Geschichte
Daten zur historischen Entwicklung
Ausgewählte Daten zur historischen Entwicklung
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5. Jh. n. Chr.
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Verdrängung der römischen Vorherrschaft im Gebiet des heutigen Rhein-Sieg-Kreises und Besiedlung durch die Franken; zahlreiche Dorfgründungen und Christianisierung des ländlichen Raumes; der Rhein verliert seine Funktion als Grenzstrom.
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10. Jh. n. Chr.
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Erzbischof Bruno von Köln legt durch die Ausdehnung seines Herrschaftsbereiches das Fundament für die Entwicklung des späteren Kölner Kurfürstentums.
Zeitweise entsteht ihm eine mächtige Konkurrenz im Grafengeschlecht der Ezzonen, das die Kontrolle über die wichtigsten rechts- und linksrheinischen Verkehrswege des Reiches innehatte.
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1064 n. Chr.
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Gründung der Abtei Michaelsberg in Siegburg durch den Kölner Erzbischof Anno III.
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1069 n. Chr.
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König Heinrich IV. gewährt dem Ort Siegburg das Markt-, Zoll- und Münzrecht.
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12.-15. Jh. n. Chr.
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Zahlreiche Ortsgründungen sowie der Bau von Burg- und Wehranlagen im Gebiet des heutigen Rhein-Sieg-Kreises, wie z.B. Burg und Stadt Blankenberg oder die Löwenburg im Siebengebirge; Verlust der Machtstellung der bis dato herrschenden Grafen von Sayn an die Herzöge von Berg.
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15. Jh. n. Chr.
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Fast das gesamte rechtsrheinische Gebiet des heutigen Rhein-Sieg-Kreises befindet sich unter der Herrschaft der Herzöge von Berg. Das übrige Gebiet gehört zu Kur Köln.
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17. Jh. n. Chr.
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Für das heutige Gebiet des Kreises war dies eine Zeit der kriegerischen Verwicklungen und Zerstörungen.
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1801
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Im Frieden von Lunéville wird das linke Rheinufer zu Frankreich geschlagen und damit tritt die französische Gemeindeordnung in Kraft.
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1806
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Das heutige rechtsrheinische Kreisgebiet wird Teil des neugebildeten napoleonischen Großherzogtums Berg.
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1815
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Auf dem Wiener Kongress werden die Rheinlande Preußen zugesprochen.
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1816
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Der Regierungsbezirk Köln wird gegründet.
Die von Frankreich eingerichteten Kantone und Arrondissements werden durch Landkreise ersetzt. Das heutige Gebiet des Rhein-Sieg-Kreises setzt sich zusammen aus Teilen der damaligen preußischen Kreise Siegburg, Uckerath, Bonn und Rheinbach.
Offizielle Gründung des Kreises Bonn.
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1825
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Die vereinigten Kreise Siegburg und Uckerath erhalten den neuen Namen "Siegkreis"; die Stadt Siegburg wird zum Hauptort des Kreises erklärt.
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1827
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Einführung einer Kreisordnung für die Rheinprovinz und Westfalen. Die Institution "Kreistag" wird eingerichtet.
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1845
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Die Preußische Gemeindeordnung wird eingeführt.
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1887
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Neuregelung der Kreisverfassung, wonach jeder Kreis das Recht auf kommunale Selbstverwaltung erhält.
Die Stadt Bonn scheidet aus dem Kreisgebiet des Landkreises Bonn aus und bildet einen eigenen Stadtkreis.
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1918 bis 1926
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Alliierte Besatzung des linksrheinischen und von Teilbereichen des rechtsrheinischen Gebiets des heutigen Rhein-Sieg-Kreises.
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1932
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Unter heftigem Protest der Bevölkerung wird der Kreis Rheinbach aufgelöst und dem Landkreis Bonn zugeschlagen.
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1933
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Ende der kommunalen Selbstverwaltung durch Ausschaltung der Kreistage.
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1939 bis 1945
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Zweiter Weltkrieg mit zahlreichen Luftangriffen und Zerstörungen im heutigen Kreisgebiet.
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1946
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Auf Veranlassung der Besatzungsmächte wird die Funktion der bisherigen Landräte geteilt. Der Landrat als Verwaltungsbeamter erhält die Amtsbezeichnung Oberkreisdirektor, der Titel Landrat geht auf den vom Kreistag gewählten Vorsitzenden des Kreistages über.
Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen.
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1953
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Inkrafttreten der neuen Landkreisordnung in Nordrhein-Westfalen.
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1969
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Kommunale Neuordnung des Bonner Raumes; große Teile des aufgelösten Landkreises Bonn werden dem Siegkreis zugeschlagen.
Er erhält den Namen "Rhein-Sieg-Kreis" und besteht nun aus 19 Städten und Gemeinden:
Alfter, Bad Honnef, Bornheim, Eitorf, Hennef, Königswinter, Lohmar, Meckenheim, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Niederkassel, Rheinbach, Ruppichteroth, Sankt Augustin, Siegburg, Swisttal, Troisdorf, Wachtberg und Windeck.
Bezogen auf Fläche und Einwohnerzahl gehört der Rhein-Sieg-Kreis heute zu den größten Kreisen in der Bundesrepublik Deutschland.
Willi Lindlar wird zum ersten Landrat des neu entstandenen Rhein-Sieg-Kreises gewählt, Paul Kieras wird als Oberkreisdirektor in seinem Amt bestätigt.
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1974
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Der Kreistag wählt Dr. Franz Möller zum neuen ehrenamtlichen Landrat des Rhein-Sieg-Kreises. Diese Funktion übt er bis zum Jahr 1999 aus und ist damit - zum Zeitpunkt seines Ausscheidens - der dienstälteste Landrat in Nordrhein-Westfalen.
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1978
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Der fertiggestellte 1. Bauabschnitt des neuen Kreishauses in Siegburg wird von der Verwaltung bezogen.
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1991
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Im Juni fasst der Bundestag den "Bonn/Berlin-Beschluss", der Berlin zum Parlaments- und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland erklärt.
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1994
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Das Berlin/Bonn-Gesetz, das der Stadt und Region Bonn einen Ausgleich für den Verlust der Parlaments- und Regierungssitz zuspricht, wird verkündet.
Im Juni wird die auf diesem Gesetz basierende Ausgleichsvereinbarung unterzeichnet.
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1999
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Der bisherige Oberkreisdirektor Frithjof Kühn wird zum ersten von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählten hauptamtlichen Landrat des Rhein-Sieg-Kreises gewählt.
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| 2004 | Wiederwahl von Frithjof Kühn zum hauptamtlichen Landrat des Rhein-Sieg-Kreises |
| 2006 | 190 Jahre Siegkreis |
| 2009 | Zum 40. Jubiläum des Rhein-Sieg-Kreises finden im laufenden Jahr zahlreiche Veranstaltungen statt. Höhepunkt bildet der Festakt am 21. August 2009 auf dem Petersberg |
| 2009 | Wiederwahl von Frithjof Kühn zum hauptamtlichen Landrat des Rhein-Sieg-Kreises |