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Pressemitteilungen

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Übersicht der eingestellten Artikel

06.10.2017 Gemeinsam als Region Bonn/Rhein-Sieg für Investitionen geworben

29.09.2017 Rhein-Sieg-Kreis beteiligt sich an der „REGIONALE 2025 Agentur GmbH“ Große Chance für östlichen Rhein-Sieg-Kreis

29.09.2017 Klimaschutz weiter verbessern – Kreistag gibt Startschuss für Energieagentur

22.09.2017 Den Mittelstand im Fokus – Dagmar Mayer zum Antrittsbesuch bei Landrat Sebastian Schuster

19.09.2017 „Talente im Dialog“ – Berufsstarterbörse für tausende Jugendliche

08.09.2017 Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg: 7 weitere Veranstaltungen bis Dezember

05.09.2017 Neues Veranstaltungsprogramm der Gründungsakademie Rhein-Sieg – Frühzeitig die Teilnahme sichern!

16.08.2017 Potenzial der Beschäftigten erkennen – neuer Workshop des Kompetenzzentrums Frau und Beruf

17.07.2017 Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg: Pflegescout-Workshops kommen bei kleinen und mittleren Unternehmen gut an

12.07.2017 Fit fürs Berufsleben - Rhein-Sieg-Kreis fördert den Kompetenzerwerb junger Menschen

12.07.2017 Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg macht fit fürs Assessment-Center 

07.07.2017 Familienbewusstsein heimischer Betriebe wächst – erfolgreiches 1. Halbjahr für Kompetenzzentrum Frau und Beruf

05.07.2017 Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN macht Arbeitgebende fit in „Digital Leadership“

03.07.20217 Kinderbetreuung in den Sommerferien – Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN bietet Lösungen

23.06.2017 Freie Fahrt für Radlerinnen und Radler auf 125 Kilometern – Siegtal pur am 2. Juli 2017

07.06.2017 Zehnte Bonner Frauenwoche vom 19.-23. Juni 2017 – jetzt anmelden!

16.05.2017 So können Unternehmen pflegende Beschäftigte unterstützen! – Jetzt noch zur Fachveranstaltung zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ anmelden! 

15.05.2017 Mentoring Programm feiert Bergfest
„mentoring4women“-Programm des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg


03.05.2017 Einladung zum Bergfest für Kooperationsprojekt „mentoring4women“-Programm des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg

20.04.2017 Wissenschaftsregion Bonn auf der Hannover Messe – Sensorik, Bionik & Co.

10.04.2017 Landrat Sebastian Schuster und die Bürgermeister der vier bergischen Kommunen werben für´s E-Bikependeln

04.04.2017 Per Mausklick zur familienbewussten Personalpolitik
Webinare 2017 des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg


03.04.2017 Gründerinnentag im Kreishaus gut besucht - Talk, Information und Austausch für Frauen

03.04.2017 Aufruf zum 22. Kreiswettbewerb 2017 „Unser Dorf hat Zukunft“ - Lebenswerte Dörfer im Rhein-Sieg-Kreis können sich bewerben

31.03.2017 Erlebnisse vor der Haustüre entdecken, 6. Aktiv-Messe in Siegburg 

23.03.2017 Frauen gründen anders! 20 Jahre BeraterinnenNetzwerk Bonn/Rhein-Sieg

20.03.2017 Kompetenzzentrum bietet erstmals Pflegescout - Workshops an
Einladung zur Fachveranstaltung des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/ Rhein- Sieg


09.03.2017 Familienbewusste Personalpolitik in der Backstube

06.03.2017 Internationaler Frauentag 2017: Familienbewusste Personalpolitik als Bereicherung

13.01.2017 Seit 10 Jahren für gelingende Selbstständigkeit – die Gründungsakademie

24.11.2016 Online-Adventskalender für Unternehmen

25.10.2016 6. Rheinische Klinikmesse am 4. November – Anmeldung zu den Angeboten noch möglich

24.10.2016 Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg  mit neuer Internetpräsenz und Newsletter Angebot

20.10.2016 Startschuss für den Dörferweg – Naturregion Sieg eröffnet den 18. Erlebnisweg

29.09.2016 Talente im Dialog

28.09.2016 Siegtalradweg – Landschaftsbeirat lehnt geplanten Lückenschluss ab

22.09.2016 Talente im Dialog – Berufsstarterbörse in Troisdorf

20.09.2016 „NEW WORK“  – Veränderungen der Arbeitswelt – Wie kann´s gelingen?

15.09.2016 Gründerinnentag am 23. September will Mut zur Selbstständigkeit machen

13.09.2016 Aktionswoche „:Perspektive langes Leben“ vom 05. bis 09. September 2016 Abschlussveranstaltung im Helios Klinikum Siegburg mit positiver Bilanz

08.09.2016 Aktionswoche „:perspektive langes Leben“ eröffnet

05.09.2016 Natursteig Sieg erneut als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifiziert

11.07.2016 Unser Dorf hat Zukunft – Silber für Ruppichteroth-Ort auf Bundesebene

11.07.2016 „mentoring4women – Frauen für Führung stärken“ geht in die zweite Runde

04.07.2016  Bundesstadt Bonn – Kompetenzzentrum für Deutschland

27.06.2016 Berufswahlsiegel: Acht Schulen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis ausgezeichent 

27.06.2016 Jammern baut keine Häuser- Regionalkonferenz zum Thema "Wohnungsbau und Raumentwicklung"

27.06.2016 Auf Safari und den Spuren von Melli von Hüppelrott unterwegs

21.06.2016 Freie Fahrt auf 125 Kilometern – Siegtal pur am 3. Juli 2016 

21.06.2016 Digitalisierung und Personalmanagement – Fluch oder Segen?

16.06.2016 Ökoprofit: Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis starten gemeinsam in eine neue Runde

14.06.2016 Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

09.06.2016 „Natour erleben“ mit geführter E-Bike- Sternfahrt

25.05.2016 Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg mit Stand auf der Messe women&work in Bonn vertreten

23.05.2016 Wissenschaftsnacht lockt mit “WasserWelten” 

17.05.2016 Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

04.05.2016 20 Millionen Euro für den Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis
24.064 Haushalte und 2.173 Unternehmen profitieren


03.05.2016 Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt 

27.04.2016 Gründerinnentag im Kreishaus gut besucht - Talk, Information und Austausch für Frauen

27.04.2016 Die Workshops der Gründungsakademie im Mai 

25.04.2016 Wissenschaftsregion Bonn auf der Hannover Messe - Serviceroboter,  Sensorik und Bionik im Mittelpunkt

19.04.2016 Siegtal pur am 3. Juli 2016 – Der neue Flyer ist da! 

19.04.2016 Grünes Licht aus Berlin für den Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis

05.04.2016 Cafè mit „Sahne“ am 14. April – Frühstücksgespräch zum Wiedereinstieg

07.03.2016  Rhein-Sieg-Kreis stellt Weichen für den Breitbandausbau – Kreisausschuss genehmigt Dringlichkeitsentscheidung

22.02.2016 Kompetenzzentrum Frau und Beruf präsentiert „Meilensteine“ 

24.11.2015 Rhein-Sieg-Kreis beteiligt sich am Förderwettbewerb „ErneuerbareEnergien.NRW“

16.11.2015 Großes Interesse beim Infotag Wiedereinstieg im Siegburger Kreishaus

12.11.2015 In Handwerks-Techniken hineingeschnuppert: Rund 300 Schülerinnen bei der Berufsbörse für Mädchen in Sankt Augustin

10.11.2015 „Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt“

10.11.2015  Welche beruflichen Möglichkeiten habe ich im Bereich Pflege, Gesundheit, Erziehung? – Aktionstag des Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises informiert

06.11.2015 Warum Edeltraut nicht gleich Claudia ist - Mit Manuel Andrack und Prof. Dr. Bernd Eisenstein dem Wandertourismus auf der Spur

03.11.2015 Landesgartenschau: Landrat Sebastian Schuster bedauert die Entscheidung

07.10.2015 Die Region Bonn auf der Expo Real 2015 - Sechs Jahre für die Zukunft

02.10.2015 „Talente im Dialog“: Unternehmer und Auszubildende treffen sich bei der renommierten Berufsstarterbörse

28.08.2015 Berufswahlsiegel: Sieben Schulen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis ausgezeichnet

04.08.2015 Elternzeit und Wiedereinstieg – eine Herausforderung für Unternehmen?
                     Online-Seminar für Personalverantwortliche und Geschäftsführung

30.07.2015 Programm der Gründungsakademie für das 2. Halbjahr ist da

25.06.2015 Wenn der Ernst des Lebens beginnt – Berufskolleg Bonn-Duisdorf verabschiedet Abiturjahrgang

25.06.2015 „Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt“

23.06.2015 Ein Jahr im Amt – Landrat Sebastian Schuster zieht Bilanz

22.06.2015 Schau der Gewerbetreibenden in Ruppichteroth

16.06.2015 Wichtiger Impuls für den Evonik-Standort Lülsdorf

16.06.2015 Landrat Sebastian Schuster bedauert den Schritt der Post sehr

22.05.2015 LEADER-Bewerbung des Kreises leider nicht erfolgreich

20.05.2015 „Next Stop: Job“ – Studierende konnten sich bei Arbeitgebern über Berufschancen informieren

13.05.2015 Gemeinsame Sitzung der Ausschüsse für Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und der Bundesstadt Bonn

06.05.2015 Großes Interesse an Jobangeboten familienbewusster Unternehmen

04.05.2015 Berufe im Brennpunkt – Ausbildungsinformationstag am Berufskolleg Siegburg

30.05.2015 Gründungsakademie Rhein-Sieg: Wichtiges und Wissenswertes für Selbständige im Mai

29.04.2015 Einweihung des Petersberg-Shuttle

27.04.2015 Gründerinnentag im Kreishaus gut besucht - Talk, Information und Austausch für Frauen

13.04.2015 Kreisweite Aktionswochen „Betrifft Frauen“: Was aus Pippi Langstrumpf hätte werden können!
Einfluss der kindlichen Prägung auf das spätere Selbstverständnis einer weiblichen Führungskraft

13.04.2015 Kompetenzzentrum Frau und Beruf auf der „women&work

09.04.2015 Grundstücksmarktbericht 2015 für den Rhein-Sieg-Kreis vorgelegt

02.04.2015 Wissenschaftsregion Bonn auf der Hannover Messe – Sicherheit, Sensorik und Bionik im Mittelpunkt

24.03.2015 Förderangebote des Landes nutzen

26.03.2015 Richtig kommunizieren – Netzwerktreffen familienbewusste Unternehmen

17.03.2015  Eine „Sehhilfe“ für alle Interessierten: Das neue Solarkataster des Rhein-Sieg-Kreises

12.03.2015 Gründungsakademie Rhein-Sieg im April – Noch bei zwei Workshops Plätze frei

12.03.2015  5. Aktiv-Messe ERLEBNIS NATUR in der Rhein-Sieg-Halle in Siegburg

09.03.2015 Landrat Sebastian Schuster besucht die „LogNet“ 2015

26.02.2015 Pünktlich zum Frühjahrsbeginn: Neue Radwanderkarte für den Rhein-Sieg-Kreis ab März erhältlich

26.02.2015 Rhein-Sieg-Kreis wächst weiter - Seit Zensus 2011 über 5.500 Einwohner mehr - Rückgang im östlichen Kreisgebiet

24.02.2015 Energieagentur Rhein-Sieg warnt vor unseriösen Energieberatern an der Haustür

09.02.2015  Workshops der Gründungsakademie Rhein-Sieg im März

09.02.2015 Gäste aus dem Landkreis Hof zu Gast im Rhein-Sieg-Kreis

05.02.2015 Grundlagen für die Bewerbung als „LEADER-Region“ stehen fest

04.02.2015 Personalsuche braucht neue Wege

02.02.2015 Feierliche Siegerehrung des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“

27.01.2015 Gründungsakademie Rhein-Sieg: Programm 2015 startet im Februar

22.01.2015 Neu konzipierte Projektmesse am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Bonn-Duisdorf

12.01.2015 Der Kreistag: von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt

07.01.2015 Gründercoaching, Potenzialberatung & Co. – Wirtschaftsförderung zieht Bilanz des Jahres 2014

05.01.2015 Bestens gerüstet für eine erfolgreiche Selbständigkeit

30.12.2014 Jahresbericht Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg

29.12.2014 Der BusinessCampus Rhein-Sieg

19.12.2014 Die Elternzeit aktiv nutzen

04.12.2014 Erfolgreiche Umsetzungsbilanz des „Bündnis für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg“

Nov/Dez 2014 Neuigkeiten zum Thema Breitbandausbau in der Region

13.11.2014 Großes Interesse beim Infotag Wiedereinstieg

05.11.2014  Ein Jahr Netzwerk: Familienbewusste Personalpolitik der Unternehmen als Standortvorteil der Region gezielt unterstützen

04.11.2014 Unternehmen der Region suchten gute Azubis – eine Chance am Duisdorfer Berufskolleg

30.10.2014 „Kalter Kaffee“ oder doch topaktuell? – Alles rund um den beruflichen Wiedereinstieg

11.10.2014 Landrat Schuster trifft BImA-Vorstandssprecher Dr. Gehb auf EXPO REAL 35-Millionen-Invest Zukunftsperspektive für den Petersberg

16.10.2014 4. Rheinische Klinikmesse in Bonn – Informationen aus erster Hand über Berufseinstieg, Karrierechancen und Perspektiven

10.10.2014 Steuern, Medienarbeit und Suchmaschinenoptimierung – Workshops der Gründungsakademie Rhein-Sieg im Oktober

25.09.2014 Ratifizierung der KURS-Lernpartnerschaft zwischen der BARMER GEK und dem Carl-Reuther-Berufskolleg Hennef

19.09.2014 Berufsstarterbörse „Talente im Dialog“ öffnete wieder ihre Türen

19.09.2014 Verleihung des Berufswahlsiegels Bonn/Rhein-Sieg 2014 - überzeugende Konzepte für den Übergang Schule und Beruf

18.09.2014 Auftaktveranstaltung LEADER-Region „Vom Bergischen zur Sieg“ in der Meys Fabrik in Hennef

17.09.2014 Wie wird mein Unternehmen zum „Ökoprofit-Betrieb“?

22.09.2014 Inforeihe zu „Beruf und Pflege“ vorgestellt – Unternehmensnetzwerk steigt tiefer ins Thema ein

12.09.2014 Erste Stammtischmesse im Rheinland auf der Godesburg in Bonn

10.09.2014 Wahl im Rhein-Sieg-Kreis, Anwalt: Stichwahl des Landrates ist gültig

22.08.2014 Kreisweite Aktionswochen „Betrifft: Frauen“ auch im Herbst – Café mit „Sahne“ und vieles mehr

20.08.2014 Workshops rund um die Selbstständigkeit – Neues Programm der Gründungsakademie Rhein-Sieg für das 2. Halbjahr 2014

01.08.2014 Sebastian Schuster ist der neue Landrat des Rhein-Sieg-Kreises

12.08.2014 Dieser „Pass“ öffnet die Türen zum Einstieg ins Berufsleben

06.08.2014 Mit einem klaren Profil punkten – Workshop für Frauen und Unternehmen

05.08.2014 Mit System und Strategie berufliche Ziele verfolgen – erwerbstätige Frauen machen sich fit!

28.07.2014 Berufsstarterbörse im September 2014 – Anmeldung für Unternehmen noch möglich

01.08.2014 2. Ideenmarkt zeigte breites Spektrum der Kreativ-Branche

07.07.2014 Rhein-Sieg-Kreis punktet beim Klimaschutz – Klima-Audit für den European Energy Award erfolgreich abgeschlossen

26.06.2014 2. Ideenmarkt der IHK Bonn/Rhein-Sieg am 3. Juli - Gipfel der Kreativen in der Klosterkirche Hennef

12.06.2014 Landrat Kühn dankt engagierten Unternehmen in der Region - große Anerkennung für die Ausbildungsbetriebe

06.06.2014 Warum einen neuen Landrat wählen?

22.05.2014 „Innovatives Netzwerk 2014“: Bündnis für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg ausgezeichnet

21.05.2014 Kreishaus wird mit regenerativer Energie versorgt

07.05.2014 Frühstücksgespräch rund um das Thema Wiedereinstieg bei Frauen
 
22.04.2014 Ökoprofit - Unternehmen stellten ihre besten Maßnahmen im betrieblichen Umweltmanagement vor

09.04.2014 Sanierung der Nordbrücke
 
03.04.2014 Wissenschaftsregion Bonn auch 2014 wieder auf der Hannover Messe


Pressemitteilung von Freitag, 6. Oktober 2017
Gemeinsam als Region Bonn/Rhein-Sieg für Investitionen geworben

Die Region Bonn/Rhein-Sieg, der Zusammenschluss der Stadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreises Ahrweiler, warben vom 4. – 6. Oktober auf der Immobilienfachmesse Expo Real in München gemeinsam um Investoren. Auf dem Gemeinschaftsstand wurden die Potentiale der Region vorgestellt und Gespräche mit den Fachbesucherinnen und -besuchern geführt. Die gemeinsame Standortpräsentation wurde in diesem Jahr mit Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Landrat Sebastian Schuster sowie mit Vertretern von großen anstehenden Immobilienprojekten in der Region durchgeführt. Der Kreis Ahrweiler wurde von Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung, vertreten.

Die Expo Real wird von mehr als 36.000 Fachleuten und 1.900 Ausstellern aus mehr als 35 Ländern besucht und ist die zentrale europäische Fachmesse für die Immobilienwirtschaft, Projektentwickler und Investoren.

„Mit dem gemeinsamen Auftritt sind wir seit 1999 auf der Expo Real vertreten und halten den wichtigen Kontakt zur Immobilienwirtschaft und können den Standort als wettbewerbsfähigen Investitionsstandort positionieren“, so Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Auch Landrat Sebastian Schuster zieht eine positive Bilanz: „Wir gehören zum Wachstumskern des Rheinlands und die Investoren und Projektentwickler nutzen diese Plattform, um sich über Potenzialflächen zu informieren“.

Die gemeinsame Standeröffnung fand in diesem Jahr unter Beteiligung der Bauministerin des Landes NRW, Ina Scharrenbach, und des Staatssekretärs, Christoph Dammermann aus dem NRW-Wirtschaftsministerium statt. „Uns war es wichtig auf dieser Messe mit den Vertreterinnen und Vertretern der neuen Landesregierung die Potenziale einer neuen Landesentwicklungsplanung anzusprechen, hier haben wir positive Signale bekommen, dass gerade die Abstimmung in den Wachstumsregionen neu aufgestellt wird und wir damit auch weiteres Wachstum für Wohnen und Gewerbe besser umsetzen können,“ so Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

Neben dem Werben um Investoren und Projektentwickler ist der regionale Gemeinschaftsstand auch ein wirksames Instrument der Wirtschaftsförderung. Die beteiligten Mitaussteller haben die Möglichkeit für sich zu werben und neue Geschäfte abzuschließen.

Auf dem Gemeinschaftsstand der Region Bonn/Rhein-Sieg mit insgesamt 6 Mitausstellern wird das Fachpublikum aus der Immobilienwirtschaft angesprochen. Die Angebote reichen von attraktiven Gewerbegebieten über Immobilienprojekte bis hin zu Dienstleistungsangeboten der Immobilienwirtschaft.

In diesem Jahr sind folgende Standpartner Mitaussteller der Region Bonn:
▪ die developer
▪ PMCon GmbH
▪ ProBonnum GmbH
▪ Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Rheinbach mbH
▪ West Side
▪ Udelhofen Immobilien
▪ Greif & Contzen

Die Expo Real ist die wichtigste Immobilienmesse und Treffpunkt von Investoren, Projektentwicklern und Standorten (www.exporeal.de). Im Rahmen des regionalen Wirtschaftsmarketings wird seit 1999 ein Gemeinschaftsstand auf dieser Messe organisiert und für die Potenziale der Region Bonn/Rhein-Sieg für Immobilieninvestitionen geworben.


Pressemitteilung von Freitag, 29. September 2017
Rhein-Sieg-Kreis beteiligt sich an der „REGIONALE 2025 Agentur GmbH“ Große Chance für östlichen Rhein-Sieg-Kreis

„Ich freue mich über die Zustimmung des Kreistags zur Gründung und Beteiligung an der REGIONALE 2025 Agentur GmbH“, begrüßte Landrat Sebastian Schuster jetzt (28.09.2017) das Votum der Kreistagsmitglieder.

wird die Region weiter zusammenschweißen und die Städte und Gemeinden, besonders im östlichen Rhein-Sieg-Kreis, in ihrer Strukturentwicklung stärken. Die über die REGIONALE-Agentur zu akquirierenden Gelder für Förderprojekte werden den Menschen und Unternehmen in unserer Heimat zu Gute kommen“, betonte Landrat Sebastian Schuster die Vorteile der REGIONALE 2025 Agentur für die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Sieg-Kreis. Moderne, zukunftsfeste Mobilität und Digitalisierung zu forcieren oder attraktive Arbeitsplätze zu schaffen sowie nachhaltigen Tourismus im Bergischen Land zu etablieren sind beispielsweise Ziele der REGIONALE 2025.

Gleichzeitig mit dem Beschluss zur Gründung und Beteiligung an der REGIONALE-Agentur, entsendet der Kreistag drei Vertreter in die Gesellschafterversammlung: Landrat Sebastian Schuster, Dr. Torsten Bieber, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, und Dietmar Tendler, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

Gründung der Agentur schafft die formal-rechtlichen Voraussetzungen für die Akquise von Fördergeldern und damit auch für Investitionen im Projektraum „Bergisches Rheinland“. An der Bewerbung zur REGIONALE 2025 beteiligen sich der Rhein-Sieg-Kreis, der Oberbergische Kreis und der Rheinisch-Bergische-Kreis. Diese drei Kreiskommunen werden zu jeweils 30 Prozent Gesellschafter, während sich der Region Köln/Bonn e.V. zu zehn Prozent beteiligt. Ab 1. Januar 2018 wird die Agentur die Koordination und Durchführung der REGIONALE 2025 übernehmen und gleichzeitig die Steuerung und kommunikative Begleitung des Gesamtprozesses verantworten. Sie bereitet die Entscheidungen des Lenkungsausschusses (Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung NRW -, Rhein-Sieg-Kreis, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer-Kreis, Region Köln/Bonn e.V.) vor und berichtet regelmäßig der Gesellschafterversammlung. Geschäftsführer der REGIONALE 2025-Agentur soll Dr. Reimar Molitor werden. Er wird diese Aufgabe zusätzlich zu seiner Funktion als geschäftsführendes Vorstandsmitglied beim Region Köln/Bonn e.V. übernehmen.



Pressemitteilung von Freitag, 29. September 2017
Klimaschutz weiter verbessern – Kreistag gibt Startschuss für Energieagentur

Der Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises hat auf seiner Sitzung am 28.09.2017 die Gründung einer kreisweiten Energieagentur beschlossen. „Die Energieagentur wird ein zentraler Baustein der Klimaschutzpolitik des Kreises werden“, so der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Sebastian Schuster. „Wer - wie wir - in den Möglichkeiten, die benötigte Energie regenerativ zu erzeugen, begrenzt ist, muss beim Verbrauch von Energie ansetzen, um so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“.

Das soll die Energieagentur leisten: als gemeinsam vom Rhein-Sieg-Kreis und den Kommunen getragene Einrichtung wird es in erster Linie um eine neutrale und qualifizierte Energieberatung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort und in deren Gebäuden gehen. Darüber hinaus werden die kommunalen Liegenschaften in den Blick genommen – die vorhandene Energietechnik in Rathäusern, Schulen, Sportanlagen und Jugendeinrichtungen soll so überwacht und geregelt werden, dass sie möglichst sparsam und effizient arbeitet.

Als nächster Schritt wird mit den Kommunen, die Interesse an einer Mitwirkung an der Agentur geäußert haben, die Gründung eines Trägervereins für die Energieagentur vorbereitet. Im Vordergrund steht dabei die gleichberechtigte Beteiligung aller Mitglieder und der schnelle Start der Agentur sein. „Wir planen, im Frühjahr 2018 startklar zu sein und mit der Bürgerberatung zu beginnen“, so Landrat Schuster abschließend.


Pressemitteilung von Freitag, 22. September 2017
Den Mittelstand im Fokus – Dagmar Mayer zum Antrittsbesuch bei Landrat Sebastian Schuster

Seit Juni ist sie die neue Beauftragte des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft für den östlichen Rhein-Sieg-Kreis. Jetzt kam Dagmar Mayer auch zum Antrittsbesuch ins Siegburger Kreishaus. Landrat Sebastian Schuster hatte die Wirtschaftsexpertin zum persönlichen Austausch eingeladen.

„Die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind der Rückhalt der guten wirtschaftlichen Entwicklung im Rhein-Sieg-Kreis – da sind wir uns vollkommen einig“, betonte Landrat Sebastian Schuster.

Aber nicht nur die bisherige, auch die perspektivische Fortentwicklung des Wirtschaftsraums Rhein-Sieg-Kreis, der eng mit der Bundesstadt Bonn und der Millionenmetropole Köln verflochten ist, liegt beiden am Herzen. So wird es künftig auch darum gehen, die Region mit den Möglichkeiten der Regionale 2025 gemeinschaftlich weiter zu stärken.



Pressemitteilung von Dienstag, 19. September 2017
„Talente im Dialog“ – Berufsstarterbörse für tausende Jugendliche

Zum 6. Mal können sich am 26. September 2017 in Siegburg tausende Schülerinnen und Schüler über Ausbildungsmöglichkeiten und Berufschancen informieren. Dann findet in der Rhein-Sieg-Halle die Berufsstarterbörse „Talente im Dialog“ statt.

81 Unternehmen und Institutionen stehen den jungen Menschen dann Rede und Antwort. Unter den Ausstellern der Messe sind viele Betriebe aus der Region; sie kommen aus verschiedenen Branchen, wie Industrie, Dienstleistung, Einzelhandel und Handwerk. Interessenverbände, wie die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg oder die Kreishandwerkerschaft sind bei der Berufsstarterbörse ebenso vertreten, wie Behörden. Die Schülerinnen und Schüler können sich auch über das Finanzamt, die Bundeswehr, das Zollamt und die Polizei als Arbeitgebende informieren. Auch die Kreisverwaltung informiert interessierte junge Menschen über die Ausbildungs-Chancen beim Rhein-Sieg-Kreis.

Eröffnet wird die Berufsstarterbörse „Talente im Dialog“ am 26. September 2017 um 09.00 Uhr vom Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster zusammen mit Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler, Siegburgs Bürgermeister Franz Huhn sowie der Leiterin der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, Martina Schönborn-Waldorf.

Die Berufsstarterbörse wird von der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg organisiert. Der Rhein-Sieg-Kreis unterstützt die Messe zusammen mit den Wirtschaftsförderungen der Städte Troisdorf, Siegburg, Sankt Augustin, Lohmar, Hennef, sowie der Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg und der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg. Hauptsponsor ist die Kreissparkasse Köln.


Pressemitteilung von Freitag, 8. September 2017
Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg:
7 weitere Veranstaltungen bis Dezember

Immer mehr Betriebe aus der Region zeigen Familienbewusstsein. Mit Maßnahmen wie Home-Office oder Teilzeitangeboten unterstützen sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hilfe beim Spagat zwischen mitarbeiterorientierter Personalpolitik und wirtschaftlichen Interessen bieten die neuen Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg.

Bis einschließlich Dezember 2017 können sich kleine und mittlere Betriebe aus der Region bei insgesamt sieben Veranstaltungen vor Ort oder online über die verschiedenen Aspekte familienbewusster Personalpolitik informieren. Kurzentschlossene können sich noch für den Workshop „Wie Arbeitgebende das Potential ihrer Beschäftigten erkennen können“ anmelden.

Personalverantwortliche und Arbeitgebende erfahren am 12. Oktober im kostenlosen Webinar „Familienbewusste Unternehmen – attraktiv für Fachkräfte und Kunden“, wie sie mit modernder Personalpolitik ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und die Arbeitgebermarke stärken können.

Unternehmen aus der Region Eitorf sollten sich den 16. November notieren: Bei den „Impulsen am Mittag“ informiert das Kompetenzzentrum gemeinsam mit der regionalen Wirtschaftsförderung über die Vorteile familienbewusster Personalpolitik und die kostenlose Mitgliedschaft im Netzwerk Familienbewusste Unternehmen Bonn/Rhein-Sieg.

Den kompletten Veranstaltungskalender gibt es online unter www.familienbewussteunternehmen.de.


5. September 2017 Rhein-Sieg-Kreis
Neues Veranstaltungsprogramm der Gründungsakademie Rhein-Sieg – Frühzeitig die Teilnahme sichern!

Die Gründungsakademie Rhein-Sieg startet im September in das zweite Veranstaltungshalbjahr. Das Team um Dr. Hermann Tengler, Leiter des Referats für Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung des Rhein-Sieg-Kreises, hat wieder ein interessantes Programm mit attraktiven Themen zusammengestellt. Selbstverständlich sind die Dauerbrenner Businessplan, Steuern und Marketing wieder im Angebot.

Das Thema „Steuern bei der Existenzgründung“ steht am Dienstag, 12. September 2017, ab 17:00 Uhr auf der Agenda. Dass gute Argumente alleine heute nicht mehr ausreichend für den Erfolg in Akquise und Verhandlungen sind, ist kein Geheimnis. Um die Frage nach den Argumenten und wie sie gehört, verstanden und angenommen werden, geht es am Donnerstag, 14. September 2017, ab 17:00 Uhr unter der Überschrift „Powern statt versauern“.

Mehrere Workshops befassen sich auch mit dem immer aktuellen Thema Kommunikation, denn sie ist oft der Schlüssel für gute Verhandlungen und Verkaufsgespräche. Nach dem Erfolg im vergangenen Halbjahr heißt es dann im November zum dritten Mal: „Netzwerken Sie – Business-Speed-Dating“.

Hinweis: Die überwiegend kostenfreien Workshops finden im BusinessCampus Sankt Augustin statt.

Die Gründungsakademie Rhein-Sieg ist ein gemeinsames Projekt des Referates Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung und der Kreissparkasse Köln.

Ausführliche Informationen rund um das Anfang September startende Programm für das 2. Halbjahr können unter www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de abgerufen werden.

Pressemitteilung von Mittwoch, 16. August 2017
Potenzial der Beschäftigten erkennen – neuer Workshop des Kompetenzzentrums Frau und Beruf

Wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber das Potenzial ihrer Beschäftigten erkennen können, vermittelt ein neuer Workshop des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg. Viele Fachkräfte verfügen oft über Potenzial jenseits des Stellenprofils. Bei dem Workshop lernen Arbeitgebende und Personalverantwortliche von kleinen oder mittleren Unternehmen dieses Potenzial zu erkennen und diese Ressourcen zu nutzen. Die Veranstaltung findet am 11. September 2017 ab 10:00 Uhr im Bildungszentrum der IHK Bonn/Rhein-Sieg statt.

„Gerade unser Mittelstand kann von den Kompetenzen seiner Beschäftigten profitieren. Entdecken Sie die Begabungen Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erhöhen Sie zugleich das Kompetenzprofil Ihres Betriebs. Vor allem Ihre weiblichen Fachkräfte danken es Ihnen mit Engagement und Firmentreue“, so die Wirtschaftsförderin der Stadt Bonn, Victoria Appelbe und der Wirtschaftsförderer des Rhein-Sieg-Kreises, Dr. Hermann Tengler.

Der Workshop wird vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg gemeinsam mit der Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg mbH veranstaltet. Interessierte Arbeitgebende können sich bis zum 1. September per E-Mail an info@kompetenzzentrum-frau-beruf.de anmelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.

Das Kompetenzzentrum ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises und wird vom Land NRW, der Europäischen Union und den Gebietskörperschaften gefördert. Es gibt sowohl ein Büro am Standort in Siegburg wie in Bonn. Informationen gibt es unter www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg sowie im kostenlosen quartalsweise erscheinenden Newsletter. Eine Newsletter-Anmeldung ist online unter www.familienbewussteUnternehmen.de möglich. Wöchentliche News erscheinen in der gleichnamigen XING-Gruppe.

Pressemitteilung von Montag, 17. Juli 2017 
Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg: Pflegescout-Workshops kommen bei kleinen und mittleren Unternehmen gut an

 Vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl an pflegebedürftigen Menschen, rückt das Thema „Pflege“ auch für immer mehr Unternehmen in den Mittelpunkt. Viele Berufstätige pflegen Angehörige und sind so einer Doppelbelastung ausgesetzt. Die Pflegescout-Workshops des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg haben diese Problematik aufgegriffen.

Interessierte Arbeitgebende und Personalverantwortliche aus kleineren und mittleren Betrieben haben im ersten Halbjahr 2017 dieses Angebot wahrgenommen und sich bei den Pflegescout-Workshops intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt. Dabei wurden Aspekte der Pflege, wie „Pflegegrad“ oder „Familienpflegezeitgesetz“ thematisiert. Vom Pflegescout profitieren nicht nur angestellte Fachkräfte, sondern auch die Unternehmen selbst, weil sie ihre Arbeitgebermarke so stärken.

„Berufstätige mit Pflegeaufgaben sind extrem belastet. In dieser schweren persönlichen Situation bietet ein funktionierendes soziales Arbeitsumfeld Unterstützung“, so Referentin Regina Held vom Verbund für Unternehmen und Familie e.V.. „Betriebe können mit flexiblen Arbeitszeiten, Gesprächs- und Informationsangeboten zudem die Achtsamkeit und Wertschätzung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter demonstrieren. Letztendlich profitieren auch sie von einer guten Atmosphäre und gesunden arbeitsfähigen Beschäftigten“, so Regina Held weiter.

Wegen der großen Nachfrage ist für Herbst 2017 ein weiterer Workshop geplant. Arbeitgebende und Personalverantwortliche aller Branchen können sich schon jetzt per E-Mail an info@kompetenzzentrum-frau-beruf.de informieren.

Das Kompetenzzentrum ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises und wird vom Land NRW, der Europäischen Union und den Gebietskörperschaften gefördert. Es gibt sowohl ein Büro am Standort in Siegburg wie in Bonn. Informationen erhalten Sie unter www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg sowie im kostenlosen quartalsweise erscheinenden Newsletter. Eine Newsletter-Anmeldung ist online unter www.familienbewussteUnternehmen.de möglich.
 

Pressemitteilung von Mittwoch, 12. Juli 2017 
Fit fürs Berufsleben - Rhein-Sieg-Kreis fördert den Kompetenzerwerb junger Menschen 

Das Regionale Bildungsbüro des Rhein-Sieg-Kreises fördert viele Maßnahmen, um jungen Menschen einen erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf zu ermöglichen. Darauf macht die Kreisverwaltung zum UN-Gedenktag für den „Kompetenzerwerb junger Menschen“ am 15. Juli aufmerksam.

„Frühzeitiges Erkennen und Entwickeln der persönlichen Stärken und Fähigkeiten bietet die beste Grundlage für Erfolg und Zufriedenheit im Berufsleben“, betont Schuldezernent Thomas Wagner. „Die Anforderungen in allen Berufsfeldern verändern sich schnell und aufgrund der zunehmenden Digitalisierung in Arbeitswelt und Gesellschaft gewinnt lebenslanges Lernen rasant an Bedeutung“, so Wagner weiter.

Das Regionale Bildungsbüro arbeitet in der Koordination und Unterstützung der Maßnahmen mit verschiedenen Kooperationspartnern, wie der Arbeitsagentur, den Berufskollegs des Rhein-Sieg-Kreises oder der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zusammen.

So findet beispielsweise im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) eine eintägige Potenzialanalyse für Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen statt. Dabei werden individuelle Stärken und berufliche Interessen ermittelt. In einem persönlichen Auswertungsgespräch erhalten die Jugendlichen ein Feedback zu ihren Kompetenzen und Anregungen für eine mögliche Berufswahlorientierung. Im Schuljahr 2017/2018 werden wieder rund 5000 Schülerinnen und Schüler aus 55 Schulen im Kreisgebiet (5 Haupt-, 7 Real-, 3 Sekundar-, 16 Gesamt- und 7 Förderschulen sowie 17 Gymnasien) an der Potenzialanalyse teilnehmen.

Zugewanderte Jugendliche in den Internationalen Förderklassen an fünf Berufskollegs im Rhein-Sieg-Kreis erhalten mit dem Programm „KAoA-kompakt“ eine besondere Kompetenzförderung. Hier gibt es neben einer zweitägigen Potenzialanalyse auch praktische Kurse. Im Anschluss wird mit den Schülerinnen und Schülern ein konkreter Fahrplan zum Erreichen ihrer Ziele in naher Zukunft (z.B. Ausbildung, Spracherwerb) ausgearbeitet.

Fördermaßnahmen gibt es auch für Kompetenzen im immer bedeutsamer werdenden MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Dieser Sektor bietet jungen Menschen hervorragende Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Der Rhein-Sieg-Kreis setzt sich daher als Träger des kreisweiten zdi-Netzwerks dafür ein, die MINT-Kompetenzen und Interessen der Jugendlichen zu stärken. Durch Angebote für Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse, z.B. durch den Bau autonomer Roboter, einem Laborführerschein, Forschungen zum genetischen Fingerabdruck oder zur Biogasproduktion, werden diese Kompetenzen gefördert. Im Jahr 2017 sind 36 Maßnahmen geplant beziehungsweise werden zum Teil bereits durchgeführt.

„Alle Kinder und Jugendlichen haben individuelle Stärken und Potenziale, egal welche Schule sie besuchen“, so die Leiterin des Regionalen Bildungsbüros, Gabriele Paar. „Uns ist daher wichtig, dass alle jungen Menschen ihre Kompetenzen entdecken und mit Freude weiterentwickeln. Wer beruflich in die Tat umsetzt, was er kann, wird erfolgreich!“ Das Regionale Bildungsbüro des Rhein-Sieg-Kreises koordiniert seit 2008 Bildungsnetzwerke in der Region. Schwerpunkte der Arbeit sind die Koordination der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), die MINT-Förderung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und der Aufbau eines zdi-Netzwerkes im Rahmen der Landesinitiative Zukunft durch Innovation. Zur Umsetzung der Aufgaben und erhält der Rhein-Sieg-Kreis Mittel des Landes NRW (Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales sowie Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung), der EU (Europäischer Sozialfonds und Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) sowie der Bundesagentur für Arbeit.

Das Regionale Bildungsbüro ist unter der E-Mail: bildungsbuero@rhein-sieg-kreis.de erreichbar.

 

Pressemitteilung von Mittwoch, 12. Juli 2017 
Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg macht fit fürs Assessment-Center 

Eine Einladung zum persönlichen Vorstellungs-gespräch mit Termin zu einem Assessment-Center – die Freude ist groß – doch wie bereite ich mich vor? Wie kann ich mich von meiner besten Seite zeigen?

Für die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg steht die Vorbereitung auf so eine ungewohnte Situation daher seit 2014 auf dem Lehrplan. Dank einer Lernkooperation mit der Kreissparkasse Köln konnte das „Büro für Zukunft“ in Köln für diese Veranstaltung gewonnen werden. Und so startete in der vergangenen Woche ein Übungsassessment-Center für 21 Unterstufenschülerinnen und Unterstufenschüler der Höheren Handelsschule.

In einem 6-stündigen Workshop galt es, gemeinsam verschiedene Gruppenaufgaben zu lösen, spontane Kurzvorträge zu halten oder über kontroverse Themen zu diskutieren. Dabei standen vor allem die Team- und Kommunikationsfähigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Fokus. Ganz persönliches Feedback und ein Zertifikat gab es im Anschluss von dem Experten für alle und für die Schule ein großes Lob für die gute Arbeit im Bereich der Berufsorientierung.

Das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg ist eines von vier Berufskollegs in Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises. Das Berufskolleg mit seinen drei Teilstandorten in Bad Honnef, Eitorf und Neunkirchen-Seelscheid bietet folgende Schulformen und Bildungsgänge an:

- Berufsschule (kaufmännische Berufe, wie z.B. Bankkaufleute, Industriekaufleute, Kaufleute für Büromanagement, Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Kaufleute im Einzelhandel, Verkäufer/innen)

- Klassen für Schüler/innen ohne Berufsausbildungsverhältnis

- Berufsfachschule (Handelsschule)

- Höhere Berufsfachschule (Höhere Handelsschule)

- Berufliche gymnasiale Oberstufe: Wirtschaftsgymnasium

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http://www.presse-service.de/medienarchiv.aspx?medien_id=177281
 

Pressemitteilung von Freitag, 7. Juli 2017
Familienbewusstsein heimischer Betriebe wächst – erfolgreiches 1. Halbjahr für Kompetenzzentrum Frau und Beruf

Immer mehr kleine und mittlere Betriebe aus der Region zeigen Familienbewusstsein. Im ersten Halbjahr 2017 konnte das Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg zehn neue Mitglieder gewinnen. Neu dabei sind unter anderem „Wetter Online“, das „Landheim Bourauel“ oder „Rheinland Relations“.

Zur positiven Halbjahresbilanz des Kompetenzzentrums Frau und Beruf hat auch ein Rekord bei den familienbewussten Veranstaltungen beigetragen. Auf insgesamt acht Events informierten sich im ersten Halbjahr 2017 rund 130 Netzwerkmitglieder und interessierte Arbeitgebende. Damit organisierte das Kompetenzzentrum so viele Veranstaltungen, wie noch nie.

„Immer mehr kleine und mittlere Unternehmen stärken ihre Arbeitgebermarke mit familienbewusster Personalpolitik. Wir freuen uns über diesen Trend, denn so bleiben unsere Betriebe bei steigendem Fachkräftebedarf wettbewerbsfähig“, sagen die Wirtschaftsförderin der Stadt Bonn, Victoria Appelbe, und der Wirtschaftsförderer des Rhein-Sieg-Kreises, Dr. Hermann Tengler.

Im September startet für die Mitglieder des Netzwerks mit der Veranstaltung „Best Practice live erleben: Betriebsführung im Helios Klinikum Siegburg“ das zweite Halbjahr 2017. Wegen der großen Nachfrage sind zudem ein weiterer Pflegescout-Workshop und Webinare geplant.

Das Kompetenzzentrum ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises und wird vom Land NRW, der Europäischen Union und den Gebietskörperschaften gefördert. Es gibt sowohl ein Büro am Standort in Siegburg wie in Bonn. Informationen gibt es unter www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg sowie im kostenlosen quartalsweise erscheinenden Newsletter. Eine Newsletter-Anmeldung ist online unter www.familienbewussteUnternehmen.de möglich.
 

Pressemitteilung von Mittwoch, 5. Juli 2017 
Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN macht Arbeitgebende fit in „Digital Leadership“

14 familienbewusste Arbeitgebende aus der Region haben sich am 04.07.2017 in Sachen „Digital Leadership“ fit gemacht. Das Führen im digitalen Zeitalter war zentrales Thema beim 13. Treffen des Netzwerks FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg in der Kursana Villa in Bonn-Mehlem.

Als Herausforderung in Zeiten der Digitalisierung müssen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber neue Ansätze mit bewährten Kompetenzen kombinieren. Wichtige Elemente dabei sind die Wertschätzung des Know-hows der Beschäftigten und das Delegieren von Entscheidungen. Das Netzwerktreffen gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Anleitung dazu, wie Führungskräfte ihren Beschäftigten eine begeisternde Vision und ein Gemeinschaftsgefühl vermitteln und so deren Eigenverantwortung stärken können.

„Die Führungskräfte von heute sollten die Sorgen ihrer Belegschaft zum digitalen Wandel auffangen, Mitarbeitende einbinden und zum Fortschritt motivieren. Wichtig ist zudem die frühzeitige Planung der in Zukunft benötigten Kompetenzen sowie die gezielte Weiterbildung der Beschäftigten“, stellte Referentin Svenja Jambo vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA), in ihrem Vortrag „Führung in einer digitalen Arbeitswelt“ fest.

Elke Graff, Projektentwicklerin im Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg, gab zudem einen Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen des zweiten Halbjahres 2017 und die Aktionswoche 2018 zum Thema „Familienbewusste Personalpolitik“.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises und wird vom Land NRW, der Europäischen Union und den Gebietskörperschaften gefördert. Es gibt sowohl ein Büro am Standort in Siegburg als auch in Bonn. Informationen gibt es unter www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg sowie im kostenlosen quartalsweise erscheinenden Newsletter. Eine Newsletter-Anmeldung ist online unter www.familienbewussteUnternehmen.de möglich.
 

Pressemitteilung von Montag, 3. Juli 2017 
Kinderbetreuung in den Sommerferien – Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN bietet Lösungen

Am 17. Juli starten mehr als 600.000 Grundschulkinder in NRW in die Sommerferien. Und damit beginnt für viele berufstätige Eltern auch oft der Organisationsstress. Kreative Lösungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung schaffen die Mitglieder des Netzwerks FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg.

Beteiligte Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber versorgen ihre Beschäftigten mit Tipps zu Themen wie Tagesbetreuung, ermöglichen teilweise eine betriebliche Kinderbetreuung oder schaffen Raum für einen Erfahrungsaustausch.

So bietet beispielsweise die Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft (RSAG) praktische Unterstützung an. Sie hat einen Dienstleister beauftragt, der regionale Ferienfreizeitplätze für die Kinder der Beschäftigten anbietet. Zudem können sich Eltern bei kurz- oder auch längerfristig gesuchter Kinderbetreuung beraten und vermitteln lassen. Individuelle Lösungen, wie Home-Office oder flexible Arbeitszeiten ermöglicht die Mannella Immobilienservice GmbH ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Initiiert wurde das Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg. Dieses hilft kleinen und mittelständischen Unternehmen bei familienbewussten Angeboten für ihre Fachkräfte.

Das Kompetenzzentrum ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.
Weitere Informationen unter
www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg
www.familienbewussteUnternehmen.de
 

Pressemitteilung von Freitag, 23. Juni 2017
Freie Fahrt für Radlerinnen und Radler auf 125 Kilometern – Siegtal pur am 2. Juli 2017 

Am Sonntag, 2. Juli 2017, ist es wieder soweit: Das Siegtal ist von der Quelle bei Netphen bis Siegburg und natürlich auch in umgekehrter Richtung von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr autofrei!

Zehntausende Besucherinnen und Besucher haben dann die Straße komplett für sich und mit dem Fahrrad oder auf Inlinern dort freie Fahrt, wo sonst Autos, Motorräder und Laster fahren. Entlang der Strecke, die durch den Rhein-Sieg-Kreis, den Kreis Altenkirchen und den Kreis Siegen-Wittgenstein führt, gibt es bei hoffentlich perfektem Wetter zahlreiche Erfrischungen und Kulinarisches von Gastronomie, landwirtschaftlichen Direkterzeugern und örtlichen Vereinen.

Für alle, die nicht die gesamte Strecke mit dem Fahrrad zurücklegen wollen, werden verschiedene Transfermöglichkeiten angeboten. Diese sind auch eine gute Möglichkeit, um das Siegtal aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen oder Steigungen leicht zu überwinden.

Die Deutsche Bahn setzt gemeinsam mit den Verkehrsverbünden auf der Siegstrecke – neben den regulären Verbindungen – auch Sonderzüge ein.

Wegen der Zuglänge halten sie zwischen Köln/Siegburg und Siegen nur an den „RE“-Haltepunkten.

Die Regelzüge des Regional-Express (RE 9) fahren einmal pro Stunde von und nach Siegen/Köln. Die S-Bahn (S 12) von Köln bis Au/Sieg und umgekehrt wird für diesen Tag bis Wissen verlängert und bietet zusätzliche ÖPNV-Möglichkeiten.

Ein spezieller Bus-Shuttleservice bringt die Radlerinnen und Radler für 4 Euro pro Person samt Fahrrad vom Bahnhof Siegen bis zur 603 Meter hoch gelegenen Siegquelle im Rothaargebirge.

Über die genauen Entfernungen zwischen den Etappen und die Steigungsverhältnisse auf der Strecke geben übersichtliche Profile im Veranstaltungsflyer Auskunft. Gleichzeitig enthält dieser gerade auch für Inlineskater wichtige Hinweise.

Der Flyer kann ebenso wie die Fahrpläne der Sonderzüge im Internet unter www.naturregion-sieg.de abgerufen werden. Außerdem ist er bei den Touristinformationen in der Naturregion Sieg bzw. im Siegtal erhältlich.

Informationen zu den einzelnen Streckenabschnitten gibt es unter den Telefonnummern 02241/19433 (für den Streckenabschnitt Windeck/Au - Siegburg), 02681/812084 (für den Bereich Au/Fürthen – Wissen – Betzdorf – Mudersbach) und 0271/3331020 (für die Etappe Netphen – Siegen-Niederschelden).
 

Pressemitteilung von Mittwoch, 7. Juni 2017 
Zehnte Bonner Frauenwoche vom 19.-23. Juni 2017 – jetzt anmelden!

Von Mittwoch, 19. Juni 2017, bis Freitag, 23. Juni 2017, richtet  der Arbeitskreis Gleichstellung Bonn/Rhein-Sieg gemeinsam mit den Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Bonn/ Rhein-Sieg sowie den Jobcentern Rhein-Sieg und Bonn die zehnte Bonner Frauenwoche in der Agentur für Arbeit Bonn, Villemombler Straße 101, 53123 Bonn, aus.

In 14 Workshops und Vorträgen erhalten Frauen hilfreiche Tipps beispielsweise zur Optimierung ihrer Bewerbungsunterlagen, einer überzeugenden persönlichen Vorstellung inklusive Stärkenanalyse oder zum Wiedereinstieg durch Existenzgründung.

Zum Veranstaltungsangebot neu hinzugekommen sind ganz lebenspraktische Workshops wie: „Generation 50Plus – nachgefragt, nicht abgehängt“ und „Phoenix aus der Asche: Wie Sie Krisen konstruktiv nutzen“. Interessante Vorträge zu den Themen „Gesundheitsberufe“ oder „Meine zweite Haut – Farbe und Stil“ runden die Veranstaltungswoche ab. Eine Übersicht über das gesamte Programm kann unter www.rhein-sieg-kreis.de/bonner-frauenwoche abgerufen werden.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich: Per Email (Bonn.BCA@arbeitsagentur.de) oder telefonisch (0228- 924 1122).

Hinweis: Die Teilnehmerinnenzahl an den Workshops ist auf 15 Personen begrenzt.
 

Pressemitteilung von Montag, 15. Mai 2017  
Mentoring Programm feiert Bergfest
„mentoring4women“-Programm des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg

Zehn weibliche Mentees aus neun kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis bereiten sich zurzeit auf zukünftige Führungsaufgaben vor. Bilanz zu der ersten Hälfte des vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg angebotenen - und von der Beratungsfirma „die jobwerker“ unterstützten - Programms zogen am Donnerstag, 11. Mai 2017, die Beteiligten im LVR-LandesMuseum in Bonn.

Victoria Appelbe, Wirtschaftsförderin der Stadt Bonn, stellte die große Relevanz weiblicher Führungskräfte für die Wirtschaftsregion Bonn/Rhein-Sieg dar und richtete einen besonderen Dank an die Mentorinnen und Mentoren für ihr ehrenamtliches Engagement. „Nach sechs Monaten gemeinsamer Arbeit mit meinem Mentor bin ich bereits viel klarer in meinen Vorstellungen und Ansprüchen an mich selbst“, berichtete Alexandra Becker, Mentee und Kommunikations-Fachfrau bei der gmc² gerhards multhaupt consulting GmbH. Die anschließende Gelegenheit zum Austausch zu aktuellen Herausforderungen des Arbeitsmarktes 4.0 nutzten Arbeitgebende, Personalverantwortliche und Beschäftigte aus den unterschiedlichen Branchen rege.

Ausblick:
Mitte Juni informiert das Expertinnen-Team über seine Arbeit auf der Messe women&work im Bonner World Conference Center. Weitere Informationen gibt es online unter www.mentoring4women.de und  www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg Das Kompetenzzentrum ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises und wird vom Land NRW, der Europäischen Union und den Gebietskörperschaften gefördert. Es gibt sowohl ein Büro am Standort in Siegburg wie in Bonn.

www.familienbewussteUnternehmen.de; www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg

 

Pressemitteilung von Dienstag, 16. Mai 2017 
So können Unternehmen pflegende Beschäftigte unterstützen! – Jetzt noch zur Fachveranstaltung zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ anmelden! 

Der demografische Wandel stellt Unternehmen vor die Herausforderung, die Pflege- und Berufszeiten ihrer Beschäftigten zu vereinbaren. Praktische Tipps für Arbeitgebende bietet hier die Fachveranstaltung „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege – weibliche Fachkräfte binden und gewinnen“, die am Donnerstag, 23. Mai 2017, von 8.30 bis 11.30 Uhr im Johannishof der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter stattfindet.

Die letzten freien Plätze können sich jetzt noch Geschäftsführende, Personalverantwortliche und Führungskräfte von kleinen wie mittelständischen Unternehmen, sichern. Anmeldung und weitere Informationen über info@kompetenzzentrum-frau-beruf.de. Der Info-Vormittag des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein‐Sieg ist kostenfrei.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg Das Kompetenzzentrum ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises und wird vom Land NRW, der Europäischen Union und den Gebietskörperschaften gefördert. Es gibt sowohl ein Büro am Standort in Siegburg wie in Bonn.

www.familienbewussteUnternehmen.de; www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg

Pressemitteilung von Mittwoch, 3. Mai 2017 
Einladung zum Bergfest für Kooperationsprojekt „mentoring4women“-Programm des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg

Gut qualifizierte Akademikerinnen sind in der Arbeitsmarktregion Bonn/Rhein-Sieg keine Mangelware. Doch leider spiegelt sich diese Qualifikation nicht in der Anzahl weiblicher Führungskräfte wider. Grund genug für das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg im Rahmen des Programms „mentoring4women“ zehn weibliche Mentees aus neun kleinen und mittelständischen Unternehmen auf zukünftige Führungsaufgaben vorzubereiten. Initiiert und koordiniert wird das Programm seit 2014 vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein‐Sieg und unterstützt durch die Beratungsfirma „die jobwerker“.

Eine erste Zwischenbilanz ziehen nun die Teilnehmenden am 11. Mai 2017 von 17 bis 20 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn an der Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn.

Das Programm im Überblick:

17:00 Uhr: Begrüßung durch Victoria Appelbe, Wirtschaftsförderin der Stadt Bonn
17:10 Uhr: Zwischenbilanz durch Filiz Karsligil, Projektleiterin von „mentoring4women“
17:20 Uhr: Impulse aus den Tandems durch Ludgera Decking (Mentorin) & Anja Kluge (Mentee) und Marco Gallasch (Mentor) & Alexandra Becker (Mentee)
17:50 Uhr: Kurzvortrag „Gute, gesunde Führung in digitalen Zeiten“ durch Susanne Müller, Beraterin bei „die jobwerker“
18:10 Uhr: Gespräche am runden Tisch durch Arbeitgebende, Mentorinnen, Mentoren und Mentees
19:00 Uhr: Gelegenheit zum Austausch

Ansprechpartnerin für die Kontaktvermittlung (im Vorfeld oder auch Vorort) mit den Expertinnen und Experten ist Nicole Traut vom Kompetenzzentrum (per Email: nicole.traut@bonn.de oder telefonisch unter: 0228-774356).

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg Das Kompetenzzentrum ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises und wird vom Land NRW, der Europäischen Union und den Gebietskörperschaften gefördert. Es gibt sowohl ein Büro am Standort in Siegburg wie in Bonn.

www.familienbewussteUnternehmen.de; www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg

 
Pressemitteilung von Donnerstag, 20. April 2017 
Wissenschaftsregion Bonn auf der Hannover Messe – Sensorik, Bionik & Co.

Hochschulen und Unternehmen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler stellen von Montag,  24. April 2017, bis Freitag, 28. April 2017, wieder gemeinsam auf der diesjährigen Hannover Messe aus.

Auf dem rund 120 Quadratmeter großen  Gemeinschaftsstand der Wissenschaftsregion Bonn in Halle 2 (Stand-Nr.  B43) sind die Universität Bonn, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz sowie die Firmen Karodur aus Troisdorf und dihva aus Neuenahr-Ahrweiler vertreten. Sie zeigen auf dem Gemeinschaftsstand Exponate und Neuentwicklungen aus den Bereichen Nachhaltigkeit durch nachwachsende Rohstoffe, Sensorik, Biodiversität und Bionik sowie Ressourceneffizienz.

Aus der Bionik wird eine Entwicklung präsentiert, die mittels einer speziellen Oberflächenbeschichtung in der Lage ist, auf der beschichteten Oberfläche unter Wasser eine dünne Luftschicht permanent zu halten und so etwa bei Schiffsrümpfen Reibungsverluste deutlich zu verringern oder deren Bewuchs zu unterbinden. Außerdem werden geeignete Modellextraktions- und Vermarktungsansätze aus dem Forschungsbereich Nachwachsende Rohstoffe gezeigt,  die neue bioökonomische Verwertungsansätze für Wertschöpfungsketten eröffnen und sichern.

Das Thema Sensorik wird am Beispiel einer neuartigen Hyperspektralkamera dargestellt, die live den Zustand von Pflanzen analysieren wird. Aus dem Bereich Ressourceneffizienz werden optimierte  Verpackungen, eine neuentwickelte kompakte Steuerungstechnik für Smart-Home-Anwendungen sowie eine 3-D-Wasserschneidetechnik für Metalle und Kunststoffe auf dem Messestand dabei sein.

Die Hannover Messe ist die bedeutendste und weltgrößte Industriemesse. Der Messeauftritt der Wissenschaftsregion Bonn wird von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises zusammen mit den Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Kreises Ahrweiler organisiert und durchgeführt.

Die Messe ist vom 24. bis 28. April 2017 jeweils von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Besucherinnen und Besucher aus der Region sind herzlich willkommen.

Weitere Infos gibt es unter www.wissenschaftsregion–bonn.de oder unter www.hannovermesse.de.

 

Pressemitteilung von Montag, 10. April 2017
Landrat Sebastian Schuster und die Bürgermeister der vier bergischen Kommunen werben für´s E-Bikependeln

Raus aus dem Stau und mehr Bewegung im Alltag – das ist die Devise des Modellprojektes „Ein Rad für alle Fälle“, mit dem es der Rhein-Sieg-Kreis 52 Pendlerinnen und Pendlern aus Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth von März bis Oktober ermöglicht, das E-Bikependeln über einen Zeitraum von 1-3 Monate zu testen. Genutzt werden hierfür die Leihräder der Tourismusorganisation bergisch4 und der Firma Liebe-Bike.

Prominente Unterstützung erhielt das Projekt nun von Landrat Sebastian Schuster sowie der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern der beteiligten Städte und Gemeinden. Alle fünf nutzen gerne das Fahrrad und tun so nicht nur etwas für ihre Gesundheit, sondern auch für die Umwelt. „Probieren Sie es einfach mal aus und testen Sie selbst, ob das E-Bike für Sie eine Möglichkeit bietet, den Weg zur Arbeit zurück zu legen“, ermuntern die Behördenleitungen.

Seit Anfang März sind die ersten E-Bikependlerinnen und -pendler in den Modellkommunen Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth unterwegs. Und das Interesse ist groß! Für dieses Jahr gibt es noch ein paar Restplätze, aber Vormerkungen für nächstes Jahr sind schon möglich. Für alle Interessierten stehen im Rhein-Sieg-Kreis Sven Habedank und Petra Gloge vom Referat für Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung unter der E-Mail-Adresse ebikependeln@rhein-sieg-kreis.de zur Verfügung.

Das Modellprojekt „Ein Rad für alle Fälle“ wird aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

Pressemitteilung von Dienstag, 4. April 2017
Per Mausklick zur familienbewussten Personalpolitik
Webinare 2017 des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg

Global agierende Arbeitgebende im Silicon Valley tun es, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg unterstützen die Work-Life-Balance ihrer Beschäftigten. Doch wie funktioniert innovative Personalpolitik in der Arbeitswelt der Zukunft? In den Webinaren „Geht Personalpolitik 4.0 auch ohne Vereinbarkeit?“ und „Mobiles Arbeiten – Flexibler und produktiver ohne Präsenzkultur“ bietet das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg ein aktuelles Update zu den Chancen und Herausforderungen moderner Arbeits- und Unternehmenskultur. Ob am Büro-PC oder bequem am heimischen Laptop, Arbeitgebende und Personalverantwortliche können sich am Mittwoch, 12. April 2017, und Dienstag, 16. Mai 2017, kostenlos in die einstündigen Online-Seminare einwählen.

Die Webinare im Überblick:

Termin:                Mittwoch, 12. April 2017, 9–10 Uhr
Thema:                „Geht Personalpolitik 4.0 auch ohne Vereinbarkeit?“

Experten-Wissen zur Personalpolitik 4.0 bietet  Sibylle Stippler, Senior Economist beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln - Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA). Darüber hinaus stellt Elke Graff, Verantwortliche für das Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg, die Angebote des Kompetenzzentrums Frau und Beruf zur Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region vor.

Termin:                Dienstag, 16. Mai 2017, 9–10 Uhr
Thema:                „Mobiles Arbeiten – Flexibler und produktiver ohne Präsenzkultur“

 Die Teilnahme an beiden Webinaren ist kostenlos.

Anmeldungen werden unter info@kompetenzzentrum-frau-beruf.de entgegengenommen. Die Teilnehmenden erhalten ihre Einwahldaten rechtzeitig vor dem Webinar per E-Mail. Weitere Informationen gibt es online unter familienbewussteunternehmen.de/events/.

Hinweis: Insgesamt veranstaltet das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg im ersten Halbjahr 2017 zwölf Workshops und Vorträge für interessierte Unternehmen. Ausführliche Informationen gibt es unter www.familienbewussteUnternehmen.de.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg Das Kompetenzzentrum ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises und wird vom Land NRW, der Europäischen Union und den Gebietskörperschaften gefördert. Es gibt sowohl ein Büro am Standort in Siegburg wie in Bonn.

www.familienbewussteUnternehmen.de; www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg
 

Pressemitteilung von Montag, 3. April 2017 
Gründerinnentag im Kreishaus gut besucht - Talk, Information und Austausch für Frauen

Wieder einmal öffnete der Rhein-Sieg-Kreis seine Türen für gründungsinteressierte Frauen: Beim Gründerinnentag im Siegburger Kreishaus erhielten sie umfassende Informationen, Gesprächsangebote und Tipps dafür, was erforderlich ist, damit eine gute Idee so umgesetzt wird, dass sie am Markt Bestand hat und genügend Gewinn erwirtschaftet.

„Gut ein Drittel aller Gründungen gehen auf das Konto von Frauen – mutig und engagiert gehen sie ihren Weg und sind – gemessen am langfristigen Bestehen ihrer Unternehmen – genauso erfolgreich wie ihre männlichen Kollegen“, erläuterte Kreisdirektorin Annerose Heinze den Teilnehmerinnen – fast 70 an der Zahl – in ihrer Begrüßung. „Nutzen Sie aber die Unterstützungsangebote, denn beim Sprung in die Selbständigkeit gibt es die eine oder andere Hürde zu nehmen. Die Organisatorinnen der heutigen Veranstaltung stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite – dafür ein ganz herzliches Danke schön von meiner Seite.“

Ein besonderer Dank galt aber Anita Halft, Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und Gründungsmitglied im BeraterinnenNetzwerk; denn für sie war es der letzte Gründerinnentag ihres Berufslebens. „Frauenpolitik im Rhein-Sieg-Kreis hat mit Anita Halft ein Gesicht bekommen“, so Kreisdirektorin Heinze. „Sie ist nicht müde geworden, Frauen auf dem Weg in die Erwerbstätigkeit zu unterstützen und zu fördern. Danke für ein außergewöhnliches Engagement!“

Die Wirtschaftsförderungen des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn, die IHK Bonn und das BeraterinnenNetzwerk Rhein-Sieg, das bereits seit 20 Jahren unermüdlich für Gründerinnen und Unternehmerinnen im Einsatz ist, hatten gemeinsam zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Unter dem Motto ‚Gut gestartet – und nun?’ ermöglichten drei bereits selbständige Frauen interessante Einblicke in die Freuden, aber auch Herausforderungen einer erfolgreichen Gründung und Selbständigkeit. Nadine Narres, Inhaberin von „Sinnenreich“, einem Geschäft mit besonderen Möbeln und Accessoires, Claudia Reuschenbach, Stil-, Farb- und Einkaufsberaterin, sowie Dr. Susanne Rieck, Tierärztin mit Kleintierpraxis, berichteten über die ersten Monaten ihrer Selbständigkeit und sparten nicht mit Tipps: Investitionen tätigen, Networking, klare Positionierung, fachliche Unterstützung sind nur ein paar der wertvollen Hinweise, die sie den Teilnehmerinnen mit auf den Weg gaben.

Diese verließen dann auch das Siegburger Kreishaus voller Elan und mit viel neuem Wissen für ihre nächsten Schritte in die Selbständigkeit.
 

Pressemitteilung von Montag, 3. April 2017
Aufruf zum 22. Kreiswettbewerb 2017 „Unser Dorf hat Zukunft“ - Lebenswerte Dörfer im Rhein-Sieg-Kreis können sich bewerben

 „Jede Teilnahme ist ein Gewinn für die Dörfer! machen Sie mit, denn es geht um Ihre Heimat!“ Mit diesen Worten ermuntert Landrat Sebastian Schuster Dörfer und Ortsteile, sich am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligen. Denn, es ist wieder soweit - der Aufruf zum Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, der alle drei Jahre vom Land Nordrhein-Westfalen ausgelobt wird, hat begonnen: Ab sofort können sich Dörfer und Ortsteile im Rhein-Sieg-Kreis mit maximal 3.000 Einwohnerinnen und Einwohnern für den Wettbewerb bewerben und davon gibt es immerhin mehr als 800 im Kreis!

Doch, was ist überhaupt das Ziel dieses Wettbewerbs? „Die Menschen sollen sich Gedanken machen, wo sie mit ihren Dörfern überhaupt hin wollen“, erläutert Dr. Hermann Tengler, Leiter des Referates Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung. Was läuft gut? Was kann verbessert werden? Durch diese gemeinsamen Überlegungen wird nicht nur der Zusammenhalt in einer Dorfgemeinschaft gestärkt, auf Dauer werden Zukunftsperspektiven im ländlichen Raum verbessert und Lebensqualität gesteigert.

Dass es sich lohnt, an dem Kreiswettbewerb teilzunehmen, können die Bewohnerinnen und Bewohner der Ortslage Ruppichteroth-Ort nur bestätigen. Sie haben es über den Sieg beim Kreiswettbewerb und einer Goldmedaille beim Landeswettbewerb sogar auf den zweiten Platz im Bundeswettbewerb geschafft. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass eine Teilnahme am Wettbewerb einen regelrechten Schub für das Ehrenamt und die bürgerschaftliche Beteiligung in den jeweiligen Dörfern bedeutet.

Der Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises hat für die Durchführung des Wettbewerbs Mittel in Höhe von 28.000,- € (davon 15.000,- € für Preisgelder) bereitgestellt. Erfahrungsgemäß legen die Gewinner des Dorfwettbewerbs die Preisgelder meist in eine Verschönerung und Attraktivitätssteigerung ihrer Dörfer und Ortschaften an.

Bewerben können sich alle räumlich geschlossenen Ortschaften und Stadt-/Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter mit maximal bis zu 3.000 Einwohnerinnen und Einwohnern; sie können sich über den Kreis- und Landeswettbewerb für den Bundeswettbewerb qualifizieren.

Alle „Dörfer“, die an dem Kreiswettbewerb teilnehmen möchten, können sich ab sofort, bis zum 30. April 2017, bei ihrer Stadt-/Gemeindeverwaltung oder beim Fachbereich „Strategische Regional- und Kreisentwicklung“ des Rhein-Sieg-Kreises anmelden.

Dörfer, die sich zum Wettbewerb angemeldet haben, werden Anfang September 2017 von einer Bewertungskommission besichtigt und bewertet. Der/die Gewinner (je nach Anzahl der teilnehmenden Dörfer) qualifiziert/en sich für den Landeswettbewerb, der 2018 stattfinden wird.

Pressemitteilung von Freitag, 31. März 2017 
Erlebnisse vor der Haustüre entdecken
6. Aktiv-Messe in Siegburg

Die warmen Frühlingstage wecken die Lust „aktiv“ zu sein  und die Nahe Umgebung zu entdecken. Zahlreiche Inspirationen bot hier die vom Rhein-Sieg-Kreis organisierte 6. Aktiv-Messe „Erlebnis Natur“ im Kranz Parkhotel in Siegburg.

600 Besucherinnen und Besucher informierten sich an 30 Ständen über die vielfältigen Angebote in den Regionen Rhein-Sieg, Eifel und dem Bergischen. „Gerade der Rhein-Sieg-Kreis ist für Tagesausflüge genauso vielfältig wie auch für Wochenend- und Kurzurlaube. Rechtsrheinisch ist das Siegtal ein Rad- und Wanderparadies, zu dem die parallel verlaufende Bahnstrecke eine bequeme und einfache Anreise möglich macht. Das Siebengebirge mit dem Drachenfels hat längst Kultstatus. In der Voreifel kann linksrheinisch über die Wasserburgenroute die sehr wechselvolle Geschichte der Region nachempfunden werden und im Bergischen Rhein-Sieg-Kreis bieten vier Streifzüge Wandererlebnis pur“, empfiehlt Dr. Hermann Tengler, Leiter des Referats für Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung.

Kanufahren auf der Sieg, Radfahren entlang des Rheins, Wandern auf dem Natursteig Sieg, E-Bike Routen im Bergischen Land – das ist nur eine kleine Auswahl von Tipps für alle Altersklassen. Viele Ideen gibt es auch aus der unmittelbaren Nachbarschaft: Die Bundesstadt Bonn und die Region Siegerland-Wittgenstein locken ebenfalls mit interessanten Angeboten. Lust auf mehr machen die Wanderkarten und Infoflyer zu Ausflugszielen und Übernachtungsmöglichkeiten, die die Aussteller bereithalten.

Auf reges Interesse stieß auch in diesem Jahr das begleitende Vortragsprogramm: Sandra Knümann sprach über „Natur als Therapie – Wie die Natur die Seele heilt“. Der Fachberater Wolfgang Siegmund von Fahrrad XXL Feld  informierte zur Elektromobilität, David Bosbach von der Naturarena Bergisches Land nahm die Besucherinnen und Besucher der Messe mit auf „Bergische Streifzüge“ und ins „Bergische Wanderland“. Der Beitrag von Dr. Albert Melter, 2. Vorsitzender der DAV Sektion Bonn e.V., rundete das Angebot mit dem Thema „Wandern und Bergsteigen mit dem Deutschen Alpenverein schließlich ab.

Pressemitteilung von Donnerstag, 23. März 2017
Frauen gründen anders! 20 Jahre BeraterinnenNetzwerk Bonn/Rhein-Sieg 

Ob Tattoo-Artistin, Yoga-Lehrerin für Schwangere oder mobile Friseurin - die Gründerinnen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis überzeugen durch individuelle Dienstleistungen und den Mut zur Nische.

Dies können die Expertinnen des BeraterinnenNetzwerks Bonn/Rhein-Sieg berichten, die seit mittlerweile 20 Jahren Frauen beim Weg zum eigenen Unternehmen unterstützen; ein Weg, der oftmals auch geprägt ist von Ungleichbehandlungen und Vorurteilen. Es handelte sich damals um einen ungewöhnlichen Zusammenschluss von 17 heute 15 Existenzgründungsberaterinnen - teils aus Institutionen und teils Unternehmerinnen aus der Wirtschaft - die antraten, um gemeinsam den Blick der Öffentlichkeit auf selbstständige Unternehmerinnen zu lenken.

„Frauen zur beruflichen Selbstständigkeit motivieren und der Gründungs-offensive „GO“ ein weibliches Gesicht geben, das war unsere Motivation“, sagte Anita Halft von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und Gründungsmitglied des regionalen BeraterinnenNetzwerks nun im Pressetermin.

Rund 4.500 Gründerinnen im Alter von 19 bis 59 Jahren kamen in den letzten 20 Jahren durch unterschiedlich intensive Beratungen und durch Veranstaltungen in den Genuss vom Expertinnen-Wissen des Netzwerks. Über 150 Seminare und Workshops, ob alleinverantwortlich oder in Kooperation mit den regionalen Volkshochschulen oder im Rahmen des Projektes „ICE – Intelligenz, Charisma und Elan“, fanden unter Federführung des Netzwerkes statt.

„Ich kann allen Frauen, die in die Selbstständigkeit gehen wollen, nur einen guten Tipp geben: Lasst Euch beraten“, erzählte Ingrid Rauber, Unternehmerin mit eigener Naturheilpraxis in Birlinghoven. Vor 15 Jahren hat sie sich selbstständig gemacht und den Sprung ins kalte Wasser gewagt. „Die Beratung damals war Gold wert; zu jedem Thema gab es Expertinnen – es gab beinahe alles aus einer Hand.“

Nach wie vor bleiben aber gerade im Wirtschaftsstandort Bonn/Rhein-Sieg vorhandene Potenziale ungenutzt: immer noch bremsen gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Rollenbilder in den Köpfen aller Beteiligten Frauen aus und verhindern, dass sich der Anteil der Frauen am Gründungsgeschehen angemessen an ihrer vorhandenen Qualifikation und Kompetenz wiederspiegelt. Bonn/Rhein-Sieg verzeichnet einen hohen Anteil von gut qualifizierten Frauen und bietet einen aufnahmefähigen Markt für innovative Dienstleistungen. Zwar machen Frauen inzwischen mit 45% fast die Hälfte aller Erwerbstätigen aus, sie stellen jedoch nur knapp ein Drittel (31%) aller Selbstständigen.

„Das ist der Grund, warum auch heute noch Angebote für angehende Unternehmerinnen notwendig sind und wir regionale Unternehmerinnen in den Blick der Öffentlichkeit rücken“, betonte Gertrud Hennen, Mitarbeiterin der Bonner Wirtschaftsförderung und Netzwerk-Beraterin.

Im Focus seiner zukünftigen Aktivitäten hat das Netzwerk, in der Öffentlichkeit ein realistischeres Bild von Unternehmerinnen zu zeichnen. Zudem soll die Social Media Präsenz ausgebaut werden. Potenzielle Gründerinnen erfahren über den neuen Facebook-Account https://www.facebook.com/BeraterinnennetzwerkBonnRheinSieg/ mehr über aktuelle Veranstaltungen und neueste Erfolgsmeldungen.

Weitere Informationen gibt es zudem online unter www.beraterinnenNetzwerk.de oder telefonisch unter 02241-192489 oder 0228 – 775149.
 

Pressemitteilung von Montag, 20. März 2017
Kompetenzzentrum bietet erstmals Pflegescout - Workshops an
Einladung zur Fachveranstaltung des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/ Rhein- Sieg

Durch den demografischen Wandel stehen immer mehr Beschäftigte vor der Herausforderung, Pflegeaufgaben und Berufsalltag zu vereinbaren. Mit einem betriebsinternen Pflegescout, können Betriebe Fachkräfte unterstützen und zugleich ihre Arbeitgebermarke stärken.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg bietet daher erstmals Pflegescout-Workshops für interessierte Unternehmen: Am Dienstag, 9. Mai 2017, in Siegburg sowie am Donnerstag, 22. Juni 2017, in der Bundesstadt Bonn erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über die Aufgaben  eines Pflegescouts, der über gesetzliche Rahmenbedingungen, kompetente Dienstleister und finanzielle Förderung informiert. Als zentrale Ansprechperson gibt er oder sie zudem wertvolle Tipps und klärt über Angebote, wie flexible Arbeitszeit – und Pausenreglungen, auf.

Pflegescout-Workshop
Termin:       Dienstag, 9. Mai 2017, 9.30 – 14.30 Uhr
Ort:            Denkraum Siegburg, Haufeld 2a, 53721 Siegburg

Termin:       Donnerstag, 22. Juni 2017, 9.30 – 14.30 Uhr
Ort:             Loggia am Stadthaus, Besucherraum 2.1.08, Thomas-Mann-Straße 2-4, 53111 Bonn

Der Kostenbeitrag beläuft sich jeweils auf 35 Euro. Geschäftsführende und Beschäftigte von kleinen wie mittelständischen Unternehmen, können sich schon jetzt per Email an info@kompetenzzentrum-frau-beruf.de anmelden.

Hinweis: Insgesamt veranstaltet das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg im ersten Halbjahr 2017 zwölf Workshops und Vorträge für interessierte Unternehmen. Ausführliche Informationen gibt es unter www.familienbewussteUnternehmen.de.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg Das Kompetenzzentrum ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises und wird vom Land NRW, der Europäischen Union und den Gebietskörperschaften gefördert. Es gibt sowohl ein Büro am Standort in Siegburg wie in Bonn.

www.familienbewussteUnternehmen.de; www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg

 

Pressemitteilung von Donnerstag, 9. März 2017  
Familienbewusste Personalpolitik in der Backstube
Fachveranstaltung des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg

Wie setzt man einen Sauerteig an und wie funktioniert familienbewusste Personalpolitik beim Profi-Bäcker? Antworten auf diese Fragen gaben am Donnerstag, 2. März 2017, die Eheleute Manuela und Franz-Josef Gilgen als Geschäftsführer von Gilgen's Bäckerei & Konditorei in der Hennefer Backstube. Rund zehn interessierte Mitglieder des Netzwerks FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg erhielten im Rahmen einer Backstubenführung Einblick in die 2.600 qm² große Produktionsfläche und die Work-Life-Balance-Angebote des Familienunternehmens.

„Nicht nur für unsere täglich 17.000 Kunden setzen wir auf Qualität. Ebenso wichtig sind uns die familienbewussten Angebote für unsere rund 600 Beschäftigten“, erklärt Manuela Gilgen, seit Anfang 2014 Mitglied im regionalen Unternehmensnetzwerk. Ob Bäckermeister, Konditorin oder Fachverkäuferin,  alle Beschäftigen profitieren von Angeboten, wie einem „geteilten“ Arbeitsplatz oder der Elternzeit-Beratung. Dass auch Arbeitgebende aus anderen Bereichen von den Erfahrungen des Bäckers profitieren können, zeigte das abschließende Frühstück. Ob Consulting, Maschinenbau oder Pflanzengroßhandel, Netzwerkmitglieder aus unterschiedlichsten Branchen, zeigten reges Interesse an den Erfahrungen der Profi-Bäcker. Besonders die Themen Schichtarbeit, Nachwuchsrekrutierung sowie die Rückkehrquote nach der Elternzeit waren für viele Netzwerkmitglieder wichtig.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg Das Kompetenzzentrum ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises und wird vom Land NRW, der Europäischen Union und den Gebietskörperschaften gefördert. Es gibt sowohl ein Büro am Standort in Siegburg wie in Bonn.

www.familienbewussteUnternehmen.de; www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg
 

Pressemitteilung von Montag, 6. März 2017
Internationaler Frauentag 2017: Familienbewusste Personalpolitik als Bereicherung

Fast auf der ganzen Welt feiern Frauen am 8. März den Internationalen Frauentag. Die Gleichberechtigung hat viele Gesichter: Heute gilt es gleiche Gehälter für die gleiche Arbeit durchzusetzen, vor 100 Jahren kämpften die Frauen sogar noch um ihr Wahlrecht.

Daher haben es sich die Expertinnen des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg seit 2012 zur Aufgabe gemacht, Frauen in Führungspositionen zu bringen und familienbewusste Personalpolitik zu etablieren. Wichtig ist die eigene Motivation und Initiative. „Sehen Sie Ihre Arbeit – und damit auch Ihre Kompetenzen und Qualitäten - als Ihr Produkt an und verkaufen Sie das von Ihnen Erreichte zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ganz wichtig: bleiben Sie dabei authentisch - ansonsten droht die Unglaubwürdigkeit“ empfiehlt Svenja Udelhoven, Kämmerin und Personaldezernentin der Kreisverwaltung.

Seit mehr als 30 Jahren leisten die Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises  einen großen Beitrag, um die Gleichberechtigung auch im Berufsleben zu realisieren. Inzwischen ist beinahe die Hälfte der Sachgebietsleitungen im Kreishaus mit Frauen besetzt. Eine ähnliche Zunahme ist auf der Ebene der Abteilungsleitungen zu festzustellen. Doch das ist kein Grund sich auszuruhen. „Derzeit ist die am besten ausgebildete Frauengeneration auf dem Arbeitsmarkt“, so Victoria Appelbe, Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung Liegenschaften und Tourismus der Bundesstadt Bonn.  Wie schon die Gleichstellungsstelle der Stadt Bonn, macht auch das Kompetenzzentrum Frau und Beruf auf das Thema Frauen in Spitzenpositionen aufmerksam. Victoria Appelbe ergänzt: „Nicht nur große Arbeitgeber, auch kleine mittelständische Unternehmen, sollten auf das weibliche Erwerbspotential setzen.“

Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigen aktuelle Studien, wie das DIW Managerinnen-Barometer 2017. Ein Grund für die wenigen weiblichen Führungskräfte sei die starke Präsenzkultur. Daher können gerade Frauen mit Familienaufgaben von flexiblen Arbeitszeitmodellen profitieren und Arbeitgebende mit familienbewusster Personalpolitik aktiv die Gleichberechtigung vorantreiben.

Hinweis:
Mit dem regionalen Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg und dem Programm „mentoring4women – Frauen für Führung stärken“ unterstützt das Kompetenzzentrum Frauen nachhaltig im Berufsleben. Aufgrund sich wandelnder Personalpolitik und zunehmendem Fachkräftemangel bekunden zudem immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen Interesse am Netzwerk, das aktuell über 40 Mitglieder zählt. Am Programm „mentoring4women“ haben seit 2014 bereits über 20 weibliche Nachwuchsführungskräfte und 20 Unternehmen teilgenommen.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg Das Kompetenzzentrum ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises und wird vom Land NRW, der Europäischen Union und den Gebietskörperschaften gefördert. Es gibt sowohl ein Büro am Standort in Siegburg wie in Bonn. Im Internet ist das Kompetenzzentrum unter www.competentia.nrw.de/bonn-rhein-sieg und  www.familienbewussteUnternehmen.de präsent.


Pressemitteilung von Freitag, den 13. Januar 2017
Seid 10 Jahren für gelingende Selbsständigkeit - die Gründungsakademie

Im Juni 2006 ist sie gestartet: die Gründungsakademie Rhein-Sieg. Ende 2016, also nach gut 10 Jahren,  blickt sie auf knapp 530 Workshops zurück. In der Regel drei Stunden von 17-20 Uhr, aber auch häufig ganztags, meist an einem Samstag. Die Bandbreite der Themen ist beeindruckend: Von der Umwandlung einer Idee in ein Unternehmenskonzept bis hin zu allen Fragestellungen, die eine selbstständige Tätigkeit so mit sich bringt. Geht man nur von einer durchschnittlichen Zahl von 15 Teilnehmenden aus, so haben 7.890 Personen zum Ende des jeweiligen Workshops die Gründungsakademie mit mehr Wissen und hoffentlich viel Erkenntnis für ihre Gründung oder ihren Unternehmensaufbau verlassen.

Ging es vor einigen Jahren noch  darum, wie ein Profil bei  XING, Twitter und Facebook angelegt wird, so geht es jetzt um die Nutzung von Social Media Kanäle zur Vermarktung von Produkt und Dienstleistung. Suchmaschinenoptimierung spielte in den ersten Jahren – wie die gesamte Informationstechnik – noch keine Rolle und ist heute nicht mehr wegzudenken. Wichtig war und ist: Trends zu verfolgen, technische Änderungen und Neuerungen mit einzubeziehen. Nachgefragt sind aktuell Angebote zu „mein eigenes Video“ und Instagram. Informationen zu Online-Shops hingegen  haben an Dringlichkeit verloren. Workshops zu Marketing, Kommunikation und Steuern hingegen sind Dauerbrenner und mit unterschiedlichen Schwerpunkten in das Portfolio der Gründungsakademie aufgenommen.

Nach 10 Jahren wurde einem ganz wichtigen Anliegen – sich zu vernetzen - endlich ausreichend Raum gegeben: es gab ein erstes vierstündiges Business-Speed-Dating für 20 Personen. „Für den 11. Juli dieses Jahres ist bereits eine Wiederholung geplant“, kündigt Dr. Hermann Tengler, Leiter des Referats für Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung des Rhein-Sieg-Kreises, stolz an.

Das Knowhow der Gründungsakademie ist mittlerweile über die Grenzen der Region hinweg bekannt. Die Interessentenliste an dem Flyer ist beispielsweise mittlerweile vierstellig; Anmeldungen aus Rheinland-Pfalz und dem Ruhrgebiet sind für das Team selbstverständlich.

Die Gründungsakademie Rhein-Sieg ist ein gemeinsames Projekt des Referates  Wirtschaftsförderung und Strategischen Kreisentwicklung mit der Kreissparkasse Köln.

Der Flyer mit Veranstaltungen für das erste Halbjahr 2017 und weitere interessante Informationen stehen im Internet zur Verfügung:  http://www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de/ .

 

Pressemitteilung von Donnerstag, 24. November 2016 
Online-Adventskalender für Unternehmen

Jeden Tag eine Idee, eine Anregung für eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik. Die finden Unternehmen ab dem 1. Dezember hinter den Türchen eines eigens für sie geschaffenen Adventskalenders.

„Damit erfüllt sich ein langgehegter Wunsch“, so Anita Halft, Leiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf, das den Adventskalender konzipiert hat. Ob flexible Arbeitszeiten, die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, die Bereitstellung von Informationen oder die Organisation eines Elternstammtischs: es gibt jede Menge Anregungen um Beschäftigte ans Unternehmen zu binden. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist für Erwerbstätige ein immer wichtigeres Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers“, so Anita Halft weiter.

Auf der Website www.familienbewussteUnternehmen.de gibt es jeden Tag wertvolle Hinweise, wie mit kleinen und auch größeren Schritten Unternehmen ihre Personalpolitik weiterentwickeln können.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen Rhein-Sieg-Kreis und Stadt Bonn und wird von der EU und dem Land NRW gefördert.
 

Pressemitteilung von Dienstag, 25. Oktober 2016
6. Rheinische Klinikmesse am 4. November – Anmeldung zu den Angeboten noch möglich

Am 4. November dreht sich im Hilton Bonn von 13 bis 18 Uhr wieder alles um die Karrierechancen und Beschäftigungsperspektiven in den Krankenhäusern, Kliniken und Reha-Kliniken der Region.

Neben der Ausstellung, auf der sich wieder namhafte stationäre Einrichtungen präsentieren, gibt es ein Job-Board mit aktuellen Stellenausschreibungen, ein begleitendes Kursprogramm sowie erstmalig in diesem Jahr ein Pflegeforum. Ein Überblick zu allen Ausstellern und Angeboten sowie über freie Plätze ist unter www.rheinische-klinikmesse.de verfügbar. Der Eintritt sowie die Teilnahme an den Angeboten sind kostenfrei; um Anmeldung (online) zu den einzelnen Veranstaltungen wird gebeten.

Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen in den Pflegeberufen ist die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz mit einem Vortrag zum Aufbau der Pflegekammer und ihrem Nutzen für die Pflegenden im Kursprogramm vertreten.

Im Kursprogramm werden neben individuellen Qualifikations- und Bewerbungschecks für Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer beispielsweise Einzel-Coachings für Führungskräfte und Berufseinsteiger, Naht- und Knotenkurse für Mediziner sowie Vorträge zur professionellen Bewerbung im Medizinsektor, zum Doping in Gesundheitsberufen oder auch zum Thema Stress als Krebsrisiko angeboten.

Das in diesem Jahr erstmals initiierte Pflegeforum beschäftigt sich in drei Themenblöcken mit den Perspektiven des Pflegeberufes, Fragen der gesunden Führung und der betrieblichen Organisation und bietet die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zur Pflegepraxis in besonderen Situationen.

Die Rheinische Klinikmesse ist eine Gemeinschaftsinitiative der Wirtschaftsförderungen und Gesundheitsämter der Stadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreises Ahrweiler. Ideelle Unterstützung erhält die Messe u.a. durch den Gesundheitsregion Köln/Bonn e.V..

Weitere Informationen: Dieter Knospe, Amt für Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Tourismus der Stadt Bonn, Telefon: 0228/775289, E-Mail: dieter.knospe@bonn.de.

 

Pressemitteilung von Montag, 24. Oktober 2016 
Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg  mit neuer Internetpräsenz und Newsletter Angebot

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf hat mit dem Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg einen neuen Onlineauftritt. Unter der bekannten Adresse www.familienbewussteUnternehmen.de sind die Inhalte nun übersichtlicher dargestellt.

Auch die Nutzer von Mobilgeräten können nun eine angepasste Oberfläche komfortabel nutzen. Ein thematisch passender Veranstaltungskalender mit regionalen Tipps ergänzt das aktualisierte Angebot. Anita Halft, Leiterin des Kompetenzzentrums, empfiehlt besonders den Newsletter, der mit wenigen Klicks unter https://familienbewussteunternehmen.de/newsletter/ abonniert werden kann und über regelmäßig interessante Anregungen und Neuerungen informiert: „Wir wollen mit kurzen knackigen Texten auf spannende Informationen hinweisen. Wer dann tiefer ins Thema einsteigen möchte kommt über einen Link zu den ausführlichen Mitteilungen.“

Informationen über flexible Arbeitszeit, Homeoffice und der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gibt es im Netz in großer Zahl. Seit 3 Jahren filtert das Kompetenzzentrum nunmehr diese Flut von Angaben und fasst sie zu  kompakten und auf die wichtigen und wesentlichen Botschaften reduzierte Inhalte zusammen.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg ist ein gemeinsames Projekt des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn.
Es wird aus Mitteln der Europäischen Union (EFRE) und des Landes NRW gefördert.

Kontakt: www.familienbewussteUnternehmen.de; info@familienbewussteUnternehmen.de

 

Pressemitteilung von Donnerstag, 20. Oktober 2016 
Startschuss für den Dörferweg – Naturregion Sieg eröffnet den 18. Erlebnisweg

Schafweiden, urige Wald- und Wiesenpfade mit einsamen Wegekreuzen und Fachwerkdörfer zwischen Streuobstwiesen – der neue, idyllische „Dörferweg“ führt durch den südlichen Teil Eitorfs mit seinen Ortschaften Mierscheid, Lascheid und Käsberg, vorbei an den Höhensteinen nach Huckenbröl und von dort hinab nach Eitorf.

Auf dem Bahnhofsvorplatz in Eitorf fiel jetzt der offizielle Startschuss für den neuen Erlebnisweg der Naturregion Sieg. Brigitte Kohlhaas, Projektbüro Naturregion Sieg des Rhein-Sieg-Kreises, und Bärbel Kisteneich, Touristik-Service Eitorf e.V., eröffneten den 13,1 Kilometer langen Wanderweg gemeinsam. „Der Dörferweg integriert noch einmal ganz neue Facetten Eitorfs und ist nicht nur durch seine historisch gewachsenen Strukturen eine echte Bereicherung für das Erlebniswegeangebot“, freut sich Brigitte Kohlhaas über den 18. Rundkurs der Naturregion Sieg.

Anschließend startete für alle Wanderfreundinnen und Wanderfreunde die rund 4-stündige Tour „auf neuen Pfaden“ mit Felix Knopp. Sie konnten sich unter fachkundiger Führung des Natursteig-Wegemanagers persönlich vom ganz besonderen Charme des neuen Rundweges überzeugen. Unmittelbar nach dem Marktplatz der Siegtalgemeinde hieß es für die Wandergruppe abzutauchen in ländliches Ambiente und dörfliche Strukturen. Nicht nur großartige Ausblicke über Täler und bewaldete Hänge belohnten die „Wandersleut“ für die knapp 170 insgesamt zu überwindenden Höhenmeter – auch Hohlwege, kleine Bäche sowie Heidschnucken & Co. zogen die Wandertruppe in ihren Bann.

Informationen zu den Erlebniswegen Sieg:

Mal unberührte Natur, mal besiedelte Kulturlandschaft - die 18 Erlebniswege Sieg sind zwischen 5 und 24 Kilometer lang. Sie bieten interessante Einblicke in das Leben der Menschen sowie die Geschichte der Region. Die abwechslungsreichen, mal leicht zu bewältigenden, mal anspruchsvollen Rundwege führen durch Wälder, Wiesen und Felder, in tiefe Täler und auf luftige Höhen. Zahlreiche Info-Stationen vermitteln dazu Wissen und Geschichten aus der Vergangenheit und Gegenwart des Siegtals.

Detaillierte Beschreibungen und Karten zu den Erlebniswegen finden sich in der Broschüre „Erlebniswege Sieg“, die kostenlos in den Tourist-Informationen von Siegburg, Hennef, Eitorf und Windeck erhältlich ist.

Weitere Informationen gibt es unter www.naturregion-sieg.de.

Fakten zum Dörferweg:
Streckenlänge: 13,1 Kilometer
Gehzeit: ca. 4 Stunden
Höchster Punkt: 240 Meter
Tiefster Punkt: 73 Meter

Charakter:
Einfache Wanderung, tauglich für Straßenschuhe, überwiegend hügeliges Gelände, mehrheitlich auf Feld- u. Waldwegen angelegt, durchgängig beschildert, ganzjährig begehbar.
 

Pressemitteilung von Donnerstag, 29. September 2016 
Talente im Dialog

Wie findet man den passenden Beruf oder den richtigen Arbeitgeber? Am besten, indem man den Mitarbeitenden des Unternehmens, für das man sich interessiert, viele Fragen stellt. Die Möglichkeit dazu gab es auch in diesem Jahr bei der schon traditionellen Berufsstarterbörse.

Praktikumsplätze, zukunftssichere Ausbildungsplätze, duales Studium und interessante berufliche Perspektiven – all das bot die „Talente im Dialog“. Bereits zum fünften Mal öffnete sie ihre Pforten, um Unternehmen (vorwiegend) aus der Region und junge Nachwuchskräfte in den Dialog zu bringen. Der Name war auch diesmal Programm: Das persönliche Gespräch zwischen interessierten Jugendlichen, Fachkräften und potentiellen Arbeitgebern stand im Fokus.

Landrat Sebastian Schuster eröffnete die diesjährige Auflage gemeinsam mit Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler, Troisdorfs Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski sowie der Leiterin der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, Martina Schönborn-Waldorf. „Eine qualifizierte Ausbildung ist der erste Schritt in eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Jungen Menschen gute Ausbildungs- und Beschäftigungschancen und damit eine attraktive Lebensperspektive zu bieten, liegt in unser aller Interesse und ist unser gemeinsames Ziel“, betonte Landrat Sebastian Schuster.

In und vor der Stadthalle Troisdorf informierten sich mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler, um beruflich durchzustarten. Fast 80 Institutionen, Unternehmen und Schulen standen ihnen den ganzen Tag über zur Verfügung. Dabei präsentierte sich die gesamte Palette der regionalen Wirtschaft von renommierten Industrieunternehmen und IT-Dienstleistern über Handwerksbetriebe, Pflegeeinrichtungen, mittelständische Dienstleister und Unternehmen bis hin zu Krankenkassen und vielem mehr. Aber auch kommunale Arbeitgeber wie der Rhein-Sieg-Kreis waren vertreten. Neben einem Bewerbungsunterlagen-Check stand auch ein Fotograf für professionelle Bewerbungsfotos bereit.

Für Organisation und Durchführung ist die Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg verantwortlich. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung von der Kreissparkasse Köln als Hauptsponsor, den Wirtschaftsförderungen der Städte Hennef, Lohmar, Sankt Augustin, Siegburg und Troisdorf, der Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg, der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, dem Rhein-Sieg-Kreis und bei Bedarf auch von der Regionalagentur.
 

Pressemitteilung von Mittwoch, 28. September 2016 
Siegtalradweg – Landschaftsbeirat lehnt geplanten Lückenschluss ab 

Am 27. September 2016 hat der Beirat bei der Unteren Landschaftsbehörde den geplanten Lückenschluss des Siegtalradweges zwischen Windeck-Dreisel und Windeck-Schladern mit 14 Stimmen bei zwei Enthaltungen abgelehnt.

Der Rhein-Sieg-Kreis baut seit Jahren den Siegtalradweg familienfreundlich aus. Sieben von zehn Lückenschlüssen sind fertiggestellt und haben sowohl für den Radtourismus als auch für die Nahmobilität der Bürgerinnen und Bürger guten Zuspruch. Um 20 % konnte die Zahl der Radlerinnen und Radler im letzten Jahr gesteigert werden. Eine „Kette“ ist aber nur so stark wie ihr schwächstes Glied und das ist der „Maueler Berg“ zwischen Dreisel und Schladern. Dort müssen Radlerinnen und Radler einen Höhenunterschied von 70 Metern mit einer Steigung von bis zu zwölf Prozent überwinden.

Der geplante Lückenschluss verläuft durch Landschaftsschutzgebiete und quert das FFH- und Naturschutzgebiet „Sieg“. Die aktuelle Ausbauplanung sieht u.a. eine sog. Spannbandbrücke in Holzbauweise vor. Ein Fachgutachter hatte die Verträglichkeit geprüft und war zu dem Ergebnis gekommen, dass weder durch die Wegeführung noch durch das Brückenbauwerk erhebliche Auswirkungen auf die maßgeblichen Bestandteile und Entwicklungsziele des FFH-Gebietes zu erwarten sind.

Der Landschaftsbeirat entschied sich dennoch gegen eine Befreiung von den Festsetzungen des FFH- bzw. Naturschutzgebietes, die zwingend erforderlich ist, um die Planung auch realisieren zu können. Dabei machte er Artenschutzgründe geltend und beanstandete, dass hier der letzte störungsfreie Abschnitt der Sieg beeinträchtigt werde.

„Es ist mehr als schade, dass der Landschaftsbeirat unsere Planung abgelehnt hat“, sagte Kreisplanungsdezernent Michael Jaeger. „Wir waren auch unter ökologischen Gesichtspunkten sehr darauf bedacht, eine schonende Wegeführung zu entwickeln, die das Gebiet und seine Lebewesen, zu denen wir auch die Menschen zählen, respektiert.“

Die Kreisverwaltung wird jetzt prüfen, ob sie dem Kreisausschuss empfehlen soll, das Votum des Beirates zu überstimmen. Dazu ist er nach dem Landschaftsgesetz berechtigt.
 

Pressemitteilung von Donnerstag, 22. September 2016 
Talente im Dialog – Berufsstarterbörse in Troisdorf 

Am Dienstag, 27. September 2016, öffnet die Berufsstarterbörse „Talente im Dialog“ zum fünften Mal ihre Türen. Die Veranstaltung der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg will Unternehmen (vorwiegend) aus der Region und junge Nachwuchskräfte in den Dialog bringen.

In und vor der Stadthalle Troisdorf (Kölner Straße 167) können sich auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und Schüler sowie Eltern kostenlos über Ausbildungsbetriebe, Praktikumsstellen und Bewerbungsverfahren informieren. Fast 80 Institutionen, Unternehmen und Schulen stehen den jungen Menschen von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr zur Verfügung.

Die Besucherinnen und Besucher können auf der Börse direkt mit Personalverantwortlichen, Ausbildern und Auszubildenden aus Industrie, Handwerk, Gastronomie, Handel und Dienstleistung sprechen und wichtige Informationen sammeln. Die Agentur für Arbeit bietet einen Bewerbungsunterlagen-Check an, ein Fotograf für gute Bewerbungsfotos ist ebenfalls vor Ort.

Die Ausstellerliste sowie weitere Informationen können unter www.talente-im-dialog.de eingesehen werden.

 

Pressemitteilung von Dienstag, 20. September 2016 
Veranstaltung mit Innovation-Coach Melanie Vogel im Siegburger Kreishaus

 „NEW WORK“  – Veränderungen der Arbeitswelt – Wie kann´s gelingen?

Unser Leben ist automatisiert und digitalisiert, neue Technologien verändern die Arbeitswelt zunehmend. Gewohnte Arbeitsverhältnisse brechen auf und das Arbeiten im Homeoffice gewinnt an Bedeutung. Für Frauen wie Männer gleichermaßen gilt es, neue Kompetenzen zu entwickeln. Anpassungsfähigkeit und Selbstorganisation ebenso wie fachübergreifende Qualifikationen sind stärker gefragt.

 Wie können wir den Anforderungen, die eine flexibilisierte Arbeitsorganisation mit sich bringt, begegnen? Wie können wir uns vorbereiten? Wie werden sich die Veränderungen aufs Privatleben und auf Familien auswirken? Sind Frauen und Männer unterschiedlich betroffen?  Diesen und anderen Fragestellungen rund um das Thema „New Work“ geht die Bonnerin Melanie Vogel in einem spannenden Vortrag auf den Grund. Über Lösungsstrategien für eine veränderte Arbeitswelt spricht die Unternehmerin und Buchautorin am

Donnerstag, 29.09.2016,um 18.00 Uhr, im Kreishaus des Rhein-Sieg-Kreises, Raum Agger.
Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg.

Melanie Vogel ist Organisatorin der Messe women&work und hat sich mit dem Thema „New Work“ in ihrem erfolgreichen Sachbuch „Futability“ befasst. Interessierte Frauen und Männer sind herzlich zum Vortrag mit anschließender Fragerunde und Diskussion eingeladen. Veranstalterinnen sind die Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises, seiner Kommunen und der Stadt Bonn. Der Eintritt ist frei. Anmeldung erwünscht bei Brigitta Lindemann, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, Telefon 02241/13-2524, E-Mail: brigitta.lindemann@rhein-sieg-kreis.de oder bei Sandra Rondorf, Telefon 02241/13-2908, sandra.rondorf@rhein-sieg-kreis.de.     
 

Pressemitteilung von Donnerstag, 15. September 2016 
Gründerinnentag am 23. September will Mut zur Selbstständigkeit machen

Gründungsinteressierte Frauen erhalten am Freitag, 23.09.2016, umfassende Informationen rund um das Thema „Selbstständigkeit“.

Noch immer gründen in Deutschland mehr Männer (6,1 Prozent) als Frauen (3,3 Prozent) ein eigenes Unternehmen. So der jährlich erscheinende GEM-Report (Global Entrepreneurship Monitor) in seiner aktuellen Veröffentlichung.

Der Gründerinnentag will die Quote erhöhen. Zwei Fachvorträge „Von der Idee zum Konzept“ sowie „Vom Konzept zum Gewinn“  zeigen auf, welche Schritte im Prozess der Unternehmensgründung wichtig sind und sich ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen lässt. In einer Talkrunde geben drei Unternehmerinnen aus unterschiedlichen Branchen einen realistischen Einblick in die ersten 100 Tage einer Selbstständigkeit. Wie lassen sich schwierige Phasen meistern, aber auch Erfolge feiern.

Den Nachmittag runden Fachinformationen an Thementischen ab. Beraterinnen beantworten persönliche Fragen zum Beispiel zu Finanzierung, Förderprogrammen, Marketing, Steuern und weiteren Themen.

Die Veranstaltung wird organisiert und durchgeführt vom BeraterinnenNetzwerk Bonn/Rhein-Sieg. Zu ihm gehören Vertreterinnen aus der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn, der IHK sowie weiteren Institutionen und freiberufliche Beraterinnen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Weitere Informationen gibt es bei der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises, Anita Halft, E-Mail: anita.halft@rhein-sieg-kreis.de.

Veranstaltungsort ist die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um Anmeldung gebeten: odenthal@bonn.ihk.de
 

Pressemitteilung von Dienstag, 13. September 2016
Aktionswoche „:Perspektive langes Leben“ vom 05. bis 09. September 2016 Abschlussveranstaltung im Helios Klinikum Siegburg mit positiver Bilanz

Zum  Abschluss der  Aktionswoche „:Perspektive langes Leben“ – die mit rund 80 Veranstaltungen in der gesamten Region durchgeführt wurde – fand im Helios Klinikum ein Fachgespräch mit der stellvertretenden Landrätin des Rhein-Sieg-Kreises, Notburga Kunert, Vertreterinnen und Vertretern des Landesarbeitsministeriums und des „Bündnis für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg“ sowie Verantwortlichen des Helios Klinikum inklusive deren Regionalleitung statt.

Einmal mehr ging es um das zentrale Thema der Aktionswoche: die Fachkräfteengpässe in der Gesundheitswirtschaft. Nach einem Rundgang durch die frisch renovierten Bereiche der Klinik und die Vorstellung besonderer Schwerpunkte und vielfältiger medizinischer Angebote, ging man schnell in den gemeinsamen Fachaustausch.

Die Helios Kliniken sind mit 13.000 Beschäftigten in NRW einer der größten Arbeitgeber im Gesundheitswesen und auch der Standort Siegburg ist mit 850 Mitarbeitenden der drittgrößte Arbeitgeber der Kreisstadt. „Auch von den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen - immerhin rund 40 Millionen Euro -  hat zum Beispiel auch die regionale Baubranche profitiert“, berichtete Carolin Lieven, die neue Geschäftsführerin der Klinik, und betonte damit den Wirtschaftsfaktor, den die Klinik für die Region darstellt. Der Fachkräfteengpass bei Pflegekräften betreffe aber auch die Klinik. Aktuell dauert es durchschnittlich 110 Tage, bis eine offene Stelle in der Krankenpflege nachbesetzt werden kann - in der Altenpflege sogar 138 Tage.

„Die Probleme bei der Personalfindung – insbesondere von Pflegekräften, gelten als die zentrale Herausforderung der Zukunft“, betonte auch Dr. Jens Stuhldreier vom Landesarbeitsministerium. Er wies zudem darauf hin, dass die fortschreitende Digitalisierung - auch in der Gesundheitswirtschaft - durchaus Chancen zur Bewältigung der Zukunftsaufgaben bergen, aber natürlich auch neue Aufgaben für die Beschäftigten mit bringe.

Bereits bei einer der ersten Veranstaltungen der Aktionswoche ging es im Thema „Senioren 4.0“ unter anderem darum, wie technische und telemedizinische Innovationen die Pflegenden zu Hause und in Kliniken unterstützen können. Damit sind dann aber wiederum neue Anforderungen an die Beschäftigten der Gesundheitsbranche verbunden. Bereits jetzt investiert Helios rund 10 Millionen Euro in die Weiterbildung der Belegschaft. Die Basis bilde aber die Ausbildung in den hauseigenen Pflegeschulen.

Einig waren sich alle Beteiligten, dass es nun endlich mit dem Pflegegesetz weitergehen müsse, denn hier sei ja umfänglich die Novellierung der Pflegeberufe vorgesehen. „Dabei geht es nicht nur um Hochqualifizierte, sondern von großer Bedeutung ist auch die einjährige Ausbildung, gerade in der Betreuung alter Menschen“ betonte Vize-Landrätin Notburga Kunert und wurde mit dieser Einschätzung von den Fachpraktikern unterstützt. Die Oberin der DRK Schwesternschaft „Bonn“ e.V., Lioba Brockamp, hatte mit ihrem Team in der Aktionswoche gemeinsam mit der Arbeitsagentur in den Berufskollegs der Region Informationstage zu den Einstiegsmöglichkeiten in die Gesundheitsberufe organisiert. Dabei wurden rund 500 Schülerinnen und Schüler erreicht – auch aus den internationalen Klassen.

„Diese große Resonanz - gerade bei jungen Menschen - stimmt mich hoffnungsvoll“, zieht Martina Schönborn-Waldorf von der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg als Organisatorin der Aktionswoche eine erste Bilanz. Zwar seien die Angebote sehr unterschiedlich genutzt worden, aber insgesamt meldeten die einzelnen Veranstalter durchweg positive Erfahrungen und Ergebnisse aus Ihren Aktionen.

Für ein abschließendes Resümee sei es aber noch zu früh. Alle Informationen zur Aktionswoche finden Sie weiterhin auf: www.perspektive-langes-leben.de
 

Pressemitteilung von Donnerstag, 8. September 2016
Aktionswoche „:perspektive langes Leben“ eröffnet

Prominente Beteiligung fand die Eröffnungsveranstaltung der Aktionswoche „:perspektive langes Leben“ am 5. September 2016 bei der DRK-Schwesternschaft in Bonn. So ließen es sich gleich zwei Ministerinnen - eine aktiv, eine a.D., aber nichts desto weniger für die Anliegen älterer Menschen in unserer Gesellschaft aktiv und tatkräftig im Einsatz – nicht nehmen, die Grußworte zu sprechen. Daran mag sich die Wichtigkeit des Themas – eine attraktive Perspektive für ein langes Leben zu gestalten – ermessen.

Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW, betonte darum auch in ihrer Eröffnungsrede: „Initiativen wie diese Aktionswoche sind notwendig, um den Stellenwert des Älterwerdens in der Gesellschaft zu ändern.“ Sie betonte, dass die Kompetenz älterer Menschen mehr als Nutzen verstanden werden solle. Des Weiteren gab Barbara Steffens einen Vorausblick auf die Veranstaltungen: „Auch in der Aktionswoche sehen wir gute Beispiele der Prävention, durch die beispielsweise Pflegebedürftigkeit später beginnt.“ Im Hinblick auf die Pflege von Menschen appellierte sie dafür, die Ressource Fachkraft in der Pflege zu schonen. „Für die meisten ist dieser Beruf eine Berufung – aber wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, werden andere Tätigkeiten gesucht“, sprach Landesministerin Barbara Steffens die Bedeutung besserer Rahmenbedingungen für Pflegekräfte an.

Professor Dr. Ursula Lehr, Bundesfamilienministerin a.D., welche Oberin Lioba Brockamp, DRK Schwesternschaft „Bonn“ e.V., in ihrer Begrüßung gemeinsam mit Martina Schönborn-Waldorf, Leiterin der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, als „Motor“ der Aktionswoche bezeichnete, stellte Fakten zum demografischen Wandel und zum Älterwerden vor. Dabei fordert sie die Eigenverantwortung älter werdenden Menschen ein: „Dass wir älter werden, können wir nicht ändern, aber wie wir älter werden, haben wir in der Hand“, sagte Professor Dr. Ursula Lehr. Schließlich verpflichte Langlebigkeit „zu einem gesunden und kompetenten Altwerden, dazu gehört körperliche Aktivität, geistige Aktivität und soziale Aktivität. Dazu gehört auch die Ehrenamtlichkeit von Senioren: Ehrenamtlichkeit hilft nicht nur der Gesellschaft, sondern auch dem Einzelnen.“ Doch „neben der Eigenverantwortung gibt es auch umweltbezogene Prävention, bei der auch die Kommunen einiges leisten können“, so die Bundesfamilienministerin a.D..

Landrat Sebastian Schuster griff diesen Gedanken auf und betonte „die Aufgabe der Gemeinden und Städte, die Daseinsvorsorge für ihre Bürgerinnen und Bürger zu sichern“. Dabei habe der Rhein-Sieg-Kreis „eine Klammerfunktion und hat mit Initiativen wie ´Mitten im Leben´ des kivi e.V. und interkommunaler Zusammenarbeit zum Thema Mobilität bereits Impulse gesetzt“, betonte Landrat Sebastian Schuster und weiter: „Ich habe gerne die Schirmherrschaft übernommen und wünsche dieser Initiative viel Erfolg!“

Victoria Appelbe, Wirtschaftsförderin der Bundesstadt Bonn, lenkte den Blick  auf die Gesundheitswirtschaft, der in Bonn zweitgrößten Branche: „Neben der Herausforderung, genügend Pflegekräfte vor allem in der Altenpflege zu haben, gibt es auch Chancen für neue Beschäftigungen, beispielsweise im Dienstleistungsbereich oder im Handwerk.“

Dr. Frauke Hartung, DRK Schwesternschaft und Deutscher Pflegerat, zog den Bogen zur gesellschaftlichen Entwicklung und führte damit das Begrüßungswort von Oberin Lioba Brockkamp fort: „Älter werden darf nicht von Ängsten begleitet werden, sondern von Zuversicht.“

Bis 9. September 2016 finden im Rhein-Sieg-Kreis und in der Bundesstadt Bonn rund 80 Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche „:perspektive langes Leben“ statt. Dabei geht es um acht Themenbereiche, wie „Gesundes Altern“, „Arbeiten und Lernen“ oder „Senioren 4.0“. Die Aktionswoche ist eine Kooperationsveranstaltung des Rhein-Sieg-Kreises, der Bundesstadt Bonn sowie des Bündnisses für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg. Informationen: www.perspektive-langes-leben.de.      
 

Pressemitteilung von Montag, 5. September 2016 
Natursteig Sieg erneut als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifiziert

Bei der Touristik- und Outdoor-Messe „Tour Natur“ in Düsseldorf standen der Rhein-Sieg-Kreis, gemeinsam mit dem Kreis Altenkirchen, mit dem Fernwanderweg „Natursteig Sieg“ wieder auf dem „Treppchen“. Der Natursteig Sieg beweist damit dauerhaft seine nachhaltige Qualität, in dem er nun - nach drei Jahren zum zweiten Mal - zum „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifiziert wurde.

Seit der Erstzertifizierung im Jahr 2013 mit rund 115 km Wegstrecke im Rhein-Sieg-Kreis sind nun weitere acht neue Etappen durch den Kreis Altenkirchen dazu gekommen, die die Erstprüfung auch ohne Probleme bestanden haben. So haben nun alle 14 Etappen mit fast 200 km von Siegburg bis Mudersbach die ‚Bundesliga der Wanderwege‘ erreicht.

Michael Lieber, Landrat des Kreises Altenkirchen, nahm die offizielle Urkunde aus den Händen des Präsidenten des Deutschen Wanderverbandes, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, entgegen. „Wir sind sehr stolz, dass wir in relativ kurzer Zeit die sechs neuen Etappen von Au/Sieg bis Mudersbach umgesetzt haben“, so Landrat Lieber, „die Zusammenarbeit mit den Akteuren in den Verbandsgemeinden im Kreis Altenkirchen, den Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis, dem Westerwald-Tourist-Service  und dem zentralen Projektbüro der Naturregion Sieg in Siegburg verlief dabei sehr konstruktiv. Wir wachsen als Naturregion Sieg immer weiter zusammen!“

Für die Naturregion Sieg hat die mit der Zertifizierung verbundene Qualitätssteigerung eine deutliche Zunahme der Wanderurlauber gebracht. Davon profitieren nicht nur die besonders qualifizierten Qualitätsgastgeber, sondern die ganze Region, betonen der Kreiswirtschaftsförderer aus dem Rhein-Sieg-Kreis, Dr. Hermann Tengler, und der Leiter der Regionalentwicklung, Berno Neuhoff, aus dem Kreis Altenkirchen. Der Qualitätsweg habe zudem deutlich zum Erlebnis-Image der Urlaubsregion auch für jüngere Gästegruppen beigetragen.

Das Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ist im Jahr 2003 vom Deutschen Wanderverband eingeführt worden und legt strenge Maßstäbe für die Zertifizierung fest. „Das Prädikat zu erhalten, ist nicht ohne“, so Brigitte Kohlhaas, Leiterin des Projektbüros, „denn die Wege werden von den Prüferinnen und Prüfern ganz genau unter die Lupe genommen.“ Für die Bewertung wird der Wanderweg in 4 km-Abschnitte eingeteilt und anhand von 9 Kernkriterien und 23 Wahlkriterien untersucht; bewertet wird hier beispielsweise, eine zuverlässige eindeutige und nutzerfreundliche Wegmarkierung und eine optimale  Infrastruktur (Rastplätze, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten, Anschluss an den ÖPNV). Aber auch wie die Wege zu begehen sind, ob sie auf oder neben befahrenen Straßen entlang laufen, ob die Wege naturnah und abwechslungsreich sind, fällt ins Gewicht.

 

Pressemitteilung von Montag, 11. Juli 2016
Unser Dorf hat Zukunft – Silber für Ruppichteroth-Ort auf Bundesebene

Jetzt ist es amtlich: Ruppichteroth-Ort ist auf Bundesebene ein Silberdorf! Auf Kreis- und auf Landesebene hatte sich die Bröltalgemeinde mit einer überzeugenden Präsentation jeweils Gold gesichert und sich damit als eines von insgesamt 33 Dörfern aus ganz Deutschland für die Ausscheidung auf Bundesebene qualifiziert. „Ein tolles Ergebnis – nicht nur für die Gemeinde Ruppichteroth, sondern für den ganzen Rhein-Sieg-Kreis!“, freut sich Kreisplanungsdezernent Michael Jaeger, der die Bundesbewertungskommission begleitet hatte. „Das Votum der Jury belegt einmal mehr, welche Potentiale im ländlichen Raum vorhanden sind – sie zu entwickeln, steht auch auf der Agenda des Rhein-Sieg-Kreises ganz oben!“

Ruppichteroth erhält neben der Goldmedaille auf Landesebene nun eine weitere Medaille vom Bund. „Die Silbermedaille im Bundeswettbewerb ist eine großartige Anerkennung für das riesige Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in Ruppichteroth. Ich freue mich sehr über die Auszeichnung für unser Dorf mit Zukunft“, ergänzt Dr. Mehmet Sarikaya, Leiter des Amtes für Kreisentwicklung und Mobilität.

Seit Mitte Juni besuchte die Bundesbewertungskommission alle Finaldörfer. Ruppichteroth war die letzte Station der deutschlandweiten Tour. Drei Stunden hatte die Bröltalgemeinde Gelegenheit, die Aktivitäten der Dorfgemeinschaft, gemeinsame Errungenschaften sowie zukunftsfähige Projekte und Initiativen für eine positive Entwicklung zu präsentieren.

Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und -entwicklung, Grüngestaltung und -entwicklung sowie Integration des Dorfes in die Landschaft und das Gesamtbild bzw. der Gesamtansatz der Initiative waren die Kategorien, in denen sich die Bewohnerinnen und Bewohner den Fragen der Jury stellen mussten.

Überreicht werden die Bronze-, Silber- und Goldmedaillen im Januar 2017 auf der Grünen Woche in Berlin. Nähere Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (www.bmel.de, Stichwort „Unser Dorf hat Zukunft“).
 

Pressemitteilung von Montag, 11. Juli 2016
„mentoring4women – Frauen für Führung stärken“ geht in die zweite Runde

Führungskräfte aus den eigenen Reihen entwickeln - dabei unterstützt das Kompetenzzentrum Frau und Beruf kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg. Ab 8. November 2016 geht „mentoring4women – Frauen für Führung stärken“ in die zweite Runde. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Bis zu 14 Unternehmen können wieder mit mentoring4women effizient und günstig die Methoden und Instrumente einer professionellen Personalentwicklung nutzen, um leistungsstarke Mitarbeiterinnen auf die Übernahme von Führungsaufgaben vorzubereiten. „Kleine und mittlere Unternehmen können so das Potential von ambitionierten Frauen gezielt entwickeln und sie durch attraktive Angebote binden“,  betont Dr. Hermann Tengler, Wirtschaftsförderer des Rhein-Sieg-Kreises. Die Unternehmen bleiben wettbewerbsfähig, sichern den Führungsnachwuchs aus den eigenen Reihen und sparen Kosten für die aufwändige Personalsuche und Einarbeitung.

Zwölf Monate lang bekommen weibliche Nachwuchsführungskräfte (Mentees) eine erfahrene Führungspersönlichkeit (Mentorin oder Mentor) an die Seite gestellt. Die Besonderheit: Die Mentorinnen und Mentoren kommen aus unterschiedlichen Branchen.

Die Vermittlung von Führungskompetenzen und die Planung der unternehmensinternen Karriere sind Hauptbestandteil der gemeinsamen Arbeit der Tandems. Ein Rahmenprogramm aus Workshops, Netzwerkveranstaltungen sowie nach Bedarf Beratung und Supervision ergänzen die individuelle Arbeit. Die fachliche Unterstützung und Begleitung erfolgt im Auftrag des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg durch Susanne Müller von der Beratungsfirma „die jobwerker“.

Interessierte Unternehmen ab fünf mit bis zu 250 Beschäftigten können sich ab sofort für das Mentoring-Programm anmelden. Die Mentees benötigen als Voraussetzung  eine dreijährige Berufstätigkeit. Die Teilnahmekosten liegen für die Unternehmen bei 1.650 Euro.

Als Mentorin oder Mentor können sich Interessierte bewerben, wenn sie mindestens über eine fünfjährige Führungserfahrung verfügen. Durch mentoring4women erhalten sie die Chance, moderne Coaching-Instrumente kennenzulernen und ihr Netzwerk mit anderen Führungspersönlichkeiten aus der Region zu erweitern.

Weitere Informationen zu mentoring4women gibt es bei Filiz Karsligil vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg unter der Rufnummer 0228/772365 oder per E-Mail an info@mentoring4women.de

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg ist ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises und wird  durch das Land NRW und die EU gefördert.
 

Pressemitteilung von Montag, 4. Juli 2016
Bundesstadt Bonn – Kompetenzzentrum für Deutschland:

Die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler erwarten, dass der Bund weiterhin zum Standort Bonn als einem von zwei bundespolitischen Zentren steht: im bundesstaatlichen Interesse, im Interesse der beiden Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, im Interesse der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler sowie des gesamten Köln/Bonner Raumes. Das ist das Fazit eines Positionspapiers, das am Montag 4. Juli 2016, in Bonn vorgestellt wurde.

Auf Einladung von Oberbürgermeister Ashok Sridharan hatte eine 45-köpfige Arbeitsgruppe das Papier „Bundesstadt Bonn – Kompetenzzentrum für Deutschland, Position der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler zur Bonn/Berlin-Diskussion“ abschließend beraten und einstimmig verabschiedet. Darin sind die strategischen Grundsatzpositionen der Region zum Thema Bonn/Berlin festgelegt worden. Hintergrund ist die nach der Sommerpause erwartete Bestandsaufnahme von Bundesbauministerin Barbara Hendricks zur Arbeitsteilung zwischen Bonn und Berlin.

Sridharan hatte zum dritten Mal die Spitzen des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreises Ahrweiler, Vertreter der Landesregierungen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, sowie die Landtags-, Bundestags- und Europaabgeordneten der Region zu einem Abstimmungsgespräch über das gemeinsam erarbeitete Positionspapier eingeladen. Beteiligt an der Erarbeitung des Textes waren zudem die Universität Bonn und der Region Köln/Bonn e.V.

Die Grundsatzposition haben auch die Parlamente und Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wiederholt zum Ausdruck gebracht. Ein in Deutschland einzigartiges innovatives Netzwerk von öffentlichen und privaten Institutionen mit zehntausenden hochqualifizierten Arbeitsplätzen darf nicht gefährdet werden.

Die Kernaussagen:

Die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler sowie die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, des Bundestages und der Landtage Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aus der Region fordern:

1. Das Berlin/Bonn-Gesetz gilt und darf nicht weiter ausgehöhlt werden. Es müssen verbindliche Vorkehrungen getroffen werden, damit der bisherige Rutschbahneffekt gestoppt wird. Bonn bleibt dauerhaft das zweite bundespolitische Zentrum und wird mit allen Ministerien in Bonn als solches weiterentwickelt.

2. Die in der Arbeitsteilung mit Berlin durch Bonn übernommene wichtige Funktion als Kompetenzzentrum für die Bereiche

•             Bildung, Wissenschaft und Forschung

•             internationale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung, Umwelt, Gesundheit, Landwirtschaft und Ernährung

•             Telekommunikation, Cyber-Sicherheit und Datendienste

•             Kultur

muss im nationalen und internationalen Interesse weiter ausgebaut werden. Dafür ist es unabdingbar, dass die politisch, fachlich und thematisch korrespondierenden Bundesministerien ihren ersten Dienstsitz in Bonn behalten. Das sind alle Ministerien, die auch jetzt schon ihren ersten Dienstsitz in Bonn haben.

3. Bundespräsident und Bundeskanzler behalten ihren Dienstsitz in Bonn.

4. Bonn wird als deutsche UNO-Stadt weiter ausgebaut. Dazu gehört die weitere Ansiedlung von Institutionen der Vereinten Nationen, die Verbesserung der Bedingungen für internationale Organisationen – insbesondere auch durch ein Gaststaatgesetz – und die verstärkte Anwerbung internationaler Tagungen und Kongresse in der UNO-Stadt Bonn.

Die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler erwartet von den Landtagen und Regierungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, dass sie diese Forderungen und Vorschläge wie in der Vergangenheit weiter aktiv unterstützen.

Oberbürgermeister Sridharan ist überzeugt, dass mit diesem Papier eine eindeutige Positionierung gelungen ist: „Wir haben in den letzten Wochen sehr intensiv an dem Papier gearbeitet, und es ist klar geworden, dass unsere Forderungen nicht nur für die Region Bonn ein Gewinn sind, sondern auch für die gesamte Bundesrepublik“. Schließlich, so der OB weiter, „haben wir hier in den letzten Jahrzehnten einzigartige Kompetenzbereiche, beispielsweise in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung oder auch Telekommunikation, Cyber-Sicherheit und Datendienste aufgebaut, die weit über die Region hinausstrahlen und die für ganz Deutschland eine hohe Bedeutung darstellen.“

Für Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, zeigte die Zusammenarbeit der vielen am Prozess beteiligten Akteure, dass „die Region und die Landesregierungen hier an einem Strang ziehen. Wir werden nicht zulassen, dass Vereinbarungen einseitig vom Bund aufgekündigt werden und wir haben dafür auch sehr gute Argumente.“ Der Landrat nannte als Beispiel die föderativen Strukturen in Deutschland, die Wohlstand und Wachstum in vielen Regionen sicherstellen: „Und unsere Region hat gezeigt, dass wir den Strukturwandel zum Erfolg geführt haben, daran wollen wir weiter gemeinsam arbeiten“.

Auch Landrat Dr. Pföhler machte die besondere Bedeutung der Bonn/Berlin-Vereinbarungen für die zukünftige Entwicklung des Kreises Ahrweiler deutlich: „Wir brauchen endlich Verlässlichkeit und wir erwarten von der Bundesregierung eine klare Aussage, dass das Berlin/Bonn-Gesetz nicht weiter ausgehöhlt wird. Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz, steht, genauso wie die von Nordrhein-Westfalen, hinter unseren Forderungen. Nur so können wir die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler als Kompetenzzentrum für ganz Deutschland weiter stark machen und im nationalen Interesse gewinnbringend ausbauen“.

Die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler macht auch deutlich, dass sie sich dem Angebot der Beauftragten der Bundesregierung für den Berlin-Umzug und Bonn-Ausgleich, das Gespräch mit den Beteiligten auf der Kommunal- und Landesebene zu suchen, selbstverständlich nicht verschließen wird. Sie geht dabei davon aus, dass Gespräche auf der Grundlage der bundespolitischen Koalitionsvereinbarung zu führen sein werden, in der es heißt: „Wir stehen zum Berlin/Bonn-Gesetz. Bonn bleibt das zweite bundespolitische Zentrum“.

 


Pressemitteilung von Montag, 27. Juni 2016
Berufswahlsiegel: Acht Schulen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis ausgezeichent 

Zum fünften Mal sind Schulen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis mit dem "Berufswahlsiegel Bonn/Rhein-Sieg" ausgezeichnet worden. Die Stadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg würdigen damit die besonderen Anstrengungen der Schulen, ihre Schülerinnen und Schüler intensiv auf ihren individuellen Start in die Ausbildung oder auf das Studium vorzubereiten.

Im festlichen Rahmen einer Feierstunde in der Alfred-Delp-Realschule überreichte Vize-Landrätin Silke Josten-Schneider gemeinsam mit Angelica Maria Kappel, Bürgermeisterin der Stadt Bonn, und Wolfgang Grießl, Präsident der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, die Auszeichnungen an diese acht Schulen: Elisabeth-Selbert-Gesamtschule Bonn, Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Bonn, Friedrich-List-Berufskolleg Bonn, Siebengebirgsschule Bonn, Georg-von-Boeselager-Sekundarschule Swisttal, Alfred-Delp-Realschule Niederkassel-Mondorf, Realschule Am Heimbach Troisdorf, Realschule Sankt Augustin-Niederpleis.

Stimmen zur Verleihung
„Das Berufswahlsiegel ist ein Baustein im Fundament der regionalen Zusammenarbeit im Bereich der 'Studien- und Berufsorientierung', die man getrost als Erfolgsgeschichte bezeichnen kann. Ich freue mich, dass wir heute wieder einige Schulen mit diesem Siegel auszeichnen können – zeigt es doch, dass wir Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern unterstützen, eine gute Entscheidung für die Zukunft der jungen Menschen treffen zu können", sagte Vize-Landrätin Silke Josten-Schneider.

Die Bonner Bürgermeisterin Angelica Maria Kappel gratulierte den acht Schulen für ihre erfolgreiche Bewerbung. Sie stellte fest, dass die Schülerinnen und Schüler sich bei der Suche nach ihren Bildungsorten – wie Schulen, Ausbildungsplätzen, Berufskollegs und Hochschulen – ganz bewusst über die Stadtgrenzen hinaus orientieren. "So ist es nur konsequent, auch die Aufgabe ‚Studien- und Berufsorientierung‘ regional - und nicht nur lokal - zu betrachten."

Fünf Schulen zum zweiten Mal ausgezeichnet Drei Schulen haben sich erstmals um das Siegel beworben: die Realschule Am Heimbach in Troisdorf, das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bonn und das Friedrich-List-Berufskolleg Bonn.

Fünf Schulen haben die Re-Zertifizierung angestrebt. Das Siegel zeichnet herausragende Leistungen aus und wird daher zeitlich begrenzt verliehen, bei der Erstzertifizierung auf drei Jahre, beim zweiten Durchlauf dieses Jahr erstmals verlängert von bisher drei auf fünf Jahre. Die fünf Siegel-Erfahrenen Schulen sind: die Alfred-Delp-Realschule, die Georg-von-Boeselager-Sekundarschule Swisttal, die Realschule Sankt Augustin-Niederpleis, die Siebengebirgsschule Bonn und die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule Bonn.

Entwicklung des Berufswahlsiegels seit 2011 Begonnen wurde das Projekt im Jahr 2011 mit den Schulformen Haupt- und Förderschulen. Das Spektrum der Schulformen wurde in den Jahren nach und nach erweitert, so dass mittlerweile auch Gymnasien und, in diesem Jahr erstmals, ein Berufskolleg mit in der Zertifizierungsrunde sind. Insgesamt wurden in den letzten Jahren 21 Schulen in der Region Bonn/Rhein-Sieg zertifiziert und zehn Schulen rezertifiziert.

Auf die einzelnen Schulformen bezogen bedeutet das aktuell: Zehn allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe I, vier Schulen mit gymnasialer Oberstufe, sechs Förderschulen und das besagte Berufskolleg wurden ausgezeichnet.

Ziel und Organisation der Auszeichnung
Ziel der mit diesem Siegel ausgezeichneten Schulen ist, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Schullaufbahn die Entscheidung für einen Beruf oder ein Studium selbstständig und sicher treffen können. Das Berufswahlsiegel wird vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Das Berufswahlsiegel ergänzt das strukturelle Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ KAoA, in dem die Stadt Bonn und der Kreis ebenfalls eng zusammenarbeiten.

Die federführende Organisation des Siegels wird im Regionalen Bildungsbüro im Schulamt der Stadt Bonn wahrgenommen in Zusammenarbeit mit dem Schulamt des Rhein-Sieg-Kreises, der Schulaufsicht und der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg. Die Bewertungen und die Zuerkennung des Berufswahlsiegels obliegt einer Jury, die mit rund 30 Personen aus Verwaltung, Schulaufsicht, Wirtschaft und Schulen besetzt ist.
 

Pressemitteilung von Montag, 27. Juni 2016 
Jammern baut keine Häuser- Regionalkonferenz zum Thema "Wohnungsbau und Raumentwicklung"

 „Jammern baut keine Häuser und Wohnungen…was jetzt zu tun ist!“ so titelte jüngst  der Berliner Tagesspiegel und so hätte auch das Motto der ersten von sechs Regionalkonferenzen zum Thema „Wohnungsbau und Raumentwicklung“ lauten können, die jetzt in der Stadthalle Troisdorf mit rund einhundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Region Bonn/Rhein-Sieg stattfand. Unter ihnen waren zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, kommunale Planerinnen und Planer, Verkehrsunternehmen und hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierungen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Eingeladen hatten das Bauministerium NRW, dessen Delegation von Staatssekretär Michael von der Mühlen angeführt wurde, gemeinsam mit dem „Regionalen Arbeitskreis“ (: rak) aus der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler und dem Verein Region Köln/Bonn e.V., dessen Vorstandsmitglied Dr. Reimar Molitor auch einer der Vortragsredner war.

Landrat Sebastian Schuster und der Troisdorfer Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski begrüßten die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer. Der Rhein-Sieg-Kreis hat vor Kurzem eine Studie zum Wohnungsbaubedarf in Auftrag gegeben, sie wird die Grundlage für ein Handlungskonzept bilden, das später gemeinsam mit der Stadt Bonn umgesetzt werden soll. „Die Entwicklung unserer Bevölkerung und ihre Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum stellt uns vor große Herausforderungen. Die verschiedenen Planungsstufen – vom Landesentwicklungsplan bis zum Bebauungsplan – müssen Wohnen, Mobilität und Arbeit integrieren. Deshalb hoffe ich, dass hier heute auch weiterführende Verabredungen der Akteure getroffen werden können“, betonte Landrat Sebastian Schuster.

Wie der Bedarf an „leistbarem“ Geschosswohnungsbau gedeckt werden kann, und zwar auf Flächen mit einer guten Verkehrserschließung durch den öffentlichen Personennahverkehr, darüber diskutierten die Fachleute bis in den frühen Abend. In diesem „Konzert“ gibt es viele Verantwortliche und Planungsstufen. Der Regionalplan, den die Bezirksregierung demnächst neu erarbeitet, setzt den Rahmen für die kommunale Bauleitplanung. Sein Verfahren ist mit sechs Jahren aber viel zu zeitaufwändig, um hier rasche Lösungen zu versprechen.

Die Städte und Gemeinden werden daher zunächst alle Reserven ausschöpfen und im Bedarfsfall Regionalplanänderungsverfahren anstoßen.  Die Bezirksregierung hat versprochen, dabei zügig mitzuwirken. Ohne private und öffentliche Investoren ist aber all dies nichts, und deshalb stellte Staatssekretär von der Mühlen auch die Förderinstrumente und die Unterstützungsleistungen seines Ministeriums in den Vordergrund seines Vortrags. Er kündigte die deutliche Erhöhung der Wohnungsbauförderungsmittel an.

Die Entwicklung gemeinsamer Siedlungsstrategien zwischen Kernstädten und Umland ist auch für Dr. Reimar Molitor mit seinem „Agglomerationskonzept“ ein dringendes Anliegen, das entlang der Verkehrsachsen umgesetzt werden muss. Dr. Mehmet Sarikaya, Leiter des Amtes für Kreisentwicklung und Mobilität des Rhein-Sieg-Kreises, wies darauf hin, dass sich der Kreis an dem Landeswettbewerb StadtUmland.NRW beteiligen werde, bei dem der Wohnungsbau eine zentrale Bedeutung haben werde.

Bei diesen vielschichtigen Planungsprozessen müssen dann auch die Bürger und die Politik nicht nur „mitgenommen“, sondern überzeugt werden. Das gelingt aber nur, wenn der planerische Sachverstand nicht weggespart wird und die „Bauherrenfähigkeit“ der Kommunen erhalten bleibt. Dazu kommt das notwendige Stehvermögen, das Bürgermeister Stefan Raetz, Bürgermeister der Stadt Rheinbach und zugleich Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis, einforderte: „Wir müssen in den Verfahren bei Gegenwind auch durchhalten können!“

Die Regionalkonferenz „Wohnungsbau und Raumentwicklung“

Die Regionalkonferenz ist Teil der Wohnungsbauoffensive des Landes Nordrhein-Westfalen, mit der Flächen für den Wohnungsbau mobilisiert werden sollen. Weil der hohe Bedarf infolge des demographischen Wandels und durch den Zuzug von Flüchtlingen nicht überall auf den Bauflächen im jeweiligen Stadtgebiet gedeckt werden kann, sollen regionale Kooperationen zwischen den Kernstädten und dem Umland angestoßen werden. Nach einer vom Bauministerium vorgestellten Modellrechnung bis 2020 wird es auch nach Nutzung des Leerstands landesweit eine Wohnungsneubaunachfrage von rd. 280.000 Wohnungen geben. Für die Region Bonn / Rhein-Sieg, die bekanntlich eine der wenigen Wachstumsregionen ist, wird bis 2020 eine Neubaunachfrage  je nach Verteilung von 23.500 bis 26.700 neuen Wohnungen bestehen.
 

Pressemitteilung von Montag, 27. Juni 2016 
Auf Safari und den Spuren von Melli von Hüppelrott unterwegs

17 Erlebniswege erzählen entlang des Natursteig Sieg Geschichte und Geschichten der Region. Auch für junge Entdeckerinnen und Entdecker halten sie jede Menge spannende Erlebnisse bereit. Eigens für den „Nachwuchs“ wurden in und um Eitorf die Fotosafari auf dem Wildwiesenweg und „Melli’s Bienenlehrpfad“ konzipiert. Beide Abenteuer sind gleichzeitig mit einem Preisrätsel verbunden.

In der Tourist-Info Eitorf zeichnete das Team der Naturregion Sieg jetzt die 15 strahlenden Gewinnerinnen und Gewinner des letzten Jahres aus.  Jeweils für die ganze Familie gab es Eintrittsgutscheine für Schwimmbäder in Siegburg und Eitorf, zum Minigolf und Tretbootfahren in Windeck, für den Kletterwald in Hennef und den Naturerlebnispark Panarbora im oberbergischen Kreis sowie eine Übernachtung im Hotel Schützenhof  in Eitorf.

Bei der Fotosafari auf dem Wildwiesenweg galt und gilt es, möglichst viele Tiere zu fotografieren. Die erfolgreichen Preisrätsel-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer haben auf ihrer Tour Schmetterlinge, Spinnen, Eidechsen und Asseln vor die Linse bekommen und rechtzeitig abgedrückt! Damit man auch sicher eine Wildkatze oder einen Schwarzstorch zu sehen bekommt, haben die Erfinder der Safari mit einigen Blechtieren ein wenig „nachgeholfen“.

Beim Bienenlehrpfad soll das Geheimnis der „Melli von Hüppelrott“ gelüftet werden: Die Kinder folgen ihren Spuren, indem sie die die Rätselfragen unterwegs lösen. Elf Infostationen erzählen ihnen spannende Fakten und kuriose Details. Dazu bieten interaktive Elemente und Erlebnisstationen die Chance, viel Neues über Bienen und andere Waldtiere zu erfahren.

Nähere Informationen über die Naturregion Sieg, ihre Erlebniswege und natürlich den Natursteig Sieg gibt es unter www.naturregion-sieg.de.
 

Pressemitteilung von Dienstag, 21. Juni 2016
Freie Fahrt auf 125 Kilometern – Siegtal pur am 3. Juli 2016

Am Sonntag, 3. Juli 2016, ist es wieder soweit: Das Siegtal ist von der Quelle bei Netphen bis Siegburg und natürlich auch in umgekehrter Richtung von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr autofrei!

Zehntausende Besucherinnen und Besucher haben dann mit dem Fahrrad oder auf Inlinern dort freie Fahrt, wo sonst der motorisierte Verkehr den Asphalt beherrscht. Entlang der Strecke, die durch den Rhein-Sieg-Kreis, den Kreis Altenkirchen und den Kreis Siegen-Wittgenstein führt, gibt es bei hoffentlich perfektem Wetter zahlreiche Erfrischungen und Kulinarisches von Gastronomie, landwirtschaftlichen Direkterzeugern und örtlichen Vereinen.

Alle diejenigen, die nicht die gesamte Strecke mit dem „Drahtesel“ zurücklegen, das Siegtal aus unterschiedlichen Perspektiven kennen lernen oder Steigungen leicht überwinden wollen, können auf die diversen Transfermöglichkeiten zurückgreifen.

Die Deutsche Bahn setzt gemeinsam mit den Verkehrsverbünden auf der Siegstrecke – neben den regulären Verbindungen – zwei Sonderzüge ein, die im Takt verkehren. Wegen einer Großbaustelle zwischen Niederschelden und Siegen pendeln diese in diesem Jahr allerdings nur zwischen Köln/Siegburg und Betzdorf/Sieg.

Die Regelzüge des Regional-Express (RE 9) fahren einmal pro Stunde von und nach Siegen/Köln. Die S-Bahn (S 12) von Köln bis Au/Sieg und umgekehrt wird für diesen Tag bis Wissen verlängert und bietet zusätzliche ÖPNV-Möglichkeiten.

Ein spezieller Bus-Shuttleservice bringt die Radlerinnen und Radler samt Fahrrad vom Bahnhof Siegen bis zur 603 Meter hoch gelegenen Siegquelle im Rothaargebirge.

 Über die genauen Entfernungen zwischen den Etappen und die Steigungsverhältnisse auf der Strecke geben übersichtliche Profile im Veranstaltungsflyer Auskunft. Gleichzeitig enthält dieser gerade auch für Inliner wichtige Hinweise.

Der Flyer kann ebenso wie die Fahrpläne der Sonderzüge im Internet unter www.naturregion-sieg.de abgerufen werden. Außerdem ist er bei den Touristinformationen in der Naturregion Sieg bzw. im Siegtal erhältlich.

Informationen zu den einzelnen Streckenabschnitten geben die fachkundigen Organisatorinnen und Organisatoren von „Siegtal pur“ aber auch unter den Telefonnummern 02241/19433 (für den Streckenabschnitt Windeck/Au - Siegburg), 02681/812084 (für den Bereich Au/Fürthen – Wissen – Betzdorf – Mudersbach) und 0271/3331020 (für die Etappe Netphen – Siegen-Niederschelden).

 

Pressemitteilung von Dienstag, 21. Juni 2016 
Digitalisierung und Personalmanagement – Fluch oder Segen?

 „Digitalisierung und Personalmanagement – Fluch oder Segen?“- unter dieser Überschrift steht das nächste Treffen des Netzwerkes FAMLIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg am Dienstag, 5. Juli 2016, um 16:00 Uhr in der Klosterkirche in Hennef-Geistingen. Das Unternehmensnetzwerk lädt kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region herzlich ein, dieses spannende Thema gemeinsam zu diskutieren.

Beim Thema Digitalisierung steht nicht selten die technische Seite im Vordergrund. Aber was ist mit den Beschäftigten, die an und mit der neuen Technik arbeiten werden? Begrüßen sie diese freudig oder lösen Veränderungen vielleicht auch Ängste aus?  Welche Rolle spielen dabei die Führungskräfte und was brauchen diese wiederum, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Prozess mit einzubinden? Diese und weitere Fragen werden im Fokus des Netzwerktreffens stehen.

Als Expertin konnte Melanie Vogel, AGENTUR ohne NAMEN, gewonnen werden, die die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag eröffnen wird. Im Anschluss an die Diskussionsrunde besteht bei einem kleinen Imbiss Gelegenheit zum Austausch.

Da die Zahl  der Teilnehmenden begrenzt ist, werden Interessentinnen und Interessenten gebeten, sich per E-Mail an info@familienbewussteunternehmen.de anzumelden.

Weitere Informationen können auf der Internetseite des Unternehmensnetzwerkes unter www.familienbewussteunternehmen.de abgerufen werden.
 

Pressemitteilung von Donnerstag, 16. Juni 2016 
Ökoprofit: Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis starten gemeinsam in eine neue Runde

Durch nachhaltiges Wirtschaften Kosten senken und Ressourcen einsparen - dass dies mit Erfolg möglich ist, können Unternehmen mit ihrer Teilnahme am Projekt Ökoprofit (Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik) beweisen. Für die Jahre 2016/2017 führen die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis das Projekt bereits zum zweiten Mal in Kooperation miteinander durch. Gesucht werden 16 Unternehmen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Unternehmen jeder Größe und Branche können sich ab sofort bewerben.

Ziel des Projektes ist es, mit konkreten Maßnahmen dauerhaft Einsparungen in den Bereichen Energie, Wasser und Abfall zu erreichen und damit Kosten zu sparen. Außerdem sollen die teilnehmenden Unternehmen Rechtssicherheit in Umweltauflagen erlangen und ihre Erfolge im Umweltschutz öffentlichkeitswirksam herausgestellt werden.

Über den rund einjährigen Projektzeitraum hinweg werden die teilnehmenden Betriebe mithilfe thematischer Workshops und persönlichen Beratungen unterstützt. Am Schluss des Projektes steht die Auszeichnung der Unternehmen als „Ökoprofit-Betrieb“. Das Kooperationsprojekt zwischen Stadt, Kreis und Wirtschaft ist zugleich ein lokales Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften. Aufgrund des individuellen und praxisorientierten Ansatzes ist Ökoprofit für Organisationen jeder Größe und Branche geeignet.

Finanziert wird Ökoprofit durch eine Förderung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, durch die Stadt Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis sowie durch einen Eigenanteil der beteiligten Unternehmen (in Abhängigkeit von der Anzahl ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter).

Bei Fragen oder für eine Projektanmeldung stehen Claudia Walter vom Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda der Stadt Bonn (Telefon: 0228 - 77 54 67, Email: claudia.walter@bonn.de) oder Inga Klemmayer von der Arbeitsgruppe Klimaschutz des Rhein-Sieg-Kreises (Telefon: 02241 – 13 33 81, Email: inga.klemmayer@rhein-sieg-kreis.de) gerne zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es unter www.bonn.de/@oekoprofit beziehungsweise unter www.rhein-sieg-kreis.de/oekoprofit.

 

Pressemitteilung von Dienstag, 14. Juni 2016 
Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

Wer neu nach Deutschland zugewandert ist, soll so schnell wie möglich einen Zugang zu Ausbildung und Arbeit erhalten. Doch wie kann das gelingen? Dieser Frage widmet sich am Dienstag, 28. Juni 2016, von 18:00 bis 21:00 Uhr in der Meys Fabrik in Hennef (Beethovenstr. 21) eine Infoveranstaltung unter der Überschrift „Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt“.

Das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises wird in Kooperation mit dem Jobcenter Rhein-Sieg und der Stadt Hennef über die Förderinstrumente der Arbeitsmarktpolitik für Flüchtlinge, den neu eingerichteten Integration Point des Jobcenters und die Wege zur Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen informieren. Ali Doğan, Referent des Ministeriums für Arbeit und Integration des Landes NRW, wird sich insbesondere den rechtlichen Rahmenbedingungen der Arbeitsmarktintegration widmen.

Interessentinnen und Interessenten – z.B. haupt- oder ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingshilfe, aber auch Vertreterinnen und Vertreter von Firmen oder interessierte Bürgerinnen und Bürger - werden gebeten, sich bis 23. Juni 2016 per E-Mail an integration@rhein-sieg-kreis.de anzumelden. Das detaillierte Programm kann über das Integrationsportal des Rhein-Sieg-Kreises (www.integrationsportal-rhein-sieg-kreis.de) abgerufen werden.

Die Infoveranstaltung in Hennef ist der letzte von insgesamt vier Terminen zum Thema „Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt“.
 

Pressemitteilung von Donnerstag, 9. Juni 2016 
„Natour erleben“ mit geführter E-Bike- Sternfahrt

Die Kampagne „Starthilfe Elektromobilität“ (eSTART) gibt es seit 2012. Ihr Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern die umweltfreundliche Elektromobilität näherzubringen.

Im Rahmen der Initiative „Starthilfe Elektromobilität“ laden der Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Bonn gemeinsam mit sechs Energieversorgern aus der Region am 25. Juni 2016 zu einer großen Pedelec-Sternfahrt von Siegburg oder Troisdorf aus nach Bonn ein.

Auf dem Münsterplatz findet ab 11 Uhr der Aktionstag „Elektromobilität live“ statt. Das Rahmenprogramm rund ums Thema Elektromobilität ist der diesjährige Höhepunkt von eStART und bietet mit seinen zahlreichen Attraktionen, wie beispielsweise einem Segway-Geschicklichkeits-Parcours und der Gelegenheit, in ausgewählten Elektrofahrzeugen mitzufahren, Unterhaltung für die ganze Familie.

Auch wer kein eigenes Elektrofahrrad besitzt, kann mitfahren, denn für die Aktion steht kostenlos eine begrenzte Anzahl an Pedelecs zum Ausprobieren zur Verfügung. Treffpunkt für die Tour ab Siegburg unter dem Motto „Natour erleben“ ist um 10:30 Uhr vor dem Haupteingang des  Kreishauses, Kaiser-Wilhelm-Platz 1. Mit der Ankunft auf dem Bonner Münsterplatz rechnen die Organisatoren gegen 13:30 Uhr. Wie die Hinfahrt, so wird auch die Rücktour um 15:30 Uhr zurück nach Siegburg begleitet.

Jeder Teilnehmer erhält ein Aktions-T-Shirt, das er anschließend behalten darf. Da die Teilnehmerzahl pro Strecke auf 20 Personen begrenzt ist, sollte man sich schnell anmelden!

 Weitere Informationen und Anmeldung im Internet unter www.estartlive.de oder bei Michaela Steinert , michaela.steinert@rhein-sieg-kreis.de.
 

Pressemitteilung von Mittwoch, 25. Mai 2016  
Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg mit Stand auf der Messe women&work in Bonn vertreten
Kontakte knüpfen und berufliche Chance ausloten

Auch in diesem Jahr nimmt das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn / Rhein-Sieg an Deutschlands größter Karrieremesse für Frauen, der women&work, in Bonn, am Samstag, 4. Juni 2016, teil. Mit am Stand ist das Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN  Bonn/Rhein-Sieg.

„Mit dem Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg wollen wir auf der Messe deutlich machen, wie viele attraktive Arbeitgeber es in unserer Region gibt. Die Stellenangebote der sich auf der Messe präsentierenden Unternehmen bieten einen konkreten Anlass für eine Bewerbung“, erläutert Anita Halft vom Kompetenzzentrum Bonn/Rhein-Sieg die Beteiligung der Unternehmen an der Messe. Mit dabei sind die Mitglieder des Netzwerks tarent solutions GmbH, Synalis GmbH, Kaiser-Karl-Klinik GmbH, Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau, Motiviva e.V., GreenGate AG, Gilgen´s Bäckerei&Konditorei GmbH&Co.KG.

 

Komplettiert wird das Angebot durch die Wirtschaftsförderungen des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten Gründungsberatung für Frauen an. In kurzen Beratungsgesprächen erhalten die Messbesucherinnen erste Informationen und nützliche regionale Kontakte rund um das Thema Existenzgründung.

Insgesamt 100 Unternehmen präsentieren sich von 10.00 Uhr bis 17.30 Uhr auf der women&work. Sie stehen den Besucherinnen Rede und Antwort zu Wiedereinstiegs- und Karrieremöglichkeiten. Im Gespräch können Kontakte geknüpft und berufliche Chancen ausgelotet werden.

Der Besuch der Messe women&work ist kostenfrei. Veranstaltungsort ist das World Conference Center Bonn, Erweiterungsbau, Platz der Vereinten Nationen 2, 53113 Bonn. Weitere Informationen und Programmdetails gibt es im Internet unter www.womenandwork.de.

Informationen zum Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg sind im Internet unter www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg sowie zum Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg unter www.familienbewussteUnternehmen.de einsehbar.    
 

Pressemitteilung vom 23.05.2016  
Wissenschaftsnacht lockt mit “WasserWelten” 

Forschung zum Anfassen und Mitmachen am 2. und 3. Juni auf dem Bonner Münsterplatz und im Unihauptgebäude

Wasser ist allgegenwärtig und eine wichtige Voraussetzung für Leben. Bei der 10. Bonner Wissenschaftsnacht am Freitag, 3. Juni, von 18 bis 24 Uhr zum Thema „WasserWelten“ dreht sich alles um das lebenswichtige Elixier. Im Universitätshauptgebäude, den Universitätsmuseen und in der Remigiuskirche finden Veranstaltungen rund um das Hauptthema Wasser statt. Das Wissenschaftszelt auf dem Münsterplatz öffnet bereits am Donnerstag, 2. Juni, von 9 bis 20 Uhr und wartet auch während der Wissenschaftsnacht mit spannenden Präsentationen auf.

Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus der Wissenschaftsregion Bonn veranstalten mit der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Ahrweiler alle zwei Jahre die Bonner Wissenschaftsnacht – 2016 bereits zum zehnten Mal. Angelehnt an das Motto des Wissenschaftsjahres „Meere und Ozeane“ befasst sich die aktuelle Wissenschaftsnacht mit „WasserWelten“. An zahlreichen Mitmachstationen, mit Experimenten, Ausstellungen und Vorträgen präsentieren die Forscher Wissenschaft zum Anfassen – eine sehr gute Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wissenschaftszelt auf dem Münsterplatz öffnet bereits am Donnerstag

Im Ausstellungszelt auf dem Münsterplatz gibt es bereits am Donnerstag, 2. Juni, von 9 bis 20 Uhr und am Freitag, 3. Juni, von 9 bis 24 Uhr interessante Projekte zu sehen. So zeigt zum Beispiel das Fraunhofer-Institut IAIS, wie sich mit automatisierter Technologie Schäden in Abwasserkanälen erkennen lassen. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg führt vor, wie sich Ozon aus Wasser herstellen und damit wiederum Wasser aufbereiten lässt. Und das Exzellenzcluster ImmunoSensation der Universität Bonn beschäftigt sich mit dem angeborenen Immunsystem, das seinen Ursprung im Meer hat.

Wissenschaftsnacht am Freitag wartet mit Überraschungen auf

Während der Wissenschaftsnacht am Freitag, 3. Juni, ab 18 Uhr finden im und um das Universitätshauptgebäude wieder zahlreiche Überraschungen statt: Während des Kulturprogramms im FAZ-Café geht es unter anderem um Nixen und Wassermänner. In der benachbarten Schlosskirche finden die Ausstellung „Grenzenlos – Himmlische Perspektiven“ und eine konzertante Lesung „Wasser und Welten“ statt. Die Alanus-Hochschule ist mit Video- und Architektur-Installationen im Foyer und Brunnenhof des Hauptgebäudes vertreten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) präsentiert gemeinsam mit der Deutschen Museum Bonn die Geo-Show „unterirdisch“ im Hörsaal 1 unter anderem mit der Beteiligung des Steinmann-Institutes.

Das Goldfuß-Museum zeigt in der Garderobenhalle im Hauptgebäude Fossilien aus marinen Lebewelten, das Institut für Molekulare Physiologie und Biotechnologie führt in der Blauen Grotte vor, wie Pflanzen bei Wassermangel weiterleben können. Was ein Wasserbewohner – der Zebrafisch – über menschliche Erkrankungen lehrt, erklärt das LIMES-Institut in der Blauen Grotte. Die Religionswissenschaftler befassen sich in Hörsaal 8 mit der „Schöpfungskraft Wasser“ und die Geodäten ebenfalls dort mit der Vermessung des Meeresspiegels.

Die Geographen warten in der Garderobenhalle mit einem Strömungskanalmodell auf, die Mikroökonomen kümmern sich in der Blauen Grotte ums Wassersparen. In einem Vortrag des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) geht es im Hörsaal 8 ebenfalls um wässrige Flüssigkeiten: „Blut, Speichel, Urin – was sie über unser Gehirn verraten.“ Das Konversionszentrum BICC veranschaulicht in der Blauen Grotte unter anderem mit einem interaktiven Wissensquiz das Konfliktpotenzial von Wasser.

Führungen durch die Universitätsmuseen und Musik

Das Archiv der Universität Bonn und das Universitätsmuseum bieten Führungen an, das Ägyptische Museum hat ebenfalls geöffnet. Das Arithmeum führt „Rechnen Einst und Heute“ sowie geometrisch-konstruktive Kunst vor. Das Akademische Kunstmuseum wartet mit Musikbeiträgen des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums (EMA) sowie mit Themenführungen auf. Das EMA-Sinfonie-Orchester spielt in der Remigiuskirche an der Brüdergasse und die Bigbands der Schule sowie die Musikensembles der Universität im Arkadenhof.

Informationen zur Wissenschaftsnacht:
www.bonner-wissenschaftsnacht.de

 

Pressemitteilung von Dienstag, 17. Mai 2016 
Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

Wer neu nach Deutschland zugewandert ist, soll so schnell wie möglich einen Zugang zu Ausbildung und Arbeit erhalten. Doch wie kann das gelingen? Dieser Frage widmet sich am Montag, 30. Mai 2016, von 18:00 bis 21:00 Uhr in der Theodor-Heuss-Realschule in Meckenheim (Königsberger Str. 30) eine Infoveranstaltung unter der Überschrift „Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt“.

Das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises wird in Kooperation mit dem Jobcenter Rhein-Sieg und der Stadt Meckenheim über die Förderinstrumente der Arbeitsmarktpolitik für Flüchtlinge, den neu eingerichteten Integration Point des Jobcenters und die Wege zur Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen informieren. Ali Doğan, Referent des Ministeriums für Arbeit und Integration des Landes NRW, wird sich insbesondere den rechtlichen Rahmenbedingungen der Arbeitsmarktintegration widmen.

Interessentinnen und Interessenten – z.B. haupt- oder ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingshilfe, aber auch Vertreterinnen und Vertreter von Firmen oder interessierte Bürgerinnen und Bürger - werden gebeten, sich bis 25. Mai 2016 per E-Mail an integration@rhein-sieg-kreis.de anzumelden. Das detaillierte Programm kann über das Integrationsportal des Rhein-Sieg-Kreises (www.integrationsportal-rhein-sieg-kreis.de) abgerufen werden.

Die Infoveranstaltung in Meckenheim ist der dritte von insgesamt vier Terminen zum Thema „Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt“. Eine weitere Veranstaltung findet am 28. Juni 2016 in Hennef statt. Hierzu erfolgt noch eine gesonderte Information.

 

Pressemitteilung von Mittwoch, 4. Mai 2016  
20 Millionen Euro für den Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis
24.064 Haushalte und 2.173 Unternehmen profitieren

„Es ist eins meiner Leuchtturmprojekte, das mir sehr am Herzen liegt – der Breitbandausbau! Ich bin sehr froh und auch ein wenig stolz darüber, dass der Rhein-Sieg-Kreis als zweitgrößter Landkreis Deutschlands zu den ersten gehört, die im gesamten Kreisgebiet eine schnelle Internetverbindung erhält“, so Landrat Sebastian Schuster.

Am Donnerstag, 28. April 2016, konnte er gemeinsam mit seinem Wirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler in Anwesenheit der Bundestagsabgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU) und Sebastian Hartmann (SPD) aus den Händen vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, den Förderbescheid zum Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis in Empfang nehmen können.

Der Rhein-Sieg-Kreis hatte sich fristgerecht an dem im November 2015 erfolgten ersten Aufruf für das Förderprogramm beteiligt. Ziel ist es, die bisher noch unterversorgten Standorte im Kreisgebiet, bei denen mangels Wirtschaftlichkeit ohne öffentliche Förderung keine Aussicht auf einen adäquaten Netzausbau besteht, mit schnellem Internet auszustatten.

Mit der von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises beantragten Förderung soll diese sogenannte „Wirtschaftlichkeitslücke“ abgedeckt und das Gebiet des Rhein-Sieg-Kreises weitgehend flächendeckend mit einer Übertragungsrate von mindestens 50 MBit/s versorgt werden. Die dazu notwendige Fördersumme beläuft sich auf 19,8 Mio. Euro. Die Hälfte dieses Betrages (9,9 Mio. Euro) hat nun das Bundesministerium bewilligt; weitere 40% (7,9 Mio. Euro) werden aus Mitteln des Landes NRW gewährt, den verbleibenden Eigenanteil von 10 Prozent (2,0 Mio. Euro) trägt der Rhein-Sieg-Kreis. Mit diesen Geldern sollen 145 Kabelverzweiger mit Glasfaser ausgebaut und 86 neu errichtet werden. Hierfür wird die Telekommunikationswirtschaft insgesamt 35 Mio. Euro im Rhein-Sieg-Kreis investieren.

„Vor dem Hintergrund der enormen Bedeutung leistungsfähiger Breitbandnetze für die Zukunftsfähigkeit einer Region kann dieser Erfolg nicht hoch genug eingeschätzt werden. Für den Rhein-Sieg-Kreis wird das einen Riesenschub bedeuten, da eine schnelle Internetverbindung ein wichtiger Standortvorteil ist. Mein besonderer Dank gilt daher der Kreispolitik, die die Bewerbung um die Förderung durch die Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel von Anfang an unterstützt hat.“

Laut Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler sollen im Rahmen des Breitbandausbaus in den nächsten zwei Jahren insgesamt 238 Kilometer Glasfaser verlegt werden. „Damit werden 24.064 Haushalte und 2.173 Unternehmen mit Bandbreiten von mindestens 50 MBit/s versorgt. Mehr als 40% dieser Anschlussinhaber können dann sogar auf Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 MBit/s oder mehr zurückgreifen. Die Ausbaumaßnahmen kommen vor allem den infrastrukturell benachteiligten ländlichen Raum zugute, der dadurch als Wohn- und Wirtschaftsstandort erheblich an Qualität gewinnt“, erläutert Dr. Tengler.

Mit der Umsetzung der Maßnahmen soll schnellstmöglich begonnen werden. Zunächst müsse aber noch, so die bei der Kreiswirtschaftsförderung für den Breitbandausbau zuständige Siri Grischke, die Förderzusage des Landes NRW eingeholt werden. Grischke: „Wenn das erfolgt ist, werden wir umgehend die Ausschreibung durchführen. Ich hoffe, dass wir noch in diesem Jahr die Aufträge vergeben und die Ausbauarbeiten in 2018 abgeschlossen werden können.“

 

Pressemitteilung von Dienstag, 3. Mai 2016  
Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

Rhein-Sieg-Kreis (ke) – Wer neu nach Deutschland zugewandert ist, soll so schnell wie möglich einen Zugang zu Ausbildung und Arbeit erhalten. Doch wie kann das gelingen? Dieser Frage widmet sich am Dienstag, 17. Mai 2016, von 18:00 bis 21:00 Uhr im Rathaus der Stadt Bad Honnef (Rathausplatz 1, Ratssaal) eine Infoveranstaltung unter der Überschrift „Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt“.

Das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises wird in Kooperation mit dem Jobcenter Rhein-Sieg und der Stadt Bad Honnef über die Förderinstrumente der Arbeitsmarktpolitik für Flüchtlinge, den neu eingerichteten Integration Point des Jobcenters und die Wege zur Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen informieren. Ali Doğan, Referent des Ministeriums für Arbeit und Integration des Landes NRW, wird sich insbesondere den rechtlichen Rahmenbedingungen der Arbeitsmarktintegration widmen.

Interessentinnen und Interessenten – z.B. haupt- oder ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingshilfe, aber auch Vertreterinnen und Vertreter von Firmen oder interessierte Bürgerinnen und Bürger - werden gebeten, sich bis 12. Mai 2016 per E-Mail an integration@rhein-sieg-kreis.de anzumelden. Das detaillierte Programm kann über das Integrationsportal des Rhein-Sieg-Kreises (www.integrationsportal-rhein-sieg-kreis.de) abgerufen werden.

Die Infoveranstaltung in Bad Honnef ist der zweite von insgesamt vier Terminen zum Thema „Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt“. Weitere Veranstaltungen finden am 30. Mai 2016 in Meckenheim und am 28. Juni 2016 in Hennef statt. Hierzu folgen noch gesonderte Informationen.

 

Pressemitteilung von Mittwoch, 27. April 2016 
Gründerinnentag im Kreishaus gut besucht - Talk, Information und Austausch für Frauen

Wieder einmal öffnete der Rhein-Sieg-Kreis seine Türen für gründungsinteressierte Frauen: Beim Gründerinnentag im Siegburger Kreishaus erhielten sie umfassende Informationen, Gesprächsangebote und Tipps dafür, was erforderlich ist, damit eine gute Idee so umgesetzt wird, dass sie am Markt Bestand hat und genügend Gewinn erwirtschaftet.

„Gut ein Drittel aller Gründungen gehen auf das Konto von Frauen – mutig und engagiert gehen sie ihren Weg und sind – gemessen am langfristigen Bestehen ihrer Unternehmen – genauso erfolgreich wie ihre männlichen Kollegen“, ermunterte Kreisdirektorin Annerose Heinze die Teilnehmerinnen – fast 70 an der Zahl – in ihrer Begrüßung. „Nutzen Sie aber die Unterstützungsangebote, denn beim Sprung in die Selbständigkeit gibt es die eine oder andere Hürde zu nehmen. Die Organisatorinnen der heutigen Veranstaltung stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite – dafür ein ganz herzliches Danke schön von meiner Seite.“

Die Wirtschaftsförderungen des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn, die IHK Bonn und das BeraterinnenNetzwerk Rhein-Sieg, das bereits seit 20 Jahren unermüdlich für Gründerinnen und Unternehmerinnen im Einsatz ist, hatten gemeinsam zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Unter dem Motto ‚Gut gestartet – und nun?’ ermöglichten drei bereits selbständige Frauen interessante Einblicke in die Freuden, aber auch Herausforderungen einer erfolgreichen Gründung und Selbständigkeit. Simone Baum, DATAC Buchführungsbüro, Ellaine Grotjohann, Projektmanagerin & Coach, sowie Heike Wolter, Besitzerin eines Hundesalons, berichteten über die ersten Monaten ihrer Selbständigkeit und sparten nicht mit Tipps: Investitionen tätigen, Networking, klare Positionierung, fachliche Unterstützung sind nur ein paar der wertvollen Hinweise, die sie den Teilnehmerinnen mit auf den Weg gaben.

Diese verließen dann auch das Siegburger Kreishaus voller Elan und mit viel neuem Wissen für ihre nächsten Schritte in die Selbständigkeit.
 

Pressemitteilung von Mittwoch, 27. April 2016  

Sichtbar werden, wahrgenommen werden, ins Gespräch kommen!
Die Workshops der Gründungsakademie im Mai 

„Sichtbar werden, wahrgenommen werden, ins Gespräch kommen“, damit lassen sich die Angebote der Gründungsakademie Rhein-Sieg im Mai beschreiben.

Der Frage, was ist als Unternehmerin oder Unternehmer mein Alleinstellungsmerkmal, geht der Workshop „Besonders oder eine / einer von Vielen“ am Dienstag, 03.05.2016, nach. Es wird danach gefragt, womit unterscheidet sich das Produkt, der Service, die Dienstleistung von den Mitbewerbern?

Bei der Werbung im Internet nicht nur auf die eigene Homepage oder Facebook setzen, das ist die Botschaft des Workshops „´Social Media – Mehr als Facebook´ – wie Sie mit Wikipedia, XING und Co. ihre Bekanntheit steigern“. Dies erfahren interessierte Teilnehmende am Dienstag, 10.05.2016. Weiter geht es am Mittwoch, 11.05.2016, mit „Online-Marketing – Effektive Werbemöglichkeiten und Expertentipps“.

Und wie sieht es im persönlichen Kontakt mit der potenziellen Kundschaft aus? Storytelling, also die Botschaft des eigenen Unternehmens in eine Geschichte verpacken und gezielt als Marketing-Methode nutzen, das vermittelt der Workshop „Inszenierte Verführung – Storytelling als Marketing-Methode“ am Donnerstag, 19.05.2016.

Bei Veranstaltungen oder anderen Anlässen leicht mit Anderen ins Gespräch zu kommen, fällt Vielen schwer. Small Talk lässt sich lernen und zwar im Workshop „Small talk – gestalten Sie das soziale Klima selbst“, am Dienstag, 24.05.2016.

Alle Workshops sind kostenfrei. Sie finden jeweils in der Zeit von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr auf dem BusinessCampus der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg, Grantham-Allee 6-8, 53757 Sankt Augustin, statt. Eine verbindliche Anmeldung per E-Mail an info@gruendungsakademie-rhein-sieg.de mit Angabe aller Kontaktdaten ist notwendig.       
 

Pressemitteilung von Montag, 25. April 2016

Wissenschaftsregion Bonn auf der Hannover Messe - Serviceroboter,  Sensorik und Bionik im Mittelpunkt

Hochschulen, Forscher und Unternehmer aus der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler stellen von Montag, 25. April 2016, bis Freitag, 29. April 2016, wieder gemeinsam auf der diesjährigen Hannover Messe aus.

Auf dem 120 Quadratmeter großen  Gemeinschaftsstand der Wissenschaftsregion Bonn in Halle 2 (Stand-Nr.  B45) sind die Universität Bonn, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz sowie als Kooperationspartner die Firmen Karodur aus Troisdorf und dihva aus Bad Neuenahr-Ahrweiler vertreten.

Die Aussteller zeigen auf dem Gemeinschaftsstand Exponate und Neuentwicklungen aus den Bereichen Robotik, Sensorik, Ressourceneffizienz und Bionik. Das Thema Servicerobotik wird am Beispiel eines autonom handelnden Restaurant-Serviceroboters präsentiert. Die Ressourceneffizienz wird am Beispiel optimierter  Verpackungen, einer neuentwickelten kompakten Steuerungstechnik für Smart-Home-Anwendungen sowie einer 3-D-Wasserschneidetechnik für Metalle und Kunststoffe dargestellt.

Aus der Bionik wird eine Entwicklung gezeigt, die mittels einer speziellen Beschichtung in der Lage ist, auf einer Oberfläche unter Wasser permanent eine dünne Luftschicht zu halten und so etwa bei Schiffsrümpfen Reibungsverluste deutlich zu verringern oder deren Bewuchs zu unterbinden. Das Thema Sensorik wird am Beispiel einer neuartigen Hyperspektralkamera präsentiert, die live den Zustand von Pflanzen analysieren wird.

Die Wissenschaftsregion Bonn feiert diesmal in Hannover auch ein kleines Jubiläum – sie ist zum 20. Mal auf der Messe vertreten. Die Hannover Messe ist die bedeutendste und weltgrößte Industriemesse. Sie wird mit einem gemeinsamen Rundgang von Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama eröffnet. Der Stand der Wissenschaftsregion Bonn darf am kommenden Montag (25. April 2016) NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und am kommenden Mittwoch (27. April 2016) Dr. Thomas Grünewald, Staatssekretär des NRW-Wissenschaftsministeriums, als Gäste begrüßen.

Der Messeauftritt der Wissenschaftsregion Bonn wird von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises zusammen mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn und des Kreises Ahrweiler organisiert und durchgeführt.

Die Messe ist vom 25. bis 29. April 2016 jeweils von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Besucherinnen und Besucher aus der Region sind herzlich willkommen.
 

Pressemitteilung von Dienstag, 19. April 2016 Rhein-Sieg-Kreis 

Siegtal pur am 3. Juli 2016 – Der neue Flyer ist da! 

Am 3. Juli 2016 ist es wieder soweit: Das komplette Siegtal ist von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr von der Siegquelle bis Netphen komplett autofrei! Radler, Inline-Skater, Jogger und Fußgänger haben dann auf rund 130 Kilometern „freie Fahrt“.

Wegen Gleisbauarbeiten der Deutschen Bahn im Rhein-Sieg-Kreis und in weiten Teilen des Kreises Altenkirchen musste der beliebte Erlebnistag im vergangenen Jahr zwangsweise pausieren. 2016 steht dem puren Siegtalvergnügen jedoch nichts entgegen!

Der Flyer für die inzwischen 21. Auflage liegt jetzt druckfrisch in den Städten und Gemeinden entlang der Strecke aus. Online kann er unter www.naturregion-sieg.de abgerufen werden. Er enthält Informationen zu den Sonderzügen der Bahn, die im Taktverkehr im Siegtal unterwegs sein werden. Außerdem gibt er insbesondere für Inliner wichtige Hinweise rund um den Raderlebnistag und informiert über Fahrrad-Pannendienste sowie Höhen- und Entfernungsprofile.

Die Landräte Sebastian Schuster (Rhein-Sieg-Kreis), Andreas Müller (Kreis Siegen-Wittgenstein und Michael Lieber (Kreis Altenkirchen) freuen sich, dass wieder zahlreiche Sponsoren  die Gemeinden, Städte und Landkreise bei der Finanzierung des Marketings und der Veranstaltungsorganisation unterstützen. Gleichzeitig würdigen sie das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen, die auch in diesem Jahr wieder für die Sicherheit auf und entlang der Strecke sorgen werden: „Ohne die große Zahl von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus den Reihen von Feuerwehr, THW, DRK, DLRG und Vereinen wäre Siegtal pur nicht vorstellbar. Hierfür möchten wir uns bereits im Vorfeld ganz herzlich bedanken“, betonen die Landräte.

In den Verwaltungen laufen die Arbeiten bereits auf Hochtouren. Jetzt fehlt nur noch das „perfekte Wetter“ für einen tollen Tag entlang der mäandrierenden Sieg. Der reizvolle Fluss und seine Landschaft sind das verbindende Band in der Naturregion Sieg.


Pressemitteilung von Dienstag, 19. April 2016

Grünes Licht aus Berlin für den Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis

Die Freude ist groß im Siegburger Kreishaus – kam doch heute die schriftliche Information aus Berlin, dass der Antrag auf Gewährung einer Förderung für den Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis bewilligt wurde. In Empfang nehmen werden Landrat Sebastian Schuster und Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler den Förderbescheid am nächsten Donnerstag (28.04.2016) persönlich aus den Händen von Bundesminister Alexander Dobrindt.

Fristgerecht hatte der Rhein-Sieg-Kreis bereits im Januar dieses Jahres beim Bund den Förderantrag gestellt. Ziel ist es, die bislang noch unterversorgten Gebiete im Kreisgebiet, bei denen mangels Wirtschaftlichkeit ohne öffentliche Förderung keine Aussicht auf einen adäquaten Netzausbau bestünde, mit schnellem Internet auszustatten.

 „Wirtschaftliche Entwicklung, Lebensqualität und Zukunftsperspektiven von Regionen hängen entscheidend von der Versorgung mit leistungsfähigen Breitbandnetzen  ab – sie sind als Standortfaktor genauso elementar wie Energieversorgung oder Verkehrsanbindung. Daher freue ich mich sehr, dass wir zu den ersten Kreisen in Deutschland gehören, die den Breitbandausbau flächendeckend vorantreiben können“, freut sich Landrat Sebastian Schuster über die positive Entscheidung des Bundes.

Der von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises erarbeitete Antrag richtet sich auf die für den Breitbandausbau auf 50 Mbit/s zu deckende Wirtschaftlichkeitslücke. Dazu sollen im Rhein-Sieg-Kreis 145 Kabelverzweiger mit Glasfaser angeschlossen sowie 86 Kabelverzweiger in unterversorgen Ortschaften neu errichtet werden.

Mit der im Oktober vergangenen Jahres in Kraft getretenen Richtlinie zur Förderung der Unterstützung  des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland soll bis 2019 bundesweit eine flächendeckende Netzversorgung mit mindestens 50 Mbit/s gefördert werden. Dafür stellt der Bund insgesamt 2,7 Milliarden Euro bereit. Während Beratungsleistungen vollständig gefördert werden, liegt der Fördersatz für die eigentlichen Infrastrukturprojekte bei 50 %. Seitens des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW wird das Bundesprogramm mit 40 % kofinanziert. Die genaue Fördersumme ergibt sich erst nach dem Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens.
 

Pressemitteilung von Dienstag, 5. April 2016

Cafè mit „Sahne“ am 14. April – Frühstücksgespräch zum Wiedereinstieg 

Am 14. April 2016, können interessierte Frauen wieder beim lockeren Frühstücksgespräch alle Fragen rund um einen möglichen beruflichen Wiedereinstieg erörtern.

Sie sind hin- und hergerissen zwischen den Gedanken: „Zufriedenheit im Job brauch ich nicht? Mir ist es wichtig, dass zu Hause alles gut läuft!“ Aber: Wäre es vielleicht doch gescheit, sich über den beruflichen Wiedereinstieg Gedanken zu machen? „Eigenes“ Geld, „eigener“ Rentenanspruch wären ja nicht schlecht! Habe ich eigentlich mit meiner Ausbildung, mit meiner Berufserfahrung noch Chancen am Markt? Fachkräfte werden gesucht, heißt es – ich auch? Und wie könnte es funktionieren?

Diesen und anderen Fragen wird in lockerer Frühstücksrunde nachgegangen.

Danach wissen Sie, ob diese Überlegungen für Sie kalter Kaffee sind oder Sie vielleicht eine unentdeckte Sahneschnitte!

Als kompetente Gesprächspartnerinnen stehen, völlig unverbindlich, Ursula Schubert – Sarellas, Beauftragte für Chancengleichheit der Agentur für Arbeit, sowie die stellv. Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, Heike Mylenbusch, und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Siegburg, Andrea Wendt-Löffler, zur Verfügung.

Das Frühstücksgespräch ist am Donnerstag, 14.04.2016, von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, im Cafè Florenz, Am Brauhof 10, 53721 Siegburg. Alle interessierten Frauen sind herzlich eingeladen!

 

 
Pressemitteilung von Montag, 07. März 2016

Rhein-Sieg-Kreis stellt Weichen für den Breitbandausbau – Kreisausschuss genehmigt Dringlichkeitsentscheidung

Im Rhein-Sieg-Kreis stehen 2017 und 2018 die finanziellen Mittel bereit, um im Falle eines positiven Votums aus Berlin die Breitbandversorgung in den kreisangehörigen Kommunen weiter auszubauen. Einstimmig hat der Kreisausschuss heute (7. März 2016) die entsprechende Dringlichkeitsentscheidung genehmigt und damit die Weichen für eine weitere Netzoptimierung gestellt.

Fristgerecht hatte der Rhein-Sieg-Kreis bereits im Januar dieses Jahres beim Bund den Förderantrag gestellt. Ziel ist es, die bislang noch unterversorgten Gebiete im Kreisgebiet, bei denen mangels Wirtschaftlichkeit ohne öffentliche Förderung keine Aussicht auf einen adäquaten Netzausbau bestünde, mit schnellem Internet auszustatten.

„Wirtschaftliche Entwicklung, Lebensqualität und Zukunftsperspektiven von Regionen hängen entscheidend von der Versorgung mit leistungsfähigen Breitbandnetzen  ab – sie sind als Standortfaktor genauso elementar wie Energieversorgung oder Verkehrsanbindung. Daher freue ich mich sehr, dass wir mit der Bereitstellung des Eigenanteils unsererseits die Basis geschaffen haben, um den Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis noch weiter voranzutreiben“, betont Landrat Sebastian Schuster in der Hoffnung auf eine positive Entscheidung des Bundes.

Der Förderantrag richtet sich auf die für den Breitbandausbau auf 50 Mbit/s zu deckende Wirtschaftlichkeitslücke, deren Höhe im Falle einer Bewilligung durch eine Ausschreibung ermittelt werden müsste.

Mit der im Oktober vergangenen Jahres in Kraft getretenen Richtlinie zur Förderung der Unterstützung  des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland soll bis 2019 bundesweit eine flächendeckende Netzversorgung mit mindestens 50 Mbit/s gefördert werden. Dafür stellt der Bund insgesamt 2,7 Milliarden Euro bereit. Während Beratungsleistungen vollständig gefördert werden, liegt der Fördersatz für die eigentlichen Infrastrukturprojekte bei 50 %. Da das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW das Bundesprogramm mit 40 % kofinanziert, liegt der verbleibende Eigenanteil bei 10 %.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte Landrat Sebastian Schuster aus den Händen von Bundesminister Alexander Dobrindt den ersten Förderbescheid über 50.000 Euro aus dem milliardenschweren neuen Bundesprogramm entgegen nehmen können. Diese Mittel flossen in die Planung des weiteren Breitbandausbaus und die Vorbereitung der Antragsunterlagen für die eigentliche Bundesförderung.
 

Pressemitteilung von Montag, 22. Februar 2016

Kompetenzzentrum Frau und Beruf präsentiert „Meilensteine“ 

Vorausschauende Personalpolitik nimmt zunehmend die Kompetenzen und Bedürfnisse von Männern und Frauen für ein gelingendes Berufsleben in den Blick - schließlich geht es darum, wichtige Fähigkeiten und Know-how nachhaltig ans Unternehmen zu binden. Hierbei spielen flexible Arbeitszeiten, Unterstützung bei der Kinderbetreuung und der Pflege von Angehörigen sowie eine familienbewusste Unternehmenskultur eine wichtige Rolle.

Diesen Prozess für Unternehmen im Rhein-Sieg-Kreis zu fördern und zu begleiten hat sich das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn / Rhein-Sieg, angesiedelt bei den Wirtschaftsförderungen des Rhein-Sieg-Kreises und der Bundesstadt Bonn, auf die Fahne geschrieben.

 Jetzt stellte Anita Halft vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn / Rhein-Sieg die „Meilensteinplanung 2015-2018“ im Ausschuss für Soziales, Gleichstellung und Integration des Rhein-Sieg-Kreises vor. „Einen Schwerpunkt bildet weiterhin die familienbewusste Personalpolitik mit der eigenen Homepage www.familienbewussteunternehmen.de und dem zugehörigen Unternehmensnetzwerk“, erläuterte Anita Halft.

Ein weiterer Meilenstein ist das einjährige Mentoringprogramm „mentoring4 women - Frauen für Führung stärken“. Dies soll interessierten Unternehmen dazu dienen, ihren weiblichen Führungskräftenachwuchs aus den eigenen Reihen zu generieren.

Des Weiteren gibt es Informationen zum „female recruting“, damit Betriebe weibliche Fachkräfte für sich gewinnen können. Ein vierter Meilenstein ist der gemeinsam mit der Weiterbildungsgesellschaft der Industrie- und Handelskammer Bonn / Rhein-Sieg konzipierte Workshop für Unternehmen mit dem Titel „Schätze schürfen“.

Wer Näheres zu den Angeboten und Projekten der  Meilensteinplanung wissen möchte, kann sich an das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn / Rhein-Sieg, - Der Landrat-, Referat Wirtschaftsförderung, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Telefon 02241/13-2948 oder E-Mail: anita.halft@rhein-sieg-kreis.de wenden.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn und wird vom Land NRW, der Europäischen Union und den Gebietskörperschaften gefördert. Ziele und Arbeitsschwerpunkte sind die Einführung und Weiterentwicklung einer familienbewussten Personalpolitik bei den Unternehmen in der Region, die Erschließung der bisher nicht genutzten Potentiale von Frauen sowie die Erhöhung des Anteils von weiblichen Führungskräften.www.familienbewussteUnternehmen.de;  http://www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg

Büro Rhein-Sieg / Projektleitung: Anita Halft, Telefon 02241 / 13-2948,
E-Mail: anita.halft@rhein-sieg-kreis.de

Beratung, Konzeptentwicklung: Sabine Stüber, Telefon 02241 / 13-3335,
E-Mail: sabine.stueber@rhein-sieg-kreis.de


Pressemitteilung von Dienstag, 24. November 2015

Rhein-Sieg-Kreis beteiligt sich am Förderwettbewerb „ErneuerbareEnergien.NRW“

Was kann man eigentlich mit Grünschnitt machen, der im Rhein-Sieg-Kreis in größeren Mengen anfällt, wenn beispielsweise Wiesen oder andere Grünflächen gemäht werden? Bisher wird er dem normalen Bioabfall beigemischt und in der Kompostierungsanlage der Rhein-Sieg-Abfallgesellschaft (RSAG) in Sankt Augustin aufbereitet.

Dass das nicht alles sein kann, dachten sich der Rhein-Sieg-Kreis und die RSAG und entwickelten ein Projekt, durch das die Verwertung der Grünabfälle optimiert wird. Der Grünschnitt soll künftig separat behandelt und im nassen Zustand durch eine Presse geschickt werden. Aus dem dadurch entstehenden flüssigen Teil wird Biogas gewonnen – der feste Teil wird durch Abwärme getrocknet, zu Briketts geformt und kann als Brennmaterial verwertet werden.

Jetzt reichte der Rhein-Sieg-Kreis eine Projektskizze beim Förderwettbewerb „ErneuerbareEnergien.NRW“ des Landes ein, um in den Genuss von EU-Fördermitteln zu gelangen, mit denen der Einsatz neuer Technologien bei der Erzeugung und Nutzung von regenerativen Energien unterstützt werden soll.

Wichtigster Partner im Projekt ist die RSAG, die die technische Planung übernehmen und das Projekt schließlich auch betreiben soll. Ein Standort für die verschiedenen Anlagenteile steht noch nicht fest und bleibt den weiteren Schritten bei der Realisierung vorbehalten.

„Diese sogenannte Phasentrennung des Grünschnitts ist bisher erst in Forschungsstadien entwickelt worden, und wir sind sehr interessiert, diese Technik in größerem Maßstab einzusetzen und auf unsere Bedürfnisse anzupassen“, erläutert der Umweltdezernent des Kreises, Christoph Schwarz.

Die RSAG würde unmittelbar von der neuen Technik profitieren, denn sie plant auf dem ehemaligen Deponiegelände in Sankt Augustin ein neues Verwaltungsgebäude und kann die Grünbriketts zu Heizzwecken einsetzen. Geplant ist dort auch der Bau eines Nahwärmenetzes, so dass auch die Anwohner des RSAG-Geländes in der Langstraße von der neuen Form der Heizenergie profitieren könnten. „So entsteht ein sinnvoller Kreislauf von Rohstoffen und wir stünden technologisch mit an der Spitze“, so Meinolf Hein, Bereichsleiter Technik der RSAG.

Weil es sich um eine Innovation handelt, die erstmals unter großtechnischen Bedingungen angewendet wird, sind weitere Partner für das Projekt eingeplant. Entsprechende Überlegungen, bei erfolgreichem Start des Projekts in größerem Umfang einzusteigen, gibt es zum einen beim Flughafen Köln/Bonn – auf dem Flughafengelände fällt viel Grünschnitt an und die Gebäudekomplexe haben einen großen Heizbedarf, so dass auch der Bezug der Grünbriketts von Interesse ist. Zum anderen soll das Vorhaben von der Technischen Hochschule Köln wissenschaftlich begleitet werden, deren Institut für Erneuerbare Energien sehr daran interessiert ist, die bisherigen Forschungsergebnisse durch den „Echtbetrieb“ überprüfen zu können.

Die Gesamtinvestitionen würden etwa 2,5 Mio. Euro betragen. Die eingereichte Projektskizze ist dabei der erste Schritt zur Förderung. Die Entscheidung im Wettbewerb trifft eine Jury auf Landesebene im Januar/Februar 2016. „Der Einsatz solcher innovativer Technik ist ohne Fördermittel nur sehr schwer möglich, weil einfach noch zu wenig Erfahrung vorhanden ist und ‚Lehrgeld‘ eingeplant werden muss. Wir hoffen daher mit den Projektpartnern gemeinsam, dass unsere Projektskizze Erfolg hat“, so Dezernent Schwarz abschließend.



Pressemitteilung von Montag, 16. November 2015

Großes Interesse beim Infotag Wiedereinstieg im Siegburger Kreishaus

Wie jedes Jahr steht der November ganz im Zeichen des Wiedereinstiegs! In der letzten Woche öffneten sich die Türen des Siegburger Kreishauses wieder einmal für den Infotag Wiedereinstieg. „Schreiten Sie mutig weiter auf Ihrem begonnen Weg und scheuen Sie sich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen“, ermutigte Vizelandrätin Notburga Kunert die anwesenden Frauen in ihrer Eröffnungsrede.

Diesen Ratschlag gaben auch zwei erfolgreiche Wiedereinsteigerinnen, die ihren ganz persönlichen Weg zurück ins Berufsleben erzählten: Anke Racek und Sandra Valenzuela Encarnacion. Wenn auch ihr jeweiliges Ziel das gleiche war, so unterscheiden sich ihre Vergangenheiten und die damit verbundene Hürden doch sehr. Waren bei der einen die mangelnden Deutschkenntnisse, ein fehlender Berufsabschluss und Alleinerziehung das Problem, musste die andere die Herausforderung annehmen, nach einem Auslandaufenthalt von acht Jahren in den USA und erfolgreicher Integration ihrer Kinder in Deutschland, wieder in ihren Beruf zurück zu finden. Gelungen ist es beiden. Sie haben mit viel Engagement, Durchhaltevermögen und Willensstärke Ihr Ziel erreicht.

„Wir brauchen qualifizierte Frauen für den Arbeitsmarkt – trauen Sie sich, sich auf den Weg zu machen“, sagten unisono Brigitta Lindemann, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, Ursula Schubert-Sarellas, Beauftragte für Chancengleichheit der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg und Melanie Lösken, Beauftragte für Chancengleichheit jobcenter rhein-sieg.

Der Infotag Wiedereinstieg wird organisiert vom Arbeitskreis Gleichstellung. In unterschiedlichen Workshops und Vorträgen erhielten Wiedereinsteigerinnen Informationen und Hilfestellungen für die ersten Schritte zurück in den Beruf. So gab es Workshops und Informationsstände zum Zeitmanagement, zur Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch und richtigen Bewerbungsmappe; die Teilnehmerinnen wurden aber auch über Rentenansprüche, rechtliche Hintergründe von Minijobs und spezielle Internetportale informiert. Darüber hinaus gaben zahlreiche Weiterbildungsträger, Institutionen und Netzwerke einen Überblick über Möglichkeiten der beruflichen (Neu-) Orientierung, der Fort- und Weiterbildung und des Wiedereinstiegs sowie der Existenzgründung.

Informationen zum Wiedereinstieg in den Beruf gibt es bei der Gleichstellungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises, Brigitta Lindemann, 02241/132524. Interessierte können sich auch für die monatlichen Infoveranstaltungen anmelden unter 0228/942-1122. Jeden 1. Mittwoch in der Hauptagentur Bonn und jeden 2. Mittwoch in der Geschäftsstelle Siegburg.


Pressemitteilung von Donnerstag, 12. November 2015

In Handwerks-Techniken hineingeschnuppert: Rund 300 Schülerinnen bei der Berufsbörse für Mädchen in Sankt Augustin

Konzentriert und gewissenhaft feilten sie, bohrten und schnitten Gewinde: die Mädchen der achten Klassen, die sich dafür entschieden hatten, einmal am Stand der Branche „Metalltechnik“, bei der Mädchenberufsbörse im Jugendzentrum Matchboxx in Sankt Augustin, Briefbeschwerer oder Namensschilder herzustellen.

Gerade Mädchen sind für eine Vielzahl von Fertigkeiten, die im Handwerk benötigt werden, prädestiniert: Feinmotorik, Genauigkeit, gute Struktur von der Planung bis zur Ausführung, werden in Berufen wie Metalltechnik, Holztechnik oder Farbtechnik / Raumgestaltung gebraucht. Dennoch greifen noch immer viele junge Frauen bei „klassischen“ Frauenberufen, wie Friseurin oder medizinische Fachangestellte, zu, wenn es um die Ausbildung und den Start ins Berufsleben geht.

Dies zu ändern beziehungsweise die Möglichkeit anzubieten, sich auch einmal in einem „klassischen“ Männerberuf auszuprobieren, ist das Anliegen der Berufsbörse für Mädchen, ausgerichtet von der Koordinierungsstelle Jugendberufshilfe und der Gleichstellungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises sowie dem Jugendzentrum Matchboxx, Sankt Augustin. Eröffnet wurde die Berufsbörse in diesem Jahr von Notburga Kunert, 1. stv. Landrätin des Rhein-Sieg-Kreises, sowie von Jutta Bergmann-Gries, 1. stv. Bürgermeisterin der Stadt Sankt Augustin.

„Für die Mädchen ist die Berufsbörse eine wirklich gute Chance, einmal einen Einblick in verschiedenste Berufsfelder, vor allem auch solche, die als eher ´männertypisch´ bezeichnet werden, zu erhalten. Vielfach haben junge Menschen noch keinen klaren Berufswunsch. Daher ist es wichtig, die eigenen Stärken und Interessen herauszufinden, Perspektiven zu erforschen, und gerade bei Mädchen auch Alternativen in Erwägung zu ziehen, zu solchen Berufen, die eher dem klassischen Rollenverständnis entsprechen. Dazu möchte Euch die Berufsbörse ermutigen“, forderte Notburga Kunert, 1. stellvertretende Landrätin des Rhein-Sieg-Kreises, die rund 300 Schülerinnen von achten Klassen der Gesamt-, Haupt-, Sekundar- und Förderschulen aus dem rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis bei der Eröffnung der Berufsbörse im Jugendzentrum auf.

Diese kamen der Aufforderung nach und belebten die Stände im Hof, im Foyer, in der Töpferwerkstatt, in der Metallwerkstatt und in den Gruppenräumen zum Binden von Kränzen, zur Herstellung von Bilderrahmen aus Steingutfliesen. Spannend war auch die Vorstellung des Berufs der Rettungsassistentin. Die Mädchen konnten sich insgesamt über Berufsbilder aus neun Branchen informieren: der Metalltechnik, der Elektrotechnik, der Holztechnik, des Baugewerbes, des Dachdeckens, der Farbtechnik/ Raumgestaltung, des Garten- und Landschaftsbaus, des Rettungsdienstes, der Altenpflege.

Dies ermöglichten mehrere Bildungsträger: das Berufskolleg St. Angar, der Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe e.V., das Handwerkerinnenhaus Köln e.V., der Verein lernen fördern Kreisverband Rhein-Sieg e.V., der Malteser Hilfsdienst Sankt Augustin, der Verein VESBE e.V.. Ergänzende Angebote zur Berufswahlplanung, wie dem „Style-Check“ für das Bewerbungsfoto oder zur Lebensplanung boten die Jugendberufshilfe der Stadt Sankt Augustin sowie die Gleichstellungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises und pro familia an.


Pressemitteilung von Dienstag, 10. November 2015

„Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt“

Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt – gerade vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl von schutzsuchenden Menschen, die nach Deutschland und in den Rhein-Sieg-Kreis kommen gewinnt dieses Thema an Bedeutung. Dabei wird die Situation von den Beteiligten nicht als Problem, sondern als Herausforderung und Chance verstanden. Wie diese Integration gelingen kann, welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind und welche Förderinstrumente die Agentur für Arbeit für Flüchtlinge vorhält, darüber wurde jetzt auf einer Veranstaltung im Glasmuseum Rheinbach informiert. Organisiert und eingeladen hatten das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises und der Caritasverband Rhein-Sieg.

Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Verwaltung und Ehrenamt folgten den Vorträgen der Ausländerbehörde des Rhein-Sieg-Kreises, der Agentur für Arbeit und des Caritasverbands, an die sich eine interessante Diskussion mit vielen Fragen aus dem Plenum anschloss. Hermann Allroggen, Kreissozialdezernent, und Stefan Raetz, Bürgermeister der Stadt Rheinbach, machten in ihren Grußworten deutlich, wie wichtig es für neuankommende Menschen ist, die deutsche Sprache zu erlernen und sich so einen Zugang zum regionalen Arbeitsmarkt zu verschaffen. „Hier werden wir ganz neue Wege gehen, die ihre Zeit brauchen, sich aber am Ende für uns alle auszahlen werden“, waren sich Allroggen und Raetz einig.

Diese Veranstaltung richtete sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit in den Städten und Gemeinden Wachtberg, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal, Alfter und Bornheim. Mit dieser Veranstaltung wurde die insgesamt sehr gut besuchte Veranstaltungsreihe abgeschlossen. Antje Dinstühler vom Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Siegkreises, Mitveranstalterin dieser Reihe, zog ein positives Resümee und kündigte an, dass für das kommende Jahr weitere Veranstaltungen zu diesem und anderen Themen rund um die Integration geplant seien.
Informationen: KI – Kommunales Integrationszentrum Rhein-Sieg-Kreis – Antje Dinstühler, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Telefon 02241/13-3425, E-Mail: antje.dinstuehler@rhein-sieg-kreis.de, www.integrationsportal-rhein-sieg-kreis.de.

Pressemitteilung von Dienstag, 10. November 2015

Welche beruflichen Möglichkeiten habe ich im Bereich Pflege, Gesundheit, Erziehung? – Aktionstag des Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises informiert

Zu einem Aktionstag zur Berufs- und Studienorientierung rund um den Fachbereich Gesundheit, Erziehung und Pflege lädt das Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Troisdorf am 14. November alle Interessierten ein!

Gemäß des Leitspruchs „In der Vielfalt den eigenen beruflichen Weg finden – wir bieten die Chancen und die Unterstützung“ organisiert das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises zum zweiten Mal eine Berufsorientierungsmesse. Teilnehmende sind Vertreter und Vertreterinnen von Ausbildungsträgern, Fachhochschulen und Ausbildungsbetrieben.

Das Berufskolleg selber informiert darüber, welche Wege über den Fachbereich Gesundheit, Erziehung, Pflege zu Berufen und Studienmöglichkeiten eröffnet werden. Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Bildungsgänge des Fachbereichs bereiten Projekte und Aktivitäten vor, welche die Ausbildung sowie die Besonderheiten der Bildungsgänge zum Ausdruck bringen.

Ziel des Aktionstages ist es, die Schülerinnen und Schüler in ihrer beruflichen Orientierung praxisnah zu fördern sowie Kooperationspartner in der Ausbildung dabei zu unterstützen, zukünftige Fachkräfte zu akquirieren.

Der Aktionstag im Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises, Kerschensteinerstraße 4, 53844 Troisdorf, findet am Samstag, 14.11.2015, von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt. Weitere Informationen zu den Angeboten des Berufskollegs auch über: www.berufskolleg-troisdorf.de.

Das Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Troisdorf ist eines von vier Berufskollegs in Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises. Das didaktische Angebot der Schule umfasst neben den industriellen und handwerklichen Metallberufen auch das Sozial- und Gesundheitswesen.
Besondere Bedeutung haben die Fachschulen für Sozialpädagogik und für Technik sowie die beruflichen Gymnasien für Gesundheit und für Erzieher/innen.

Zurzeit besuchen rund 2600 Schülerinnen und Schüler das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Troisdorf.

Weitere Informationen zum Berufskolleg sind im Internet unter www.berufskolleg-troisdorf.de zu finden.



Pressemitteilung von Freitag, 6. November 2015

Warum Edeltraut nicht gleich Claudia ist - Mit Manuel Andrack und Prof. Dr. Bernd Eisenstein dem Wandertourismus auf der Spur

Annähernd 40 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger wandern. Wandern ist die beliebteste Outdoor-Freizeitaktivität der Deutschen, eines der touristischen Zukunftsthemen. Am Dienstag, 17. November 2015, dreht sich im kulturWerk Wissen (Walzwerkstraße 22) von 17:30 Uhr bis 20:00 Uhr alles um den Wandertourismus.

Die Industrie- und Handelskammern Koblenz und Bonn/Rhein-Sieg laden gemeinsam mit dem Projektbüro Naturregion Sieg und dem Westerwald Touristik-Service Betriebe, Wanderführerinnen und Wanderführer, Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik sowie alle Interessierten zu einem informativen Abend mit pfiffig verpackten, aktuellen Erkenntnissen aus der Wissenschaft ein. Mit dabei sein werden Manuel Andrack und Prof. Dr. Bernd Eisenstein.

Manuel Andrack – aus zahlreichen Fernsehsendungen als „Profiwanderer“ bekannt – gilt als der beliebteste Wanderführer Deutschlands. Er schreibt bundesweit für renommierte Magazine und Zeitungen und gewann den Deutschen Fernsehpreis, den Grimme Online Award und die „goldene Feder“. Im kulturWerk präsentiert er einen Auszug aus seiner Wandershow „Lachen Sie sich Blasen“.

Prof. Dr. Bernd Eisenstein ist Direktor des Institutes für Management und Tourismus der Fachhochschule Westküste in Heide (Norddeutschland) und unterrichtet an der Uni Trier und der FH Worms. Er wird unterhaltsam zahlreiche neue Erkenntnisse zum Thema Wandern vermitteln. So verrät er u.a., was „Edeltraut“ und „Claudia“ als Namen von Ferienwohnungen über die Vermieterinnen und Vermieter und die Innenausstattungen der Betriebe aussagen.

Ein abschließender Dialog mit Unternehmen sowie Touristikerinnen und Touristikern über sich aus den Erkenntnissen des Abends ergebende Auswirkungen, Chancen und Handlungsfelder rundet die Veranstaltung ab.

Für die kostenfreie Infoveranstaltung „Wandertourismus 2015 – Erkenntnisse für Rheinland-Pfalz, Westerwald und Sieg“ ist eine Anmeldung erforderlich. Interessentinnen und Interessenten können sich bis zum 11. November 2015 unter www.ihk-koblenz.de registrieren.


Pressemitteilung von Dienstag, 3. November 2015

Landesgartenschau: Landrat Sebastian Schuster bedauert die Entscheidung

Landrat Sebastian Schuster bedauert, dass die Landesgartenschau 2020 nicht in Bad Honnef stattfinden wird.

„Es ist wirklich schade, dass Bad Honnef nicht den Zuschlag aus Düsseldorf bekommen hat, denn Ausrichter der Landesgartenschau zu sein, wäre für die weitere Entwicklung der Stadt und der Region eine große Chance gewesen“, so der Landrat.

Wichtig sei es nun, den Schwung aus der Bewerbung mitzunehmen und die Stadtentwicklung weiter voran zu treiben. „Denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben – ein neuer Anlauf kann durchaus Sinn machen“, sagt Landrat Schuster.

Der Rhein-Sieg-Kreis hatte das Vorhaben der Stadt Bad Honnef von Beginn an unterstützt und im Kreishaushalt 25.000,- € für die Planungs- und Vorbereitungskosten eingestellt.



Pressemitteilung von Mittwoch, 7. Oktober 2015

Die Region Bonn auf der Expo Real 2015 - Sechs Jahre für die Zukunft

Auf der internationalen Immobilienfachmesse Expo Real vom 5. bis 7. Oktober 2015 in München haben Landrat Sebastian Schuster und Jürgen Nimptsch, Oberbürgermeister der Stadt Bonn, im Rahmen des gemeinsamen Wirtschaftsmarketings für den Standort Region Bonn geworben. Der Kreis Ahrweiler wurde von Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung, vertreten.

Die Standortpräsentation am Dienstag, 6. Oktober 2015, um 13 Uhr war der zentrale Anlaufpunkt für die interessierten Fachbesucherinnen und -besucher. Unter dem Titel "Region Bonn – sechs Jahre für die Zukunft" warb OB Jürgen Nimptsch mit den Potentialen der Region: "Hierzu zählen ein Rückblick auf erfolgreiche Investitionsprojekte und der Ausblick auf Investitionsmöglichkeiten im Bereich Büro, Gewerbe, Wohnen, Handel und Hotellerie. Insbesondere freue ich mich, auf den erfolgreichen Start des World Conference Centers Bonn in diesem Jahr verweisen zu können!", so der Oberbürgermeister.

Den gemeinsamen Auftritt unterstrich auch Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises: "Bereits zum 17. Male präsentieren wir uns hier gemeinsam und können mit unterschiedlichsten Angeboten bei den Fachbesuchern punkten. Für mich eine Erfolgsgeschichte der regionalen Kooperation zwischen Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Ahrweiler und der Vermarktung unserer Gewerbestandorte", so Schuster.

Neben dem Werben um Investoren und Projektentwickler ist der regionale Messestand auch ein wirksames Instrument der Wirtschaftsförderung. "Die mitausstellenden Unternehmen und Partner erhalten so eine attraktive Möglichkeit, für sich zu werben und neue Geschäfte abzuschließen. Auf dieser Messe können wir in kurzer Zeit zahlreiche Gespräche über den Standort und mögliche Immobilienprojekte führen", so Bonns Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe.

Ein weiteres Highlight war in diesem Jahr die Standeröffnung am Montag, 5. Oktober, von 16.30 bis 17 Uhr. "Wir haben uns für die Kooperation im Rheinland stark gemacht und haben in einer Podiumsdiskussion gemeinsamen mit hochrangigen Vertretern der Region Köln/Bonn, der Stadt Düsseldorf und der Landesregierung über die Kooperation in der Metropolregion Rheinland diskutiert", erklärt Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch.

Unter dem Motto "Metropolregionen in der Immobilienwirtschaft – Kommt das Rheinland an den Start?" diskutierten auf dem Podium:
§ Ute Berg, Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln,
§ Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen,
§ Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf,
§ Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen,
§ Dr. Erik Werdel, Kreisdirektor des Rheinisch Bergischen Kreises, und
§ Jürgen Nimptsch, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn.
Die Moderation übernahm Christof Hardebusch, Chefredakteur des "immobilienmanagers".

Auf dem Gemeinschaftsstand der Region Bonn mit insgesamt acht Mitausstellern wird das Fachpublikum aus der Immobilienwirtschaft angesprochen. Die Angebote reichen von attraktiven Gewerbegebieten über Immobilienprojekte bis hin zu Dienstleistungsangeboten der Immobilienwirtschaft.

In diesem Jahr sind folgende Standpartner Mitaussteller der Region Bonn:
§ Wirtschaftsförderung des Kreises Ahrweiler,
§ Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH Bornheim,
§ Haus der Höfe, ein Gemeinschaftsprojekt der Strabag Real Estate und der Pareto,
§ Ewald Hohr Projektentwicklungen mit visionären technischen Konstruktionen im Hochbau & Co. KG,
§ PMCon GmbH,
§ Troisdorfer Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing GmbH – TROWISTA,
§ ProBonnum GmbH,
§ Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Rheinbach mbH.

Die Expo Real ist die größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa und Treffpunkt von Investoren, Projektentwicklern und Standorten. Im Rahmen des regionalen Wirtschaftsmarketings wird seit 1999 ein Gemeinschaftsstand auf dieser Messe organisiert und für die Potentiale der Region Bonn für Immobilieninvestitionen geworben. Weitere Informationen sind unter www.exporeal.de erhältlich.




Pressemitteilung von Freitag, 2. Oktober 2015

„Talente im Dialog“: Unternehmer und Auszubildende treffen sich bei der renommierten Berufsstarterbörse

„Die Gewinnung und Ausbildung junger Fachkräfte ist ein wichtiger Beitrag für die Zukunft unserer Region“, mit diesen Worten eröffnete Landrat Sebastian Schuster gemeinsam mit der Leiterin der Regionalagentur Bonn / Rhein-Sieg, Martina Schönborn-Waldorf, und Siegburgs Bürgermeister Franz Huhn die Berufsstarterbörse am 1. Oktober in der Rhein-Sieg-Halle.

Die gesamte Palette der regionalen Wirtschaft präsentierte sich auf der Berufsstarterbörse: von renommierten Industrieunternehmen, IT-Dienstleistern, über Handwerksbetriebe, Pflegeeinrichtungen, mittelständische Dienstleister und Unternehmen, bis hin zu Krankenkassen und kommunalen Arbeitgebern.

Insgesamt 70 Unternehmen, Institutionen und Behörden informierten in Siegburg über ihr breit gefächertes Ausbildungsangebot und die Möglichkeiten einer dualen, berufsbegleitenden Studienausbildung. 80 weiterführende Schulen im Rhein-Sieg-Kreis waren im Vorfeld der Berufsstarterbörse eingeladen worden.

Der Aufwand hat sich gelohnt: auch dieses Jahr tummelten sich weit über tausend Schülerinnen, Schüler und zukünftige auszubildende „Talente“ auf der Berufsstarterbörse. Sie informierten sich über Berufsbilder, Anforderungen und Inhalte einer Ausbildung und kamen mit potentiellen Arbeitgebern ins Gespräch.

„Obwohl die Situation auf dem Lehrstellenmarkt in unserer Region vergleichsweise entspannt ist, wird es für die Unternehmen zunehmend schwierig interessierte Jugendliche für die betriebliche Nachwuchsgewinnung zu finden. Sie sind also gut beraten sich attraktiv zu präsentieren. Gleichzeitig stellt die Wahl des künftigen Berufs eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines Menschen dar. Und: eine qualifizierte Ausbildung ist der erste Schritt in eine erfolgreiche berufliche Zukunft“, so die Leiterin der Regionalagentur Bonn / Rhein-Sieg, Martina Schönborn-Waldorf.

Bereits zum vierten Mal fand die Berufsstarterbörse unter der Dachmarke „Talente im Dialog“, ausgerichtet von der Regionalagentur Bonn / Rhein-Sieg, statt. Finanzielle Unterstützung erhielt sie von der Kreissparkasse Köln als Hauptsponsor sowie den Wirtschaftsförderungen der Städte Hennef, Lohmar, Siegburg, Sankt Augustin, Troisdorf, der Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg, der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und dem Rhein-Sieg-Kreis.

Die Berufsstarterbörse

Über viele Jahre hat die Troisdorfer Wirtschaftsförderung zusammen mit dem Jugendbüro für Ausbildung und Beruf jährlich den Berufsinformationstag BIT in Troisdorf ausgerichtet.
2012 war das aufgrund des Abrisses des Bürgerhauses nicht möglich. Die Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, die sich u. a. intensiv mit den Themen „Jugend und Beruf“, Fachkräftesicherung sowie Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen befasst, hat gerne den Auftrag übernommen, gemeinsam mit weiteren Akteuren die Veranstaltung auf neue Beine zu stellen. Durch den regionalen Auftrag sollte die Veranstaltung damit auch über die Stadtgrenzen Troisdorfs hinaus wirken. So konnte es gelingen ein Angebot für den rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis zu entwickeln, an denen sich inzwischen die Kommunen Hennef, Lohmar, Sankt Augustin, Siegburg und Troisdorf beteiligen.
Nähere Informationen zur Arbeit der Regionalagentur finden Sie unter www.regionalagentur.net.





Pressemitteilung von Freitag, 28. August 2015

Berufswahlsiegel: Sieben Schulen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis ausgezeichnet

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – In diesem Jahr wurden erneut Schulen in der Region Bonn/Rhein-Sieg für ihre Konzepte der beruflichen Orientierung mit dem "Berufswahlsiegel Bonn/Rhein-Sieg" ausgezeichnet. Das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium und die Bertolt-Brecht-Schule in Bonn haben erstmals eine Auszeichnung erhalten. Die Siegel wurden am Donnerstagnachmittag, 27. August, im Alten Rathaus von Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, Landrat Sebastian Schuster und IHK-Präsident Wolfgang Grießl übergeben.

Überzeugen konnten in diesem Jahr wiederholt die Schule in der Geisbach, Hennef, die Don-Bosco-Schule Troisdorf, die Gutenbergschule Sankt Augustin, die Karl-Simrock-Hauptschule für Berufsorientierung in Bonn und die Geschwister-Scholl-Schule Meckenheim. Diese Schulen wurden bereits 2012 mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnet. Da die Berufswahlsiegel zeitlich begrenzt verliehen werden, wurde nun überprüft, ob die Schulen immer noch die hohen Ansprüche erfüllen und sich weiterentwickelt haben.

„Sieben Schulen haben sich in diesem Durchgang beworben und alle sieben Schulen können tatsächlich auch ausgezeichnet werden. Dies ist ein hervorragendes Ergebnis“, lobte Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch bei der Verleihung im Alten Rathaus. Zudem dankte er den Schulen, die sich mit ihrer Bewerbung um das Berufswahlsiegel dem Audit-Team geöffnet haben.

„Gute Studien- und Berufsorientierung, wie sie diese Schulen erfolgreich umsetzen, braucht viele starke Partner und Unterstützer – das heißt Teamarbeit“, betonte Rhein-Sieg Landrat Sebastian Schuster. „Die Kooperationspartner des Regionalen Übergangsmanagements Bonn / Rhein-Sieg setzen sich mit allen Kräften dafür ein, die Schulen bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen.“ Ziel der mit diesem Siegel ausgezeichneten Schulen ist, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Schullaufbahn die Entscheidung für einen Beruf oder ein Studium selbstständig und sicher treffen können. Das Berufswahlsiegel wird vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Die federführende Organisation wird im Regionalen Bildungsbüro im Schulamt der Stadt Bonn wahrgenommen in Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht, der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und dem Schulamt für den Rhein-Sieg-Kreis. Aktuell handelt es sich um den vierten Durchgang in der Region. Die Bewertungen und die Zuerkennung des Berufswahlsiegels obliegen einer Jury, die mit rund 25 Personen aus Verwaltung, Schulaufsicht, Wirtschaft und Schulen besetzt ist.




Pressemitteilung von Dienstag, 4. August 2015

Elternzeit und Wiedereinstieg – eine Herausforderung für Unternehmen?
Online-Seminar für Personalverantwortliche und Geschäftsführung


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Elternzeit kompetent zu begleiten lohnt sich für Unternehmen. Je besser die Auszeit und der Wiedereinstieg geplant werden, desto schneller und unkomplizierter erfolgt die Rückkehr ins Unternehmen und wertvolles Firmen-Know-how bleibt erhalten. Das kostenlose Online-Seminar „Die Elternzeit aktiv nutzen – den Wiedereinstieg erfolgreich managen“ zeigt am Mittwoch, 26. August 2015, von 9:30 Uhr bis 10:15 Uhr wie es geht!

Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, um den Kontakt zu ihren „Elternzeitlern“ aufrecht zu halten? Können Beschäftigte während der Auszeit an Weiterbildungen teilnehmen oder weiterhin stundenweise im Unternehmen arbeiten? Und wie kann der Wiedereinstieg erfolgreich gestaltet werden? Das Webinar gibt hierzu Antworten, liefert wichtiges Hintergrundwissen und zeigt anhand von Unternehmens-Beispielen praxisnah, wie Elternzeit und Wiedereinstieg gut strukturiert in den betrieblichen Ablauf integriert werden können.

Das 45-minütige Webinar richtet sich gezielt an die Geschäftsführung und Personalleitung kleiner und mittelständischer Unternehmen und kann von jedem PC aus bequem verfolgt werden. Wer von der kostenfreien und praktischen Möglichkeit der Weiterbildung profitieren möchte, sollte sich einschalten! Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine vorherige Online-Registrierung erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter https://familienbewussteunternehmen.de/veranstaltungen oder bei Nadine Thoß (Tel. 02241/13-3335, E-Mail: info@kompetenzzentrum-frau-beruf.de).

Das Webinar wird vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg durchgeführt, das kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region zu Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie berät und das Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg ins Leben gerufen hat.



Pressemitteilung von Donnerstag, 30. Juli 2015

Programm der Gründungsakademie für das 2. Halbjahr ist da

Wer selbstständig ist oder über eine Unternehmensgründung nachdenkt, für den hat die Gründungsakademie Rhein-Sieg auch im zweiten Halbjahr 2015 wieder einige interessante Workshops im Angebot. Das aktuelle Programm liegt jetzt vor!

Der Startschuss für die zweite Jahreshälfte fällt Ende August mit wichtigem Basiswissen für die Unternehmensgründung. Der Workshop „Der Businessplan“ vermittelt die Grundlagen für die Erstellung des Unternehmenskonzeptes. Anschließend geht es mit den Bereichen Steuern, Buchführung und Marketing weiter.

Breiten Raum nehmen Themen wie „Was unterscheidet mein Angebot von anderen?“, „Wie lässt sich Social Media für die Kundenakquise nutzen?“ oder „Was ist bei Online-Marketing zu beachten?“ ein. Der Workshop „Bewegtbild – Pflicht oder Kür?“ greift einen neuen Trend im Online-Marketing auf.

Kontakt mit Kundinnen und Kunden, Lieferanten und Kooperationspartnern will manchmal gelernt sein. Eine Übungsplattform bieten hier „Fit für Akquisegespräche, fit für Verhandlungen“ oder auch „Präsentation mit Präsenz“.

Die überwiegend kostenfreien Workshops finden im BusinessCampus Sankt Augustin statt. Ausführliche Infos können unter www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de abgerufen werden. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine verbindliche Anmeldung mit Angabe aller Kontaktdaten und der Branche per E-Mail an info@gruendungsakademie-rhein-sieg.de erforderlich.

Die Gründungsakademie Rhein-Sieg ist ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und der Kreissparkasse Köln. Fragen rund um das Programm der Gründungsakademie beantwortet die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/13-2390.



Pressemitteilung von Donnerstag, 25. Juni 2015

Wenn der Ernst des Lebens beginnt – Berufskolleg Bonn-Duisdorf verabschiedet Abiturjahrgang

Für 41 Absolventinnen und Absolventen des Berufskollegs des Rhein-Sieg-Kreises in Bonn-Duisdorf beginnt jetzt der Ernst des Lebens: Sie haben am Wirtschaftsgymnasium erfolgreich die allgemeine Hochschulreife gemeistert und starten mit dem Abitur „in der Tasche“ die ersten Schritte in die berufliche Zukunft.

Schulleiter Dirk Thomas, Christian Hildebrandt, Leiter des Wirtschaftsgymnasiums am Duisdorfer Berufskolleg, und Johannes Gappel, Leiter der Schulverwaltungsabteilung des Rhein-Sieg-Kreises, verabschiedeten die Abiturientinnen und Abiturienten jetzt gemeinsam. Der beste Abschluss gelang Milena Suchier und Simon Oberreuter – das Zeugnis der beiden weist die stolze Gesamtnote von 1,6 aus.

Der Abiturjahrgang des Wirtschaftsgymnasiums steht in diesem Jahr auch für die Durchlässigkeit des berufsbildenden Schulwesens: Unter den Absolventinnen und Absolventen sind zwei ehemalige Handelsschüler und eine ehemalige Schülerin der Höheren Handelsschule des Berufskollegs Bonn-Duisdorf, die nun den höchsten deutschen Schulabschluss erreichten.

Der Abiturjahrgang 2015:
GO121: Sascha Aberfeld, Khalid Bouhllal, Tim Bulian, Inke Dick, Danielle Hodak, Marc Höppner, Corinna Janke, Daniel Kahle, Wanja Karger, Holger Kühlwetter, Nadine Kunz, Ramona Menzen, Lisa Meyer, Sabrina Muhr, Alexander Nettekoven, Simon Oberreuter, Martin Schwietz, Milena Suchier, Dilek Vural, Lisa Zimmermann.
GO122: Sounia Benmhand, Jana Benson, Sarah Bierbrauer, Leonard Biry, Jan Brouwers, Lukas Graß, Anna-Melina Grohs, Verena Harmßen, Jan-Christoph Jenne, Linda Knögel, Kristian Kober, Oleksandr Kolesnichenko, Christoph Kremer, Yannik Menz, Verena Mickschas, Franziska Pfahl, Tobias Pinsdorf, Jan Schlegel, Johannes Stumper, Kerstin Thoma, Maximilian Wilhelm.

Das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Bonn-Duisdorf

Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Bonn-Duisdorf ist eines von vier Berufskollegs in Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises. Es bietet folgende Bildungsgänge an:

- Berufsfachschule für Schülerinnen und Schüler mit einem Hauptschulabschluss nach
Klasse 10 A
- Höhere Handelsschule
- Kaufmännische Berufsschule
- Fachschule für Wirtschaft
- Wirtschaftsgymnasium mit der Qualifizierung zur Allgemeinen Hochschulreife
- Agrarwirtschaftliche Berufsschule
- Fachoberschule 11 Agrarwirtschaft
- Fachoberschule 12 Agrarwirtschaft mit der Qualifizierung zur Fachhochschulreife
- Klassen für Schüler und Schülerinnen ohne Ausbildungsverhältnis mit der
Qualifizierung zum Hauptschulabschluss
- Klassen der Ausbildungsvorbereitung für Schüler und Schülerinnen ohne
Ausbildungsverhältnis zur Erfüllung der Berufsschulpflicht

In der kaufmännischen Berufsschule ist ein doppelqualifizierender Abschluss möglich. Das heißt, neben der Berufsausbildung kann die Fachhochschulreife zur Berechtigung eines Hochschulstudiums erworben werden.

Zurzeit besuchen rund 2100 Schülerinnen und Schüler das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Bonn-Duisdorf.

Weitere Informationen zum Berufskolleg sind im Internet unter www.berufskolleg-bonn-duisdorf.de zu finden.




Pressemitteilung von Donnerstag, 25. Juni 2015

„Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt“

"Ich möchte arbeiten.“ Ein Satz, den alle diejenigen kennen, die Flüchtlinge betreuen und unterstützen. Doch wie kann das gelingen?

Der Zugang von Flüchtlingen zum Arbeitsmarkt hängt vor allem vom aufenthaltsrechtlichen Status und von der Dauer des bisherigen Aufenthalts in Deutschland ab.

Zu einer Veranstaltung mit Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen und über Förderinstrumente der Arbeitsmarktpolitik für Flüchtlinge hatten am 11. Juni der Rhein-Sieg-Kreis - Kommunales Integrationszentrum – in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk an Sieg und Rhein eingeladen. Mehr als dreißig haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Integrationsarbeit kamen ins Rathaus nach Sankt Augustin. Nach einem Grußwort durch Marcus Lübken, Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin, machte Hermann Allroggen, Dezernent für Soziales und Gesundheit des Rhein-Sieg-Kreises, deutlich, warum der Kreis diese Informationsveranstaltung initiiert hatte: „Der Rhein-Sieg-Kreis nimmt die Menschen, die hier ihre neue Heimat suchen, mit offenen Armen auf und will, dass sie sich schnell hier einleben. Dazu sind – neben anderem – Deutschkenntnisse nötig. Gleichermaßen bedarf es reeller Chancen, um mit den eigenen Fähigkeiten in Ausbildung und Arbeit zu finden und dadurch eigenständig die Existenz sichern zu können. Das ist gut für das eigene Selbstwertgefühl, aber auch im Interesse der Gesellschaft. Dazu wollen wir beitragen.“

Vertreterinnen und Vertreter des Diakonischen Werks an Sieg und Rhein, des Amtes für Ausländerangelegenheiten des Rhein-Sieg-Kreises und der Agentur für Arbeit brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den aktuellen Stand zur Situation der Flüchtlinge vor Ort sowie zu den Möglichkeiten und Instrumenten, um ihnen eine persönliche und berufliche Perspektive bieten zu können.
„Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ist eine Aufgabe, die alle Beteiligten vor große Herausforderungen stellt. Hier ist eine gute Netzwerkarbeit Voraussetzung“, waren sich Hermann Allroggen und Jürgen Schweitzer, Geschäftsführer des Diakonischen Werks an Sieg und Rhein, im Resümee einig.

Diese Veranstaltung richtete sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit in den Städten Siegburg, Sankt Augustin, Troisdorf, Niederkassel und Lohmar. Für interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in den weiteren Städten und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis wird es nach den Sommerferien 2015 zwei Termine geben.

Informationen: KI – Kommunales Integrationszentrum Rhein-Sieg-Kreis – Antje Dinstühler, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Telefon 02241/13-3425, E-Mail: antje.dinstuehler@rhein-sieg-kreis.de, www.integrationsportal-rhein-sieg-kreis.de .




Pressemitteilung von Dienstag, 23. Juni 2015

Ein Jahr im Amt – Landrat Sebastian Schuster zieht Bilanz

Heute (23.06.2015) ist es genau ein Jahr her, dass er das erste Mal mit viel Elan die Treppen im Siegburger Kreishaus hoch gegangen ist und seine neue Wirkungsstätte als Landrat betreten hat. 365 Tage später hat Landrat Sebastian Schuster den Schwung bei seiner Arbeit noch nicht verloren. Wie er sich fühlt? „Ich gehe jeden Tag gerne meiner Arbeit als Landrat nach. Die Vielschichtigkeit der Themen, die es zu bearbeiten gilt, und die unterschiedlichen Menschen, mit denen ich tagtäglich zusammentreffe, machen meinen Job nicht nur interessant, sondern zu einer echten Herausforderung“, so Landrat Schuster.

Eine Herkulesaufgabe hat er bereits mit Bravour über die Bühne gebracht: die Verabschiedung des Kreishaushaltes 2015/2016 – ein schwieriges Unterfangen, da die Finanzsituation des Kreises gekennzeichnet ist von einer strukturell schwierigen Lage; trotzdem ist es gelungen, die Kommunen zu entlasten. „Wir haben hier im Kreishaus wirklich nahezu jeden Cent umgedreht; das Ergebnis zeigt aber, dass es sich gelohnt hat, denn die im Eckdatenpapier zunächst angekündigte Umlageerhöhung konnten wir zurück nehmen“, freut sich der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für ihn die Stärkung des ländlichen Raumes. Dazu gehört insbesondere eine flächendeckende Breitbandinfrastruktur für ein schnelles Internet, aber auch Mobilität, Versorgungs- und kulturelle Angebote. „Mein Ziel sind gleichwertige Lebensverhältnisse, auch im ländlichen Raum. Wir müssen den ländlichen Raum attraktiv gestalten und Maßnahmen zur sozialen Infrastruktur in Angriff nehmen“, erläutert Landrat Schuster.

Sein Denken hört nicht an der Kreisgrenze auf! Interkommunale Zusammenarbeit mit Bonn und den umliegenden Kreisen ist für ihn ein Zeichen der Zeit. „Wir müssen uns als Region zusammenschließen, um unseren Stellenwert in Deutschland und Europa zu verbessern, denn wir haben wirtschaftlich und touristisch wirklich viel zu bieten.“ Ein erster Schritt ist nun mit dem neuen Gewerbeflächenkonzept getan, das der Rhein-Sieg-Kreis – nach Abstimmung mit seinen Städten und Gemeinden – in Auftrag gegeben hat. Es zeigt, dass die zukünftigen Bedarfe an Gewerbe- und Industrieflächen nur im Zusammenspiel aller Gebietskörperschaften gedeckt werden können. „Denn eins ist klar: Es muss dringend verhindert werden, dass Betriebe wegen nicht vorhandener Flächen in einer Kommune in andere Regionen abwandern“, warnt Landrat Schuster.

Doch auch kreishaus-intern hat er sich in seinem ersten Jahr „getummelt“ und alle Ämter persönlich besucht, sich über die Aufgaben informiert und Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt. Um die Kreisverwaltung auch zukünftig auf der richtigen Schiene zu halten, wird eine große Organisationsuntersuchung durch die Gemeindeprüfungsanstalt durchgeführt. „Ich unterstütze diese Untersuchung vorbehaltlos. Bestehende Strukturen müssen ergebnisoffen überprüft und – wenn nötig - verändert werden, damit die Kreisverwaltung als großes Dienstleistungsunternehmen zukunftsfest aufgestellt ist“, so der Landrat. Dass dabei Teamgeist und ein faires Miteinander die Basis ist, liegt ihm als aktivem Fußballspieler besonders am Herzen!


Pressemitteilung von Montag, 22. Juni 2015

Schau der Gewerbetreibenden in Ruppichteroth: Landrat Sebastian Schuster fordert Umsetzung der Impulse aus der Bewerbung zur „Leader-Region“

 „Die Entwicklung des östlichen Rhein-Sieg-Kreises liegt mir besonders am Herzen“, mit diesen Worten begrüßte Landrat Sebastian Schuster bei der gestrigen Veranstaltung (21. Juni) von „Schaufenster Ruppichteroth“ die Gewerbetreibenden der bergischen Gemeinde des Rhein-Sieg-Kreises.

Insbesondere, so betonte Landrat Sebastian Schuster, sei es für die Entwicklung der Gemeinden des östlichen Rhein-Sieg-Kreis wichtig, die Ideen und Impulse, die bei der Bewerbung zur „Leader-Region“ gemeinsam entwickelt worden waren, umzusetzen.

„Für die wirtschaftliche Entwicklung sind die Anbindung an schnelles Internet und der Ausbau der Infrastruktur an die Bedürfnisse der hier wohnenden und arbeitenden Menschen gleichermaßen maßgeblich“, sagte Landrat Sebastian Schuster. Beim anschließenden Rundgang informierte er sich im Gespräch mit Ausstellern und Gewerbetreibenden über das breit gefächerte Angebot von Händlern, Handwerkern, und der in der Touristikbranche Tätigen.



Pressemitteilung von Mittwoch, 17. Juni 2015

Wichtiger Impuls für den Evonik-Standort Lülsdorf

Landrat Sebastian Schuster begrüßt die heute (17. Juni 2015) bekannt gewordenen Pläne der Evonik Industries AG und der Duisburger Hafen AG (duisport), ein Gemeinschaftsunternehmen zur zukünftigen Entwicklung des Evonik-Standortes Lülsdorf zu gründen: „Das geplante Joint Venture ist ein wichtiger Impuls für den Standort Lülsdorf und bietet wertvolle Anreize zur Ansiedlung neuer Unternehmen. Ich freue mich sehr, dass sich beide Unternehmen entschlossen haben, ihr Know-how im Rhein-Sieg-Kreis zu bündeln. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Region.“

Wie beide Unternehmen mitteilten, soll die Gründung des geplanten Gemeinschaftsunternehmens noch in diesem Jahr erfolgen. Eine entsprechende Vereinbarung hatten die Evonik Industries AG und die Duisburger Hafen AG bereits im Frühjahr dieses Jahres unterzeichnet. Rund 50 Hektar der in Niederkassel-Lülsdorf verfügbaren Freiflächen sollen jetzt für die Ansiedelung von Produktions- und Logistikunternehmen vermarktet werden.


Pressemitteilung von Dienstag, 16. Juni 2015

Landrat Sebastian Schuster bedauert den Schritt der Post sehr

„Ich bedaure sehr, dass die Deutsche Post sich aus dem Vorhaben „Festspielhaus“ zurück zieht. Dadurch ist eine große Chance für die gesamte Region vertan worden. Dennoch bedanke ich mich aber ganz herzlich für das Engagement, das das Unternehmen seit Jahren gezeigt hat – ebenso wie die Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen und Ehrenamtlichen“, so Landrat Sebastian Schuster nachdem er von der Entscheidung erfuhr.

Auch der Rhein-Sieg-Kreis hatte das Vorhaben eines neuen Festspielhauses in Bonn von Beginn konsequent unterstützt und für die Betriebsstiftung des Hauses 3 Mio € im Haushalt verankert. Dass das Erbe Beethovens zu wahren, nicht nur eine regionale Aufgabe, sondern vielmehr eine nationale Verpflichtung sei, war der gemeinsame von allen politischen Kräften und den Kommunen getragene Wille. „Ludwig van Beethoven und seine Musik sind für die Stadt Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis etwas ganz Besonderes – eine Weltmarke direkt vor der Haustür, die es zu nutzen gilt“, sagt Landrat Schuster weiter.

„Das Festspielhaus hätte eine Strahlkraft für Kultur, Tourismus und Wirtschaft in der Region gehabt; dass diese Chance nun vertan ist, ist für alle Unterstützer enttäuschend“, so Kreiskulturdezernent Thomas Wagner.

Wie es nun weiter geht? „Die Region muss nun gemeinsam Konzepte entwickeln, wie sie das Erbe Beethovens angemessen pflegen will“, so Landrat Schuster.

Pressemitteilung von Freitag, 22. Mai 2015

LEADER-Bewerbung des Kreises leider nicht erfolgreich

 Mit großem Bedauern haben der Rhein-Sieg-Kreis und die Kommunen im östlichen Rhein-Sieg-Kreis (Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Hennef, Eitorf und Windeck) die Mitteilung durch Landesumweltminister Johannes Remmel zur Kenntnis genommen, dass ihre Bewerbung als neue LEADER-Region “Vom Bergischen zur Sieg“ vom 16. Februar 2015 im Rahmen des nordrhein-westfälischen Programms "Ländlicher Raum" leider nicht erfolgreich gewesen ist. Minister Johannes Remmel hat dies gestern Landrat Sebastian Schuster schriftlich mitgeteilt. Das Schreiben vom 21.05.2015 ist als Anlage beigefügt.

Gleichwohl hat Minister Remmel in seinem Schreiben erklärt, dass er bemüht sei, auch unsere Region in nächster Zeit konkret zu unterstützen. Grundsätzlich sei eine Unterstützung zur Weiterentwicklung unserer LEADER-Konzeption möglich. Derzeit bemühe er sich um Umschichtungen von europäischen Mitteln in der laufenden Förderperiode, wie auch um weitere geeignete Maßnahmen. Über den positiven Ausgang solcher Bemühungen könne aber leider zur Zeit noch keine Aussage getroffen werden.

Landrat Schuster erklärt hierzu: „Die enge Zusammenarbeit des Kreises mit den Kommunen im östlichen Kreisgebiet muss fortgesetzt werden."


Pressemitteilung von Mittwoch, 20. Mai 2015

Next Stop: Job“ – Studierende konnten sich bei Arbeitgebern über Berufschancen informieren

Die Region Bonn gehört zu den mit Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen am besten ausgestatteten Regionen Europas. Die Hochschulen und ihre Absolventinnen und Absolventen tragen wesentlich dazu bei, dass hiesige Arbeitgeber ausreichend viele hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden können, um im harten Innovationswettbewerb bestehen zu können. Wichtig ist es daher, dass die Absolventinnen und Absolventen über hier ansässige interessante Arbeitgeber, attraktive Arbeitsplatzangebote und Karrierechancen gut informiert sind, damit möglichst viele Studierende, die hier ausgebildet werden, nach ihrem Abschluss auch in der Region verbleiben. Um hierzu einen Beitrag zu leisten, fand erstmals die Aktion „Next Stop: Job“ statt.

Rund 200 Studentinnen und Studenten aus der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler haben die Gelegenheit genutzt, in organisierten Gruppen große und mittelständische Arbeitgeber vor Ort zu besuchen und näher kennenzulernen. In einer erstmals durchgeführten regionsweiten Aktion unter dem Titel „Next Stop: Job“ haben Unternehmen und Einrichtungen wie die Deutsche Post DHL, der Flughafen Köln/Bonn, Freudenberg, Kameha, Bundeskunsthalle, SER, GKN Sinter Metals, Knauber und andere ihre Türen für die Studierendengruppen geöffnet und sehr engagiert über das Unternehmen sowie Einstellungs- und Karrierechancen für Hochschulabsolventinnen und -absolventen informiert.

Mit Hilfe einer ausgefeilten Logistik und 9 Busshuttle-Linien konnten die Studierenden entsprechend ihren individuellen Besuchswünschen von ihren Hochschulen zu den Arbeitgebern und zurück fahren. Vor Ort wurden sie von Unternehmensvertreterinnen und vertretern betreut und informiert. An der Aktion beteiligten sich die Universität Bonn, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der RheinAhrCampus Remagen, die Internationale Hochschule Bad Honnef und die Alanus Hochschule.
Zum Abschluss des Tages trafen sich die meisten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem abendlichen entspannten Get-together in der Internationalen Hochschule Bad Honnef.

Organisiert wurde „Next Stop: Job“ gemeinsam von den fünf Hochschulen und den drei Wirtschaftsförderungen Bonn, Rhein-Sieg und Ahrweiler. Ziel der Aktion war es, hiesige Hochschulabsolventinnen und -absolventen besser über Arbeitsplatzchancen in der Region zu informieren und gleichzeitig interessanten Arbeitgebern, die künftig hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen, zu ermöglichen, direkten Kontakt zu Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen aufzunehmen und sich in den Hochschulen bekannter zu machen.

Weitere Informationen über „Next Stop: Job“ gibt es unter der Web-Adresse http://www.wissenschaftsregion-bonn.de/next-stop-job.html.

Hier einige Stimmen zur Veranstaltung (Originalzitate):

„Mit Blick auf das Ende meines Studiums empfand ich die Veranstaltung als sinnvolle und spannende Gelegenheit, verschiedene regionale Unternehmen kennenzulernen und mit diesen auf persönliche Weise in Kontakt zu kommen, um daraus eventuell auch mehr entstehen zu lassen.“ Julia Gläser, Studentin

„Die Veranstaltung stellte sich als wertvolle Möglichkeit heraus, Bonner Unternehmen und deren Unternehmenskulturen kennenzulernen. Die Veranstaltung war gut durchorganisiert und ich konnte Knauber und die Post DHL besuchen. Es war spannend zu beobachten, wie - bis ins liebevolle Detail vorbereitet - sich das mittelständische Familienunternehmen Knauber … und der große internationale Konzern vorstellten.“ Klara Kuhlmann, Studentin

„Next Stop: Job“ hat mir sehr gut gefallen. Ich studiere BWL Master, werde also in naher Zukunft meinen Abschluss machen und in den Beruf starten. Da kam es mir sehr gelegen, bei Unternehmen aus der Region hinein zu schnuppern. Zwar war der Zeitrahmen je Besuch etwas knapp bemessen, durch die Präsentation, Werksführung und der permanenten Möglichkeit Fragen zu stellen, konnte ich dennoch gute Einblicke in das jeweilige Unternehmen erhalten.
Sandro Hein, Student

Die Organisation, die Hinfahrt mit Bussen und das breite Spektrum an Unternehmen war positiv. Die Zusammenarbeit mehrerer Hochschulen bei „Next Stop: Job“ bringt ganz verschiedene Studierende zusammen und ermöglicht uns den direkten Kontakt zum potentiellen künftigen Arbeitgeber. Ein gelungenes Event – auch mit Potenzial für die Zukunft.
Franz Dahmann, Mahan Zolghadr und Nikolai Mutz, Studenten

„Großes Kompliment an alle Beteiligten von „Next Stop: Job“, ich denke das ganze Projekt war ein großer Erfolg. Dies gilt nicht nur für die Studierenden, die verschiedene Unternehmen kennenlernen konnten, sondern auch für die Betriebe, die den Besuch der zukünftigen Akademiker für die Personalrekrutierung nutzen und sich als engagierte Arbeitgeber darstellen konnten.“ Georg Ummenhofer, Kanzler der Internationalen Hochschule Bad Honnef•Bonn

„Für uns hat sich das Veranstaltungsformat von „Next Stop: Job“ als sehr vielversprechend herausgestellt. Wir sind zwar regelmäßige Teilnehmer der Firmenkontaktmessen der Hochschulen, wie z.B. Praxis@Campus oder Unternehmenstag und wollen diese auch weiterhin nutzen. Auf diesem persönlicheren Weg kommen wir jedoch noch intensiver mit den Studierenden in Kontakt und konnten einen besonders anschaulichen Eindruck von unserem Unternehmen und unserer Unternehmenskultur liefern. Wir sind recht sicher, mit dieser Aktion einige Studierende für uns begeistert zu haben und wieder von ihnen zu hören – um dann vielleicht über Praktika oder Abschlussarbeiten oder einen Direkteinstieg zusammen zu kommen.“ Peter Leitzbach, Personalleiter Freudenberg Sealing Technologies – Integral Accumulator GmbH & Co.KG


Pressemitteilung von Mittwoch, 13. Mai 2015

Gemeinsame Sitzung der Ausschüsse für Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und der Bundesstadt Bonn

 Der Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus des Rhein-Sieg-Kreises und der Ausschuss für Wirtschaft und Arbeitsförderung der Bundesstadt Bonn tagen wieder gemeinsam.

Dabei werden die Ausschussmitglieder die Themen in den Blick nehmen, die seit Jahren die gemeinsame Arbeit in der Region prägen, und beraten, wie diese fortentwickelt und weiterhin in Zusammenarbeit gestaltet werden können.

Konkret geht es um die regionale Gewerbeflächenpolitik, die bewährte gemeinsame Arbeitsmarktpolitik der Wirtschafsförderungen, die Tourismus- und Kongressförderung sowie das regionale Wissenschafts- und Wirtschaftsmarketing.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur, in dieser Wahlperiode, ersten gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus des Rhein-Sieg-Kreises und des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeitsförderung der Bundesstadt Bonn am Donnerstag, 21.05.2015, um 18.00 Uhr, in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Seminarraum E 145, Grantham-Allee 20, 53757 Sankt Augustin, eingeladen.


Pressemitteilung von Mittwoch, 6. Mai 2015

Kompetenzzentrum Frau und Beruf auf der „women&work“ – Großes Interesse an Jobangeboten familienbewusster Unternehmen

Mit stolzen 7.000 Messegästen konnte die diesjährige women&work Ende April einen neuen Besucherinnen-Rekord vermelden. Auch am Messestand des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg war der Andrang deutlich spürbar.

Das Kompetenzzentrum präsentierte auf der women&work das Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN und seine Mitglieder. Diese konnten mit Kurzprofilen und aktuellen Stellenangeboten für sich als attraktiver, familienbewusster Arbeitgeber werben. „Dass sich das Engagement für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie lohnt, zeigt nicht nur das große Interesse an den entsprechenden Jobangeboten. Auch in den ‚Messegesprächen‘ haben die Besucherinnen stets die Bedeutung des Faktors Familienbewusstsein bei der Auswahl des Arbeitgebers betont“, resümiert Anita Halft, Projektleitung Rhein-Sieg-Kreis.

Das Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg, das Ende 2013 vom Kompetenzzentrum initiiert wurde, vernetzt regionale Unternehmen zum Thema familienbewusste Personalpolitik und ist Plattform für einen aktiven Erfahrungsaustausch. Mitmachen können alle Unternehmen aus der Region, die bereits aktiv sind oder Interesse an der Thematik haben. Die Mitgliedschaft ist kostenfrei.

Übrigens: Auch für das kommende Jahr plant das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg zusammen mit dem Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN eine Teilnahme an der women&work. Informationen zur Messe gibt es unter www.womenandwork.de bzw. zum Netzwerk „FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg“ auf der Webseite www.familienbewussteUnternehmen.de.


Pressemitteilung von Montag, 4. Mai 2015

Berufe im Brennpunkt – Ausbildungsinformationstag am Berufskolleg Siegburg

Wenn man 6-jährige Kinder nach ihrem Berufswunsch fragt, sind sie um eine Antwort in der Regel nicht verlegen: Über Tierarzt und Formel-Eins-Pilot bis hin zur Astronautin oder Schriftstellerin sind die Wünsche zwar gelegentlich außergewöhnlich, aber meist ziemlich klar. Zehn Jahre später ist auf die gleiche Frage häufig Ratlosigkeit die Antwort. Dabei ist die persönliche Berufswahl für die jungen Menschen eine der elementaren Weichenstellungen für die Zukunft.

Am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg hatten mehr als 800 Schülerinnen und Schüler jetzt im Rahmen des Ausbildungsinformationstages „Berufe im Brennpunkt“ die Gelegenheit, über 60 Ausbildungsunternehmen, Hochschulen, Behörden und andere Institutionen sowie gleichzeitig 95 verschiedene Ausbildungsberufe, Studiengänge und weitere Ausbildungsmöglichkeiten kennen zu lernen. Beim erstmals angebotenen Speed-Dating konnten sie sich sogar in einem zehnminütigen Vorstellungsgespräch überzeugend präsentieren und so die ersten Kontakte für den späteren Ausbildungsplatz knüpfen.

Auch für die Unternehmen der Region ist die „Berufsmesse“ eine gute Gelegenheit, um sich selbst den Schülerinnen und Schülern vorzustellen und zukünftige Fachkräfte zu gewinnen. Landrat Sebastian Schuster gab gemeinsam mit Schulleiterin Daniela Steffens den Startschuss für die inzwischen 9. Auflage des Ausbildungsinformationstages: „Ich bin froh, dass die Schülerinnen und Schüler heute hier die Möglichkeit haben, sich umfassend über mögliche berufliche Perspektiven zu informieren, denn die richtige Berufswahl gehört unbestritten zu den wichtigsten Entscheidungen im Leben. Aber ich bin auch stolz, dass wir mit den Berufskollegs des Rhein-Sieg-Kreises Lernorte anbieten können, an denen junge Menschen beste Möglichkeiten für einen optimalen Start ins Berufsleben haben“, sagte Landrat Sebastian Schuster.

Übrigens: Am Siegburger Kolleg werden die Schülerinnen und Schüler durch das eigenständige Fach „Berufsorientierung“ bereits frühzeitig und systematisch auf die ersten Schritte ins Berufsleben vorbereitet. Das „Programm“ umfasst neben dem Ausbildungsinformationstag u.a. ein Betriebspraktikum, die Simulation eines Assessment-Centers und ein Kommunikationsseminar.

Das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg ist eines von vier Berufskollegs in Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises. Das Berufskolleg mit seinen drei Außenstellen in Bad Honnef, Eitorf und Neunkirchen-Seelscheid bietet folgende Schulformen und Bildungsgänge an:

- Berufsschule (nur kaufmännische Berufe, wie z.B. Bankkaufleute, Industriekaufleute, Kaufleute für Büromanagement, Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Kaufleute im Einzelhandel, Verkäufer/innen)
- Klassen für Schüler/innen ohne Berufsausbildungsverhältnis
- Berufsfachschule (Handelsschule)
- Höhere Berufsfachschule (Höhere Handelsschule)
- Berufliche gymnasiale Oberstufe: Wirtschaftsgymnasium

Zurzeit besuchen rund 2700 Schülerinnen und Schüler das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg.

Weitere Informationen zum Berufskolleg sind im Internet unter www.berufskolleg-siegburg.de zu finden.



Pressemitteilung von Donnerstag, 30. April 2015

Gründungsakademie Rhein-Sieg: Wichtiges und Wissenswertes für Selbständige im Mai

Im Monat Mai 2015 stehen bei der Gründungsakademie Rhein-Sieg viele wichtige Themen auf dem Programm.

Basiswissen zur Suchmaschinenoptimierung vermittelt ein Workshop am Dienstag, 05.05.2015, für alle, die künftig im Netz besser gefunden werden wollen.

Selbstständige müssen ständig lernen und sich häufig auf neue Situationen einstellen. Was ist da geeigneter als ein „Fitness-Training für Gehirn“ zu dem die Akademie am Samstag, 09.05.2015, einlädt.

Social Media ist heute für die meisten Firmen unerlässlich, nicht nur um Kunden zu gewinnen, sondern auch zur Kommunikation mit ihnen. Wichtig ist dabei, die rechtlichen Bestimmungen zu beachten, damit „Social Media nicht zur Spaßbremse wird“, so der Titel eines Workshops am Mittwoch, 20.05.2015.

Das komplette Programm des Monats Mai 2015 finden Sie unter www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de. Zur Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich info@gruendungsakademie-rhein-sieg.de.


Pressemitteilung von Mittwoch, 29. April 2015

Einweihung des Petersberg-Shuttle

„Heute ist ein wichtiger Meilenstein für die Anbindung des Petersberges erfolgt“, so Landrat Sebastian Schuster. „Ich danke allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und drücke die Daumen, dass der Petersberg-Shuttle in der Bevölkerung gut angenommen wird.“ Dass die Einrichtung des Shuttle-Services nur im Zusammenspiel aller Akteure funktionieren konnte, darin waren sich Landrat Schuster, Vladimir Saal, Geschäftsführer Gästehaus Petersberg GmbH, Königswinters 1. Beigeordneter Ashok Sridharan, Michael Reinhardt, Geschäftsführer der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft (RSVG), und Spiridon Sarantopoulos, General Manager Steigenberger Grandhotel Petersberg, bei der heutigen Pressekonferenz (29.04.2015) einig.

Das ehemalige Gästehaus der Bundesregierung auf dem Petersberg und jetzige Steigenberger Grandhotel Petersberg besticht nicht nur durch seine einmalig schöne Lage mit Blick auf das idyllische Rheintal, sondern ist auch Zeuge bedeutsamer Ereignisse für die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Den Petersberg kann man als Wiege unseres freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaates bezeichnen, denn hier unterzeichnete Bundeskanzler Konrad Adenauer am 22. November 1949 das ihm von den Alliierten vorgelegte Petersberger Abkommen, das als erster Schritt der Bundesrepublik Deutschland zu einem eigenständigen Staat gewertet wird. Im Mittelpunkt des Weltinteresses stand der Petersberg 2001 als dort die erste Afghanistan-Konferenz stattfand. Als Gästehaus der Bundesregierung beherbergte es hochrangige Politiker und gekrönte Häupter aus der ganzen Welt.

Um die Wichtigkeit dieses geschichtsträchtigen Ortes heraus zu stellen, seine Erreichbarkeit zu verbessern und ihn auch aus touristischen Gesichtspunkten zu stärken, haben der Rhein-Sieg-Kreis, die Petersberg GmbH, die Stadt Königswinter und die RSVG den Petersberg-Shuttle aus der Taufe gehoben.
Vom 01.05.2015 bis zum 31.10.2015 soll der Petersberg-Shuttle an den Wochenenden und Feiertagen (insgesamt 27 Samstage und Sonntage und 4 Feiertage) vom Königswinterer Bahnhof starten; geplant sind täglich 8 Fahrten beginnend um 9.50 Uhr stündlich bis zur letzten Fahrt um 16.50 Uhr. Die Rückfahrten ab dem Petersberg beginnen um 10.13 Uhr und werden ebenfalls im Stundentakt bis zur letzten Fahrt um 17.13 Uhr angeboten.

Die Preise für die einfache Fahrt liegen bei 3,- € - für die Hin- und Rückfahrt bei 5,- €; Kinder unter 14 Jahren fahren in Begleitung von Erwachsenen frei. Auch im nächsten Jahr wird der Shuttle angeboten vom 01.04.2016 – 31.10.2016.

Bei der Finanzierung übernimmt die Petersberg GmbH mit 20.000,- € den Löwenanteil, die Stadt Königswinter und der Rhein-Sieg-Kreis – über die RSVG – beteiligen sich jeweils mit 5.000,- €.



Pressemitteilung von Montag, 27. April 2015

Gründerinnentag im Kreishaus gut besucht - Talk, Information und Austausch für Frauen

Wieder einmal öffnete der Rhein-Sieg-Kreis seine Türen für gründungsinteressierte Frauen: Beim Gründerinnentag im Siegburger Kreishaus erhielten sie umfassende Informationen, Gesprächsangebote und Tipps dafür, was erforderlich ist, damit eine gute Idee so umgesetzt wird, dass sie am Markt Bestand hat und genügend Gewinn erwirtschaftet.

„Im Jahr 2013 wurden 43 % aller Gründungen von Frauen vollzogen – ein Rekordwert! Sie sehen also, dass Sie sich in guter Gesellschaft befinden.“ Mit diesen Worten begrüßte Kreisdirektorin Annerose Heinze die Teilnehmerinnen – fast 70 an der Zahl – und machte ihnen Mut, ihre Ideen zu verfolgen. „Nutzen Sie aber die Unterstützungsangebote, denn beim Sprung in die Selbständigkeit gibt es die eine oder andere Hürde zu nehmen.“

Die Wirtschaftsförderungen des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn, die IHK Bonn und das BeraterinnenNetzwerk Rhein-Sieg hatten gemeinsam zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Unter dem Motto ‚Gut gestartet – und nun?’ ermöglichten drei bereits selbständige Frauen interessante Einblicke in die Freuden, aber auch Herausforderungen einer erfolgreichen Gründung und Selbständigkeit. Michaela Glaus, Identitäts-Coaching, Caroline Lamann, Calafit – Fitness- und Ernährungsberaterin, und Mechthild Piel, Redakteurin und Lektorin, berichteten über die ersten Monaten ihrer Selbständigkeit und sparten nicht mit Tipps: Investitionen tätigen, Networking, klare Positionierung, fachliche Unterstützung sind nur ein paar der wertvollen Hinweise, die sie den Teilnehmerinnen mit auf den Weg gaben.

Diese verließen dann auch das Siegburger Kreishaus voller Elan und mit viel neuem Wissen für ihre nächsten Schritte in die Selbständigkeit.




Pressemitteilung von Montag, 13. April 2015

Kreisweite Aktionswochen „Betrifft Frauen“: Was aus Pippi Langstrumpf hätte werden können!
Einfluss der kindlichen Prägung auf das spätere Selbstverständnis einer weiblichen Führungskraft

 Wie kann ich mir Handlungsspielräume eröffnen, um mich in männlich geprägten Systemen selbstbewusst zu bewegen?

Die Veranstaltung unter dem Titel „Was aus Pippi Langstrumpf hätte werden können! Einfluss der kindlichen Prägung auf das spätere Selbstverständnis einer weiblichen Führungskraft“ richtet sich an Frauen, die in Leitungsfunktionen sind oder kommen möchten.

Die Referentin, Christiane Karsch, schafft mit ihrem Beitrag Klarheit über die Wirkungsweisen von geschlechtsspezifischen Stereotypen und wie sie Einfluss auf unsere berufliche Entwicklung nehmen. Auch anhand von Interviewergebnissen liefert sie Impulse zu neuen Handlungsspielräumen.

Christiane Karsch arbeitet als Coach, Trainerin und Beraterin in den Bereichen Visionsentwicklung, Veränderungsmanagement und Frauen in Führungspositionen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie findet am Montag, 27.04.2015, um 18.00 Uhr, im Kreishaus, Raum Sieg, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, statt. Aus organisatorischen Gründen wird eine Anmeldung erwünscht. Weitere Informationen und Anmeldung bei: Brigitta Lindemann, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, Telefon 02241/13-2524, E-Mail: brigitta.lindemann@rhein-sieg-kreis.de.

Das Programmheft „Betrifft: Frauen“ bietet eine Übersicht der kreisweiten Aktionswochen sowie ausführliche Informationen zu allen Veranstaltungen im Frühjahr 2015. Es ist in den Rathäusern der Städte und Gemeinden sowie im Siegburger Kreishaus erhältlich und kann über die Homepage des Rhein-Sieg-Kreises unter www.rhein-sieg-kreis.de/gleichstellung heruntergeladen werden.


Pressemitteilung von Montag, 13. April 2015

Kompetenzzentrum Frau und Beruf auf der „women&work“

 Am Samstag, 25. April 2015, dreht sich im World Conference Center Bonn bei der women&work alles um Karrierefragen – da darf das Kompetenzzentrum Frau und Beruf natürlich nicht fehlen. Von 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr können sich Frauen über die individuellen Angebote der teilnehmenden Unternehmen informieren und mit ihnen in Kontakt treten. Der bereits zum fünften Mal stattfindende Kongress steht in diesem Jahr unter dem Thema „Wertschöpfung Mensch“.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg, ein Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsförderungen des Rhein-Sieg Kreises und der Stadt Bonn, ist schon das dritte Jahr in Folge auf der Karrieremesse vertreten. Aus dem Rhein-Sieg-Kreis begleiten den Auftritt in diesem Jahr die Unternehmen Gilgen‘s Bäckerei & Konditorei aus Hennef, die GreenGate AG, ein IT-Unternehmen aus Windeck, und die Maschinenfabrik REIFENHÄUSER aus Troisdorf – auf der Messe präsentieren sie sich den Besucherinnen mit aktuellen Stellenangeboten.

Sie alle sind auch Mitglied im „Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg“. Durch einen aktiven Austausch rund um das Thema familienbewusste Personalpolitik wollen die Firmen dort voneinander lernen und insbesondere als Arbeitgeber für weibliche Fachkräfte attraktiver werden. Die Netzwerkmitglieder haben erkannt, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Bewerberinnen und Bewerber eine immer größere Rolle bei der Job Entscheidung spielt.

„Es ist eine tolle Chance, die das Kompetenzzentrum Frau und Beruf den Netzwerkmitgliedern bietet. Die women&work mit ihren vielen qualifizierten Besucherinnen ist der ideale Ort, um Fachkräfte zu rekrutieren. Die wiederholte Teilnahme des Kompetenzzentrums an der Messe zeigt, wie wichtig der Region eine familienbewusste Personalpolitik und damit einhergehend eine größere Erwerbsbeteiligung der Frauen ist“, so Dr. Hermann Tengler, Leiter der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises.

Daneben bieten die Wirtschaftsförderungen des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn am Messestand des Kompetenzzentrums Gründungsberatung für Frauen an. In kurzen Beratungsgesprächen erhalten die Messebesucherinnen erste Informationen und nützliche regionale Kontakte rund um das Thema Existenzgründung. Bei Interesse können auch schon direkt Termine für eine ausführliche Beratung bei der Wirtschaftsförderung vereinbart werden.

Der Messebesuch ist kostenfrei. Weitere Infos und Programmdetails gibt es unter www.womenandwork.de. Informationen zum Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg sind unter www.competentia.nrw.de/bonn_rhein-sieg bzw. zum Netzwerk „FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg“ auf der Webseite www.familienbewussteUnternehmen.de abrufbar.




Pressemitteilung von Donnerstag, 9. April 2015

Grundstücksmarktbericht 2015 für den Rhein-Sieg-Kreis vorgelegt

1.153 Quadratmeter Fläche, 328,1 Kilometer Kreisgrenze, maximale Nord-Süd-Ausdehnung 44,3 Kilometer, maximale Ost-West-Ausdehnung 58,3 Kilometer - das sind die „geographischen Eckdaten“ für den Rhein-Sieg-Kreis. Wie sich im Kreisgebiet die Umsatz- und Preisentwicklung am Immobilienmarkt und die neuen Bodenrichtwerte darstellen, darüber gibt der Grundstücksmarktbericht 2015 Aufschluss. Den hat der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Rhein-Sieg-Kreis und in der Stadt Troisdorf jetzt vorgelegt.

Wie entwickelt sich der Umsatz unbebauter Grundstücke z.B. im westlichen Rhein-Sieg-Kreis? Zu welchem Preis sind freistehende Einfamilienhäuser beispielsweise in Rheinbach zu haben? Und wie viele Objekte wurden überhaupt umgesetzt? Diese und andere Fragen beantwortet der aktuelle Report für den Berichtzeitraum 2014, der nicht nur die „absoluten“ Zahlen zum Immobilienmarkt liefert, sondern auch die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr berücksichtigt.

Der Grundstücksmarktbericht wird seit 1990 vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Troisdorf herausgegeben und sorgt mit seinen Informationen zum Preisniveau für Markttransparenz. Ob Übertragung von Grundeigentum, von Lasten und Rechten oder die Begründung von Erbbaurechten - das Baugesetzbuch regelt, dass Kaufverträge u.ä., aber auch Enteignungsbeschlüsse etc. in Abschrift an den Gutachterausschuss gehen. Diese Kaufpreissammlung bildet die Basis für die Auswertungen des Gutachterausschusses und seiner Geschäftsstelle.

2014 gab es im Rhein-Sieg-Kreis insgesamt 6.950 Vertragsabschlüsse auf dem Grundstücksmarkt und damit ein Plus von rd. 1,5 % (2013: 6.848). Dabei wurden rund 820 Hektar Grund und Boden umgesetzt – das entspricht einer Fläche von knapp 1.150 Fußballfeldern.

„Mit einem Plus von 8 % auf rund 1,3 Milliarden Euro war der Geldumsatz 2014 so hoch wie in den letzten zehn Jahren nicht. Auch der Flächenumsatz verzeichnete einen Zuwachs von rund 9 %, ein weiteres Indiz für einen prosperierenden Grundstücksmarkt“, zieht Martin Kütt, Vorsitzender des Gutachterausschusses, Bilanz. „Eine stärkere Nachfrage nach Immobilien ist in den einzelnen Marktsegmenten deutlich festzustellen. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern ergeben sich bei der Verkaufsanzahl sowie dem Flächen- und Gesamtumsatz z.B. Steigerungsraten von 4 – 6 %“. Diese sind u.a. auch auf die weitere Erhöhung der Grunderwerbssteuer zum 01.01.2015 zurückzuführen, die viele Käuferinnen und Käufer zum Vertragsabschluss noch vor dem Jahreswechsel veranlasst hat.

Der Grundstücksmarktbericht enthält auch die jährlich neu ermittelten Bodenrichtwerte für alle 19 kreisangehörigen Städte und Gemeinden, diesmal zum Stichtag 1. Januar 2015. Das Fazit: Am günstigen kann man in Windeck Eigentümerin oder Eigentümer von Grund und Boden werden, Grundstücke in einfacher Lage sind hier schon für 28 Euro pro Quadratmeter zu haben. Am tiefsten müssen Interessentinnen und Interessenten in Bad Honnef, Siegburg und Niederkassel „in die Tasche greifen“ – die gute Lage kostet in der Kreisstadt beispielsweise 320 Euro pro Quadratmeter. Landwirtschaftliche Flächen wiederum sind im linksrheinischen Kreisgebiet sowie in Niederkassel und Troisdorf am teuersten.

Bei den unbebauten Grundstücken konnten die Mitglieder des Gutachterausschusses im Berichtsjahr 2014 bezogen auf den gesamten Rhein-Sieg-Kreis im Vergleich zum Vorjahr eine Preissteigerung von 0,6 % verzeichnen. Regional gibt es aber auch hier deutliche Unterschiede: „In den Städten des Rhein-Sieg-Kreises steigen die Baulandpreise deutlich, in den ländlichen Bereichen stagnieren sie jedoch oder gehen sogar leicht zurück“, fasst Martin Kütt zusammen.

Der Grundstücksmarktbericht – Online und als Download erhältlich

Der Grundstücksmarktbericht und die aktuellen Bodenrichtwerte können unter www.boris.nrw.de eingesehen und abgerufen werden – über eine App auch optimiert für Smartphones & Co. Mit Ausnahme des gebührenpflichtigen, vorletzten Kapitels „Erforderliche Daten“ ist der Grundstücksmarktbericht kostenfrei, der Download des aktuellen Reports inklusive des kostenpflichtigen Kapitels kostet 39 Euro.

Interessierte können den Grundstücksmarktbericht 2015 auch bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Siegburger Kreishaus (Kaiser-Wilhelm-Platz 1, Raum A 5.06) einsehen oder gegen eine Gebühr von 52 Euro erwerben. Die neuen Bodenrichtwertkarten liegen außerdem ab Ende April in den Rathäusern der Städte und Gemeinden zu Einsichtnahme aus.

Fragen rund um den Grundstücksmarktbericht und den Gutachterausschuss beantwortet die Geschäftsstelle auch telefonisch unter der Rufnummer 02241/13-2794 oder per Mail an gutachterausschuss@rhein-sieg-kreis.de. Weitere Informationen gibt es auch unter www.rhein-sieg-kreis.de/gutachterausschuss.



Pressemitteilung von Donnerstag, 2. April 2015

Wissenschaftsregion Bonn auf der Hannover Messe – Sicherheit, Sensorik und Bionik im Mittelpunkt

Bionische Strömungssensoren, elektronisches Aufspüren von Lebensmittelschädlingen und vieles mehr - Hochschulen, Unternehmen sowie Forscherinnen und Forscher aus der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler stellen von Montag, 13. April 2015, bis Freitag, 17. April 2015, wieder gemeinsam auf der Hannover Messe aus.

Auf dem 130 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand der Wissenschaftsregion Bonn in Halle 2 (Stand-Nr. C39) sind die Universität Bonn, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz sowie als Kooperationspartner die Firmen WZR ceramic solutions GmbH aus Rheinbach, Karodur aus Troisdorf, Eitco aus Bonn und das Netzwerk für Lebensmittelsicherheit Bonnrealis e.V. vertreten.

Sie alle zeigen Exponate und Neuentwicklungen rund um aktuelle Themen aus den Bereichen Sicherheit, Sensorik und Bionik. Der inhaltliche Bogen reicht von der Verbesserung der Lebensmittelsicherheit, dem Krisenmanagement bei Lebensmittelskandalen und dem sicheren Warentransport über Funktionsüberwachungen in Medizintechnik und Umwelt bis hin zu sicherer Wasserstrahl-Schneidetechnik für Metalle und Kunststoffe. Doch damit nicht genug: Die Ausstellerinnen und Aussteller der Wissenschaftsregion Bonn präsentieren außerdem Spezialkeramiken als Alternative zu Stahl und Kunststoff sowie Sensor- und Radartechnik zur Messung und Überwachung aus der Luft, die in der Landwirtschaft, der Umweltüberwachung und für ein verbessertes Katastrophenmanagement zum Einsatz kommt.

Der gemeinsame Messeauftritt der Wissenschaftsregion Bonn wird von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn und des Kreises Ahrweiler organisiert und betreut. Die Messe ist von 13. bis 17. April 2015 jeweils von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Weitere Infos gibt es unter www.hannovermesse.de.



Pressemitteilung von Freitag, 27. März 2015

Förderangebote des Landes nutzen

Sowohl der Neubau als auch der Erwerb einer gebrauchten Immobilie zur Selbstnutzung werden nach wie vor durch zinsgünstige Darlehen des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Voraussetzung ist unter anderem die Einhaltung gewisser Einkommensgrenzen sowie die Zugehörigkeit von Kindern oder Menschen mit Behinderungen zum Haushalt. Das Land hat hier sogar die zum Jahreswechsel erfolgte Erhöhung der Grunderwerbssteuer durch eine Anpassung der Fördersummen kompensiert. Die energetische Nachrüstung oder der Abbau von Barrieren in Eigenheimen kann ebenfalls mit zinsgünstigen Darlehen gefördert werden.

Die Neuschaffung von gefördertem Mietwohnungsbau hat durch verbesserte Rahmenbedingungen einen spürbaren Aufschwung erhalten. Für bezahlbares, generationengerechtes und energieeffizientes Wohnen bleibt damit das bewährte Fördersystem Garant für eine weitere positive Entwicklung in diesem Bereich.

Die energetische Nachrüstung, der Abbau von Barrieren oder auch die Erhaltung denkmalwerter Bausubstanz sowie die Nachrüstung von Sicherungstechnik zum Schutz gegen Wohnungseinbrüche können ebenfalls mit zinsgünstigen Darlehen gefördert werden.

Über die Förderbedingungen sowohl im Eigenheim– als auch im Mietwohnungsbau oder über die Ausstellung einer Wohnberechtigungsbescheinigung zum Bezug einer geförderten Wohnung können sich Interessierte im Siegburger Kreishaus, - Der Landrat-, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Wohnungsbauförderung, Telefon 02241 / 13-3219, wenden. Informationen gibt es auch im Internet auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises: www.rhein-sieg-kreis.de, dann die Rubriken Bürgerservice, Bürgerinformationssystem, Anliegen, Eigenheimförderung beziehungsweise Mietwohnungsbau, anklicken.


Pressemitteilung von Donnerstag, 26. März 2015

Richtig kommunizieren – Netzwerktreffen familienbewusste Unternehmen

Warum ist eine gelungene Kommunikation das A und O, um im Unternehmen eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen und familienbewusste Maßnahmen erfolgreich zu etablieren? Und wie können sich Unternehmen mit ihren Angeboten für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie nach außen zeigen? Diese und andere Fragen diskutierten jetzt die Mitglieder des Netzwerkes FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg beim fünften Netzwerktreffen in Bonn.

Unter dem Motto „Vom Flurfunk bis zum Fernsehbeitrag“ veranschaulichte Referentin Alexandra Wachendorfer, Inhaberin von „ar priori“ und Gutachterin im Bereich Familienfreundlichkeit und Mitarbeiterorientierung, wieso eine gute Kommunikation bei der Einführung familienbewusster Maßnahmen entscheidend ist: Einer aktuellen Untersuchung des Bundesfamilienministeriums nach geben über 60 Prozent der befragten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber an, dass ihr Unternehmen ein umfangreiches Angebot an familienbewussten Maßnahmen bietet. Auf Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer empfinden dies jedoch nicht einmal 30 Prozent. Das zeigt deutlich: Unternehmen müssen dafür sorgen, dass ihre Angebote und Maßnahmen für eine bessere Vereinbarkeit in der Belegschaft auch wahrgenommen werden. Nur so kommen sie letztendlich bei den Beschäftigten an.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Netzwerktreffens diskutierten rege bewährte Wege und besondere Herausforderungen und tauschten kreative Ideen und Erfahrungen zum Transport der familienbewussten Maßnahmen aus. Die Palette möglicher Kommunikationswege ist groß. Was die interne Kommunikation betrifft können neben den Klassikern wie Mitarbeiterzeitung, Newsletter, Teamsitzungen oder Intranet und schwarzes Brett auch Flyer, Betriebsversammlungen oder Klausurtagungen genutzt werden. Auch im Bewerbungsgespräch sollten familienbewusste Angebote bereits Thema sein, eine Begrüßungsmappe bringt neue Mitarbeitende auf den aktuellen Stand. Ein guter Internetauftritt ist Schritt Nummer eins, wenn es um die Außendarstellung geht. Insbesondere auf Seiten für Karriere und Stellenanzeigen können Unternehmen gezielt auf ihre familienbewusste Atmosphäre aufmerksam machen.

Übrigens: Das nächste Treffen des Netzwerks familienbewusste Unternehmen widmet sich am 18. Juni 2015 dem Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“. Interessierte Unternehmen können sich über die Homepage www.familienbewussteUnternehmen.de, per E-Mail an info@familienbewussteunternehmen.de oder unter der Rufnummer 02241/ 13-3335 mit Nadine Thoß, Ansprechpartnerin für das Netzwerk im Rhein-Sieg-Kreis, in Verbindung setzen.


Pressemitteilung von Dienstag, 17. März 2015

Eine „Sehhilfe“ für alle Interessierten: Das neue Solarkataster des Rhein-Sieg-Kreises

Für alle, die wissen wollen, ob sich das Dach ihres Wohn- oder Betriebsgebäudes für die Gewinnung von Solarenergie eignet, ist www.rhein-sieg-solar.de ab heute die richtige Adresse. Dort kann im Energieportal des Rhein-Sieg-Kreises (www.energieregion-rhein-sieg.de) für alle Standorte im Kreisgebiet eine interaktive Karten- und Luftbilddarstellung aufgerufen werden. Eine Farbskala von rot über orange, gelb bis grün lässt auf den ersten Blick erkennen, welche Dächer, Dachteile oder auch Freiflächen im Kreisgebiet in welchem Maß für eine Photovoltaikanlage zur Stromgewinnung oder für eine Solarthermieanlage zur Warmwassergewinnung genutzt werden können.

Landrat Sebastian Schuster und Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler stellten gestern (16.03.15) gemeinsam mit Josef Hastrich, stellv. Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Köln und Prof. Dr. Martina Klärle von der Klärle – Gesellschaft für Landmanagement und Umwelt mbH das neue Internetangebot vor. „Das neue Solarkataster – übrigens sind wir der erste Landkreis bundesweit, der in seinem Solarkataster Freiflächen berücksichtigt - liefert eine komfortable Erstinformation für interessierte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmer, Investoren und das regionale Handwerk“, sagte Landrat Sebastian Schuster bei der heutigen Vorstellung des Katasters. „Der integrierte Wirtschaftlichkeitsrechner dient als Entscheidungshilfe, ob eine Investition in eine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage lohnend ist.“

Neben der Eignung eines Gebäudes oder einer Freifläche sind im neuen Solarkataster für jede eingezeichnete Modulfläche auch konkrete Leistungswerte abrufbar, zum Beispiel wie viele Quadratmeter an Modulen auf dem Dach sinnvoll installiert werden können, welcher jährliche Stromertrag zu erwarten ist, wie hoch das jährliche Einsparpotenzial an Kohlendioxid (CO2) sein kann. Ebenfalls dargestellt wird, ob und inwieweit ein Dach für eine solarthermische Anlage zur Heizungsunterstützung oder zur Warmwasserbereitung geeignet ist.

Dass das Thema „Erneuerbare Energien“ ein Wirtschaftsthema ist, macht Wirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler an einer ganz einfachen Rechnung klar. „Wenn von den weiteren derzeit rund 115.000 geeigneten, aber noch ungenutzten Dachflächen nur jede zehnte für neue Anlagen genutzt würden, dann entspricht das 11.500 neuen Anlagen und einem Investitionsvolumen von rund 82 Mio. Euro. Das zeigt, welches wirtschaftliche Potential in den erneuerbaren Energien für die heimischen Unternehmen, insbesondere für das Handwerk, steckt.“

Das Solarkataster des Kreises wurde mit Unterstützung der Kreissparkasse Köln erarbeitet. „Die Energiewende findet letztlich vor Ort statt und bedeutet für Kreise, Städte und Gemeinden eine große Hausforderung. Als regionales Kreditinstitut und Partner der Kommunen unterstützen wir gerne Initiativen, die zum Gelingen der regionalen Energiewende beitragen, so auch das Solarkataster im Rhein-Sieg-Kreis“, erläutert Josef Hastrich das Engagement der Kreissparkasse Köln.

Die Berechnungen für das Solarkataster wurden im Auftrag der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises von Prof. Dr. Martina Klärle durchgeführt.

Das Solarkataster kann natürlich keine Aussagen treffen über den Zustand und die Statik eines Daches. Dies muss im Einzelnen durch eine fachmännische Prüfung vor Ort erfolgen und es ersetzt auch nicht die energetische Beratung durch eine kompetente Fachperson. Bei der Auswahl einer qualifizierten Fachfirma zur Durchführung baulicher Maßnahmen ist die Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg gerne behilflich. Bei der Nutzung und künftigen Umsetzung der gewonnenen Ergebnisse aus dem Solarkataster wird die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises weiterhin eng mit der Kreishandwerkerschaft, qualifizierten Energieberatern, dem Bergischen Energiekompetenz-Zentrum und weiteren Partnern zusammenarbeiten.

Weitere Informationen sind zu finden unter: www.rhein-sieg-solar.de oder www.energieregion-rhein-sieg.de



Pressemitteilung von Donnerstag, 12. März 2015

Gründungsakademie Rhein-Sieg im April – Noch bei zwei Workshops Plätze frei

Im April veranstaltet die Gründungsakademie wieder spezielle Workshops für junge Selbstständige und Gründungsinteressierte. Da die Seminar-Reihe inzwischen ebenso bekannt wie beliebt ist, sind die Termine immer schnell ausgebucht – bei zwei Veranstaltungen sind allerdings noch ein paar Plätze für Schnellentschlossene frei.

„Schnipsel-Marketing als Türöffner – wenn kleinere mittelständische Unternehmen Ihre Zielgruppe sind!“ heißt es am 14. April 2015 von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Selbstständige, die mit kleineren bzw. mittelständischen Unternehmen ins Geschäft kommen möchten. Referentin Marianne Lotz gibt Tipps und Infos, wie man mit Hilfe aktueller Zeitungsartikel und Fachpublikationen interessante „Kontaktpunkte“ potentieller Kunden erfahren und gezielt für das eigene Marketing nutzen kann.

Junge Unternehmerinnen und Unternehmer, die zwar ihr Geschäft bestens beherrschen, aber nicht zahlenaffin sind, erhalten am 22. April 2015 von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Workshop „Realität statt Traum – Genug verdienen in der Selbstständigkeit“ hilfreiche Tipps. Referentin Kristiane von dem Bussche gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das nötige Rüstzeug an die Hand, um den eigenen Verdienst ohne viel Aufwand überschlägig zu ermitteln. Planung und Controlling werden hier so erklärt, dass auch betriebswirtschaftliche Laien das Prinzip verstehen und beurteilen können, ob ihr Verdienst ausreichend ist. Anschließend geht es um die Frage, an welchen Stellschrauben man drehen kann, um das Einkommen zu erhöhen, oder mehr Freizeit bei gleichem Einkommen zu haben.

Die kostenlosen Workshops finden im Business Campus Sankt Augustin statt. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine verbindliche Anmeldung mit Angabe aller Kontaktdaten und der Branche per E-Mail an info@gruendungsakademie-rhein-sieg.de oder per Fax an die Nummer 02241/13-3116 erforderlich. Ausführliche Infos zu den Workshops und den weiteren Angeboten der Gründungsakademie können unter www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de abgerufen werden.

Die Gründungsakademie Rhein-Sieg ist ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und der Kreissparkasse Köln. Fragen rund um das Programm der Gründungsakademie beantwortet die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/13-2390.



Pressemitteilung von Donnerstag, 12. März 2015

5. Aktiv-Messe ERLEBNIS NATUR in der Rhein-Sieg-Halle in Siegburg

Es ist wieder so weit: Am Samstag, 21.März 2014, öffnet die 5. Aktiv-Messe ERLEBNIS NATUR wieder ihre Tore. Zwei Tage lang steht die Rhein-Sieg-Halle in Siegburg dann jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr ganz im Zeichen von Natur und Freizeit. Organisiert wird die Messe auch in diesem Jahr wieder vom Projektbüro Naturregion Sieg.

Etwa 40 Aussteller werden den Besucherinnen und Besuchern der Messe zeigen, welche Freizeitmöglichen die Regionen Rhein-Sieg, Eifel und Bergisches Land vor der Haustür bieten. Erstmals werden sich auf der Messe auch der Saunapark Siebengebirge (Königswinter-Oberpleis), der Freizeitpark Panarbora (Waldbröl) und der Outdoorpark Woodland (Sankt Augustin) mit ihren vielfältigen Angeboten präsentieren.

Ein besonderer Fokus der Messe liegt auf den Freizeitangeboten für Kinder: Steinbaustelle, Bogenschießen, Fotosafari, Naturquiz und vieles mehr warten auf die jungen Entdecker!

An den Ständen der „Qualitätsgastgeber Sieg“ - Betrieben können sich Interessierte von deren Service-Angeboten überzeugen, die auf die besonderen Bedürfnisse von Wanderern und Radfahrern abgestimmt sind. Auch die kulinarischen Gaumenfreuden kommen hier nicht zu kurz.

In diesem Jahr gibt es auch wieder ein kleines Vortragsprogramm für die Besucherinnen und Besucher der Messe. An beiden Tagen erfahren sie u.a. Interessantes über Deutschlands neues Wanderevent „Bergische 100“ von Anna Malorny-Hey (jeweils Samstag und Sonntag um 16 Uhr). Aber auch Krimifreunde kommen auf ihre Kosten. Am Samstag und Sonntag (15 Uhr) liest Michaela Küpper aus ihrem Siegtal-Krimi „Witwenrallye“ vor. Sven von Loga nimmt die Besucherinnen und Besucher der Messe mit auf eine spannende Geoexkursion im Siebengebirge (Sonntag um 14 Uhr).

Das E-Bike darf auf dieser Veranstaltung ebenfalls nicht fehlen. Wolfgang Siegmund von der Firma Fahrrad XXL Feld erklärt, wie beim E-Bike fahren mit Rückenwind die Berge kleiner und die Freude größer werden.

Information:
5. Aktiv-Messe ERLEBNIS NATUR
Samstag, dem 21. März 2015 und Sonntag, dem 22. März 2015, jeweils von 10 bis 18 Uhr, in der Rhein-Sieg-Halle, Bachstraße, 53721 Siegburg.
Der Eintritt ist frei.
Parkplätze gibt es im Parkhaus der „Rhein-Sieg-Halle“.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.naturregion-sieg.de.


Pressemitteilung von Montag, 9. März 2015

Landrat Sebastian Schuster besucht die „LogNet“ 2015

Letzte Woche fand nun schon zum 8. Mal das cpm-Anwenderforum „LogNet“ in der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg statt, eine Fachtagung mit begleitender Ausstellung für Vertreter aus Bundeswehr und wehrtechnischer Wirtschaft. Auch Landrat Sebastian Schuster besuchte gemeinsam mit seinem Wirtschaftsförderer, Dr. Hermann Tengler, das Logistikforum, das von dem in Hangelar ansässigen Unternehmen cpm-GmbH organisiert wird. In diesem Jahr stand die Messe unter dem Motto „Logistik und Ausbildung – unverzichtbar für den Erfolg im Einsatz“ und ca. 20 Aussteller und über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland informierten sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Streitkräftelogistik.

„Besonders spannend ist für mich, welche Technologie hier auf der LogNet gezeigt wird, denn unsere Volkswirtschaft lebt von Technologie, Know-How und Innovation“, so Landrat Schuster während seines Ausstellungsrundgangs, den er nutzte, um mit den unterschiedlichen Anwendern ins Gespräch zu kommen und sich über deren Portfolios zu informieren. „Genau für diese Werte steht auch die Hochschule Bonn/Rhein-Sieg und ist schon allein deshalb ein guter Standort für die LogNet.“


Pressemitteilung von Donnerstag, 26. Februar 2015

Pünktlich zum Frühjahrsbeginn: Neue Radwanderkarte für den Rhein-Sieg-Kreis ab März erhältlich

In den letzten Jahren hat sich im Radverkehr viel getan. So sind im Kreisgebiet viele neue Radrouten sowie zusätzlich das Knotenpunktsystem der RadRegionRheinland beschildert worden. Diese Neuerungen hat der Rhein-Sieg-Kreis zum Anlass genommen, die beliebte Radwanderkarte einschließlich des Begleitheftes aus dem Jahr 2009 komplett zu überarbeiten.

Aufgrund der vielen neuen Radverbindungen wurde in der neuen Radwanderkarte erstmals eine Unterteilung für die unterschiedlichen Wegeinteressen der Fahrradnutzer vorgenommen. So sind touristische Radverbindungen, Radrouten für den Alltagsverkehr sowie lokale Streckenempfehlungen unterschiedlich farbig dargestellt. „Ob nun der kürzeste Weg zur Arbeit oder eine schöne Route für eine Radtour – die unterschiedliche Streckenkennzeichnung ist eine gute Hilfe für die Tourenplanung“, erläutert Kreisplanungsdezernent Michael Jaeger.

Ein dazugehöriges Begleitheft enthält außerdem ein Kurzporträt der sehr unterschiedlichen Landschaften im Rhein-Sieg-Kreis, Steckbriefe der wichtigsten Themenrouten, wie dem Siegtalradweg oder der Wasserburgenroute sowie einen umfangreichen Serviceteil, wo zum Beispiel die Ladestationen der E-Bike Region Bergisch hoch 4 aufgelistet sind.

Die Radwanderkarte und das Begleitheft kosten 8,95 Euro. Sie ist im Kreishaus in Siegburg und im Buchhandel ab März 2015 erhältlich.



Pressemitteilung von Donnerstag, 26. Februar 2015

Rhein-Sieg-Kreis wächst weiter - Seit Zensus 2011 über 5.500 Einwohner mehr - Rückgang im östlichen Kreisgebiet

Nach der Volkszählung "Zensus 2011" mussten im Rhein-Sieg-Kreis, wie fast überall in Deutschland, die Einwohnerzahlen deutlich nach unten korrigiert werden. Danach lebten im Kreis am Stichtag 9. Mai 2011 anstelle der bisher in der amtlichen Statistik ausgewiesenen rund 600.000 "nur" exakt 578.252 Menschen, also 3,6 Prozent weniger.

Jetzt ist eine erfreuliche Entwicklung im Rhein-Sieg-Kreis zu verzeichnen, denn die Anzahl der im Rhein-Sieg-Kreis lebenden Menschen hat weiter zugenommen. Gemäß Fortschreibung der Zensus-Ergebnisse lebten im Kreisgebiet am 30. Juni 2014 insgesamt 583.772 Einwohner, das sind 5.520 bzw. rund 0,9 Prozent mehr als drei Jahre zuvor. Der Rhein-Sieg-Kreis gehört damit weiterhin zu den überdurchschnittlich wachsenden Regionen im Land Nordrhein-Westfalen, dessen Einwohnerentwicklung weitgehend stagniert (+53.199 bzw. +0,3 Prozent).

Laut Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler ist die Bevölkerungszunahme ausschließlich auf Zuwanderungsgewinne zurückzuführen: „Seit dem Jahr 2005 gibt es auch im Rhein-Sieg-Kreis mehr Sterbefälle als Geburten. Da aber gleichzeitig deutlich mehr Menschen zu- als fortziehen, ist die Einwohnerentwicklung nach wie vor positiv."

„Letztlich ist es die Wirtschaftsentwicklung, die darüber bestimmt, ob es zu einer Bevölkerungszunahme oder zu einem Rückgang kommt. Wenn, wie im Rhein-Sieg-Kreis, neue Arbeitsplätze entstehen, ziehen vornehmlich jüngere Erwerbspersonen in die Region; zusammen mit ihren Familien leistet dieser Personenkreis zugleich einen wertvollen Beitrag zur Verjüngung der Bevölkerungsstruktur“, so Dr. Tengler. Der enge Zusammenhang zwischen Arbeitsplatz- und Bevölkerungsentwicklung erklärt auch, warum die wirtschaftsstarke rechtsrheinische Ballungsrandzone und nahezu das gesamte linksrheinische Kreisgebiet ein so hohes Einwohnerwachstum verzeichnen.

Allerdings weisen von den 19 kreisangehörigen Städten und Gemeinden auch vier eine negative Bevölkerungsentwicklung auf. Während im linksrheinischen Kreisgebiet nur in der Gemeinde Swisttal (-56) die Einwohnerzahlen sinken, nimmt die Bevölkerung im ländlichen östlichen Rhein-Sieg-Kreis ab (Eitorf, Windeck, Neunkirchen-Seelscheid) bzw. sie stagniert (Much, Ruppichteroth).

Dr. Tengler: „Die demographische Entwicklung führt zu immer mehr Gegenwind für den ländlichen Raum. Weil Arbeitsplätze fehlen, ziehen vor allem jüngere Einwohner weg, die Bevölkerung altert stärker als anderswo, es werden weniger Kinder geboren, und als Folge von alldem nimmt die Einwohnerzahl ab." Die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und Infrastruktur gehöre zu den wichtigsten und zugleich schwierigsten Aufgaben, um die Entwicklung im östlichen Kreisgebiet zu stabilisieren. Aus diesem Grunde haben sich auch die ländlichen östlichen Gemeinden zusammen mit Lohmar und Hennef als Region "Vom Bergischen zur Sieg" um eine Förderung als "LEADER-Region" in der neuen EU-Förderperiode 2014 – 2020 beworben.




Pressemitteilung von Dienstag, 24. Februar 2015

Energieagentur Rhein-Sieg warnt vor unseriösen Energieberatern an der Haustür

Die Masche ist überall ziemlich ähnlich: Sie stehen vor der Haustür und bieten – oft im Namen der jeweiligen Kommune oder des Kreises – einen kostenlosen Beratungstermin zur „Energieeffizienz des Hauses“ an, drängen auf einen kurzfristigen Termin am nächsten Tag und drohen teils sogar ein Bußgeld an, wenn man auf das Angebot nicht eingeht. Die Rede ist von Anbietern, die zwar eine kostenlose Energieberatung in Aussicht stellen, vordergründig jedoch teure und oftmals unnötig Handwerksleistungen verkaufen wollen.

„Wir sind schon von mehreren Betroffenen aus verschiedenen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises angesprochen worden und können – gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW - nur davor warnen, auf diese Angebote einzugehen“, so Lukas Fischer von der Energieagentur Rhein-Sieg. „Die Energie-Agentur selbst bietet ihre Beratungen nie unaufgefordert an der Haustüre an und verkauft auch keine Handwerksleistungen.“ Wer dennoch unsicher ist, ob er es mit einem seriösen Energieberater zu tun hat, kann sich bei der Energieagentur Rhein-Sieg, Bernadett Glosch und Lukas Fischer, unter der Rufnummer 02241/13-2214 sowie der Energieberaterin der Verbraucherzentrale, Petra Grebing, unter der Rufnummer 02241/149-5330 melden bzw. per E-Mail unter rheinsiegkreis.energie@vz-nrw.de.

Energieagentur Rhein-Sieg
Die Energieagentur Rhein-Sieg ist ein Kooperationsprojekt des Rhein-Sieg Kreises und der Verbraucherzentrale. In den Kommunen Lohmar, Bornheim und Ruppichteroth werden monatliche Sprechstunden angeboten, die interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort ohne Terminvereinbarung wahrnehmen können. Eine Energieberaterin der Verbraucherzentrale steht hier mit fachlichem Rat und weiterführenden Informationen zur Verfügung.
Weitere Informationen unter: www.energieagentur-rsk.de



Pressemitteilung von Montag, 9. Februar 2015

„Powern statt Versauern“ und „Kopf oder Bauch“: Workshops der Gründungsakademie Rhein-Sieg im März

Die Gründungsakademie Rhein-Sieg bietet im März wieder eine Reihe spannender Angebote rund um die Selbstständigkeit an. ‚Powern statt Versauern‘ lautet der Titel des Workshops am 3. März 2015, 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Der Referent Dr. Gunnar Lindner macht fit für die Kundenakquise. Er zeigt auf, wie man sich richtig auf Gespräche vorbereitet, die Bedürfnisse seiner Kunden wirklich erkennt und auch bei Einwänden souverän und erfolgsorientiert verhandelt.

Wie man auch mit geringem Budget „Ideenreich Neukunden gewinnen und binden“ kann, vermittelt Meinolph Engels im Workshop am 10. März 2015, 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Dabei stehen die Auswahl der Zielgruppe, die Werbebotschaft und die Werbemedien sowie die Erfolgskontrolle auf dem Programm.

Um das Thema Entscheidungen geht es beim ganztägigen Workshop „Kopf oder Bauch“ am 14. März 2015, von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Die beiden Referenten, Andrea Schriewer und Dieter Schmitt, geben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei diesem Entscheidungstraining einen „Werkzeugkoffer“ an die Hand, der es erleichtert, im Alltag wie in der Selbstständigkeit Entscheidungen zu treffen.

„Wichtiges zum Thema Steuern bei der Existenzgründung“ erklärt am 17. März 2015, 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr, die Referentin und Steuerberaterin Edith Ketter. Dabei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet: Welche Meldepflichten sind zu erfüllen, welche Steuern sind zu leisten und welche steuerlichen Besonderheiten gibt es?

Texte für die eigene Homepage müssen völlig andere Kriterien erfüllen als Texte für Printmedien. Welche Kriterien dies sind erklärt die Referentin Julia Göring in ihrem Workshop „Starke Texte für Ihre Website: wie Sie online überzeugen“ am 18. März 2015, 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Die wichtigsten Regeln werden durch zahlreiche Beispiele und praktische Übungen vermittelt.

Schließlich behandelt der Workshop „Besonders oder eine/r von vielen“ das wichtige Thema „Alleinstellungsmerkmal“. Denn nur, wer sich mit seinem Angebot deutlich von seinen Mitbewerbern unterscheidet, macht sich „einzigartig“ und wird erfolgreich wahrgenommen. Wie man seinen speziellen Wettbewerbsvorteil findet und sich damit klar positioniert erklärt die Referentin Ulrike Esser-Hasivar in ihrem Workshop am 25. März 2015, 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr.

Alle Workshops finden im BusinessCampus in Sankt Augustin statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Angabe aller Kontaktdaten und der Branche per Mail unter info@gruendungsakademie-rhein-sieg.de oder per Fax unter 02241/13-3116. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung mit näheren Angaben. Informationen zu den Angeboten der Gründungsakademie gibt es auch unter www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de


Pressemitteilung von Montag, 9. Februar 2015

Gäste aus dem Landkreis Hof zu Gast im Rhein-Sieg-Kreis

Landrat Sebastian Schuster empfing heute (09.02.2015) eine kleine Delegation aus dem Landkreis Hof in Bayern. Der dortige Landrat Dr. Oliver Bär sowie Vertreter aus Wirtschaft und Hochschule besuchten den Rhein-Sieg-Kreis, um zukünftige Bereiche der Zusammenarbeit auszuloten. „Ich freue mich über den Kontakt zu den Kollegen aus Bayern“, so Landrat Sebastian Schuster. „Wir haben als Region viele Gemeinsamkeiten, aber durchaus auch unterschiedliche Stärken, so dass die Zusammenarbeit auf einer Kultur des Gebens und Nehmens beruhen wird.“

Einen Ansatzpunkt für eine Zusammenarbeit bietet das EU-Programm LEADER, das ländliche Regionen bei Investitionen in ihre wirtschaftliche Entwicklung fördert. Der Landkreis Hof ist bereits seit sieben Jahren LEADER-Region und der Rhein-Sieg-Kreis stellt für das östliche Kreisgebiet gerade einen Antrag auf Anerkennung als LEADER-Region. Gemeinsame Themen gibt es genug: ärztliche Versorgung, Versorgung durch Einzelhandel und Dienstleistungen, Breitbandausbau, Tourismus sowie Ausbildung und Beruf. Beide Landräte haben im Rahmen eines letter of intent eine Kooperation vereinbart, sollten sowohl der Rhein-Sieg-Kreis als auch der Landkreis Hof als LEADER-Region ausgewählt werden.

Außerdem besuchten die Gäste aus Bayern den Business-Campus in Sankt Augustin, wo sie sich Impulse für ihre eigene Hochschule holten. „Ziel muss es sein, junge Menschen zu Innovation und Gründungen in den jeweiligen Regionen zu motivieren, um der Abwanderung akademischer Kräfte entgegen zu wirken“, sind sich die beiden Landräte einig.


Pressemitteilung von Donnerstag, 5. Februar 2015

Grundlagen für die Bewerbung als „LEADER-Region“ stehen fest

Vier Monate nach der Auftaktveranstaltung und zahlreichen Arbeitstreffen, Gesprächsrunden und Workshops hat nun die Entwicklungsstrategie der Region für das LEADER-Projekt „Vom Bergischen zur Sieg“ konkrete inhaltliche Formen angenommen, so dass die Grundlage für die Bewerbung der sieben LEADER-Kommunen - Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth im Bergischen Kreisgebiet sowie Eitorf, Hennef und Windeck im Siegtal – feststeht.

Die Bewerbung wird der Auswahlkommission des Landes am 16. Februar 2015 vorgelegt. Sieben Kommunen aus dem Rhein-Sieg-Kreis wollen sich mit der Unterstützung des Rhein-Sieg-Kreises um die Anerkennung als sogenannte LEADER-Region „Vom Bergischen zur Sieg“ bewerben. Dann winken Gelder aus dem EU- „Leader“-Fördertopf, der rund 3,1 Millionen Euro beinhaltet.

Die einzelnen Bausteine des regionalen Entwicklungskonzepts hat nun Harald Wedel vom Bonner Planungsbüro Grontmij den Gästen in der Meys Fabrik in Hennef präsentiert. Ebenfalls dabei waren Hennefs Bürgermeister Klaus Pipke und Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler.

Wedel wies darauf hin, dass u.a. ein klares Profil und das Leitmotto „Lebendiges Land vor den Toren von Köln und Bonn“ herausgearbeitet wurden. Hier ist der ländliche Raum mit seiner unmittelbaren Nähe zum Ballungsraum gemeint, mit dem er seit jeher in einem engen Austausch steht. Weitere Bausteine sind zudem die bedarfsgerechte Nahversorgung und die infrastrukturelle Vernetzung in den ländlichen Gebieten, der verantwortungsvolle Umgang mit Natur und Klima, ein zukunftsfähiger Ausbau der Land- und Forstwirtschaft sowie die Profilschärfung der Region als Wirtschafts-, Ausbildungs- und Arbeitsraum. Bildung und Soziales stehen ebenfalls im Fokus.

Die regionalen Partnerschaften müssen natürlich koordiniert werden. Hierzu soll der Verein LAG (Lokale Aktionsgruppe) gegründet werden. Ein Entscheidungsgremium aus Vertretern der beteiligten Kommunen, des Kreises und der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie ein Vorbereitungsgremium organisiert die Arbeits- und Finanzplanung. Ein Regionalmanagement soll sich um die Fördermittelanträge kümmern.

„Für die ländlichen Kommunen im östlichen Rhein-Sieg-Kreis ist dieses Projekt eine gute Chance für die strukturelle Weiterentwicklung“, so Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler.



Pressemitteilung von Mittwoch, 4. Februar 2015

Personalsuche braucht neue Wege
Drei „Tandems“ stellten sich beim 15. Frühstückstreffen des Bündnisses für Fachkräfte vor

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – „Es gibt keinen Fachkräftemangel!“ – mit dieser These eröffneten die Themenverantwortlichen im Bündnis, die Leiterinnen des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg, Anita Halft und Gertrud Hennen, das 15. Frühstückstreffen des „Bündnis für Fachkräfte“ am 20. Januar 2015 im Hotel Bristol.

Das Bündnis hatte zu diesem Fachthema rund 60 regionale Betriebe und Arbeitsmarktakteure zu Gast, um gemeinsam die Chancen verschiedener Beschäftigungsmodelle im Unternehmen zu diskutieren, damit Mitarbeiterinnen noch stärker als Fachkräftepotenzial erkannt und genutzt werden können. Um im Wettbewerb bestehen zu können, sind Unternehmen auf qualifizierte und kreative Köpfe angewiesen. Was wäre, wenn die Betriebe in der Region Bonn/Rhein-Sieg die Frauen entsprechend ihrer Qualifikation und ihren zeitlichen Möglichkeiten beschäftigen würden? Wie sähe dann die aktuelle Diskussion um den Fachkräftemangel aus? Die derzeitige Frauengeneration ist die bestausgebildete aller Zeiten, viele Firmen nutzen jedoch die Chance noch nicht ausreichend.

Im Interview mit Alexandra Wachendorfer, Mitglied im Arbeitskreis „Zukunft mit Frauen gestalten“, zeigten drei Tandems, bestehend aus Arbeitgeber und Mitarbeiterin, wie es gehen kann. Michael Thelen, Geschäftsführer des Evangelischen Seniorenzentrums Theresienau e.V., appellierte an Arbeitgeber mutiger bei der Personalsuche zu sein und auch Frauen mit Betreuungsaufgaben oder nicht ganz stringenten Lebensläufen eine Chance zu geben. Im Fall der Einstellung von Leila Hamila hat sich dieser Ansatz ausgezahlt. Auf Grund eines ausgefeilten variablen Dienstplansystems war eine Einstellung auch kurz nach der Elternzeit machbar. Und es lohnt sich für beide Seiten: „Ein Entgegenkommen in Vereinbarkeitsfragen bringt Unternehmen eine loyale und motivierte Mitarbeiterin, zudem wirken sich flexible Arbeitszeiten insgesamt positiv auf das Unternehmensklima aus“, so Thelen.

Als weiteres gutes Beispiel aus der Region stellte Andreas Klein, Geschäftsführer der Bonner IT-Beratung Gate4 GmbH, gemeinsam mit einer Mitarbeiterin vor, wie der schrittweise Wandel von einer qualifizierten Beschäftigung auf Minijob-Basis zu einer sozialversicherungspflichtigen Anstellung gelingen kann.

Gianna Gilgen, verantwortlich für das Personal der über 40 Filialen der Gilgen‘s Bäckerei und Konditorei GmbH und Co. KG, ermutigte beim Frühstückstreff Arbeitgeber, Teilzeitausbildung anzubieten und individuelle Lösungen für Beschäftigte zu entwickeln, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Gerade Frauen mit Kindern könnten sich gut organisieren, seien stressresistent und eine verlässliche Stütze für das Unternehmen. „Man muss einfach mal mit neuen Wegen starten und hierfür werben“, so das Fazit von Gilgen.

Der sich daran anschließende Fachaustausch erbrachte eine Reihe guter Impulse und konkreter Empfehlungen für die sehr engagierte Arbeitsgruppe im Themenfeld „Zukunft mit Frauen gestalten“. Die Veranstaltung wurde begleitet von Martina Schönborn-Waldorf, Projektleiterin des „Bündnis für Fachkräfte“. Die Dokumentation der Veranstaltung sowie weitere Information zur Fachkräftethematik in der Region finden sich auf www.buendnis-fuer-fachkraefte-de.

Arbeitgeber, die Informationen zur Einführung familienbewusster Maßnahmen in ihrem Unternehmen oder Beratung zur Deckung ihres Fachkräftebedarfs durch Frauen wünschen, können sich an das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg wenden.
www.familienbewussteUnternehmen.de



Pressemitteilung von Montag, 2. Februar 2015

Feierliche Siegerehrung des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“

Als im Oktober letzten Jahres die Ergebnisse des 21. Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ bekannt gegeben wurden, durfte zum ersten Mal gejubelt werden. 4 Mal Gold, 7 Mal Silber und 5 Mal Bronze hatte die Jury vergeben, dazu gab es insgesamt elf Sonderpreise. Gestern (29.01.2015) verlieh Landrat Sebastian Schuster gemeinsam mit Renate Becker-Steinhauer, Vorsitzende der Bewertungskommission, im Rahmen der offiziellen Siegerehrung die begehrten Urkunden und „Zuschüsse an die Dorfkasse“ an die Vertreterinnen und Vertreter der 16 teilnehmenden Dörfer.

„Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt die Stärkung des ländlichen Raumes an Bedeutung – hierzu leistet ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ einen wichtigen Beitrag“, betonte Landrat Sebastian Schuster. „Sieben Kommunen aus dem Rhein-Sieg-Kreis werden sich mit Unterstützung des Rhein-Sieg-Kreises im kommenden Monat um die Anerkennung als sogenannte LEADER-Region ‚Vom Bergischen zur Sieg‘ bewerben – auch dann wird es darum gehen, die ländlichen Regionen unseres Kreises weiterzuentwickeln. Mit Ihrem tollen Engagement haben Sie schon eindrucksvoll bewiesen, dass es auch die funktionierenden Dorfgemeinschaften sind, die auf dem Land ein nicht zu unterschätzendes Stück Lebensqualität bieten.“

Die Orte Deesem (Lohmar) und Merten (Eitorf) sicherten sich 2014 den Sieg in der Kategorie „Kleine Ortschaften bis 1.000 Einwohner“. In der Sparte „Große Ortschaften bis 3.000 Einwohner“ gab es Gold für Rhöndorf (Bad Honnef) und Ruppichteroth-Ort. Ruppichteroth-Ort wird den Rhein-Sieg-Kreis auch in diesem Jahr beim Landeswettbewerb vertreten.

Insgesamt 15. 000 Euro hat der Rhein-Sieg-Kreis als Preisgelder für den Wettbewerb zur Verfügung gestellt. Davon wurden bereits 100 Euro für jede der teilnehmenden Ortschaften als Startgeld vergeben. Die Goldmedaillengewinner erhalten jeweils 1.200 Euro. Für die Silbermedaille bekommen die Ortschaften Windeck-Helpenstell, Ruppichteroth-Oeleroth, Bornheim-Uedorf, Hennef-Happerschoß, Hennef-Lichtenberg, Königswinter-Rauschendorf und Wachtberg-Villiprott jeweils 700 Euro. Für Bronze – hiermit wurden Ruppichteroth-Herrenbröl, Ruppichteroth-Oberlückerath, Bad Honnef-Wülscheid, Hennef-Heisterschoß und Volmershoven-Heidgen in Alfter ausgezeichnet – gibt es je 340 Euro. Die Sonderpreise sind mit 200 bzw. 100 Euro dotiert.

Vom 2. bis 11.09.2014 hatte die Bewertungskommission die Dörfer bereist und sie anhand eines klar definierten Kriterienkatalogs bewertet. Den Startschuss zur aktuellen Auflage hatte im Frühjahr Landrat a.D. Frithjof Kühn gegeben.
In Deesem (Lohmar, Gold in der Kategorie „Kleine Ortschaften bis 1.000 Einwohner“) überzeugte die Kommission insbesondere der „grüne Aspekt“: Im Mittelpunkt standen beim Besuch die verschiedenen „Hotels“ wie ein Domizil für Schleiereulen, die den Ort nicht nur für menschliche, sondern auch für tierische Bewohnerinnen und Bewohner lebens- und liebenswert machen. Merten (Eitorf, Gold in der Kategorie „Kleine Ortschaften bis 1.000 Einwohner“) punktete u.a. mit der aktiven Beseitigung von Knöterich, Drüsigem Springkraut und Herkulesstaude an der Sieg und der Sicherung des „Dorfhauses“ im Wege des Ankaufs durch die ortsansässigen Vereine.

Rhöndorf (Bad Honnef, Gold in der Kategorie „Große Ortschaften bis 3.000 Einwohner“) gewann die Kommission bei der erstmaligen Teilnahme u.a. durch Aktivitäten wie den Lehrweinberg, die die Bedeutung des Weinbaus für den Ort besonders berücksichtigen, für sich. Ruppichteroth-Ort (Gold in der Kategorie „Große Ortschaften bis 3.000 Einwohner“) überzeugte insbesondere mit dem ansprechend umgestalteten Ortskern, den zahlreichen örtlichen Aktivitäten und der sehr guten Kooperation zwischen der Verwaltung und den rund 30 ortsansässigen Vereinen.

Sonderpreise gab es u.a. in Hennef-Happerschoß für die Spielplatzumgestaltung mit Nasch- und Kräutergarten, in Königswinter-Rauschendorf für den von den Bewohnerinnen und Bewohnern in Eigenleistung errichteten Mehrgenerationenplatz oder in Volmershoven-Heidgen (Alfter) für die von Jugendlichen des Ortes selbst errichtete Dirt-Bike-Strecke.

Im Rhein-Sieg-Kreis wird der Wettbewerb unter dem Motto „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgelobt. Im Drei-Jahres-Turnus werden zukunftsorientierte Ideen für die soziale, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Ausrichtung eines Dorfes gesucht – mitmachen können alle Dörfer und Ortsteile im Rhein-Sieg-Kreis mit maximal 3.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Ziel des Wettbewerbs ist es, zukunftsfähige Dorfstrukturen zu schaffen, die Lebensqualität zu steigern und Zukunftsperspektiven für den ländlichen Raum zu entwickeln, denn das Leben in den Dörfern ist ein Stück Lebensqualität, das es langfristig zu sichern und zu steigern gilt. Der Wettbewerb zeigt den Entwicklungsstand in den jeweiligen Dörfern auf, schlägt Verbesserungen vor und stößt Entwicklungsimpulse an.

Fakten rund um den 21. Kreiswettbewerb „Unser Dort hat Zukunft“:

Die teilnehmenden 16 Ortschaften
Alfter-Volmershoven-Heidgen
Bad Honnef-Rhöndorf
Bad Honnef-Wülscheid
Bornheim-Uedorf
Eitorf-Merten
Hennef-Heisterschoß
Hennef-Happerschoß
Hennef-Lichtenberg
Königswinter-Rauschendorf
Lohmar-Deesem
Ruppichteroth-Herrenbröl
Ruppichteroth-Oberlückerath
Ruppichteroth-Oeleroth
Ruppichteroth-Ort
Wachtberg-Villiprott
Windeck-Helpenstell

Die Bewertungskommission
Mitglieder:
Renate Becker-Steinhauer CDU-Kreistagsfraktion
Jürgen Schulz SPD-Kreistagsfraktion
Reiner Albrecht Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Klaus-Peter Smielick FDP-Kreistagsfraktion
Herr Bernd Schwontzen Beirat der Unteren Landschaftsbehörde
Dr. Marie-Theres Schnause Landwirtschaftskammer NRW
Birgit Reinhardt Bezirksregierung Köln, Dezernat 33
Marianne Severin Landfrauenverband
Gerald Paffenholz Bauaufsichtsamt des Rhein-Sieg-Kreises
Beate Klüser Planungsamt des Rhein-Sieg-Kreises
Vertreterinnen und Vertreter:
Hildegard Helmes CDU-Kreistagsfraktion
Harald Eichner SPD-Kreistagsfraktion
Lisa Anschütz, Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Edgar Hauer Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Günter Piéla Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Klaus Reker FDP-Kreistagsfraktion
Andrea Lohausen Landfrauenverband




Pressemitteilung von Dienstag, 27. Januar 2015

Gründungsakademie Rhein-Sieg: Programm 2015 startet im Februar

Mit einem umfangreichen Workshop-Programm startet die Gründungsakademie Rhein-Sieg in das erste Halbjahr 2015 und damit zugleich auch in das 10. Jahr seit ihrer Gründung. Männer und Frauen, die sich selbstständig machen möchten und junge Unternehmen in der Region finden hier ein breites Spektrum an Themen rund um die Selbstständigkeit.

Auf dem Programm steht wie gewohnt das Einmaleins des Unternehmerwissens, darunter wichtige Basisthemen wie Steuern, Buchführung oder Marketing. In diesen Workshops erhalten junge Gründungsinteressierte fundierte Informationen, die sie für den Start brauchen und viele Entscheidungen erleichtern.

Hilfestellung bei der konkreten Umsetzung des eigenen Gründungsvorhabens bieten die Workshops ‚Aus Ideen werden Ziele‘ oder ‚Businessplanerstellung‘, die gleich zu Beginn im Februar stattfinden. Wer sein Unternehmen zunächst oder grundsätzlich in Teilzeit starten und aufbauen möchte, erhält im Workshop ‚In Teilzeit selbstständig‘ alle wichtigen Informationen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Programms liegt im Bereich Social Media. Neben Suchmaschinenoptimierung und Online-Marketing bietet die Gründungsakademie einen speziellen Workshop zum Thema professionelles Texten für die eigene Website.

Die Workshops werden als gemeinsames Projekt der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und der Kreissparkasse Köln angeboten. Sie sind überwiegend kostenfrei und finden im BusinessCampus in Sankt Augustin statt. Ausführliche Informationen über die Workshops und weitere Angebote der Gründungsakademie können unter www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de abgerufen werden. Interessierte können sich mit Angabe aller Kontaktdaten und der Branche unter info@gruendungsakademie-rhein-sieg.de anmelden.



Pressemitteilung von Donnerstag, 22. Januar 2015

Neu konzipierte Projektmesse am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Bonn-Duisdorf

In ihrem vorletzten Studiensemester haben sich die Studierenden der Fachschule für Wirtschaft am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Bonn-Duisdorf im Rahmen eines Projektes mit realen betriebswirtschaftlichen Problemen regionaler Unternehmen beschäftigt. Jetzt stellten sie ihre Arbeiten im Rahmen einer Projektmesse in den Räumlichkeiten des Kollegs vor.

Das neue Konzept des schon traditionellen Forums sah erstmals eine Trennung vom Messeort und Vortragsräumen vor: In der Ausstellungshalle konnten sich die interessierten Besucherinnen und Besucher an den Messeständen im Gespräch und mithilfe detaillierter Unterlagen über die Projekte informieren. Parallel dazu präsentierten die Studierenden ihre Arbeiten in den Vortragsräumen in jeweils halbstündigen Referaten und stellten sich dabei den Fragen von Mitstudierenden, Lehrerschaft und Gästen.

Durch die „duale Präsentation“ konnte den Studierenden eine noch breitere Plattform für die Darstellung ihrer Projekte geboten werden – gleichzeitig wurde ihre Rolle in der inhaltlichen Gestaltung des Tages gestärkt. Auch bei den Gästen traf das neue Konzept durchweg auf positive Resonanz.

Die Themenspannbreite der präsentierten Arbeiten reflektierte zahlreiche Studieninhalte der angehenden staatlich geprüften Betriebswirtinnen und Betriebswirte: Personalentwicklung, Marketingkonzepte, Standortwahl, Existenzgründung oder auch Optimierung von betrieblichen Ablaufprozessen. Schulleiter Dirk Thomas, der die Messe gemeinsam mit Matthias Momberg, Leiter der Fachschule für Wirtschaft, eröffnete, sagte: „Durch die Prozessverantwortung und Selbststeuerung gehört das Projekt zu den höchsten Lernformen. Ihr habt Eure Projektaufträge wie Eure Vorgängerinnen und Vorgänger eindrucksvoll umgesetzt und erntet heute verdient die Früchte Eurer dreimonatigen Arbeit.“

Die 1992 gegründete Fachschule für Wirtschaft am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Bonn-Duisdorf ist eine Einrichtung der Weiterbildung für Berufstätige mit abgeschlossener kaufmännischer Ausbildung.

Zurzeit besuchen 120 Berufstätige die Schule. Der Unterricht findet jeweils dienstags und mittwochs von 18.00 – 21.15 Uhr statt, zusätzlich einmal im Monat donnerstags und an zwei Samstagen im Monat. Zusätzlich finden weitere Blockveranstaltungen an einigen Wochenenden statt.

Die Ausbildungszeit beträgt sieben Semester. Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten die Studierenden die Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Betriebswirtin/Staatlich geprüfter Betriebswirt“ zu führen.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.berufskolleg-bonn-duisdorf.de zu finden.



Pressemitteilung von Montag, 12. Januar 2015

Der Kreistag: von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt – Entscheidungen für das Gemeinwohl im Rhein-Sieg-Kreis 

Zu fünf Sitzungen kam der Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises in 2014 zusammen. Dabei waren diese von Veränderungen geprägt. Allen voran die Kommunalwahlen mit Wahlen zum Kreistag am 25.05.2014 und zum Landrat, mit Stichwahl am 15.06.2014.

So leitete und moderierte Landrat a.D. Frithjof Kühn am 20.03.2014, nach 15 Jahren als Landrat, in denen er auch Vorsitzender des Kreistags war, die letzte Sitzung der alten Wahlperiode, bevor er am 23.06.2014 seinen Ruhestand antrat. Der „Neue“, Landrat Sebastian Schuster, eröffnete am 04.07.2014 die konstituierende Sitzung des Kreistags. Dabei wurden die Kreistagsmitglieder verpflichtet. Insgesamt wählten die Bürgerinnen und Bürger 80 Frauen und Männer in den Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises; 45 gehörten dem Gremium schon in der vergangenen Wahlperiode an, 35 sind neu dabei. 34 Kreistagsmitglieder gehören der CDU an, 21 der SPD, 10 den GRÜNEN, 5 der FDP, 3 der LINKEN, 3 der AfD sowie jeweils ein Mitglied der FUW, den Piraten, der NPD und der Volksabstimmung. Eine Sitzung fand noch vor und vier Sitzungen nach der Kommunalwahl statt. Die aktuelle Wahlperiode begann am 01.06.2014 und endet 2020.

Im Kreistag fassten dessen Mitglieder Beschlüsse, die die verschiedenen Lebensbereiche der Menschen im Rhein-Sieg-Kreis betreffen, wie beispielsweise Gesundheit, Integration, Bevölkerungsschutz, Daseinsvorsorge. Das Krankenhaus in Eitorf soll zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Einzugsbereich erhalten bleiben; das bekräftigten die Kreistagsmitglieder mit einer Resolution gerichtet an Bundesregierung und Landesregierung. Sein Votum für die Einrichtung eines Kommunalen Integrationszentrums (KIZ) gab der Kreistag und bestellte wieder mit Ludwig Neuber einen Neubürgerbeauftragten. Auch wurde die Vergabe der Rettungsdienste im Rhein-Sieg-Kreis ausgeschrieben. Walter Jonas verabschiedete sich aus Altersgründen aus dem Dienst des Ehrenbeamten des Kreisbrandmeisters und wurde vom Kreistag am 20.03.2014 zum Ehren-Kreisbrandmeister ernannt. Ihm folgte im Amt des Kreisbrandmeisters Dirk Engstenberg nach; zu seinem Stellvertreter wurde am 21.08.2014 Stefan Gandelau ernannt.

Wichtige Beschlüsse für den Bereich der alltäglichen Daseinsvorsorge betrafen die Taxigebühren, die gemäß eines zwischen Kreisverwaltung und Personenverkehr Nordrhein Taxi-Mietwagen e.V. gefundenen Kompromisses ab 1.2.2015 steigen werden. Indessen werden die Abfallgebühren nach dem Willen des Kreistags auch in 2015 stabil bleiben.

Mit dem Haushalt des Rhein-Sieg-Kreises werden die Finanzen des Rhein-Sieg-Kreises geregelt. Den Entwurf des Doppelhaushalts 2015/2016 brachten Kreiskämmerin Svenja Udelhoven und Landrat Sebastian Schuster in der letzten Sitzung des Kreistags in 2014 ein. Für Beide, die seit Anfang des Jahres tätige Kämmerin und den jüngst im Sommer gewählten Landrat, war dies jeweils ein Novum. Nunmehr wird der Haushalt in den Fachausschüssen beraten, bevor dieser voraussichtlich am 26.03.2015 verabschiedet wird.

Detaillierte Infos rund um den Kreistag und die 14 Fachausschüsse inklusive der Sitzungsunterlagen und Niederschriften gibt es auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises www.rhein-sieg-kreis.de, Stichwort: Kreistagsinfosystem.


Pressemitteilung von Mittwoch, 7. Januar 2015

Gründercoaching, Potenzialberatung & Co. – Wirtschaftsförderung zieht Bilanz des Jahres 2014

Die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises unterstützt Unternehmen auf vielfältige Weise – von der Vermittlung von Kontakten über die gezielte Bereitstellung von Informationen bis hin zu zahlreichen Veranstaltungen und Workshops. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit war im vergangenen Jahr das Thema „Beratungskostenzuschüsse“. Für Existenzgründungen, für junge Unternehmen und auch für etablierte mittelständische Betriebe gibt es verschiedene Förderprograme, die die Kosten einer Beratung übernehmen. Informationen dazu hält für die verschiedenen Zielgruppen die Kreiswirtschaftsförderung bereit, die gleichzeitig auch die Förderanträge entgegen nimmt – 2014 insgesamt 124 an der Zahl.

Wer eine eigene Existenz gründen oder einen Betrieb übernehmen und dauerhaft Erfolg haben will, muss sich gründlich und umfassend darauf vorbereiten. Das „Beratungsprogramm Wirtschaft des Landes NRW“ bezuschusst bis zu 50 Prozent der erforderlichen Kosten für die Inanspruchnahme einer anerkannten Unternehmensberatung. Gefördert werden bis zu vier Tagewerke bei einer Existenzgründung, bis zu sechs bei einer Betriebsübernahme. 25 Förderanträge wurden im vergangenen Jahr über die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises gestellt.

Mit dem Förderprogramm „Gründercoaching Deutschland“ unterstützt die KfW-Mittelstandsbank junge Unternehmen bis zum fünften Jahr nach der Gründung. Es werden 50 Prozent der Unternehmensberatungskosten von maximal 6.000 Euro erstattet. Der Coach muss allerdings in der KfW-Beraterbörse mit entsprechenden Referenzen gelistet sein. Über die Kreiswirtschaftsförderung als einer der Regionalpartner der KfW-Mittelstandsbank sind 2014 insgesamt 57 Förderanträge eingereicht worden.

Doch nicht nur bei Existenzgründungen und jungen Unternehmen kann professioneller externer Rat gefragt sein. Die bei der Wirtschaftsförderung angesiedelte Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg ist als Beratungsstelle Ansprechpartnerin für das NRW-Förderprogramm „Potenzialberatung“. Hier können kleine und mittelständische Unternehmen, die seit mehr als fünf Jahren bestehen, ebenfalls Zuschüsse zu notwendigen Unternehmensberatungen beantragen. Maximal 15 Beratungstage mit jeweils höchstens 500 Euro sind förderfähig. 2014 wurden über die Regionalagentur hierfür 42 Förderanträge gestellt.

Informationen rund um Beratungskostenzuschüsse für Existenzgründungen, junge Unternehmen und etablierte mittelständische Betriebe gibt es im Referat Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung unter der Rufnummer 02241/132390 oder per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@rhein-sieg-kreis.de


Pressemitteilung von Montag, 5. Januar 2015

Bestens gerüstet für eine erfolgreiche Selbständigkeit

Die Gründungsakademie Rhein-Sieg hat sich auch im neunten Jahr ihres Bestehens mit einem umfangreichen und anspruchsvollen Workshop-Programm als verlässlicher Partner für Gründungsinteressierte sowie junge und bereits etablierte Unternehmen in der Region präsentiert.

Wer erfolgreich ein Unternehmen gründen, aufbauen und führen möchte, muss sich nicht nur mit betriebswirtschaftlichen Grundlagen auseinandersetzen, sondern vor allem die aktuellen Entwicklungen der digitalen Welt im Blick haben. Die Gründungsakademie Rhein-Sieg hat daher im vergangenen Jahr den Focus ihres Weiterbildungsangebotes für Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmen bewusst auf den Bereich Internet, Social Media & Co. gelegt.

Dabei ging es nicht nur um die breitangelegten Möglichkeiten, die das Internet für Werbung, Vertrieb, Vernetzung oder Imagepflege bietet, sondern auch um spezielle Fragestellungen und Probleme, die es für Unternehmen in diesem Kontext zu meistern gilt. Welche Fallstricke lauern im Internet und wie können junge Selbstständige und Unternehmen sie vermeiden? Was kann man tun, damit Social Media nicht zur ‚Spaßbremse‘ wird? Und wie schafft man es, aus der schier grenzenlosen Menge an Informationen, die im digitalen Zeitalter tagtäglich angeboten wird, wertvolles und komprimiertes Wissen für das eigene Unternehmen zu generieren?

Mit dieser Mischung aus topaktuellen Fragestellungen am Puls der Zeit einerseits und Basisthemen zum unternehmerischen Know-how andererseits traf die Gründungsakademie Rhein-Sieg die Interessen und Wünsche von Gründungsinteressierten und Selbstständigen in der Region. Fast alle der über 50 Workshopangebote waren ausgebucht. Dabei überzeugten vor allem die hohe fachliche Qualität und Praxisnähe der Workshops wie auch die Professionalität der Referentinnen und Referenten.

Die Tendenzen des Vorjahres, bemerkt Anita Halft von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises, setzten sich in 2014 fort: „Der überwiegende Teil der Workshopbesucher ist bereits jetzt oder möchte in Zukunft im Dienstleistungssektor tätig sein, wobei der Gesundheits- und Wellnessbereich spürbar auf dem Vormarsch ist“, so Anita Halft. „Wir stellen außerdem eine deutliche Zunahme an Teilzeit- und nebenberuflichen Gründungen fest.“ Die Gründungsakademie hatte darauf im vergangenen Jahr flexibel reagiert und den Workshop zu diesem Thema in 2014 gleich mehrfach im Programm.

Die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises bietet die überwiegend kostenlosen Workshops als gemeinsames Projekt mit der Kreissparkasse Köln an. Gründungsinteressierte und Unternehmen, die sich für das Programm 1. Halbjahr 2015 interessieren, können ab Januar einen Flyer bei der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises anfordern oder sich unter www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de informieren.


Pressemitteilung von Dienstag, 30. Dezember 2014

Jahresbericht Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg
Auf unterschiedlichen Wegen unterwegs zum Ziel: Fachkräftemangel mit gut qualifizierten Frauen und familienbewusster Personalpolitik begegnen

Ein spannendes und bewegtes Jahr liegt hinter dem Team des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg und hat ein vielfältiges und interessantes Programm für viele Interessierte geboten: das Mentoringprogramm für weiblichen Führungsnachwuchs ging an den Start; das Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg wurde kräftig ausgebaut und Netzwerktreffen organisiert; Vorträge gehalten; Netzwerktreffen besucht; zwei „Powerteams“ verwirklicht; mehrere Profilschärfungsworkshops ausgerichtet; Beratungen durchgeführt und und und.

Ein Highlight war sicher der Start des Mentoringprogramms. 14 Kandidatinnen für Führungsaufgaben aus regionalen Unternehmen starteten im März 2014 mit ihren Mentorinnen oder Mentoren in ein aufregendes, manchmal sicher auch wegweisendes Jahr. In mehreren Treffen ging des um die persönliche Weiterentwicklung, Umgang mit schwierigen Situationen und die Wahrnehmung von Führungsverantwortung. Kurz vor Programmende sind alle 14 „Tandems“ noch mit Spaß und Enthusiasmus dabei.

Erklärten sich bei seiner Gründung im Jahre 2013 spontan vier Betriebe zur Mitgliedschaft im Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg bereit, so sind es jetzt schon fünfundzwanzig Firmen. Angebote, die die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglichen, sind ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für Unternehmen geworden. Deshalb erfreuten sich die vier Netzwerktreffen auch großer Beliebtheit. Neben detaillierten Informationen zu beispielsweise Beruf und Pflege, Kontakthalteprogrammen in der Elternzeit gab es ausreichend Gelegenheit, sich mit Unternehmenskolleginnen und –kollegen auszutauschen.
Die regelmäßig aktualisierte Internetseite www.familienbewussteUnternehmen.de bietet außerdem Wichtiges, Tipps, Best Practice rund ums Thema und stellt die aktiven Firmen vor. Und über die entsprechende XING-Gruppe geht der Austausch noch schneller.

Dem Team des Kompetenzzentrums Frau und Beruf waren die Aktivitäten aber nicht genug. So wurden Ideen und Fakten zu Einzelaspekten einer besseren Vereinbarkeit in einer „Inforeihe“ dargestellt. Kurz und knapp, mit den wesentlichen Kontakten in die Region, wertvollen Links und Tipps, enthält man auf wenigen Seiten die wichtigsten Informationen für interessierte Firmen.

Die eigenen Schwächen zu benennen fällt den meisten Menschen leicht. Für einen erfolgreichen Berufsweg sind die Stärken jedoch entscheidender. Ob das nächste berufliche Angebot auch wirklich passt, welche Weiterbildung der Karriere dient, damit haben sich über 60 erwerbstätige Frauen in eintägigen Profilschärfungs-Workshops beschäftigt.

Sich intensiver mit ihrem Berufsweg, ihrer Qualifikation und ihren Begabungen konnten sich die Teilnehmerinnen sogenannter „Powerteams“ beschäftigen. Über einen Zeitraum von sechs Monaten finden angeleitete Treffen statt. Die Teilnehmerinnen unterstützen und beraten sich gegenseitig, die Coach liefert nützliche Ergänzungen und Tipps.

„Wir haben die bestausgebildete Generation Frauen, mit vielen Qualifikationen und Fähigkeiten. Mit einer familienbewusst gestalteten Personalpolitik können Unternehmen dieses wichtige Potenzial nutzen. Als attraktiver Arbeitgeber sind sie interessant für Männer und Frauen, für junge und erfahrende Fachkräfte“, so dass Team des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg.


Pressemitteilung von Montag, 29. Dezember 2014

Der BusinessCampus Rhein-Sieg – Zuhause, Wissensquelle und Inspiration für Gründer und junge Unternehmen

Wer ein Unternehmen gründen will, findet im BusinessCampus Rhein-Sieg auf über 3.000 Quadratmetern beste Möglichkeiten: Moderne Büros, Konferenzräume, Labore, eine Cafeteria und vieles mehr. Das Zentrum für Gründung, Ansiedelung und Wachstum junger Unternehmen blickt nicht nur zufrieden auf die positiven Betriebszahlen des Jahres 2014, sondern auch mit Optimismus in die Zukunft: Über 90 Prozent der vermietbaren Flächen sind derzeit belegt, 40 Unternehmen mit rund 140 Arbeitsplätzen sind aktuell an den Hochschulstandorten Sankt Augustin und Rheinbach ansässig.

Firmen der Informationstechnologie stellen gegenwärtig die zahlenmäßig stärkste Gruppe, gefolgt von Gründerinnen und Gründern aus dem betriebswirtschaftlichen, naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Bereich. Neben hochinnovativen Unternehmen sind auch Dienstleister wie ein Bistro, ein Druckcenter oder ein Wachdienst ansässig. Deren Angebote stehen allen Mieterinnen und Mietern hausintern kosteneffizient zur Verfügung – so erübrigt sich beispielsweise die Anschaffung eigener Kopiergeräte, bei Konferenzen und Veranstaltungen kann das Catering direkt vor Ort gebucht werden.

Schwerpunktmäßig richtet sich der Campus für Gründerinnen und Gründer sowie junge Unternehmen an Studierende und Absolventinnen bzw. Absolventen der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, aber auch andere innovative Unternehmensgründungen sind dort willkommen. Seine Lage unmittelbar auf dem Gelände der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg macht ihn – neben der guten Infrastruktur - so besonders: Sie bedeutet Integration in eine inspirierendes Umfeld mit kürzesten Wegen zu vielen Informationen und Kontakten.

Der BusinessCampus ist aber mehr als ein Vermieter, der mit einer guten Lage aufwarten kann: Das hausinterne Beratungsangebot reicht von der Unternehmensgründung über die Strategieentwicklung, Unternehmensführung und Businessplanerstellung bis hin zur Unternehmensfinanzierung. Für spezielle Themen wie Steuer- oder Rechtsfragen stehen zusätzlich bewährte Fachleute zur Verfügung. „Durch diese Beratungsangebote, durch Austausch und Synergien mit den vielen ansässigen Unternehmensgründungen und durch die attraktiven Geschäftsräume wird für Gründerinnen und Gründer vieles leichter. Sie können sich ganz auf das Wesentliche konzentrieren“, erläutert Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler.

Aber was passiert eigentlich nach dem BusinessCampus? Spätestens nach fünf Jahren verlassen die Unternehmen das Zentrum und schaffen wieder Raum für neue Ansiedelungen. Rund 50 Unternehmen haben diesen Schritt bisher vollzogen und sind unserem Wirtschaftsraum größtenteils erhalten geblieben. „Zwei Drittel von ihnen haben ihren Geschäftssitz im Raum Bonn/Rhein-Sieg, über 80 Prozent sind in der Region Köln/Bonn ansässig“, zieht Dr. Hermann Tengler Bilanz.

Übrigens: Unabhängig von der Möglichkeit der Firmenansiedelung punktet der BusinessCampus auch mit einem breiten Qualifizierungsangebot. Im Rahmen der Gründungsakademie finden dort jedes Jahr rund 70 Seminare statt, in denen Gründungsinteressierten und jungen Firmen unternehmerisches Know-how vermittelt wird. Das hochwertige, kostenfreie Angebot steht nicht nur den Mieterinnen und Mietern im Zentrum zur Verfügung, sondern ist offen für alle Gründerinnen und Gründer sowie an einer Unternehmensgründung interessierten Personen aus der Region.

Den operativen Betrieb und das Management des BusinessCampus steuert eine GmbH, deren Gesellschafter die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der Rhein-Sieg-Kreis und die Kreissparkasse Köln sind. Weitere Informationen rund um den Campus und die zahlreichen Angebote gibt es unter www.businesscampus-rhein-sieg.de

Pressemitteilung von Freitag, den 19.12.2014

Die Elternzeit aktiv nutzen - Den Wiedereinstieg erfolgreich managen!
Unternehmen tauschen Erfahrungen aus 


Elternzeit und Wiedereinstieg betrifft die gesamte Belegschaft eines Unternehmens und sollte deshalb gut in den betrieblichen Ablauf integriert werden. Wie das gelingen kann, zeigte das vierte Treffen des Netzwerkes
FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg Ende November 2014.
Elternzeit ist dabei schon längst nicht mehr reine Frauensache: immer mehr Väter nehmen einige Monate frei und teilen sich die Kindererziehung mit ihren Partnerinnen - und die Zahl steigt! Waren es 2008 erst 20 Prozent der Väter, die Elterngeld in Anspruch genommen haben, sind es 2012 bereits fast 30 Prozent.
Im Fokus des Netzwerktreffens standen alle drei Phasen: die gemeinsame Planung der Auszeit durch Arbeitgeber und Mitarbeiter/in, die Kontakthaltemöglichkeiten während er Elternzeit und die Unterstützung beim Wiedereinstieg. Für Unternehmen lohnt es sich, Beschäftigte während der Elternzeit kompetentzu begleiten. Denn je besser die Auszeit geplant ist, desto schneller und unkomplizierter erfolgt die Rückkehr und
wertvolles Firmenwissen bleibt erhalten. Neben individuellen Gestaltungsmöglichkeiten wurden auch Beispiele aus der Praxis präsentiert.
Elke Klein, Personalreferentin der Steyler Bank GmbH in Sankt Augustin, gab Einblicke in ihr Unternehmen: Frühzeitige Gespräche helfen bei der Planung der Elternzeit, lassen den Wiedereinstieg rechtzeitig vorbereiten und schaffen Sicherheit und Verbindlichkeit auf beiden Seiten. Ein Glückwunschschreiben und Geschenk zur
Geburt gehören für die Steyler Bank so selbstverständlich dazu wie die Einladung aller Elternzeitler zu Betriebsfesten.
Die Gestaltungsmöglichkeiten können jedoch je nach Branche und Unternehmensgröße sehr verschieden sein. So verfügt die Gilgen’s Bäckerei, ebenfalls Mitglied im Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN, zum Beispiel über eine feste 2 Ansprechpartnerin für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Elternzeit. Der
Erfahrungsaustausch der Netzwerkmitglieder machte zudem deutlich, dass nicht jede Situation planbar ist und auf spontane Ereignisse oft auch individuell reagiert werden muss. Eine Übersicht zu allen Möglichkeiten bei der Gestaltung von Elternzeit und Wiedereinstieg finden Interessierte übrigens in der Info-Reihe „Familienbewusste Personalpolitik“, abrufbar auf der Homepage des Netzwerkes
https://familienbewussteUnternehmen.de/infothek
Das nächste Netzwerktreffen findet am 3. März 2015 statt. Interessierte Unternehmen können sich über die Homepage http://familienbewussteUnternehmen.de, per E-Mail:
info@familienbewussteunternehmen.de oder per Telefon mit Nadine Thoß, Telefon 02241/13-3335, als Ansprechpartnerin für das Netzwerk in Verbindung setzen.


Pressemitteilung von Donnerstag, den 04. Dezember 2014

Erfolgreiche Umsetzungsbilanz des „Bündnis für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg“ – Mit Innovationen die Fachkräfteentwicklung vorantreiben
Bilanzkonferenz

Das „Bündnis für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg“ hat heute nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit eine erste Bilanz gezogen. Unter dem Titel „Erste Lösungen nachhaltig weiter entwickeln“ waren 150 Menschen aus Wirtschaft, Kommune, Wissenschaft und Gesellschaft in die Stadthalle Bonn-Bad Godesberg gekommen.
Im Mittelpunkt standen die erfolgreichen Projekte und Initiativen des „Bündnis“, das in diesem Jahr als „Innovatives Netzwerk 2014“ vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgezeichnet wurde.
Roland Matzdorf, Abteilungsleiter im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW, lobte das Bündnis für die ausgezeichnete Arbeit. Das „Bündnis“ strahle mit seinen innovativen Projekten zur Fachkräftesicherung weit über die Landesgrenzen hinaus. Auch die Kooperationskultur sei beispielhaft und ein Vorbild für viele Regionen.
Auch der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch betonte, „dass die Bündnispartner den Anspruch Gemeinsam für Lösungen zu sorgen schon jetzt mehr als erfüllt hat“. Und Landrat Sebastian Schuster ergänzte: „Dies ist erst die Zwischenbilanz, denn die Fachkräfteentwicklung und Sicherung muss in der Region unvermindert weitergehen“. Im „Bündnis für Fachkräfte“ haben sich zentrale Akteure aus der Region, mit finanzieller Förderung durch EU und das Land Nordrhein-Westfalen, zusammengeschlossen, um Lösungen zu finden, wie dem Fachkräftemangel begegnet werden kann.
Als externen Referent hatte das Bündnis Peter Spiegel vom Berliner Genisis-Institut gewonnen, der mit seinen Initiativen zu sozialen Innovationen bundes- und europaweit große Beachtung findet. Er plädiert dafür, mehr gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich stärker als bisher einzumischen und an gesellschaftlichen Entwicklungen zu beteiligen. So seien gerade auch Unternehmen gefragt, ihren Beitrag zu leisten, um zukünftige Arbeitskräfte für die Region zu gewinnen.
In einer Diskussionsrunde mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommune beschrieben Unternehmer aus der Region die schwierige Suche nach geeigneten Fachkräften. Sie forderten Kommune und Wirtschaftsförderung auf, geeignete Strukturen zu schaffen und innovative Entwicklungen zu fördern.
Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe beschrieb Beispiele von innovativen Projekten zur Fachkräftegewinnung, die das „Bündnis für Fachkräfte“ bereits auf den Weg gebracht hat. So arbeiten etwa 50 IT-Fachkräfte aus dem Kundenkreis der Jobcenter Bonn und Rhein-Sieg gemeinsam mit IT- Unternehmen an Vermittlungs- und Personalentwicklungsthemen. Neue Arbeitsplätze wurden dadurch geschaffen, echte Vermittlung in Beschäftigung erfolgte und ein „Marktplatz“ für neue Vermittlungsstrategien entstand.
Die Leiterin der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, Martina Schönborn-Waldorf, forderte die Unternehmen aus der Region auf, sich noch stärker als bisher zu engagieren. „Die neuen Herausforderungen erfordern auch ein Umdenken in den Personalabteilungen der Unternehmen. Sie müssen sich noch viel stärker als bisher aktiv in gemeinsame Initiativen einbringen und diese mitgestalten. Sonst läuft die Entwicklung an vielen Unternehmen in der Region vorbei.“
Auf der Konferenz wurde nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch konkrete weitere Initiativen angestoßen und auf den Weg gebracht. Denn die Konferenz sei keine Nabelschau, sondern eine Plattform für das aktive Zusammenwirken und konkrete Handeln der Akteure aus der Region, so Martina Schönborn-Waldorf
Die Ergebnisse wertet das „Bündnis für Fachkräfte“ aus und gestaltet damit das Programm für die nächsten Jahre.
Die Dokumentation zur Konferenz mit den Ergebnissen der bisherigen Arbeit können Interessierte auf der Internet-Seite www.buendnis-fuer-fachkraefte.de als Download beziehen.

Die Partner des „Bündnis für Fachkräfte“ sind:
Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn, Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises, Agentur für Arbeit Bonn, Deutscher Gewerkschaftsbund Bonn/Rhein-Sieg, Handwerkskammer zu Köln, Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Jobcenter Bonn, Jobcenter Rhein-Sieg, Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg.
Moderiert und beraten wurde das Bündnis von der Peters & Helbig GmbH.

Für Nachfragen steht Ihnen zur Verfügung:

Martina Schönborn-Waldorf
Leitung
Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg
0228-772052
0152-345-99899


Pressemitteilung November/Dezember 2014, SU&BN Kontakt

Neuigkeiten zum Thema Breitbandausbau in der Region

Eitorf & Windeck
NetCologne & RWE
Gemeinsamer Start für schnelles DSL

Dank einer Breitbandkooperation mit dem Energieversorger RWE hat der Kölner Telekommunikationsdienstleister NetCologne die Kommunen Windeck und Eitorf an das ultraschnelle Glasfaser-Breitbandnetz anschließen können. Landrat Sebastian Schuster betonte beim offiziellen Startschuss Ende Oktober, wie wichtig die Breitbandversorgung gerade im nord-östlichen Rhein-Sieg-Kreis ist, wo große Flächen, lange Trassen und geringe Bandbreiten bisher die Situation prägten
in Richtung Windeck umkehren.“ Energieintensive Unternehmen, holz- und holzresteverarbeitende Betriebe aber auch chemische Industrie und Forschung, die bei energy2hub energieintensive Pilotanlagen betreiben könnten, sind im Fokus von Arndt Schäfer. Entsprechende Gespräche laufen bereits. Informationen zum Konzept unter www.Energy2Hub.de
Für Bürger und Gewerbetreibende werde hier nun durch den Ausbau eine we-sentliche Standortqualität hinzukommen. Dem Wunsch nach schnellen Internet standen leere Gemeindekassen gegenüber: Ein konventioneller Ausbau wäre zu kostenintensiv geworden. In Eitorf konnte der Ausbau dank öffentlicher Fördermittel erfolgen. „Den Haushalten in Eitorf, die als extrem unterversorgt galten,
konnten wir dadurch zu schnellem Internet verhelfen“, erklärte Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch. „Für die übrigen 65 Prozent der Haushalte musste eine andere Lösung her.“ Eine Infrastrukturpartnerschaft zwischen RWE und NetCologne brachte den Erfolg.
Auch in Windeck erfolgte der Ausbau in Etappen. In einem ersten Ausbauschritt wurden 7.000 Haushalte und 650 Gewerbeeinheiten ans Glasfasernetz angeschlossen. Dank Synergieeffekten sind heute bereits 80 Prozent der Windecker im „schnellen Internet“.

Neunkirchen-Seelscheid
4.000 Anschlüsse in NeunkirchenSeelscheid umgestellt

Der Breitbandausbau in der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid ist nahezu abgeschlossen. 4.000 Anschlüsse von Privathaushalten und Unternehmen, die bislang
keinen Zugang zum schnellen DSL hatten, sind nun ans moderne Netz ange-schlossen. Das neue Netz bietet dabei die Möglichkeit, Internet, Telefonie und Fernsehen zeitgleich über eine Leitung zu beziehen. Dazu wurden insgesamt rund eine Millionen Euro von öffentlicher Hand aufgebracht. Die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid investierte davon rund 194.000 Euro. 23 Kilometer Glasfaserleitung wurden im Gemeindenetz verlegt, insgesamt 22 Verteilerkästen neu installiert oder umgerüstet. Der Netzbetreiber Telekom sicherte zu, dass Aufträge auch durch andere Anbieter zeitnah durchgeführt werden.

Hennef
Internet auf der Überholspur

In weiten Teilen des großflächigen Stadtgebiets von Hennef ist das schnelle Internet mit bis zu 50 Mbit/s nun verfügbar. Zuletzt wurden die Ortschaften Eichholz, Hülscheid, Kraheck, Lückert, Issertshof, Darscheid und Meisenbach im Rahmen eines öffentlich geförderten Breitbandausbaus mit der neuesten Technik ausgestatte.



Pressemitteilung von Donnerstag, 13. November 2014

Großes Interesse beim Infotag Wiedereinstieg im Siegburger Kreishaus
Mit Plan und Motivation zurück ins Berufsleben


Am 11. November 2014 öffneten sich die Türen des Siegburger Kreishauses wieder für den Infotag Wiedereinstieg, den über 200 interessierte Besucherinnen nutzten, um sich über Wiedereinstiegsmöglichkeiten im Beruf zu informieren. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Landrat Sebastian Schuster.

„Nutzen Sie heute die Chance und sprechen Sie die Aktiven des Informationstages an und informieren Sie sich über Ihre beruflichen Möglichkeiten“, ermutigte Landrat Sebastian Schuster die Besucherinnen. „Machen sie sich einen Plan und gehen Sie strukturiert an ihre berufliche Zukunft heran. Das ist die Basis für einen erfolgreichen Wiedereinstieg.“

In unterschiedlichen Workshops und Vorträgen erhielten Wiedereinsteigerinnen Informationen und Hilfestellungen für die ersten Schritte zurück in den Beruf. So gab es Workshops zum Zeitmanagement, zur Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch und Tipps für die richtige Bewerbungsmappe; die Teilnehmerinnen konnten sich aber auch über Rentenansprüche, rechtliche Hintergründe von Minijobs und spezielle Internetportale informieren. Darüber hinaus gaben zahlreiche Weiterbildungsträger, Institutionen und Netzwerke einen Überblick über Möglichkeiten der beruflichen (Neu-)Orientierung, der Fort- und Weiterbildung und des Wiedereinstiegs sowie der Existenzgründung.

„Bei vielen Frauen stellen wir eine starke Verunsicherung bei den ersten Schritten ins Berufsleben fest. Der Infotag soll die Frauen insbesondere motivieren und ihnen Mut machen, ihren beruflichen Wiedereinstieg anzugehen. Dabei unterstützen wir sie mit wertvollen Tipps und Anregungen“, so Brigitta Lindemann, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises.

Ihren ganz persönlichen Weg zurück ins Berufsleben erzählten zwei Wiedereinsteigerinnen: Leila Hamila und Sabine Simoncelli. Wenn auch das Ziel das gleiche war, so unterscheiden sich die Historien und die damit verbundenen Hürden doch sehr; war bei der einen der fehlende Schul- und Berufsabschluss das Problem, musste die andere die Herausforderung annehmen, nach einer Familienzeit von 12 Jahren wieder in den Beruf zurück zu finden. Erfolgreich sind sie beide gewesen; sie haben mit viel Engagement, Durchhaltevermögen und einem starken Willen ihr Ziel erreicht.

Informationen zum Wiedereinstieg in den Beruf gibt es bei der Gleichstellungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises, Brigitta Lindemann, 02241/132524, der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, Ursula Schubert-Sarellas, 0228/924-1122, und der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des jobcenter rhein-sieg, Melanie Lösken. Über diese Nummer können sich Interessierte auch für die monatlichen Infoveranstaltungen anmelden: Jeden 1. Mittwoch in der Hauptagentur Bonn und jeden 2. Mittwoch in der Geschäftsstelle Siegburg.



Pressemitteilung von Mittwoch, 05. November 2014

Ein Jahr Netzwerk: Familienbewusste Personalpolitik der Unternehmen als Standortvorteil der Region gezielt unterstützen

Ein Jahr Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn / Rhein-Sieg ist ein guter Anlass, mit einer Kampagne auf die Bedeutung des Themas für die heimische Wirtschaft hinzuweisen und neue Mitglieder
zu werben. So überlegte die Initiatorin, das Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn / Rhein-Sieg. Und was liegt näher, als zum Start per Umfrage bei den regionalen Unternehmen ein Stimmungsbild zum Thema einzuholen.
Anlässlich des 9. Bonner Unternehmertags wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits befragt und die Ergebnisse in der Zwischenzeit auch ausgewertet. Einigkeit bestand, dass familienbewusste Personalpolitik als ein entscheidender Pluspunkt für die Zukunft der Unternehmen, auch in der Region, gesehen wird. Die Umfrage ist ab sofort auf der Homepage des Netzwerks www.familienbewussteUnternehmen.deeingestellt. „Wir wollen die Unternehmen im Wettbewerb noch besser unterstützen“, erläutert Anita Halft vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg das Ziel von
Umfrage und Kampagne. Fachkräfte sichern, zufriedene und leistungsfähige Beschäftigte, flexible Arbeitszeitmodelle – das steht bei Unternehmen ganz oben, wenn sie nach familienbewusster Personalpolitik gefragt werden. Schließlich spielt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine immer größere Rolle bei der Job Entscheidung. Eine entsprechende Personalstrategie ist ein entscheidendes Kriterium in der Konkurrenz um gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Auf die Frage „Welche Rolle wird familienbewusste Personalpolitik in Zukunft spielen?“ lautet beispielhaft eine Antwort: „Bedeutungszuwachs“ und „Innovation und Erfolg im internationalen Geschäft“. Das Kompetenzzentrum wertet die Ergebnisse der Umfrage aus und stellt sie den Unternehmen als Basis für die Entwicklung eigener Maßnahmen zur Verfügung.

Ein weiteres Element der Kampagne für eine moderne Unternehmenspolitik ist die aktive Werbung durch Botschafterinnen und Botschafter aus dem Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn / Rhein-Sieg. „Job, Kind, Pflege? Wir helfen unserem Team, alles unter einen Hut zu bringen“, mit diesem Spruch
umreißt beispielsweise Geschäftsführerin Bärbel Langwasser-Greb die Personalpolitik der Kaiser-Karl-Klinik GmbH in Bonn. Sie ist eine von mehreren Unternehmerinnen und Unternehmern, die in den nächsten Monaten auf Plakaten, Transparenten, Infoscreens und Postkarten sichtbar werden. Zurzeit zählt das Netzwerk 23 Mitglieder. Die Mitgliedschaft ist kostenfrei und jederzeit möglich. Willkommen sind kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region. Im Rahmen der Netzwerktreffen erhalten die Mitglieder Anregungen und
Beratung rund um familienfreundliche Lösungen. Expertenvorträge, Projektpräsentationen und Unternehmensbesuche erweitern das Spektrum und fördern den Austausch untereinander. Weitere Informationen unter:
www.familienbewussteUnternehmen.de oder bei der XING-Gruppe Netzwerk
FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg.


Pressemitteilung von Dienstag, 4. November 2014

Unternehmen der Region suchten gute Azubis – eine Chance am Duisdorfer Berufskolleg

Am Donnerstag, 23. Oktober 2014, fand von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr die 7. Ausbildungsplatzbörse 2014 am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Bonn-Duisdorf statt. Für die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs, die ihren Schulabschluss am Berufskolleg anstreben, bot sich an diesem Tag die Chance, Vorstellungsgespräche mit Unternehmen aus der Region zu führen, die für 2015 Ausbildungsplätze vergeben.

Bereits Wochen vorher haben die Unternehmen ihre vakanten Ausbildungsplätze und Anforderungsprofile an die Schule übermittelt. Aus den Angeboten konnten sich dann interessierte Schülerinnen und Schüler maximal fünf Unternehmen auswählen, bei denen Sie sich persönlich mit einer kompletten Bewerbungsmappe vorstellen wollten. Dabei ging es weder um eine Informationsveranstaltung, noch um eine Form von „Speed-Dating“, sondern um die reelle Chance einen Ausbildungsplatz zu besetzen bzw. zu bekommen.

Im Hinblick auf die nächste Börse sind interessierte Unternehmen herzlich eingeladen, sich beim Berufskolleg Bonn-Duisdorf über den Ablauf und das Konzept der Ausbildungsplatzbörse zu informieren, um vielleicht bei der nächsten Börse schon selbst dabei zu sein.

Mit der Ausbildungsplatzbörse stärkt das Berufskolleg die Bemühungen im Übergangsmanagement Schule-Beruf in der Region Bonn/Rhein-Sieg. Im Rahmen des Regionalen Übergangsmanagements werden vielfältige Angebote und Projekte koordiniert mit dem Ziel, dass jungen Menschen der bestmögliche Einstieg ins Berufsleben gelingt und Unternehmen passende Nachwuchskräfte finden.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Herrn Dirk Thomas (Schulleiter) und den Koordinatoren der Ausbildungsplatzbörse, Marco Weich und Tina Saglam, Telefon: 0228/52680-0.

Das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Bonn-Duisdorf ist eines von vier Berufskollegs in Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises. Es bietet folgende Bildungsgänge an:

- Berufsgrundschuljahr
- Höhere Handelsschule
- Kaufmännische Berufsschule
- Fachschule für Wirtschaft
- Wirtschaftsgymnasium mit der Qualifizierung zur Allgemeinen Hochschulreife
- Agrarwirtschaftliche Berufsschule
- Fachoberschule 11 Agrarwirtschaft
- Fachoberschule 12 Agrarwirtschaft mit der Qualifizierung zur Fachhochschulreife
- Klassen für Schüler und Schülerinnen ohne Ausbildungsverhältnis mit der
Qualifizierung zum Hauptschulabschluss
- Klassen für Schüler und Schülerinnen ohne Ausbildungsverhältnis

In der kaufmännischen Berufsschule ist ein doppelqualifizierender Abschluss möglich. Das heißt, neben der Berufsausbildung kann die Fachhochschulreife zur Berechtigung eines Hochschulstudiums erworben werden.

Zurzeit besuchen rund 2.000 Schülerinnen und Schüler das Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Bonn-Duisdorf.

Zusätzliche Informationen zum Berufskolleg sind im Internet unter www.berufskolleg-bonn-duisdorf.de zu finden.



Pressemitteilung von Donnerstag, 30. Oktober 2014

„Kalter Kaffee“ oder doch topaktuell? – Alles rund um den beruflichen Wiedereinstieg

Wo will ich hin? In den alten Beruf zurück oder doch lieber etwas Neues machen? Aber was? Und schaffe ich es überhaupt, noch einmal etwas Neues zu lernen? Diesen und anderen Fragen stellte sich jetzt eine kleine Frauenrunde im Café Corner in Siegburg beim Frühstücksgespräch mit Ursula Schubert-Sarellas, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg.

Zwischen 20 und 50 Jahre alt, zwei Kinder und fünf bis zehn Jahre aus dem Beruf – mit diesem „Steckbrief“ ließ sich die Ausgangssituation der Frauen beschreiben. Die Ursachen für die Auszeit von der beruflichen Tätigkeit waren dagegen vielfältig, natürlich waren aber auch die „Klassiker“ Kinderbetreuung und Pflege der Eltern dabei.

Brigitta Lindemann, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, und Andrea Wendt-Löffler, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Siegburg, hatten zum „Café mit Sahne“ eingeladen, um sich gemeinsam in einem ersten Schritt der Frage zu nähern, ob der große Schritt beruflicher Wiedereinstieg für die interessierten Besucherinnen schon „kalter Kaffee“ oder doch noch topaktuell ist.

„Mit unserem schon traditionellen ‚Café mit Sahne‘ wollen wir die Frauen erreichen, die mit ihren Überlegungen zur Berufsrückkehr noch ganz am Anfang stehen. Wir wollen sie unterstützen, mutig zu einer Entscheidung zu kommen und sich für die eigenen Ziele auf den Weg zu machen“, erläutert auch Referentin Ursula Schubert-Sarellas.

Doch nicht nur beim „Café mit Sahne“ steht der berufliche Wiedereinstieg für Frauen im Mittelpunkt. Der Arbeitskreis Gleichstellung Bonn/Rhein-Sieg, die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, das jobcenter rhein-sieg und das jobcenter bonn sowie das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg widmen der Rückkehr in den Beruf einen ganzen Tag: Am 11. November 2014 richten sie von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr im Siegburger Kreishaus gemeinsam den Infotag Wiedereinstieg aus. Er zeigt vielfältige Möglichkeiten auf, wie Frauen, die für die Familie ihre Erwerbstätigkeit reduziert oder aufgegeben haben, den Weg zurück in den Beruf finden können. Von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf über den Mini-Job bis hin zum professionellen Check der Bewerbungsmappe geben Workshops und Vorträge wertvolle Informationen und Hilfestellungen für das berufliche „Comeback“.

„Wir möchten Frauen auf dem Weg in die Berufstätigkeit bestärken – besonders im Hinblick auf die steigenden Scheidungsraten, das veränderte Unterhaltsrecht und die wachsende Gefahr von Altersarmut bei Frauen“, erklärt Brigitta Lindemann, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, und appelliert: „Vielfältiges Wissen für alle ‚Wiedereinsteigerinnen‘ halten wir am 11. November 2014 im Siegburger Kreishaus bereit – nutzen auch Sie die Chance, sich umfassend zu informieren und die Weichen für einen beruflichen Neustart zu stellen.“

Eine Anmeldung zum Infotag ist nicht erforderlich, für Fragen rund um die Veranstaltung steht die Gleichstellungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises unter den Rufnummern 02241/13-2524, -2172 bzw. -2908 zur Verfügung. Ausführliche Informationen zum Infotag sind auch unter www.rhein-sieg-kreis.de/gleichstellung abrufbar.


Pressemitteilung von Freitag, 10. Oktober 2014

Landrat Schuster trifft BImA-Vorstandssprecher Dr. Gehb auf EXPO REAL 35-Millionen-Invest Zukunftsperspektive für den Petersberg

Als oberster Repräsentant des Rhein-Sieg-Kreises auf der EXPO REAL stattete Landrat Sebastian Schuster gemeinsam mit Oberbürgermeister Nimptsch auch dem Stand der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) einen Besuch ab.

Im Gespräch mit Dr. Jürgen Gehb dankte Landrat Schuster dem Vorstandssprecher der BImA auch nochmals persönlich für die Pläne der Bundesanstalt, mit rund 35 Millionen Euro umfangreich in den Hotelstandort auf dem Petersberg zu investieren und so dem geschichtsträchtigen und früheren Gästehaus des Bundes eine Perspektive für die Zukunft zu geben.

Schuster erinnerte an das konstruktive Spitzengespräch Mitte September auf dem Petersberg, an dem neben zahlreichen Mandatsträgern der Region auch die Berichterstatter im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages teilgenommen hatten.

„Der Hauptausschuss der Stadt Königswinter hat den Weg frei gemacht für die geplanten Investitionen“, so Schuster weiter. „Das war ein wichtiges Zeichen Richtung Berlin – ich hoffe jetzt, dass der Bund seine Verantwortung für den Petersberg ernst nimmt und die Mittel freigibt. Eine Investition in dieser Größenordnung verbunden mit der Sicherung der Hotelnutzung für mindestens zehn Jahre wäre das richtige Signal für unsere Region“, äußerte sich Landrat Schuster abschließend.

Als „Botschafter“ der Wirtschaftsregion Bonn nutzte der Landrat seinen ersten Besuch auf der EXPO Real als wichtigsten Branchentreff der europäischen Immobilienwirtschaft auch für zahlreiche Marketing-Gespräche, den Austausch mit den Kollegen Oberbürgermeistern und Landräten entlang der Rheinschiene und besuchte die Messeauftritte der kreisangehörigen Städte Bornheim, Lohmar und Troisdorf.


Pressemitteilung von Donnerstag, 16. Oktober 2014

4. Rheinische Klinikmesse in Bonn – Informationen aus erster Hand über Berufseinstieg, Karrierechancen und Perspektiven

Wer sich aus erster Hand über Berufseinstieg, Karrierechancen und Beschäftigungsperspektiven im klinischen Bereich informieren will, sollte sich den 7. November 2014 vormerken: Dann findet von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr zum inzwischen vierten Mal die Rheinische Klinikmesse statt. Im innenstadtnahen Hilton Hotel Bonn an der Kennedybrücke präsentieren sich mehr als 20 Krankenhäuser, Kliniken und weitere Einrichtungen und informieren interessierte Fachbesucherinnen und Fachbesucher über ihre vielfältigen Arbeits-, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Die Rheinische Klinikmesse richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende, angehende und ausgebildete klinische Pflegekräfte sowie Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer. Erstmals hält sie diesmal außerdem Informationen für kliniknahe Berufe aus den Bereichen Gesundheitsökonomie, Medizincontrolling und Medizintechnik bereit.

Besucherinnen und Besucher der Messe können sich bei den ausstellenden Einrichtungen aus der Region Köln/Bonn unmittelbar über die Beschäftigungsperspektiven informieren und mit ihnen in den direkten Dialog treten. Für Fachbesucherinnen und Fachbesucher gibt es außerdem ein zentrales Job-Board mit aktuellen Stellenausschreibungen.

Ergänzt wird das Messeangebot durch ein attraktives Kursprogramm, das von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen aus der Praxis gestaltet wird: Neben medizinbezogenen Übungen stehen Beratungen und Seminare rund um den Berufseinstieg und die Karriereentwicklung im klinischen Bereich auf der Agenda – von Einzel-Coachings und Beratungen für Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer bis hin zu einem Naht- und Knotenkurs für Medizinerinnen und Mediziner.

Die Rheinische Klinikmesse ist eine Initiative der Wirtschaftsförderungen und Gesundheitsämter des Rhein-Sieg-Kreises, der Stadt Bonn und des Landkreises Ahrweiler. Ideelle Unterstützung erhält sie durch die Gesundheitsregion KölnBonn e.V. und weitere, namhafte Institutionen.

Der Messe-Besuch ist kostenfrei, die Online-Registrierung dafür ist ab sofort möglich. Die Ausstellerliste und das vollständige Kursprogramm sind ab Mitte Oktober unter der Web-Adresse www.rheinische-klinikmesse.de abrufbar; ab dann können sich Interessierte auch für die verschiedenen Kurse anmelden.


Pressemitteilung von Freitag, 10. Oktober 2014

Steuern, Medienarbeit und Suchmaschinenoptimierung – Workshops der Gründungsakademie Rhein-Sieg im Oktober

Im Oktober widmet sich das Fortbildungsprogramm der Gründungsakademie Rhein-Sieg dem Basis-Know-How der Selbstständigkeit. Am Mittwoch, 22. Oktober 2014, um 17:00 Uhr lautet der Workshop-Titel „Wichtiges zum Thema Steuern bei der Existenzgründung“. Die erfahrene Referentin Edith Ketter klärt über Meldepflichten, relevante Steuerarten und Besonderheiten wie die steuerliche Behandlung von Reisekosten, Geschenken oder Bewirtungskosten auf.

Am Donnerstag, 23. Oktober 2014, um 17:00 Uhr gibt Referentin Dr. Katja Niemeyer wertvolle Tipps und Informationen rund um professionelle Medienarbeit. Wie können Unternehmen die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppen erzielen und ihren Bekanntheitsgrad erhöhen? Und welche Möglichkeiten haben vor allem Existenzgründerinnen und Existenzgründer oder Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer mit effektiver und - im Vergleich zu aufwändigen Werbe- und Marketingmaßnahmen – kostengünstiger Medienarbeit erfolgreich zu sein? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernen in diesem Workshop das Einmaleins der Pressearbeit.

Selbst die schönste Homepage bringt keine neuen Kundinnen und Kunden, wenn sie nicht gefunden wird. Suchmaschinenoptimierung ist daher mittlerweile ein absolutes „Muss“ für erfolgreiche Unternehmen. Am Dienstag, 28. Oktober 2014, um 17:00 Uhr gibt Referent Francis Collis im Basisseminar „Optimal gefunden – Die ersten Schritte der Suchmaschinenoptimierung“ einen umfassenden Überblick über die Funktionsweise von Suchmaschinen und die Möglichkeiten, die eigene Homepage diesbezüglich auf den neuesten Stand zu bringen. Interessentinnen und Interessenten sollten bereits über eine eigene Homepage verfügen.

Die kostenlosen Workshops finden im Business Campus Sankt Augustin statt. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine verbindliche Anmeldung mit Angabe aller Kontaktdaten und der Brache per E-Mail an info@gruendungsakademie-rhein-sieg.de erforderlich. Ausführliche Infos zu den Workshops und den weiteren Angeboten der Gründungsakademie können unter www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de abgerufen werden.

Die Gründungsakademie Rhein-Sieg ist ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und der Kreissparkasse Köln. Fragen rund um das Programm der Gründungsakademie beantwortet die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/13-2390.


Pressemitteilung von Donnerstag, 25. September 2014

Ratifizierung der KURS-Lernpartnerschaft zwischen der BARMER GEK und dem Carl-Reuther-Berufskolleg Hennef

Bald schon erhalten die Schülerinnen und Schüler des Carl-Reuther-Berufskollegs des Rhein-Sieg-Kreises in Hennef praxisnahe Einblicke in die Berufsfelder der BARMER GEK Krankenversicherung. Möglich wird dieses Angebot durch eine Lernpartnerschaft im Rahmen der Initiative „KURS“ zwischen dem Berufskolleg und der BARMER GEK.

Die Initiative KURS steht für ´Kooperation Unternehmen der Region und Schulen` und beinhaltet eine organisierte partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen, um den Schülerinnen und Schülern schon frühzeitig einen Blick hinter die Kulissen von Betrieben zu gewähren und ihnen damit den Übergang von der Schule zum Beruf zu erleichtern.

Eine solche Lernpartnerschaft haben Landrat Sebastian Schuster, Marco Henn, Regionalgeschäftsführer der BARMER GEK sowie Günther Au, Schulleiter des Carl-Reuther-Berufskollegs in Hennef am 25. September 2014 unterzeichnet. Ebenfalls dabei waren Hans Clasen, Leiter des Schulamtes des Rhein-Sieg-Kreises, Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Frank Rosbund, Schulrat beim Schulamt für den Rhein-Sieg-Kreis, Eleonore Joerdell, Leiterin des Amtes für Schule und Bildungskoordination der Stadt Hennef und Karina Karsch, KURS-Koordinatorin für den Rhein-Sieg-Kreis.

„Diese KURS-Partnerschaft hilft jungen Menschen, die ersten Schritte ins Berufsleben zielgerichtet und gut vorbereitet anzugehen. Das ist für den Rhein-Sieg-Kreis und auch für mich persönlich ein wichtiges Anliegen“, sagte Landrat Schuster.

Was bedeutet diese Kooperation nun für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Lehrerschaft des Berufskollegs und wie wird sie durchgeführt? Die Vereinbarung beinhaltet verschiedene Trainingsvorhaben, die in Themenabschnitte unterteilt sind. Die Koordination der unterschiedlichen Aktivitäten obliegt dem KURS-Basisbüro beim Schulamt für den Rhein-Sieg-Kreis. Angeboten werden für die Schülerinnen und Schüler u.a. Betriebspraktika bei der BARMER GEK, um in verschiedene berufliche Tätigkeitsfelder der BARMER GEK Krankenversicherung „hineinzuschnuppern“. Darüber hinaus werden ihnen fächerübergreifend allgemeine Bewerbungstrainings mit theoretischen und praktischen Bewerbertipps und persönliches Bewerber-Coaching angeboten. Das bedeutet: Die Schülerinnen und Schüler erstellen vollständige Bewerbungsunterlagen und legen diese dem Unternehmen vor. Zu ihrer Bewerbung erhalten sie außerdem in einem persönlichen Beratungsgespräch eine Rückinformation und ggf. Verbesserungsvorschläge.

Auch das Lehrerkollegium profitiert von dieser Lernpartnerschaft. So unterstützt das Unternehmen die Schule bei der Durchführung von Fortbildungen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Zudem erhalten die Lehrerinnen und Lehrer Informationen zu Konzentrations-, Bewegungs- und Entspannungsübungen, die den Schülerinnen und Schülern nach Unterrichtsschluss angeboten werden sollen.

Die Laufzeit dieser Kooperation ist nicht befristet. Nach jeweils einem Kooperationsabschnitt werden die Partner ihre Erfahrungen unter der Moderation des KURS-Basisbüros evaluieren und die Vereinbarungen ggf. modifizieren. Somit ist dieses Kooperationsmodell nicht starr, vielmehr kann es auf entsprechende Bedarfe seitens des Berufskollegs oder des Unternehmens angepasst werden.

KURS ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln und der Industrie und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln sowie der Handwerkskammer zu Köln und ist in allen elf Kreisen und kreisfreien Städten des Regierungsbezirks Köln mit einem Basisbüro – angesiedelt bei den Schulämtern – vertreten. Aktuell gibt es im Kreisgebiet bereits mehr als 90 KURS-Partnerschaftsvereinbarungen zwischen Unternehmen und Schulen. Weitere Informationen rund um das Thema KURS gibt es auch im Internet unter www.kurs-koeln.de.



Pressemitteilung von Freitag, 19. September 2014

Berufsstarterbörse „Talente im Dialog“ öffnete wieder ihre Türen

Am Donnerstag, 18. September 2014, fand die dritte Berufsstarterbörse „Talente im Dialog“ im Rhein-Sieg-Kreis statt. Landrat Sebastian Schuster eröffnete gemeinsam mit Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler, der Leiterin der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, Martina Schönborn-Waldorf, und Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski die Messe, die erstmals wieder in der Troisdorfer Stadthalle stattgefunden hat.

In der gut besuchten Stadthalle präsentierten Ausbildungsbetriebe der Region ihre Unternehmen und Ausbildungsstellen. Über 65 Unternehmen, Institutionen, Behörden und Schulen waren dort mit ihren Ständen vertreten. Sie alle boten interessierten Jugendlichen umfangreiche Informationen über ihr breit gefächertes Ausbildungsangebot.

„Die Wahl des künftigen Berufs ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines jungen Menschen. Deshalb gilt es, sich frühzeitig zu informieren und verschiedene Optionen zu prüfen. Das große Angebot der Berufsstarterbörse bietet all diese Möglichkeiten. Nutzen Sie die Chance, heute miteinander ins Gespräch zu kommen“, sagte Landrat Schuster.

Bei der diesjährigen „Berufsstarterbörse“ lag der Focus auf junge Nachwuchskräfte. Schülerinnen und Schüler mit Ausbildungswunsch oder junge Berufsanfänger, die bereits über eine Ausbildung verfügen konnten sich an diesem Tag von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr auf der Messe informieren und beraten. Um besonders viele junge Menschen auf diese einmalige Chance hin zu weisen, wurden im Vorfeld der Messe bereits alle 70 weiterführenden Schulen im Rhein-Sieg-Kreis eingeladen und mit Informations-Material versorgt.
Organisiert und durchgeführt wurde „Talente im Dialog“ wieder von der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg. Finanzielle Unterstützung erhielt sie von der Kreissparkasse Köln als Hauptsponsor sowie den Wirtschaftsförderungen der Städte Hennef, Lohmar, Siegburg, Sankt Augustin, Troisdorf, der Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg, der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und dem Rhein-Sieg-Kreis.

Die Berufsstarterbörse

Über viele Jahre hat die Troisdorfer Wirtschaftsförderung zusammen mit dem Jugendbüro für Ausbildung und Beruf jährlich den Berufsinformationstag BIT in Troisdorf ausgerichtet.
2012 war das aufgrund des Abrisses des Bürgerhauses nicht möglich. Die Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, die sich u. a. intensiv mit den Themen „Jugend und Beruf“, Fachkräftesicherung sowie Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen befasst, hat gerne den Auftrag übernommen, gemeinsam mit weiteren Akteuren die Veranstaltung auf neue Beine zu stellen. Durch den regionalen Auftrag sollte die Veranstaltung damit auch über die Stadtgrenzen Troisdorfs hinaus wirken. So konnte es gelingen ein Angebot für den rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis zu entwickeln, an denen sich inzwischen die Kommunen Hennef, Lohmar, Sankt Augustin, Siegburg und Troisdorf beteiligen.
Nähere Informationen zur Arbeit der Regionalagentur finden Sie unter www.regionalagentur.net.




Pressemitteilung von Freitag, 19. September 2014

Verleihung des Berufswahlsiegels Bonn/Rhein-Sieg 2014 - überzeugende Konzepte für den Übergang Schule und Beruf

In diesem Jahr wurden erneut Schulen in der Region Bonn/Rhein-Sieg für ihre überzeugenden Konzepte der beruflichen Orientierung mit dem „Berufswahlsiegel Bonn/Rhein-Sieg“ ausgezeichnet. Überzeugen konnten in diesem Jahr das Friedrich-Ebert-Gymnasium in Bonn und die Gesamtschule Hennef-Meiersheide. Beide Schulen wurden für ihre besonderen Anstrengungen gewürdigt, Schülerinnen und Schüler auf ihren individuellen Start in die Ausbildung oder auf das Studium intensiv vorzubereiten. Rhein-Sieg-Landrat Sebastian Schuster, Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, Klaus Pipke, Bürgermeister der Stadt Hennef, sowie IHK-Präsident Wolfgang Grießl überreichten Schülerinnen und Schülern sowie Vertretern der Schulen bei einer Feierstunde in der Gesamtschule Hennef am 18. September 2014 die Gütesiegel. Auch Gertrud Bergkemper-Marks, Bezirksregierung Köln, Abteilungsleiterin Schule, gratulierte den prämierten Schulen.

Die ausgezeichneten Schulen, bei denen die Berufsorientierung im Schulkonzept sowie im Unterricht fest verankert ist, setzen unter anderem auf ein Netzwerk, in dem sie gemeinsam mit Unternehmen, Institutionen, Bildungsträgern, Eltern und der Schulaufsicht Projekte zur Berufs- und Studienorientierung umsetzen. Durch Praktika, Betriebserkundungen und Schülerprojekte haben die Schülerinnen und Schüler vor dem Ende ihrer Schulzeit vielfältige Erfahrungen gesammelt, die ihnen bei der Entscheidung über ihre berufliche Zukunft helfen.

Dass die Ausschreibung eines Berufswahlsiegels auch bei den Schulen gut ankommt, zeigen die Erfahrungen nach inzwischen drei Berufswahlsiegel-Durchgängen in der Region:
Schulen öffnen sich mit ihrer Bewerbung um das Siegel nach außen und stellen sich einem professionellen, d.h. kriteriengestützten, objektiven Auditverfahren. Sie empfinden es als Unterstützung, dass durch das Bewerbungsverfahren ihre schulinternen Maßnahmen im Bereich der Studien- und Berufsorientierung weiterentwickelt werden.
Zusätzlich entwickeln sich aus diesen Auditierungen heraus fruchtbare Dialoge und Kooperationen sowohl zwischen den Schulen untereinander als auch zwischen Schule und Wirtschaft. Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, ein zuverlässiger Partner im Berufswahlsiegel, hat insbesondere das Tandem Schule-Wirtschaft im Blick.

Während in den vergangen Jahren hauptsächlich die beruflichen Orientierungskonzepte für eine Schulentlassung nach der 10. Klasse im Vordergrund standen, wurden im jüngsten Verfahren erstmals auch Konzepte der Sekundarstufe II berücksichtigt.

Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich: „Wir sprechen ganz bewusst von Studien- und Berufsorientierung. Die Entscheidung junger Menschen für einen bestimmten Studiengang ist natürlich immer auch eine Orientierung hin zu einem späteren Beruf. Das kann und darf man nicht trennen. Das ist immer ein ganzheitlicher individueller Entwicklungsprozess." Landrat Schuster betonte die nachhaltige und qualitativ hochwertige Kooperation der Region Bonn/Rhein-Sieg: „Die gemeinsame Ausschreibung eines Berufswahlsiegels ist Teil der kooperativen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, die hervorragend funktioniert. Es geht um das auch für die Kommunen bedeutende Thema des Übergangs von der Schule in den Beruf. Eine Herausforderung, der wir nur mit gemeinsamer Anstrengung erfolgreich begegnen können.“

Wolfgang Grießl, Präsident der IHK Bonn/Rhein-Sieg, knüpft an das Berufswahl-Audit konkrete Erwartungen: „Wir müssen gemeinsam verstärkt daran arbeiten, dass Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Entscheidungen, was sie nach der Schule machen wollen, ganz bewusst und gut informiert treffen und sie eine duale Berufsausbildung als eine echte und attraktive Option für sich annehmen.“

Das Berufswahlsiegel:
Beim Berufswahlsiegel handelt sich um ein gemeinsames Projekt der Stadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises sowie der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg. Es wird vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.



Pressemitteilung von Donnerstag, 18. September 2014

Auftaktveranstaltung LEADER-Region „Vom Bergischen zur Sieg“ in der Meys Fabrik in Hennef

Sieben Kommunen aus dem Rhein-Sieg-Kreis – Lohmar, Much Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth im Bergischen Kreisgebiet sowie Eitorf, Hennef und Windeck im Siegtal – wollen sich mit der Unterstützung des Rhein-Sieg-Kreises um die Anerkennung als sogenannte LEADER-Region „Vom Bergischen zur Sieg“ bewerben. Hintergrund ist, dass das EU-Programm LEADER ländliche Regionen bei Investitionen in deren wirtschaftliche Entwicklung fördert.

Die Auftaktveranstaltung hierzu fand am Mittwoch, 17. September 2014 in der Meys Fabrik in Hennef statt. Dabei haben Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler und Hennefs Bürgermeister Klaus Piepke gemeinsam mit den Akteuren der beteiligten Kommunen, aus Politik, Verwaltung, Unternehmen und Vereinen wichtige Informationen über das Projekt und das Bewerbungsverfahren vorgestellt sowie Wünsche und Vorstellungen der beteiligten Kommunen gesammelt. Moderiert wurde die Veranstaltung durch das Planungsbüro Grontmij aus Bonn.

„Der östliche Rhein-Sieg-Kreis ist von der demographischen Entwicklung in besonderer Weise betroffen. Wir erhoffen uns als LEADER-Region neue Impulse, um unseren ländlichen Raum als Wohn- und Wirtschaftsstandort zu stabilisieren und weiterzuentwickeln“, so Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler.

Damit sich die Region „Vom Bergischen zur Sieg“ als LEADER Region positionieren kann, muss sie sich zunächst in einem laufenden Wettbewerb der Bewerberregionen durchsetzen. Zentrales Element der Bewerbung ist hierbei eine „Lokale Entwicklungsstrategie“, bei der die beteiligten Kommunen spezifische Schwerpunkte setzen können. Dabei zeichnen sich bislang u.a. Handlungsfelder in den Bereichen Leben im Dorf, Stärkung von Jugend, Familie und Ehrenamt, Mobil und gut vernetzt, Arbeiten und Lernen, Tourismus, Kultur und Umwelt gestalten sowie Energie erzeugen und intelligent nutzen ab.

In einem nächsten Schritt sollen die verschiedenen Themenfelder nun bis Jahresende gemeinsam mit den Akteuren der Region konkretisiert und somit mit Leben“ gefüllt werden. Begleitet wird die Bewerbung durch das Planungsbüro Grontmij.

„Der breit gefasste Verwendungszweck des EU-Programms LEADER bietet viel Gestaltungsspielraum für unseren ländlichen Raum und seine wirtschaftliche Entwicklung. Ich hoffe auf ideenreiche Entwicklungskonzepte und gute Zusammenarbeit über die Grenzen unserer Dörfer und Gemeinden hinweg“, sagte Bürgermeister Klaus Pipke.



Pressemitteilung von Mittwoch, 17. September 2014

Wie wird mein Unternehmen zum „Ökoprofit-Betrieb“?

Ein Jahr lang haben sich 13 Unternehmen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg im Rahmen des Projektes Ökoprofit (ÖKOlogisches PROjekt für Integrierte UmweltTechnik) den Fragen von Nachhaltigkeit und Klimaschutz für ihren Betrieb gestellt. Mit Erfolg – denn sie konnten gestern (03.09.2014) aus den Händen vom Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen Johannes Remmel, ihre Auszeichnung entgegennehmen. Ein Jahr lang dürfen sie sich nun „Ökoprofit-Betrieb“ nennen.

„Ich danke allen Beteiligten für Ihr großes Engagement in diesem Projekt“, so Landrat Sebastian Schuster in seiner Begrüßung. Er gab den Unternehmen aber auch noch eine Bitte mit auf den Weg. „Nehmen Sie nach Abschluss des Projektes nicht nur eine Urkunde, sondern auch den Gedanken des „Ökoprofits“ mit nach Hause, mit in Ihren Betrieb und behalten sie ihn bei künftigen Entscheidungen im Hinterkopf.“

Erstmalig haben der Rhein-Sieg-Kreis und die Bundesstadt Bonn gemeinsam im letzten Jahr eine Projektrunde Ökoprofit gestartet; ein Projekt, das zum Ziel hat, das Umweltmanagement in Betrieben zu verbessern und gleichzeitig Kosten zu senken. Im vergangenen Jahr haben sich die 13 Unternehmen in gemeinsamen Workshops mit Umweltberaterinnen und –beratern der beauftragten Firma Arqum (Gesellschaft für Arbeitssicherheits-, Qualitäts- und Umweltmanagement mbH) allen für sie relevanten Umweltthemen im Bereich Energie, Abfall, Wasser, Abwasser und Gefahrstoffe gewidmet.

Doch auch „alte Hasen“ sind bei der Veranstaltung zugegen: Sechs Unternehmen führen ihre Projekte aus den Vorjahren im Ökoprofit-Klub Bonn fort.

„Mit der Teilnahme an Ökoprofit zeigen die Unternehmen Verantwortung und haben erkannt, dass sich der Schutz von Umwelt und Klima lohnt: Das Management von Energie und Ressourcen wird mehr und mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor“, sagte Minister Remmel.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Durch alle Maßnahmen, die nun aufgrund des Projektes erkannt und in den Betrieben eingeführt wurden, ließe sich dauerhaft der Stromverbrauch von 180 Vierpersonen-Haushalten decken. 468 t Kohlenstoffdioxid werden eingespart. Das entspricht dem CO2-Ausstoß eines Mittelklasse-PKW bei einer 90-fachen Erdumrundung. Im Saunapark Siebengebirge werden nun beispielsweise jährlich 1.100 Kubikmeter Trinkwasser durch die Nutzung von Wasser aus dem Tauchbecken für die WC-Spülung gespart. Die Dinova GmbH wird durch den Einsatz von sogenannten „BigBags“ mehr als 6.000 kg Papier pro Jahr einsparen.

„Ökoprofit ist seit 2007 in Bonn zu einem Erfolgsmodell geworden, mit dessen Hilfe betriebliche Kosten durch die Umsetzung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen gesenkt werden. Dies erfordert für alle Unternehmen ein hohes Engagement, motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine gewisse Hartnäckigkeit. Aber die Mühe lohnt sich! denn die jährlichen Einsparungen sind enorm und machen deutlich, dass sich das Engagement bezahlt macht“, so Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch.

Träger des Projektes sind die Bundesstadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis. Das Umweltministerium des Landes NRW fördert Ökoprofit mit 20 000 Euro, der Eigenanteil der Stadt Bonn und des Kreises beträgt je 8.000 €. Die teilnehmenden Unternehmen bringen abhängig von der Anzahl ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anteilig die verbleibenden Kosten auf.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Internetseite des Rhein-Sieg-Kreises unter www.rhein-sieg-kreis.de/oekoprofit oder im Amt für technischen Umweltschutz des Rhein-Sieg-Kreises unter der Telefonnummer 02241/13-3381, Mail: lukas.fischer@rhein-sieg-kreis.de, ebenso auf der Internetseite der Stadt Bonn unterwww.bonn.de/@oekoprofit und direkt beim Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda, der Stadt Bonn, Claudia Walter, Telefon 0228 – 77 54 67, Mail: claudia.walter@bonn.de

 

Ausgezeichnete Unternehmen Ökoprofit Bonn / Rhein-Sieg 2013/2014

Neueinsteiger 2013/2014 Bonn
Firma Standort des Betriebs
AOK Systems GmbH Bonn
CFP Brands Süßwarenhandels GmbH & Co. KG Bonn
DLR - Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.,
Projektträger und Raumfahrtmanagement Bonn
WILA - Wissenschaftsladen Bonn e.V. Bonn

Neueinsteiger 2013/2014 Rhein-Sieg-Kreis
Firma Standort des Betriebs
ascem - Arndt Schäfer Chemie und Umwelt GmbH Windeck
Dinova GmbH & Co. KG Königswinter
DLS Volkorn-Mühlenbäckerei GmbH Hennef
DSG-Canusa GmbH Rheinbach
Knauber Freizeit GmbH & Co. KG Troisdorf
RSAG - Rhein-Sieg Abfallgesellschaft AöR Troisdorf
RUNGIS express AG Meckenheim
Saunapark Siebengebirge Hans und Frank Rösgen GbR Königswinter
Senioren-Wohnstift Beethoven Betriebs GmbH Bornheim

Klub Bonn
Firma Standort des Betriebs
Auto Thomas - Heinrich Thomas GmbH & Co. KG Bonn
Dr. Reinold Hagen Stiftung
Hagen Enginieering GmbH
Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn / Rhein-Sieg mbH Bonn

ijgd - Internationale Jugendgemeinschaftsdienste e.V. Bonn
SWB - Energie- und Wasserversorgung Bonn / Rhein-Sieg GmbH Bonn
Zurich Gruppe Deutschland Bonn
Alexander von Humboldt-Stiftung Bonn


Pressemitteilung von Montag, 22. September 2014

Inforeihe zu „Beruf und Pflege“ vorgestellt – Unternehmensnetzwerk steigt tiefer ins Thema ein

In der Region Bonn/Rhein-Sieg nimmt allein der Anteil der über 80-Jährigen bis 2030 um etwa 80 Prozent zu. Zwei Drittel der Pflegebedürftigen werden zu Hause von Angehörigen gepflegt. Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg hat deshalb im Rahmen der Inforeihe „Familienbewusste Personalpolitik“ für Unternehmen praktische Tipps und Anregungen, wie sie Beschäftigte bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterstützen können, zusammengestellt. Die Ausgaben informieren kurz, knapp und übersichtlich über regionale Anlaufstellen, gesetzlichen Rahmenbedingungen und hilfreichen Broschüren und Links. Nicht nur Unternehmen profitieren von der Reihe; auch Beschäftigte erhalten Adressen, an die sie sich bei einer eintretenden Pflegebedürftigkeit von Angehörigen wenden können. Die Inforeihe ist als Download auf der Website www.familienbewussteUnternehmen.de verfügbar.

Bereits jeder zehnte Beschäftigte nimmt heute Pflegeaufgaben wahr. Angesichts des demografischen Wandels ist die Tendenz steigend. Eine Herausforderung auch für Arbeitgeber, die es rechtzeitig zu meistern gilt. Unterstützen Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, ist es ein aktiver Beitrag zur Fachkräftesicherung. Nicht selten führt die Doppelbelastung zu Stundenreduzierung bis hin zur Aufgabe der Erwerbstätigkeit.

Das Thema Beruf und Pflege stand auch im Zentrum des dritten Treffens des vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg initiierten Netzwerkes FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg. Unter der Moderation von Silke Niewohner, bis 2013 Leiterin der Landesstelle Pflegende Angehörige NRW, diskutierten die Netzwerkmitglieder verschiedene betriebliche Handlungsmöglichkeiten, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu unterstützen.
Im nächsten Netzwerktreffen geht es konkret darum, wie man in der Elternzeit gut Kontakt zum Unternehmen halten kann und den Wiedereinstieg erfolgreich managet. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.familienbewussteUnternehmen.de




Pressemitteilung von Freitag, 12.09.2014

Volles Haus, voller Erfolg
Erste Stammtischmesse im Rheinland auf der Godesburg in Bonn

Mit einem schönen Ausblick auf Bonn, das Rheintal und das Siebengebirge fand am vergangenen Mittwoch, den 10. September, auf der Godesburg in Bonn-Bad Godesberg die erste Stammtischmesse im Rheinland statt. Acht ausstellende Kleinbetriebe und Einzelunternehmer tauschten sich aus und knüpften Kontakte, untereinander und mit den zeitweise rund 30 interessierten Besuchern. Stargast an diesem Abend war WACS Global Master Chef & Eurotoques Sterne-Maître Markus Haxter, der sein aktuelles Buch signierte.

"Wir wollen, dass jeder Aussteller mindestens zwei bis drei direkt verwertbare Kontakte von jeder Stammtischmesse mitnimmt. Dieses Ziel erreichten wir schon auf der ersten Stammtischmesse auf der Burg Altena in Südwestfalen, und wir haben es jetzt auf der Godesburg im Rheinland wieder geschafft", so Veranstalter Frank Schmidt-Giesecke. Damit hätten schon die ersten Veranstaltungen Qualität und Sinn der Stammtischmessen "mehr als deutlich" gezeigt. Auch die acht Aussteller selbst urteilten durchweg positiv. Auf der Stammtischmesse hätten sie mehr ernsthafte Kontakte geknüpft, als auf großen Messen mit starken Besucherströmen. Ein Tischlermeister aus Sinzig erhielt direkt am Stand zwei Aufträge. Schmidt-Giesecke dazu: "Das ist ein wirkliches Highlight! Und das ist uns schon beim Auftakt gelungen!"

Dennoch zeige sich in manchen Branchen oft erst Monate später, ob ein direkter Kontakt auch ein Geschäft nach sich zieht. Trotzdem sei ein Stand auf der Stammtischmesse immer ein guter Ausgangspunkt für Vertriebserfolge, da man sich hier auch überregional präsentieren könne. "Mein Förderprogramm besteht ja aus drei Komponenten. Wenn die eine nicht passt, passt sicherlich die andere", so Schmidt-Giesecke. Genau dafür sei es wichtig, nach der Stammtischmesse weiterhin mit den Teilnehmern in Kontakt zu bleiben. "Unser gemeinsames Ziel ist eine deutliche und nachhaltige Steigerung der Vertriebserfolge. Da lassen wir niemanden hängen!"

Die nächste Stammtischmesse in diesem Jahr findet am 18. September im Landhaus Sonnenhof in Adenau am Nürburgring statt. Für Kurzentschlossene sind noch Standplätze zu vergeben. Auf Buchungen, die zwischen Samstag, den 13. September, 9:00 Uhr, und Montag, den 15. September, 9:00 Uhr, eingehen, gibt es einen Sonderrabatt von 10% auf die Nettostandmiete. Mehr Informationen unter www.stammtischmesse.de


Pressemitteilung von Mittwoch, 10.09.2014 General-Anzeiger

Wahl im Rhein-Sieg-Kreis
Anwalt: Stichwahl des Landrates ist gültig

Die Wahl des Kreistages am 25. Mai und die Stichwahl des Landrates am 15. Juni sind aus rechtlicher Sicht gültig. Das geht aus der rechtsgutachterlichen Stellungnahme hervor, die Rechtsanwalt Rainer Schmitz...
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Pressemitteilung von Freitag, 22. August 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Kreisweite Aktionswochen „Betrifft: Frauen“ auch im Herbst – Café mit „Sahne“ und vieles mehr

Nur noch wenige Wochen, dann steht der Herbst vor der Tür: Bereits jetzt hat der Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten das Programm der kreisweiten Aktionswochen „Betrifft: Frauen“ für die dritte Jahreszeit vorgelegt und lädt alle Interessierten herzlich ein, an den vielseitigen Kursen, Workshops und Treffen teilzunehmen.

„Betrifft: Frauen“ richtet den Fokus diesmal ganz besonders auf den beruflichen Wiedereinstieg. Vor allem Frauen, die schon längere Zeit aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, suchen nach Lebensabschnitten, in denen die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen im Vordergrund stand, eine Neuorientierung.

Viele Angebote im Programm für den Herbst 2014 bieten daher die Möglichkeit, eine Bestandsaufnahme der eigenen Fähigkeiten zu machen, Defizite auszugleichen und den Weg zurück in die Arbeitswelt zu finden. Vom Workshop „Gesunder Umgang mit Herausforderungen und Stress“ bis hin zur Info-Veranstaltung „Der kleine Anfang – In Teilzeit selbstständig“ und zum Vortrag „Büromanagement im Job und Alltag“ gibt es im aktuellen Programm vielfältige Hilfestellungen, um den diversen Anforderungen im Job gerecht zu werden.

Um das Thema Wiedereinstieg dreht sich z.B. auch das Frühstücksgespräch „Café mit Sahne“ am Dienstag, 28. Oktober 2014, ab 10:00 Uhr im Café Corner in der Ringstraße in Siegburg. Denn auch Frauen, die den Fokus darauf legen, dass zu Hause alles gut läuft und bei denen die Zufriedenheit im Job weiter hinten auf der Prioritätenliste steht, machen sich Gedanken, ob die Rückkehr zum Arbeitsmarkt nicht doch sinnvoll wäre. Schließlich wären „eigenes“ Geld und ein „eigener“ Rentenanspruch ja nicht schlecht. Und Fachkräfte werden ja schließlich gesucht. Aber hat man mit der eigenen Ausbildung und Berufserfahrung überhaupt eine Chance am Arbeitsmarkt? Und wie könnte es funktionieren? Diese und andere Fragen stehen im Zentrum der lockeren Frühstücksrunde

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei der Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises, Brigitta Lindemann (Telefon: 02241/13-2524, E-Mail: brigitta.lindemann@rhein-sieg-kreis.de) und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Siegburg, Andrea Wendt-Löffler (Telefon: 02241/102841, andrea.wendt-loeffler@siegburg.de), sie nehmen auch die Anmeldungen entgegen.

Schwerpunktmäßig richten sich die Veranstaltungen der kreisweiten Aktionswochen an Frauen – Männer sind aber willkommen. Eine Übersicht sowie ausführliche Informationen zu allen Veranstaltungen für Herbst 2014 bietet eine kleine Broschüre, die in den Rathäusern der Städte und Gemeinden sowie im Kreishaus in Siegburg erhältlich ist. Das Programmheft „Betrifft: Frauen“ kann darüber hinaus auch auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises unter www.rhein-sieg-kreis.de/gleichstellung abgerufen werden.



Pressemitteilung von Mittwoch, 20. August 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Workshops rund um die Selbstständigkeit – Neues Programm der Gründungsakademie Rhein-Sieg für das 2. Halbjahr 2014

Mit einer großen und vielseitigen Palette an Workshops startet die Gründungsakademie Rhein-Sieg im September in das zweite Halbjahr 2014. Der aktuelle Programmflyer ist soeben erschienen – wie gewohnt mit zahlreichen Angeboten für junge Gründungsinteressierte und bereits Selbstständige.

Wie kann aus einer Geschäftsidee erfolgreich ein junges Unternehmen werden? Was muss man bei einer Teilzeitgründung beachten? Und worauf kommt es bei einem guten Businessplan an? Mit einer guten Mischung aus theoretischem Wissen und praktischen Tipps vermitteln die Fachreferenten und –referentinnen der Gründungsakademie in ihren Workshops das Einmaleins der Selbstständigkeit.

Auf dem Programm stehen neben Basisthemen wie Kundengewinnung, Steuern oder Marketing auch Themenschwerpunkte rund um das Internet und Social Media. Wie man seinen Internetauftritt fit macht für Suchmaschinen, Online-Texte schreibt, die Kunden wirklich ansprechen oder mit welchen Angeboten ein zweites Standbein im Internet möglich ist – viele Workshopangebote greifen aktuelle Fragestellungen auf und liefern wertvolle Informationen für die Praxis.

Zusätzlich bietet die Gründungsakademie Workshops zur Weiterentwicklung der Unternehmenspersönlichkeit. Dazu gehören Kreativitätstechniken, Kommunikationstraining und Wissensmanagement.

Los geht es am 2. September 2014 mit dem Workshop ‚Aus Ideen werden Ziele – Step by Step zum eigenen Unternehmen‘. Für alle, die (zunächst) in Teilzeit gründen möchten, bietet der Workshop ‚Der kleine Anfang – in Teilzeit selbstständig‘ am 3. September 2014 viele wichtige Informationen. Beide Workshops finden von 17 – 20 Uhr im BusinessCampus, Grantham-Allee 2-8, in 53757 Sankt Augustin statt.
Als gemeinsames Projekt der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises sowie der Kreissparkasse Köln bietet die Gründungsakademie die Workshops kostenlos an. Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Die Programmübersicht kann unter www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de eingesehen oder per Mail unter info@gruendungsakademie-rhein-sieg.de angefordert werden.


Pressemitteilung SU&BN kontakt, Ausgabe Juli/August 2014
Von THOMAS HEINEMANN

Sebastian Schuster ist der neue Landrat des Rhein-Sieg-Kreises
Mobilität und Fachkräftemangel sind die größten Gefahren für das Wachstum

Auf seiner Agenda hat Sebastian Schuster als frisch gewählter Landrat des Rhein-Sieg-Kreises auch die Stärkung der regionalen Wirtschaft stehen. Im Gespräch mit SU&BN kontakt erklärt der Jurist und langjährige Kenner der Kreispolitik, welche Potenziale die Region hat – und welche nicht zu unterschätzenden Risiken.

Es ist Sommer und das angekündigte Chaos ist da: Die Nordbrückensanierung läuft. Und doch ist die Nordbrücke nur eines von vielen Beispielen, wie alt und anfällig die Verkehrsinfrastruktur im
Rheinland ist – und wie wichtig Mobilität für die Wirtschaft ist. Der Landrat rechnet vor: Von 280.000 berufstätigen Einwohnern arbeiten nur 80.000 auch in ihrem Wohnort. 200.000 Pendler sind täglich
unterwegs, von denen rund 57.000 nach Bonn und 42.000 nach Köln fahren. „Aber Sebastian Schuster ist der neue Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Mobilität und Fachkräftemangel sind die größten Gefahren für
das Wachstum auch in der Stadt Bonn sind die Pendlerströme gewaltig: 124.000 Ein- und 52.000 Auspendler entfachen eine riesige Nachfrage nach Verkehrsinfrastruktur.“ Eine Nachfrage, die auf ein unzureichendes Angebot treffe, wie man am täglichen Stau sehe, der durch die Brückenbauarbeiten noch länger werde. „Eine Region, deren Mobilität so stark eingeschränkt ist, hat es schwer, sich positiv weiterzuentwickeln. Sie verliert an Attraktivität bei Bevölkerung und Wirtschaft“, lautet sein Resümee, das von Bewertungen aus der Wirtschaftsförderung des Rhein-SiegKreises gestützt wird. Neben der unmittelbaren Betroffenheit der im Stau Stehenden wirke sich ein wirtschaftlicher Schaden aus, der Arbeitsplätze kosten könne und vermutlich auch werde, erklärt Sebastian Schuster an einem Beispiel: „Im Kreis ist das Verhältnis von Handwerksbetrieben zu Einwohnern 41 Prozent höher als in Bonn. Das Handwerk im Kreis braucht freie Straßen,um auch weiterhin den Markt in Bonn und linksrheinisch bearbeiten zu können.“ Gleiches gelte für die großen Arbeitgeber
in Bonn: „Es ist ja nicht gottgegeben, dass Unternehmen auf immer und ewig am bisherigen Standort bleiben.“ Eine langfristige Lösung habe ihm sein Vorgänger als Plan demonstrativ an der Wand hinterlassen, zeigt der Landrat auf eine Landkarte: Die Südtangente mit Ennertaufstieg sowie die mögliche zweite Rheinbrücke bei Niederkassel sind darauf zu sehen. Vielleicht erfahre erstere Lösung mehr Zuspruch, wenn der Leidensdruck
der Region weiter steigt, sagt der Landrat.

Doch es gibt auch Themen, in denen die Region keine Probleme und sogar erfolgreiche Brücken zu Nachbarregionen geschlagen habe: „Der Gesundheitsmarkt ist ein Wachstumsmarkt. Während in Bonn Schwerpunkte bei Forschung liegen, an der Ahr der Fokus auf Rehabilitation liegt, ist der Rhein-Sieg-Kreis
in allem, was mit der Versorgung und Pflege von Patienten zu tun hat, stark.“ So zählt der IHK-Bezirk 35.300 Arbeitnehmer in der Gesundheitswirtschaft. Mit jährlichen Klinikmessen, die Akteure und Fachkräfte miteinander vernetzt, will der RheinSieg-Kreis diese Entwicklung ebenso unterstützen wie mit dem „Bündnis für Fachkräfte“ unter Federführung der Wirtschaftsförderungen Rhein-Sieg-Kreis und Bonn, um dem wachsenden
Fachkräftemangel als Wachstumsbremse mit Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen begegnen zu können. Solche Netzwerke gelte es zu stärken, sagt Sebastian Schuster auf die vorhandenen Unternehmernetzwerke angesprochen: „Netzwerke sind kein Selbstzweck, sie machen nur Sinn, wenn sie für alle Beteiligten einen Mehrwert bieten.“ Das habe sich in der Vergangenheit bewahrheitet: Monatliche Gründerinnen-Treffen, Unternehmerinnentreffen, das Netzwerk „Familienbewusste Unternehmen“, Netzwerke für IT- und Kreativ-, und Tourismusunternehmen haben ihre Wirkungen nicht verfehlt.


Pressemitteilung von Dienstag, 12. August 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Dieser „Pass“ öffnet die Türen zum Einstieg ins Berufsleben

Dieser „Pass“ gehört in das Gepäck eines jeden Schülers und einer jeden Schülerin auf dem Weg ins Berufsleben: Der „Berufswahlpass plus“ der Region Bonn/Rhein-Sieg. Er ist Teil des „Regionalen Übergangsmanagements Schule-Beruf in der Region Bonn/Rhein-Sieg“, zu dem sich 2008 die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis mit den Kammern, der Agentur für Arbeit, dem Job-Center und dem Deutschen Gewerkschaftsbund zusammengeschlossen haben.

Die Bonner Rotary-Clubs sind von der Idee so überzeugt, dass sie sich nun zum zweiten Mal mit einer Spende von 5000 Euro an der Aktion beteiligen.
Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises konnten die Spende am Dienstag (12. August) von den Präsidenten des RC Bonn-Siegburg, Dr. Hermann Tengler und RC Bonn-Kreuzberg, Thomas Reinecke, sowie den jeweils für den Jugenddienst Verantwortlichen entgegennehmen.
Damit sich alle Jugendlichen auf ihrem persönlichen Weg in den Beruf erfolgreich orientieren und nach der Schule zielgerichtete Schritte in Ausbildung und Studium gehen können, werden sie dank des "Regionalen Übergangsmanagements" ab der achten Klasse individuell beraten und unterstützt. Der "Berufswahlpass plus" hat sich dabei als ein Mosaikstein in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt als Wiedererkennungsmerkmal etabliert. Die Schülerinnen und Schüler erhalten ihn gegen einen geringen – einen "pädagogischen" – Kostenbeitrag von 1 Euro in den Schulen, die ihn bei den Schulverwaltungen abrufen.
Der "Berufswahlpass plus" umfasst eine Dokumentenmappe mit wichtigen, für den Übergang von Schule zu Beruf aussagekräftigen Nachweisen zum Beispiel über Praktika oder Zusatzqualifikationen. Er ist zum Markenzeichen geworden und hat bei den Ausbildungsbetrieben bzw. den Berufskollegs inzwischen Akzeptanz gefunden.

Die Schulen hatten bereits in der Sekundarstufe I als didaktisch-methodische Maßnahme Schülerinnen und Schüler Sammelmappen anlegen lassen mit Unterlagen zur individuellen Berufsorientierung. Deren Umfang war jedoch nicht geeignet, um als Unterlage bei Bewerbungsgesprächen zu dienen. Der "Berufswahlpass plus" bietet nun – in Abstimmung mit den Kooperationspartnern – eine klar gegliederte, auf die aussagekräftigsten Dokumente reduzierte Unterlage.
Die Spende der Bonner Rotary-Clubs wird einen Teil der Druckkosten für den "Berufswahlpass plus" abdecken.
17.000 "Pässe" – 14.000 im Rhein-Sieg-Kreis und 3.000 in Bonn - sind inzwischen ausgegeben worden, etwa die Hälfte der weiterführenden Schulen macht mit bei der Aktion. Ziel der Stadt und des Kreises sei es, so Nimptsch und Schuster, den "Berufswahlpass plus" an möglichst allen weiterführenden Schulen in der Region einzusetzen, um die Jugendlichen in ihrem Orientierungsprozess und beim Übergang in den Beruf zu begleiten.
Für viele Schüler verläuft der Übergang von der Schule in den Beruf nicht reibungslos. Die Vielfalt an Ausbildungs- und Studienangeboten ist kaum überschaubar und die Möglichkeiten und Anforderungen des Gesamtangebotes an Qualifizierungen und Bildungsangeboten wechseln schnell. Ohne Unterstützung, Beratung oder individuelle Förderung gehen viele Jugendliche deshalb unnötige Umwege. Gleichzeitig klagen Betriebe darüber, dass sie ihre freien Ausbildungsplätze nicht mit qualifizierten Auszubildenden besetzen können. Das Übergangsmanagement bringt die Beteiligten zusammen, um gemeinsam - Schule, Wirtschaft, Arbeitsverwaltung und weitere Bildungspartner - den Übergang in den Beruf zu verbessern.
Dabei ist eine frühzeitige zielgerichtete Berufsorientierung für jeden Jugendlichen - egal an welcher Schulform – von allergrößter Bedeutung. Diese Haltung bestimmt auch das "Neue Übergangssystem Schule-Beruf NRW", welches landesweit ausgebaut wird. Der Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Bonn koordinieren den Ausbau des "Neuen Übergangssystems" hier in der Region, an dem alle Kooperationspartner verbindlich mitarbeiten. Unter Berücksichtigung der regionalen Bedingungen und Besonderheiten werden Vereinbarungen zur Zusammenarbeit, Konzeption, zu Standards und zur konkreten Unterstützung der Jugendlichen getroffen.



Pressemitteilung von Mittwoch, 6. August 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Mit einem klaren Profil punkten – Workshop für Frauen und Unternehmen

Auch im 2. Halbjahr 2014 bietet das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg die Workshop-Reihe „Ein klares Profil – Stärken kennen, Stärken nutzen“ an.

Setzen Unternehmen nur auf formale Qualifikation ihrer Mitarbeiterinnen, dann wissen sie, dass sie bei ihnen wichtige Talente nicht nutzen. Andererseits wissen Frauen, dass sie über spezielle Fähigkeiten verfügen, die für den beruflichen Erfolg wichtig sind. Das können beispielsweise ein besonderes Organisationstalent, eine gute Moderationsfähigkeit oder ein besonders strukturiertes und konzeptionelles Arbeiten sein, was von den Mitarbeiterinnen im „normalen“ Berufsalltag nicht gefordert wird.

Mit dem Workshop „Ein klares Profil“ will das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg Unternehmen motivieren, Mitarbeiterinnen zur Teilnahme an diesem Workshop vorzuschlagen. In dem Workshop sollen die individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen durch praktische Übungen erkannt und stärker herausgearbeitet werden. Zugleich sind berufstätige Frauen angesprochen, die ihrem Profil noch einen „Feinschliff“ geben wollen, um klarer ihren Berufsweg zu gestalten. Von der Teilnahme profitieren somit Arbeitgeber und Mitarbeiterinnen gleichermaßen.

Der eintägige Workshop findet am 20. September 2014 in Sankt Augustin sowie am 15. November 2014 in Bonn jeweils von 10 Uhr bis 16 Uhr statt und ist kostenfrei. Weitere Informationen zum Programm und Veranstaltungsort erteilt Nadine Thoß vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf unter der Telefonnummer 02241/13-3335.

Anmeldungen zum Workshop sind bitte mit vollständigen Kontaktdaten und Angabe der derzeitigen beruflichen Tätigkeit per E-Mail an nadine.thoss@rhein-sieg-kreis zu richten. Die Anzahl der Teilnehmerinnen ist begrenzt. Anmeldeschluss für beide Termine ist der 29. August 2014.


Pressemitteilung von Dienstag, 5. August 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Mit System und Strategie berufliche Ziele verfolgen – erwerbstätige Frauen machen sich fit!

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg bietet am 9. September 2014 um 18.30 Uhr im BusinessCampus der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg in 53757 Sankt Augustin, Grantham-Allee 2-8, eine Informationsveranstaltung für erwerbstätige Frauen an, die ihre weiteren beruflichen Pläne konkretisieren und umsetzen wollen.

Geplant ist dabei die Bildung einer „Erfolgsteamgruppe“ mit acht Teilnehmerinnen. Die Teilnehmerinnen dieser Gruppe werden sich über einen Zeitraum von sechs Monaten regelmäßig treffen und gemeinsam an der Umsetzung ihrer individuellen beruflichen Ziele arbeiten. Dabei sorgen die strukturierte Herangehensweise und der gemeinsame Erfahrungsaustausch innerhalb des Teams dafür, dass die beruflichen Pläne der Teilnehmerinnen systematisch vorgebracht werden. Eine professionelle Moderatorin wird das „Erfolgsteam“ unterstützen.

Anmeldungen mit Angabe der vollständigen Kontaktdaten und der derzeitigen beruflichen Tätigkeit sind bis zum 29. August 2014 per Mail an Nadine Thoß (nadine.thoss@rhein-sieg-kreis.de) zu richten. Achtung: Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt.


Pressemitteilung von Montag, 28. Juli 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Berufsstarterbörse im September 2014 – Anmeldung für Unternehmen noch möglich

Auch in diesem Jahr wird die Berufsstarterbörse „Talente im Dialog“ wieder ihre Toren öffnen – am Donnerstag, 18. September 2014, 9.00 Uhr – 16.00 Uhr in der neuen Stadthalle in Troisdorf. Die Berufsstarterbörse möchte Schülerinnen und Schüler sowie Anbieter von Ausbildungs- oder Praktikumsstellen frühzeitig zusammenführen, in einen Dialog bringen und das regionale Ausbildungsplatzangebot vorstellen. Zudem können Unternehmen auch gezielt für duale Studiengänge werben.

Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltung von der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, finanziell wird sie von der Kreissparkasse Köln als Hauptsponsor sowie den Wirtschaftsförderungen der Städte Troisdorf, Siegburg, Sankt Augustin, Lohmar, Hennef, der Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg, der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und dem Rhein-Sieg-Kreises unterstützt.

Interessierten Unternehmen bietet sich noch bis Freitag, 29. August 2013, die Möglichkeit, sich für die Nachwuchsbörse im Internet unter www.talente-im-dialog.de anzumelden.

Der Eintritt zur Veranstaltung wird kostenlos sein.


Pressemitteilung SU&BN kontakt, Ausgabe Juli/August 2014

Neue Chancen für Kreative der Region
2. Ideenmarkt zeigte breites Spektrum der Kreativ-Branche


Einen besseren Ort als die Klosterkirche in Hennef-Geistingen hätte man für den nunmehr 2. Ideenmarkt der
regionalen Kreativwirtschaft kaum wählen können. 40 „Kreative“ stellten sich vor, von der Textilkunst bis zum
Scheidungsplaner.

Der Ideenmarkt unter der Schirmherrschaft von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin brachte die Aussteller
nicht nur untereinander ins Gespräch, sondern zog auch Besucher, darunter auch Unternehmer aus der Region, an. Die IHK Bonn/Rhein-Sieg und „podium49“ hatten die Organisation übernommen, erhielten dabei Unterstützung von der Kreissparkasse Köln und von diversen Projektpartnern und Förderern.
Kreativität, Innovationen und auch Kunst zeigte der nunmehr 2. Ideenmarkt von IHK und podium 49. Dabei stand neben der Vernetzung der Branche auch die öffentlichkeitswirksame Präsentation der Unternehmen in der Klosterkirche Hennef im Vordergrund.
IHK-Geschäftsführer und Verwaltungsleiter Bernhard Mensing eröffnete den Ideenmarkt, bei dem eine namhafte Jury einen Preis für innovative, kreative Ideen ausgelobt hatte. Und „kreativ“ waren sie nahezu alle: Vom Hersteller für fahrradähnliche „Velomobile“ über ein Hostelprojekt mit einer Art Indoor-Campingplatz oder einer Organisatorin für unvergessliche Familien-Erlebnistage bis hin zu mobilen Lösungen von Technikproblemen im Elektronikbereich oder einem versierten Scheidungsplaner reichte das Spektrum. Dabei bot die Klosterkirche Hennef mit ihren Nischen und dem Podium im Altarraum den idealen Ort,
die Kreativbranche in Szene zu setzen. Dabei war auch das Publikum gefragt: Am „Tisch der
Entscheidung“ konnte jeder Gast einen am Eingang des Ideenmarkts ausgehändigten Tischtennisball in Gläser werfen, die jeweils einem der Aussteller zugeordnet waren.


Pressemitteilung von Montag, 7. Juli 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis punktet beim Klimaschutz – Klima-Audit für den European Energy Award erfolgreich abgeschlossen

Weil der Rhein-Sieg-Kreis bereits überdurchschnittlich viele klimapolitische Maßnahmen umgesetzt hat, erfüllt er die Voraussetzungen für die Auszeichnung mit dem European Energy Award (eea). Das ist das Ergebnis einer intensiven Prüfung Ende Juni durch den TÜV Rheinland, bei der das Engagement des Rhein-Sieg-Kreises in Sachen Klimaschutz bewertet wurde. Die Preisverleihung durch das NRW-Umweltministerium findet voraussichtlich im Spätherbst dieses Jahres statt.

Umweltdezernent Christoph Schwarz freut sich über das gute Abschneiden des Kreises. „Der TÜV hat uns bescheinigt, dass wir auf einem guten Weg sind und es gelungen ist, den Klimaschutz in allen Bereichen der Kreisverwaltung zu verankern. Darauf können wir aufbauen!“

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Organisationseinheiten der Kreisverwaltung haben sich in einem Energieteam zusammengefunden und die Klimaschutzaktivitäten des Kreises gebündelt. Aber um beim eea punkten zu können, reichen klassische Maßnahmen wie energetische Gebäudesanierung oder die Installation von Solarflächen alleine nicht aus. Ebenfalls berücksichtigt werden beispielsweise die CO2-Bilanzierung des Rhein-Sieg-Kreises, die Verkehrsplanung, oder die Informationsangebote und Beratung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen.

Der eea ist ein europäisches Programm, das speziell auf Kommunen und Landkreise ausgerichtet ist. In 21 Ländern können diese sich um eine Zertifizierung bewerben. Ziel ist es, mit geeigneten Maßnahmen die Energieeffizienz zu steigern, die Nutzung nachhaltiger Energieträger zu fördern und den Klimaschutz voranzutreiben. Die Bewertung erfolgt durch unabhängige externe Prüfer.



Pressemitteilung von Donnerstag, 26. Juni 2014 Rhein-Sieg-Kreis

2. Ideenmarkt der IHK Bonn/Rhein-Sieg am 3. Juli - Gipfel der Kreativen in der Klosterkirche Hennef

Rund 40 innovative Geschäftsideen wetteifern um den Publikumspreis Preisverleihung durch den neuen Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin ist Schirmherr des 2. Ideenmarktes

Rhein-Sieg-Kreis (rl) / IHK – Mehr als 300 Teilnehmer erwarten die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und podium49 als Veranstalter des 2. Ideenmarktes für die Kreativwirtschaft der Region am Donnerstag, dem 3. Juli 2014, ab 16 Uhr in der - zur Eventlocation umgebauten - Klosterkirche Hennef.

„Die Zahl der Betriebe und Arbeitsplätze aus den Bereichen Medien, Verlage, Agenturen und anderen Dienstleistungen aus Kunst und Kultur nimmt im Rhein-Sieg-Kreis und in Bonn ständig zu“, betont Landrat Sebastian Schuster. Schon jetzt zähle jedes zehnte Unternehmen der Region zur Kreativwirtschaft. „Die zumeist eher kleineren Betriebe sorgen für wirtschaftliche Dynamik, denn sie sind wichtige Ideengeber. Innovative Geschäftsideen von heute sind zudem die Basis für selbstständige Existenzen und neue Arbeitsplätze von morgen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille. Die Schirmherrschaft von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin unterstreiche diese Bedeutung.

Für die Messe der Kreativen in der Klosterkirche Hennef konnten knapp 40 junge Unternehmen aus der Region gewonnen werden, ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und dem kritischen Urteil der Besucher zu stellen. Die Betriebe erhalten die Möglichkeit, sich am Markt bekannt zu machen, gleichzeitig bekommen Sie ein Feedback, wie weit ihre Idee ist und wie deren Marktfähigkeit gesehen wird.

Die Besucher sind neben einer Fachjury eingeladen, als Juroren die präsentierten Ideen zu bewerten. Den besten Kreativen winken ein Publikumspreis und von den Projektpartnern gestiftete Preise, beispielsweise in Form von Fachberatungen und Unternehmerseminaren. Die feierliche Preisverleihung erfolgt durch den neu gewählten Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Sebastian Schuster, durch IHK-Vize-Präsident Stefan Hagen sowie Repräsentanten der Wirtschaftsförderung und der Partner-Unternehmen.

Der 2. Ideenmarkt in Hennef/Sieg wird unterstützt von der Kreissparkasse Köln. Zu den Projektpartnern und Förderern gehören unter anderem die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn, die Deutsche Telekom, die Sparkasse KölnBonn sowie die Firma Knauber.

Der Eintritt zum 2. Ideenmarkt am 3. Juli 2014 ist frei. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.podium49.de.


Pressemitteilung von Donnerstag, 12. Juni 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Landrat Kühn dankt engagierten Unternehmen in der Region - große Anerkennung für die Ausbildungsbetriebe

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass auch Regionen untereinander im Wettbewerb stehen. Dabei sind die Entwicklungen im Wirtschafts- und im Bildungsbereich die maßgeblichen Faktoren für Wachstum und Stabilität. Umso erfreulicher ist es festzustellen, dass die Region Bonn/Rhein-Sieg entgegen des bundesweiten Trends im Jahr 2013 einen Anstieg bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen verzeichnen konnte. Während andere Regionen bis zu 9,4 % Rückgang meldeten, stieg die Anzahl der Ausbildungsverträge nach Auskunft der Agentur für Arbeit in Bonn/Rhein-Sieg auf 5.856 und damit um 3,5 %.

„Es zeugt von Weitsicht der Unternehmen, frühzeitig an ihre Nachwuchskräfte zu denken“, betont Landrat Frithjof Kühn. „Die Ausbildung von jungen Menschen ist eine langfristige Investition, die sich für die Betriebe lohnt, denn der Fachkräftebedarf wird von Jahr zu Jahr steigen.“

Obwohl die Ausbildung im dualen System ein Schlüssel zur Fachkräftesicherung ist, bilden immer noch zu wenige Betriebe aus. „Gerade weil dieses Engagement nicht selbstverständlich ist, liefern Ausbildungsbetriebe einen ganz besonderen Beitrag für die Wirtschaftskraft unserer Region“, so Kühn. „Gleichzeitig gilt mein Dank dem herausragenden Einsatz unserer Partner im Regionalen Übergangsmanagement, insbesondere der Industrie- und Handelskammer, der Kreishandwerkerschaft und der Handwerkskammer, die alle Hebel daran setzen, Betriebe für die Ausbildung zu gewinnen und sie dabei unterstützen.“

Das Regionale Übergangsmanagement Schule-Beruf der Region Bonn/Rhein-Sieg beruht auf einem Kooperationsbündnis aus dem Jahr 2008, dem neben dem Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Bonn die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, die Handwerkskammer zu Köln, die Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg, die Agentur für Arbeit, die Jobcenter Bonn und Rhein-Sieg sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund der Region Köln-Bonn angehören. Gemeinsam mit den Schulen und weiteren Partnern wie den Hochschulen und der Schulaufsicht werden die Bemühungen um eine bestmögliche Unterstützung der jungen Menschen intensiviert und aufeinander abgestimmt.



Pressemitteilung von Freitag, 6. Juni 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Warum einen neuen Landrat wählen?

Bei der Kommunalwahl 1999 konnte er erstmals unmittelbar von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt werden – der hauptamtliche Landrat. Der nordrhein-westfälische Gesetzgeber hatte die „kommunale Doppelspitze“ aus Oberkreisdirektor und ehrenamtlichem Landrat zuvor abgeschafft und beide Ämter miteinander „verschmolzen“.

Knapp 481.000 Bürgerinnen und Bürger sind am 15. Juni 2014 berechtigt, im Wege der Stichwahl zu entscheiden, wer neuer Landrat des Rhein-Sieg-Kreises werden soll. Doch welche Aufgaben hat eigentlich ein Landrat? Chef der Kreisverwaltung, Repräsentant des Kreises, Vorsitzender der „Volksvertretung des Kreises“, des Kreistages, und des Kreisausschusses, Vorsitzender bzw. Vertreter des Kreises in verschiedenen Gremien, z.B. im Aufsichtsrat der Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft und der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft oder in der Wohnungsbaugesellschaft – der Aufgabenkatalog des Landrates ist lang.

Das gilt natürlich auch für die Kreisverwaltung, die der neue Landrat mit der Amtsübergabe leiten wird. Viele Bürgerinnen und Bürger haben im Kreishaus schon einmal ein Auto angemeldet, eine Katasterauskunft eingeholt oder die jüngeren unter ihnen vielleicht schon mal dem Amtsarzt einen Besuch abgestattet. Doch damit ist das Aufgabenspektrum noch längst nicht abschließend beschrieben. Es sind insbesondere alle die Aufgaben, die besser gelöst werden können, wenn man sich zusammenschließt, die in die Zuständigkeit des Kreises fallen: Die Rettungsleitstelle, die Veterinär- und Lebensmittelüberwachung, das Straßenverkehrsamt mit Führerschein- und Zulassungsstelle, der Öffentliche Personennahverkehr, die Koordination der Gesundheitsförderung, das Sozialamt z.B. mit der Elterngeldstelle und das Versorgungsamt, die Landschaftsplanung u.v.m. Außerdem „leiht“ sich das Land NRW den Landrat aus, um staatliche Aufgaben zu übernehmen – hierzu gehören z.B. das Schulamt und die Kreispolizeibehörde.

„Die Aufgaben des Kreises – insbesondere die der Daseinsvorsorge – begegnen den Bürgerinnen und Bürgern tagtäglich in verschiedener Weise. Daher ist es besonders wichtig, dass sie auch mit entscheiden, wer in den kommenden sechs Jahren an der Spitze des Kreises und der Kreisverwaltung stehen wird“, ruft Landrat Frithjof Kühn als Kreiswahlleiter die Bürgerinnen und Bürger des Kreises zur Teilnahme an der Stichwahl am 15. Juni 2014 auf.

Zur Wahl stehen die beiden Bewerber, die am 25. Mai 2014 die meisten Stimmen auf sich vereinigt haben: Sebastian Schuster (CDU) und Dietmar Tendler (SPD).
47,69 % der gültigen Stimmen entfielen am vorigen Wahlsonntag auf den CDU-Kandidaten Schuster, 34,63 % auf den SPD-Kandidaten Tendler.

Wichtig: Es werden keine neuen Wahlbenachrichtigungen versandt. Aber auch, wer seine Wahlbenachrichtigung bereits beim ersten Wahltermin abgegeben oder zwischenzeitlich vernichtet hat, kann wählen gehen. Nötig ist dafür nur der Personalausweis oder Reisepass bzw. bei EU-Bürgerinnen und Bürgern der Identitätsausweis, denn es kommt allein auf den Eintrag im Wählerverzeichnis an.

Wer am Wahltag seine Stimme nicht in einem Wahllokal abgeben kann oder möchte, kann dies auch bei der Stichwahl vorab per Briefwahl tun. Die kann persönlich, schriftlich, online oder auch per Mail oder Fax beim Wahlamt beantragt werden. Wichtig: Wer für den 25. Mai 2014 bereits von der Briefwahlmöglichkeit Gebrauch gemacht hatte, bekommt die Briefwahlunterlagen für die Stichwahl grundsätzlich nur dann automatisch zugesandt, wenn er dies auch angegeben hatte. Wer unsicher ist, ob die Briefwahlunterlagen automatisch versandt werden, sollte sich mit seinem Wahlamt in Verbindung setzen.



„Innovatives Netzwerk 2014“: Bündnis für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg ausgezeichnet

Auszeichnung Innovatives Netzwerk

ib - Das Bündnis für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg ist am 22. Mai in Berlin auszeichnet worden: Mit der Prämierung „Innovatives Netzwerk 2014“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zählt das regionale Netzwerk zu den fünf Siegernetzwerken des diesjährigen gleichnamigen Wettbewerbs.
Vor rund 300 Gästen wurde die Auszeichnung im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin an die Delegation des Bündnisses vertreten durch die Wirtschaftsförderin der Stadt Bonn, Victoria Appelbe, der Leiterin der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg und Projektleiterin des Bündnis für Fachkräfte, Martina Schönborn-Waldorf, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, Marita Schmickler-Herriger, den Geschäftsführer der Abteilung Aus- und Weiterbildung der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Jürgen Hindenberg sowie den Vorsitzenden des DGB Kreisverbands Bonn/Rhein-Sieg, Ingo Degenhardt, verliehen.

Besonders gewürdigt wurde als Projektbeispiel der gemeinsamen Arbeit im Bündnis die „IT-Initiative Bonn-Rhein-Sieg“. An diesem vom Jobcenter Rhein-Sieg initiierten „Leuchtturm-Projekt“ unter den zwischenzeitlich mehr als 40 Projekten des Bündnisses, beteiligen sich etwa 50 IT-Fachleute - Arbeitsuchende wie Unternehmer. Unterstützt wird dieser „Marktplatz“ durch ein eigenes professionelles Netzwerkmanagement. Neu dabei ist die Begegnung auf Augenhöhe und die gemeinsame Generierung von Mehrwert in der Fachkräftevermittlung für die IT Branche insgesamt.

Zunehmend gewinnt das Leitmotiv des Bündnisses: „Gemeinsam für Lösungen sorgen!“ große Bedeutung bei der Entwicklung sozialer Innovationsprozesse im Sinne der Nachhaltigkeit. Damit hebt sich das Bündnis von vielen Netzwerken andernorts deutlich ab, die in der Regel mit Ende der Förderung auslaufen.
Großes internationales Interesse für diese besondere Art der strategischen Zusammenarbeit in der Region Bonn/Rhein-Sieg zeigte die internationale Jahreskonferenz des LEED Forums der OECD in Stockholm im April, bei der Martina Schönborn-Waldorf als Mitglied des Forums die Gelegenheit hatte das Bündnis für Fachkräfte, im Rahmen der internationalen Netzwerkarbeit und als Podiumsteilnehmerin vorzustellen.

Die Bündnis-Partnerinnen und -Partner freuen sich gemeinsam über die Auszeichnung und werten diese als Ansporn das gemeinsame Engagement auch über den 31.12.2014 hinaus fortzusetzen.

Hintergrund:
Seit mehr als zwei Jahren arbeiten die regionalen Arbeitsmarktakteure gemeinsam und verbindlich an der Stärkung des regionalen Fachkräftemarktes. Das dabei entstandene „Bündnis für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg“ wird getragen von den Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises, der Industrie- und Handelskammer; der Handwerkskammer, der Kreishandwerkerschaft, dem DGB, der Arbeitsagentur, der beiden Jobcenter Bonn und Rhein-Sieg-Kreis, dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf sowie der Projektleitung durch die Regionalagentur Bonn-Rhein-Sieg.

Weitere Informationen unter:
www.bündnis-für-fachkräfte.de
www.regionalagentur.net
www.bams.de
www.fachkraeftebuero.de
www.oecd.org/cfe/leed/forumpartnerships.htm


Pressemitteilung von Mittwoch, 21. Mai 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Kreishaus wird mit regenerativer Energie versorgt – Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kreishauses installiert

Rhein-Sieg-Kreis (dk) – Auf dem Flachdach des Siegburger Kreishauses wurde am 13. Mai 2014 in 25 Metern Höhe eine Photovoltaikanlage installiert. Mit einer elektrischen Spitzenleistung von 27,25 Kilowatt-Peak (kWp) soll sie das Kreishaus mit Strom versorgen. Geplant ist, dass bis Ende Mai 2014 die Anlage in Betrieb genommen werden kann.

So wird der dann durch die Photovoltaikmodule erzeugte regenerative Strom unmittelbar in das Stromnetz des Kreishauses eingespeist und für eigene Zwecke genutzt. „Wir rechnen damit, dass die Photovoltaikanlage pro Jahr über 24.000 Kilowattstunden Strom produziert“, sagt Wolfgang Ottersbach, Leiter der Gebäudewirtschaft des Rhein-Sieg-Kreises. Das Kreishaus verbrauchte in Jahre 2013 ca. 2.650.000 Kilowattstunden Strom. Der Eigenerzeugungsanteil liegt somit immerhin bei ca. 1 %.

Der Bau- und Vergabeausschuss hatte den Bau der Anlage in seiner Sitzung am 13. März 2014 einstimmig beschlossen. „Bei Anschaffungskosten von gut 50.000 Euro sollte sich die Photovoltaikanlage innerhalb von weniger als 20 Jahren amortisieren“, so Wolfgang Ottersbach weiter.




Pressemitteilung von Mittwoch, 7. Mai 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Café mit „Sahne“ - Frühstücksgespräch rund um das Thema Wiedereinstieg bei Frauen Vortrag und Gespräch im Rahmen der kreisweiten Aktionswochen „Betrifft: FRAUEN“

Rhein-Sieg-Kreis (dk) – Im Rahmen der kreisweiten Aktionswochen „Betrifft: FRAUEN“ findet am Donnerstag, 5. Juni 2014, von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Cafè Corner – Tagesbar, in der Ringstraße 22, 53721 Siegburg, ein Informationsfrühstück rund um das Thema „beruflicher Wiedereinstieg für Frauen“ statt.

Dabei geht es unter anderem um die Fragen: Lohnt sich ein Wiedereinstieg ins Berufsleben, insbesondere nach einer langen Familienphase? Wie funktioniert das? Was muss ich beachten? Welche Chancen habe ich mit meiner Ausbildung und meiner Berufserfahrung auf dem Arbeitsmarkt?

Unter dem Titel „Café mit Sahne – Frühstücksgespräch zum Wiedereinstieg“ möchten Referentin Ursula Schubert-Sarellas, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, und die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Siegburg und des Rhein-Sieg-Kreises, Andrea Wendt-Löffler und Brigitta Lindemann, in einer lockeren Frühstücksrunde diesen und anderen Fragen nachgehen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Anmeldungen und weitere Informationen gibt es bei den Gleichstellungsbeauftragten Brigitta Lindemann, Telefon 02241/13-2524, E-mail: brigitta.lindemann@rhein-sieg-kreis.de, Andrea Wendt-Löffler, Telefon: 02241/102-841, E-mail: andrea.wendt-loeffler@siegburg.de oder bei Sandra Rondorf, Telefon: 02241/13-2908, E-Mail: sandra.rondorf@rhein-sieg-kreis.de.
 


Pressemitteilung von Dienstag, 22. April 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Ökoprofit - Unternehmen stellten ihre besten Maßnahmen im betrieblichen Umweltmanagement vor

Rhein-Sieg-Kreis (dk) – Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind für Unternehmen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis ein wichtiges Thema. Im Rahmen des Projekts Ökoprofit (ÖKOlogisches PROjekt Für Intergrierte UmweltTechnik) unterstützen das Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda der Stadt Bonn und das Amt für Technischen Umweltschutz des Rhein-Sieg-Kreises lokale Betriebe dabei, Einsparpotenziale und ein spezifisch zugeschnittenes Umweltmanagement zu entwickeln. Zurzeit läuft die vierte Runde von Ökoprofit, erstmals als Kooperation zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Bonn mit 15 Teilnehmern:

Im Rahmen des vorletzten gemeinsamen Workshops stellten die teilnehmenden Unter-nehmen jeweils ihre beste Ökoprofit-Maßnahme untereinander vor und wählten im Anschluss die aus ihrer Sicht beste Maßnahme aller Unternehmen.

Hier wurde die ASCEM GmbH für die Einsparung von fast 1.000 t CO2 (Verzicht auf die Nutzung eines Dienst-PKW mit 50.000 km/a Fahrleistung durch Anschaffung einer Bahncard100) mit dem ersten Platz ausgezeichnet, gefolgt von der Dinova GmbH, die zukünftig durch den Einsatz von sogenannten „BigBags“ mehr als 6.000 kg Papier pro Jahr einspart, und dem Saunapark Siebengebirge, der die Auszeichnung für die Reduzierung seines Wasserverbrauchs um 1.100 m³ durch die Nutzung von Wasser aus dem Tauchbecken für die WC-Spülung erhielt.

Durch alle Maßnahmen, die nun als Ergebnis der noch laufenden Ökoprofitrunde eingeführt wurden, ließe sich insgesamt der Stromverbrauch von 30 Vierpersonen-Haushalten für ein Jahr decken. Die CO2-Einsparungen liegen mit 67 t in einem Bereich, für dessen Kompensation 68.000 m² Wald benötigt würden!

Die 15 Unternehmen haben sich in den vergangenen Monaten in gemeinsamen Workshops mit Umweltberaterinnen und -beratern der beauftragten Firma Arqum (Gesellschaft für Arbeitssicherheits-, Qualitäts- u. Umweltmanagement mbH) allen für sie relevanten Umweltthemen im Bereich Energie, Abfall, Wasser, Abwasser und Lärm gewidmet. Besuche der Firma Arqum in den Unternehmen dienten dazu, betriebsspezifische Möglichkeiten der Umweltentlastung und Kostensenkung aufzuzeigen.

In den kommenden Monaten wird die Beratung in den Betrieben fortgesetzt, um sie auf die anschließende Überprüfung der Ökoprofit-Maßnahmen und die Zertifizierung als 'Ökoprofit-Betrieb' vorzubereiten. Jeder Betrieb, der erfolgreich an Ökoprofit teilgenommen hat, erhält im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 3. September 2014 für ein Jahr die Auszeichnung als "Ökoprofit-Betrieb" Bonn/Rhein-Sieg.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Internetseite des Rhein-Sieg-Kreises unter www.rhein-sieg-kreis.de/oekoprofit oder im Amt für technischen Umweltschutz des Rhein-Sieg-Kreises unter den Telefonnummern 02241/132214 oder 02241/132757, ebenso direkt beim Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda, der Stadt Bonn, Claudia Walter, Telefon 0228 – 77 54 67, Mail: claudia.walter@bonn.de

Teilnehmende Unternehmen Projekt Ökoprofit:
• AbfallLogistik Rhein-Sieg GmbH
• AOK Systems GmbH
• Arndt Schäfer Chemie und Umwelt GmbH (ACEM GmbH)
• Carl Knauber Holding GmbH & Co. KG
• CFP Brands Süßwarenhandels GmbH & Co. KG
• Dinova GmbH & Co. KG
• Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Projektträger und
Raumfahrtmanagement
• DLS Vollkorn- Mühlenbäckerei GmbH
• DSG-Canusa GmbH
• Lebensgemeinschaft Eichhof gGmbH
• Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH
• Rungis express AG
• Saunapark Siebengebirge
• Senioren-Wohnstift Beethoven Betriebs GmbH
• Wissenschaftsladen Bonn e.V.

Hintergrund Ökoprofit:
Träger des Projektes sind die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis. Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW fördert Ökoprofit mit 20 000 Euro, der Eigenanteil der Stadt Bonn und des Kreises beträgt je 8.000 €. Die teilnehmenden Unternehmen bringen abhängig von der Anzahl ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anteilig die verbleibenden Kosten auf.


Pressemitteilung von Mittwoch, 9. April 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Sanierung der Nordbrücke durch Straßen.NRW: Stadt Bonn und Rhein-Sieg-Kreis starten Informations-Kampagne und initiieren Ergänzungsmaßnahmen

Rhein-Sieg-Kreis (rl/ib) – In den Sommerferien 2014 wird der Landesbetrieb Straßen.NRW die Fahrbahnübergänge auf der Nordbrücke (Friedrich-Ebert-Brücke, A565) austauschen. Da in dieser Zeit in beide Fahrtrichtungen jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung stehen wird, sind in der Region erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen zu erwarten. Der Rhein-Sieg-Kreis und die Bundesstadt Bonn möchten daher mit einer breit angelegten Informations-Kampagne die Bürgerinnen und Bürger dazu bewegen, das Auto stehen zu lassen. Denn nur gemeinsam besteht überhaupt die Chance, einen möglichen Verkehrskollaps zu vermeiden. Die Kreisverwaltung und die Stadtverwaltung Bonn planen unterschiedliche flankierende Maßnahmen und werden weitere prüfen, um Verkehrsbehinderungen in den örtlichen Straßennetzen zu minimieren, den Verkehr großflächig zu verteilen und verbesserte Angebote bei Bus und Bahn sowie im Radverkehr machen zu können.

Keine Kompensation möglich
Der Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Bonn machen jedoch noch einmal deutlich, dass der Verbleib von nur einer Fahrspur je Richtung weder über das innerörtliche Verkehrsnetz noch über flankierende Ergänzungsmaßnahmen kompensiert werden kann. Denn selbst in den Ferien fahren täglich 95.000 Fahrzeuge über die Nordbrücke. Dieses Verkehrsaufkommen kann nicht über das kommunale Straßennetz abgewickelt werden. Ziel ist daher, die Verkehrsteilnehmer der Region Bonn/Rhein-Sieg dazu zu motivieren, wenn irgend möglich, nicht mit dem Auto zu fahren, sondern soweit wie möglich Fahrgemeinschaften zu bilden, das Fahrrad zu nutzen oder auf den ÖPNV umzusteigen. Gerade den Pendlerinnen und Pendlern empfehlen Kreis und Stadt, von vornherein auf den Öffentlichen Nahverkehr oder bei näheren Distanzen auf das Fahrrad umzusteigen. Bei der Nutzung von P+R ist es empfehlenswert, den Umstieg vom Auto ins öffentliche Verkehrsmittel weit vor den Toren Bonns vorzunehmen, da die Anfahrt zu den auf dem Stadtgebiet Bonn liegenden P+R-Plätzen ebenfalls nicht staufrei möglich sein dürfte.

200.000 Flyer informieren und geben erste Tipps Sowohl der Rhein-Sieg-Kreis als auch die Stadt Bonn haben in einer Erstauflage jeweils von 100.000 Stück einen – inhaltlich abgestimmten – Informationsflyer erstellt. Er wird in Bonn in der Kfz-Zulassungsstelle, den Bürgerämtern sowie an Bonner Tankstellen, ebenso in den Kfz-Zulassungsstellen des Rhein-Sieg-Kreises und in den Bürgerämtern der 19 Städte und Gemeinden des Kreises ausgelegt. Die Flyer weisen auf die Maßnahme auf der Nordbrücke hin und geben erste allgemeine Tipps.

Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, dem das Thema ein besonderes Anliegen ist, bittet in einem persönlichen Brief an unterschiedlichste Multiplikatoren, das Auto stehen zu lassen. Das Schreiben ging unter anderem an die IHK Bonn/Rhein-Sieg, die Handwerkskammer, den Einzelhandelsverband, Großunternehmen, die Universität und Universitätsklinik, Bundesbehörden, Ministerien, größere Gesundheitseinrichtungen, Hotelbetriebe und Reiseveranstalter, an Verbände, Kultureinrichtungen und Museen, das Speditionsgewerbe sowie Post- und Paketdienstleister.

Sowohl in den beiden Flyern als auch in dem persönlichen Brief des Oberbürgermeisters werden die Bonnerinnen und Bonner gebeten, das Fahrrad sowie Busse und Bahnen zu nutzen, Fahrgemeinschaften zu bilden, flexible Arbeitszeiten zu nutzen bzw. die Arbeitgeber um Prüfung zu bitten, ob die flexiblen Arbeitszeiten ausgeweitet werden können.

Vieles kann in Bonn mit dem Fahrrad erledigt werden, denn circa 50 Prozent aller Wege innerhalb der Stadt liegen unter fünf Kilometern und sind auch ohne Auto zu erledigen. „Diese Kurzstrecken muss man nicht mit dem Auto zurücklegen, sodass die Straßen für notwendige Verkehre wie Wirtschaftsverkehre, Busse und Bahnen oder auch Pendlerverkehre entlastet werden könnten“, sagt Helmut Haux, Abteilungsleiter Stadtverkehr beim Stadtplanungsamt. Sollten kürzere Wege mit dem Auto zurückgelegt werden müssen, sollte dies außerhalb der Hauptverkehrszeiten erfolgen, so seine Bitte.

Stadt und Kreis werben für Verständnis
Die mit den Arbeiten auf der Nordbrücke in den Sommerferien verbundenen Einschränkungen werden allen Menschen in Bonn und der Region viel abverlangen. „Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtquartiere in Bonn, auf die zusätzlicher Verkehr zukommen wird, um Verständnis“, betonen alle.

Informationen im Internet
Unter den Adressen www.rhein-sieg-kreis.de/bürgerservice und www.bonn.de/@nordbruecke sind alle Informationen zu den Brückensanierungen hinterlegt. Ziel ist es, alle relevanten Informationen auch weiterhin auf einen Blick anschaulich darzustellen.

Maßnahmen im Rhein-Sieg-Kreis

• Verlängerung der Bussonderspur auf der L 269
Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises hat mit dem Landesbetrieb Straßen NRW abgestimmt, dass die Bussonderspur auf der L 269 auch baulich abgetrennt wird, um Missbrauch durch private Pkw vorzubeugen. Damit soll der Öffentliche Personennahverkehr auf der Strecke zwischen Niederkassel-Mondorf und der Autobahnauffahrt Bonn-Beuel flüssiger gestaltet werden.

• Abfahrtzeiten der RSAG werden verändert
Mit der Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft wird überlegt, die Abfahrtzeiten auszudehnen, um so tägliche Transporte zur Müllverbrennungsanlage in Bonn in die verkehrsarmen Zeiten zu verlegen.

• Zusätzliche Parkflächen für den Autoverkehr
Bei den Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises läuft derzeit eine Abfrage, ob zusätzliche Parkflächen für Pendler zur Verfügung gestellt werden können. Ziel ist es, den Umstieg vom privaten PKW auf den ÖPNV durch ein zusätzliches Parkangebot an den Bus- und Bahnlinien attraktiver zu gestalten.

ÖPNV-Angebot im Busnetz

• Zusätzliche Fahrten auf der Schnellbuslinie SB 55
Die Schnellbuslinie 55 zwischen Niederkassel und Bonn wird zur Hauptverkehrszeit öfter fahren. Darüber hinaus befinden sich weitere Taktverdichtungen beim öffentlichen Personennahverkehr – wie z.B. bei der Linie 550, die ebenfalls aus dem Raum Niederkassel nach Bonn fährt, im Abstimmungsverfahren.

• In Sommerferien fährt die Buslinie 550 wie in den Schulzeiten
Die Buslinie 550 wird im Streckenabschnitt zwischen Niederkassel-Rheidt und Bonn Hbf dichter fahren. Es sollen 5 Fahrten in Richtung Bonn auch in den Sommerferien angeboten werden (diese Fahrten gibt es an Schultagen bereits zusätzlich „zum normalen Angebot“ der Linie 550, um die ganzen Schüler befördert zu bekommen)

• Verdichtung des Stadtbahnlinie 66 zwischen Siegburg Bf und Bonn Hbf
In den Sommerferien 2014 kann die Stadtbahnlinie 66 im Zeitraum von 7:00 bis 9:00 Uhr mit zusätzlichen Fahrten zwischen Siegburg Bf und Bonn Hbf verdichtet werden. Es sollen pro Stunde jede Richtung 4 Fahrten angeboten werden, so dass dann insgesamt 10 Fahrten pro Stunde und Richtung angeboten werden.

• Nicht zwingend erforderliche Straßenbaumaßnahmen vermeiden
Die Abteilung Kreisstraßenbau wird auf Arbeiten auf den wesentlichen Strecken im nachgeordneten Straßennetz während der Baumaßnahmen auf der Nordbrücke zu verzichten. Hierzu wurden auch die kreisangehörigen Kommunen angehalten.

Maßnahmen in der Stadt Bonn
Um die städtischen Straßen frei zu halten, hat das Tiefbauamt der Stadt Bonn alle planbaren Straßenbaumaßnahmen in Bonn auf Zeiträume nach den Sommerferien verschoben. Dazu zählen unter anderem folgende Projekte:

• Leitungsbau Römerstraße zwischen Augustusring und Wachsbleiche (Ausführung nach den Sommerferien)
• Kanalbau Römerstraße zwischen Augustusring und Wachsbleiche (Ausführung nach den Sommerferien)
• Straßenbau Römerstraße zwischen Salierweg und Augustusring (Ausführung nach den Sommerferien)
• Restausbau Friedrich-Ebert-Allee (Bundesstraße 9) zwischen Trajektknoten und Ollenhauerstraße (Ausführung nach den Sommerferien)
• Ausbau Haltestelle Stadthaus (im Bauablauf verändert, so dass größere Verkehrsbeschränkungen erst nach den Sommerferien stattfinden)
• Ertüchtigung Viktoriabrücke (verschoben, so dass größere Verkehrsbeschränkungen erst nach den Sommerferien stattfinden)
• Kanalbau Willy-Brandt-Allee (Ausführung nach den Sommerferien)
• Schachtsanierung Sankt-Augustiner-Straße (ursprünglich vorgezogen auf April, wegen der Arbeiten auf der Südbrücke nun Ausführung in Herbstferien)
Tiefbauamtsleiter Peter Esch: „Das Baustellenmanagement des Tiefbauamts steht aufgrund der Situation in den Sommerferien vor einer besonderen Herausforderung, da langfristig geplante städtische Großmaßnahmen zu verschieben oder im Bauablauf anzupassen sind. Wir werden jedoch unseren Beitrag dazu leisten, die Verkehrslage in den Ferien so weit wie möglich zu entschärfen.“

Gleichzeitig passt das Tiefbauamt das Kanalreinigungs- und Inspektionsprogramm in dem Sinne an, Arbeiten auf dem Hauptstraßennetz auf das unumgänglich nötige Maß zu beschränken. Der Antrag auf Befreiung von der Reinigungspflicht bei der Bezirksregierung ist gestellt. Zudem überprüft das Tiefbauamt alle Lichtsignalanlagen auf Haupttrassen, ob die Schaltzeiten optimiert werden können. Alle Ampelanlagen in ganz Bonn laufen in dieser Zeit im Modus „Spitzenverkehrszeit“.

Auch die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Bonn reagiert auf die zu erwartenden Verkehrsbeeinträchtigungen: In Abstimmung mit der Bezirksregierung hat sie eine allgemeine Ausnahme von den Vorschriften der Umweltzone auf verschiedenen Streckenabschnitten vom 1. Juli bis 1. September verfügt. Diese Ausnahmen gelten für folgende Streckenabschnitte:

• Nord-Süd-Verkehr über die B 9 / L 300: Friedrich-Ebert-Allee – Willy-Brandt-Allee – Bundeskanzlerplatz – Adenauerallee – Belderberg – Sandkaule – Welschnonnenstraße – Römerstraße (zwischen Wachsbleiche und Augustusring) – Augustusring – Kaiser-Karl-Ring – Kölnstraße sowie ab Augustusring über die Graurheindorfer Straße zur BAB-Anschlussstelle Bonn-Auerberg.

• Im Ost-West-Verkehr über die B 56: Kennedybrücke – Berliner Freiheit – Bertha-von-Suttner-Platz – Oxfordstraße – Berliner Platz – Bornheimer Straße – Hochstadenring – Viktoriabrücke – Endenicher Straße.

• Von diesen Straßen folgende Verbindungen zu den BAB-Anschlussstellen Bonn-Zentrum / Potsdamer Platz und Bonn-Poppelsdorf: Reuterstraße, Dorotheenstraße (zwischen Kaiser-Karl-Ring und Potsdamer Platz), Vorgebirgsstraße (zwischen Kaiser-Karl-Ring und Potsdamer Platz), Bornheimer Straße, Am Alten Friedhof, Thomastraße, Heinrich-Böll-Ring
Weiterhin wurde mit der Bezirksregierung abgesprochen, dass die Lkw-Sperrung auf der Reuterstraße während der Baumaßnahme aufgehoben wird. Die vorhandene Beschilderung wird entsprechend angepasst.
„Wir versprechen uns von einer größtmöglichen Verteilung des Verkehrs eine Verbesserung der Situation, um einzelne Verkehrswege nicht zu überlasten und Alternativen zu ermöglichen“, so Axel Reiß, Sachgebietsleiter Verkehrslenkung und Verkehrsregelung.

Öffentlichkeitsarbeit

Mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg wird derzeit geprüft, wie die jeweils aktuellen Stauentwicklungen auf den Verkehrsportalen abgebildet werden können.
Eine intensive Öffentlichkeitsarbeit betreibt der Rhein-Sieg-Kreis auf diesem Weg bereits seit Gründung des Portals mobil-im-rheinland. Dort werden alle verkehrserheblichen Störungen auf den bedeutenden Strecken im nachgeordneten Straßennetz zur Unterrichtung der Verkehrsteilnehmer frühzeitig eingestellt. Dies wird weiter intensiviert und auch die kreisangehörigen Städte sind aufgefordert, sämtliche planbaren Maßnahmen auf möglichen relevanten Ausweichstrecken zu kommunizieren. Maßnahmen mit voraussichtlich erheblichen Auswirkungen werden selbstverständlich auch über die sonstigen Medien wie Tagespresse und die örtlichen Rundfunkanstalten bekannt gegeben.

 

Kontaktdaten:
Rhein-Sieg-Kreis
Pressestelle
Tel. (02241) 13 - 2966 / -2967 / -2219
E-Mail: pressestelle@rhein-sieg-kreis.de


Pressemitteilung von Donnerstag, 3. April 2014 Rhein-Sieg-Kreis

Wissenschaftsregion Bonn auch 2014 wieder auf der Hannover Messe

Rhein-Sieg-Kreis (ke) – Reibungsreduktion an Schiffen nach biologischem Beispiel, Laseranalyse archäologischer Fundstücke oder technische Sensoren nach dem Vorbild des Seitenlinienorgans von Fischen – von Montag, 7. April 2014, bis Freitag, 11. April 2014, ist die Wissenschaftsregion Bonn wieder mit zahlreichen interessanten Exponaten auf der Hannover Messe zu Gast.

Mit elf internationalen Leitmessen bündelt die Hannover Messe 2014 die Schlüsseltechnologien der Industrie. Hochschulen, Forscherinnen und Forscher sowie Unternehmen aus der Region stellen schon seit 1996 auf der „Zukunftsmesse“ aus. Auf der Research & Technology kommen die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik, Industrie und Wissenschaft zusammen, um den Technologie- und Wissenstransfer gemeinsam voranzutreiben. Neue Verfahren, Materialien und Produkte aus der angewandten Forschung stehen im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit.

Die Industrie kann die großen Herausforderungen wie die Energiewende, Mobilität der Zukunft und fortschreitende Vernetzung dieser Welt nur mit Hilfe der Wissenschaft lösen. Gleichzeitig brauchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler starke Partnerinnen und Partner aus Politik und Wirtschaft, um bahnbrechende Innovationen wie Bionik, Nanotechnologie oder organische Elektronik Realität werden zu lassen.

Auf dem 120 Quadratmeter großen Stand der Wissenschaftsregion Bonn in Halle 2 (Stand-Nr. D 29) sind die Universität Bonn mit dem Institut für Zoologie und dem Nees-Institut für Biodiversität der Pflanzen, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz, die WZR ceramic solutions GmbH aus Rheinbach und die Karodur GmbH aus Troisdorf vertreten.

Der gemeinsame Messeauftritt der Stadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreises Ahrweiler wird von den Wirtschaftsförderungen des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn gemeinsam organisiert und betreut. Die Messe ist vom 7. bis 11. April 2014 jeweils von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet, weitere Infos gibt es unter www.hannovermesse.de.

Nähere Informationen erhalten Interessierte auch bei Siri Grischke von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/132786 oder per Mail an siri.grischke@rhein-sieg-kreis.de.
 

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