jahr an die 4000 Kontrollen durch, ca. 3300  Proben werden jährlich genommen und untersucht.
So werden regelmäßig alle Produktions- und Handelsbetriebe wie z.B. Küchen, Gaststätten, Kantinen sowie der Handel auf  Wochenmärkten kontrolliert.
 

Wie häufig die Betriebe überprüft werden richtet sich nicht nach dem Zufallsprinzip, sondern nach der Höhe des Risikos. Hierzu werden die erfassten Betriebe in Risikokategorien eingestuft.
Die Häufigkeit der Kontrollen richtet sich nach:

- baulicher Beschaffenheit der Betriebsstätte
- Hygienemanagement im Betriebsablauf wie Produkt-, Produktions- und Personalhygiene
- nach der Art der Erzeugnisse, insbesondere ihree Haltbarkeit
- der Art und Produktionsumfang des Betriebes
- Einhaltung lebensmittelrechtlicher Bestimmungen und Rechtsvorschriften in der Vergangenheit
- Durchführung von betrieblichen Eigenkontrollmaßnahmen
- nach der Qualifikation des Betriebspersonals
- dem bestimmungsgemäßen Verzehr oder Gebrauch der Erzeugnisse durch empfindliche oder gefährdete Personengruppen.
 


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