Natur- und Landschaftsschutz

Informationen über den Arten-, Natur- und Landschaftsschutz, die Landschaftsplanung und die Schutzgebiete im Kreisgebiet.


Die geologischen, bodenkundlichen, meteorologischen und topographischen Gegebenheiten formen die Landschaften im Rhein-Sieg-Kreis so vielfältig wie nur wenige in Nordrhein-Westfalen. Diese Landschaften zu schützen, ihre Eigenarten und Vielfalt zu bewahren und das Arteninventar zu erhalten gehört zu den vorrangigen Aufgaben des Amtes für Umwelt- und Naturschutz.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie einiges über die verschiedenen Aufgaben und Dienstleistungen des Amtes. Nutzen Sie die Informationsquellen, die ständig fortgeschrieben werden und wenden sich an das Umwelttelefon, wenn Sie Wünsche zur Verbesserung haben.
 
 
 
 

 

 

Dienstleistungen, Aufgabenbereiche und Ansprechpartner im Bereich Naturschutz des Amtes für Umwelt- und Naturschutz

 

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Aktuell: Bezirksregierung beschließt Teilaufhebung eines Landschaftsschutzgebietes in Ruppichteroth

Die Bezirksregierung hat im Bereich der Winterscheider Mühle, Ruppichteroth, in zwei Bereichen das Landschaftsschutzgebiet (LSG) aufgehoben. Karte und Text hier.

(1. Dezember 2017)

Aktuell: Offenlage des geplanten Naturschutzgebietes „Auf der Scheidthecke und Hover Bachtal" beendet

Für das geplante Naturschutzgebiet  „Auf der Scheidthecke und Hover Bachtal" in der Gemeinde Ruppichteroth fand in der Zeit vom

19.10.2017 bis 28.11.2017 (einschließlich)  während der Öffnungszeiten des Kreishauses die Offenlage statt. Die Unterlagen konnten im Kreishaus eingesehen werden.

Seit dem 11.10.2017 besteht für das Gebiet die gesetzliche Veränderungssperre gem. § 48 Abs. 3 LNatSchG, d.h. es sind alle Änderungen verboten. Die zum Zeitpunkt der Bekanntmachung ausgeübte rechtmäßige Bewirtschaftungsform bleibt hiervon unberührt.

Das Verfahren wird federführend von der Bezirksregierung Köln betrieben.

(Dezember 2017)

Aktuell: Naturschutzgebiet "Heckberg" +++ Verordnung verabschiedet

Die aktualisierte ordnungsbehördliche Verordnung über das Naturschutzgebiet "Heckberg" in der Gemeinde Much wurde zum 30.5.2017 verabschiedet und inzwischen veröffentlicht. Sie löst die alte Verordnung aus dem Jahr 1994 ab und gilt 20 Jahre, sofern nicht vorher ein rechtskräftiger Landschaftsplan aufgestellt wird.

Bei dieser Neufassung ist es zu keiner räumlichen Veränderung gekommen. Zu der jetzt gültigen Verordnung gelangen Sie hier

(4. Oktober 2017)

Aktuell: Änderung des Landschaftsplanes Nr. 1 "Niederkassel" - In Kraft seit 30.6.2017

Der Landschaftsplan Nr. 1 „Niederkassel“ wurde bei der Bezirksregierung Köln gem. § 18 LNatSchG NRW angezeigt. Die Bezirksregierung Köln hat mit Verfügung vom 21.3.2017 festgestellt, dass Rechtsmängel im Sinne des § 21 LNatSchG NRW bei Beachtung von Nebenbestimmungen nicht festgestellt werden können. Der Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises hat am 4.4.2017 beschlossen, den Nebenbestimmungen der Verfügung vom 21.3.2017 beizutreten.

Der Landschaftsplan wird seit dem 29.06.2017 auf dieser Seite im Internet bereitgestellt. Die Satzung tritt am 30.06.2017 in Kraft.

Der Landschaftsplan wird mit Text und Karten im Kreishaus, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg bei der unteren Naturschutzbehörde  während der Dienstzeiten zur Einsicht bereitgehalten. Ein individueller Termin für die Einsichtnahme und Erteilung von Auskünften kann mit Frau Sabine Lwowski, Tel. 02241-132508, sabine.lwowski@rhein-sieg-kreis.de oder Herrn Marius Heinisch, Tel. 02241-133440, marius.heinisch@rhein-sieg-kreis.de vereinbart werden.

Mit dem In-Kraft-Treten der Satzung zur Neuaufstellung des Landschaftsplanes Nr. 1 „Niederkassel“ wird der am 14.4.1992 in Kraft getretene Landschaftsplan Nr. 1 „Niederkassel“ in seinem Geltungsbereich aufgehoben. Für den Bereich des Rheidter Werthes gilt weiterhin der Landschaftsplan in der Fassung vom 14.4.1992

Den aktuellen Plan finden Sie unter  Bekanntmachungen   und unter Landschaftsplanung  
(30. Juni 2017)

Aktuell: Neuaufstellung des Landschaftsplanes Nr. 7 "Siegburg-Troisdorf-Sankt Augustin"

Der Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises hat am 4.4.2017 die Neuaufstellung des rechtskräftigen Landschaftsplanes Nr. 7 „Siegburg-Troisdorf-Sankt Augustin“ (LP 7) beschlossen. Der Beschluss wurde am 29. Juni 2017 bekanntgemacht.

Das Plangebiet des Landschaftsplanes Nr. 7 umfasst Teilgebiete der Städte Siegburg, Troisdorf, Sankt Augustin und Lohmar. Der derzeit rechtskräftige Landschaftsplan Nr. 7 soll in seiner Abgrenzung im Osten um einen Teilbereich der Stadt Siegburg erweitert werden. Der Geltungsbereich des Landschaftsplans erstreckt sich auf den Außenbereich im Sinne des Bauplanungsrechts. Die Übersichtskarte des Geltungsbereiches des Landschaftsplanes ist auf der Seite des Landschaftsplanes Nr. 7 einsehbar.

Derzeit sind Beauftragte der LANUV (Landesanstalt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW) in dem Landschaftsplangebiet unterwegs, um Untersuchungen und Kartierungen durchzuführen. Grundstücke im Planbereich dürfen hierfür betreten werden.
(30. Juni 2017)

Drohnenflug in Naturschutzgebieten unzulässig

Seit dem 7. April 2017 sind klare Regeln für das Betreiben der kleinen Drehflügler in Kraft:

Man unterscheidet zwischen Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen: Flugmodelle werden ausschließlich privat genutzt und dienen allein dem Sport oder der Freizeitgestaltung, wiegen weniger als 5 Kilogramm und haben einen Elektromotor. Bei gewerblicher Nutzung gelten alle Flugmaschinen als unbemannte Luftfahrtsysteme.

Alle Flugmaschinen ab 250 Gramm Startgewicht müssen demnächst mit Namen und Anschrift gekennzeichnet sein, ab 2 Kilogramm müssen besondere Kenntnisse beim Betrieb nachgewiesen werden. Ab einem Gewicht von 5 kg ist für den Betrieb generell eine Erlaubnis bei der Landesluftfahrtbehörde, in NRW die Bezirksregierung Düsseldorf, einzuholen.

Die neue „Drohnen-Verordnung“ regelt aber auch zahlreiche Fälle und Gebiete, in denen der Betrieb von Drohnen generell untersagt ist. Überflugverbote  gelten z.B. bei fremden  Wohngrundstücken, Menschenansammlungen, Einsatzorte der Rettungskräfte und Polizei, von Industrieanlagen, Landesbehörden und Kontrollzonen von Flughäfen.

Auch über Naturschutzgebieten und Nationalparks ist der Einsatz von Drohnen regelmäßig verboten. In diesen Vorrangzonen für den Biotop- und Artenschutz sind jegliche Störungen der Tier- und Pflanzenwelt untersagt. Ausnahmen kann die untere Naturschutzbehörde im Einzelfall zulassen, z.B. zu wissenschaftlichen Zwecken oder zum Monitoring von Naturschutzmaßnahmen, sofern sichergestellt ist, dass bei der Befliegung keine Störung des Gebietes und der Arten erfolgt.

Solche Ausnahmeerlaubnisse sind nur bei der Bezirksregierung Düsseldorf/Flugaufsicht zu beantragen,  die dann die untere Naturschutzbehörde beteiligt. Ein Infoblatt liegt im Foyer des Kreishauses aus.

Ausführliche Infos zum Betrieb von Drohnen finden Sie unter
www.bmvi.de/drohnen
(25.5.2017)

Aktuell: Kreistag beschließt Aufstellung des Landschaftsplans Nr. 3 „Alfter“

Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 4.April 2017 beschlossen, für die Gemeinde Alfter erstmals einen Landschaftsplan – den Landschaftsplan Nr. 3 – aufzustellen. Damit möchte der Rhein-Sieg-Kreis, als Träger der Landschaftsplanung, Schutz und Pflege von Fauna und Flora in dieser Region fort entwickeln.
„Eine Vielzahl von naturschutzfachlichen Gründen sprechen für die Aufstellung eines Landschaftsplans. Dazu gehören beispielsweise das national bedeutsame Waldreservat Kottenforst oder die weitgehend naturnahen Bachtäler“, erläutert Christoph Schwarz, Umweltdezernent des Rhein-Sieg-Kreises.
So bilden die Bachtäler rund um Alfter wertvolle Biotope, die auch für die Frischluftzufuhr für das Stadtgebiet von Bonn wichtig sind. Aufgelassene Abgrabungsflächen rund um Alfter haben sich zu strukturreichen Biotopkomplexen entwickelt. Sie bieten einen wertvollen, siedlungsnahen Rückzugsraum für bedrohte Vogel- und Amphibienarten. Der Landschaftsplan, der für den baulichen Außenbereich der Gemeinde aufgestellt wird, trifft dabei nicht nur Festlegungen für den Schutz der Landschaft, sondern kann auch gestaltende Maßnahmen für die weitere Landschaftsentwicklung enthalten. 
Der Aufstellungsbeschluss  wurde am 29. Juni 2017 bekanntgemacht.
Zum Landschaftsplan folgen Sie bitte diesem Link. 

 

Derzeit sind Beauftragte der LANUV (Landesanstalt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW) in den Landschaftsplangebieten unterwegs, um Untersuchungen und Kartierungen durchzuführen. Grundstücke im Planbereich dürfen hierfür betreten werden.
(30. Juni 2017)

Aktuell: Naturschutzgebiet (NSG) "Elisenthal und angrenzende Wälder" von Bezirksregierung beschlossen

Seit dem 8. März 2017  sind das "Elisenthal und angrenzende Wälder" in der Gemeinde Windeck.   Mit der Verordnung vom 20. Februar 2017 wurde der circa 450 Hektar große Waldkomplex mit Gewässern und Offenlandbereiche als  Naturschutzgebiet im Rhein-Sieg-Kreis festgesetzt worden, Rechtskraft erlangte die Verordnung am 8. März 2017.

Weitere Infos finden Sie hier

Aktuell: neuer Schutzstatus für den Graupapagei

Mit Wirkung ab dem 04. Februar 2017 ist der Graupapagei im Anhang A der Verordnung (EU) 2017/160 gelistet. Dies betrifft sowohl den Kongo-Graupapagei (Psittacus erthacus erithacus) als auch den Timneh-Graupapagei (Psittacus erithacus timneh).

Was bedeutet das?

Ab dem 04.02.2017 dürfen Graupapageien nicht mehr ohne EG-Vermarktungsbescheinigungen verkauft oder in sonstiger Weise vermarktet werden. Die EG-Vermarktungsbescheinigung muss bei der zuständigen Naturschutzbehörde des Verkäufers,bei der das Tier gemeldet ist, beantragt werden. Dies gilt auch dann, wenn für das jeweilige Tier noch aus alter Zeit (1984 bis 1997) eine amtliche blaue „CITES-Bescheinigung“ vorliegt, denn diese bestätigt lediglich die rechtmäßige Herkunft des Tieres und beinhaltet nicht die erforderliche Ausnahme von den geltenden Vermarktungsverboten.
Eine Vermarktung von Graupapageien mit einer solchen blauen Bescheinigung oder auch sonst ohne eine gültige Vermarktungsbescheinigung ist eine Straftat. Diese kann sowohl gegenüber dem Verkäufer als auch dem Käufer verfolgt werden.

Weitere Infos erteilt Frau Otto (silke.otto@rhein-sieg-kreis.de; Telefon: 02241 -13 2369

Aktuell: Neuregelung beim Handel von Musikinstrumenten mit Palisanderanteil

Die CITES-Vertragsstaatenkonferenz zum Schutz freilebender Pflanzen und Tiere im Oktober 2016 hat verschiedene Baumarten und deren Hölzer neu unter Schutz gestellt. Die Auswirkungen auf den Handel u.a. von Musikinstrumenten finden Sie im Merkblatt auf der folgenden Seite:  hier