Alten- und Pflegeheimhygiene

Altenheim 
Alten- und Altenpflegeheime sind durch das Zusammenleben und die Zusammenarbeit einer Vielzahl von Menschen von besonderer hygienischer Bedeutung. Sie bedürfen deshalb großer Aufmerksamkeit, um das Wohlbefinden und die Gesundheit - besonders auch im Hinblick auf Infektionskrankheiten - zu sichern.

 
Für ältere Menschen mit gemindertem Allgemeinzustand oder bei bestimmter medikamentöser Behandlung und Personen mit Vorerkrankungen oder Immunschwäche besteht immer eine erhöhte Infektionsgefahr. Mit der gestiegenen Lebenserwartung nimmt besonders im Alter zwangsläufig auch die Zahl der Personen mit chronischen Krankheiten, Behinderungen, Multimorbidität und Pflegebedürftigkeit zu. Infektionen haben in Alten- und Altenpflegeheimen eine erhebliche epidemiologische Bedeutung hinsichtlich Morbidität und Mortalität.

 
Einen zusätzlichen Risikofaktor stellt das gemeinschaftliche Wohnen und Betreuen dar. Diese Gefährdung kann durch das hygienebewusste Verhalten aller Mitarbeiter und die enge Zusammenarbeit zwischen Heimleitung, den behandelnden Ärzten und dem zuständigen Gesundheitsamt verringert werden.

 
Nach § 36 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) müssen Gemeinschaftseinrichtungen die innerbetrieblichen Verfahrensweisen zur Infektionshygiene in Hygieneplänen festlegen. Sie unterliegen der infektionshygienischen Überwachung durch das Gesundheitsamt.

 

 
Ansprechpartner:

 
Gesundheitsaufseher(innen)
Telefon: 02241/ 13-2727
Fax: 02241/ 13-3181