Rhein-Sieg-Kreis (an) – Im Archiv des Rhein-Sieg-Kreises befinden sich über 2.000 sogenannte „Wiedergutmachungsakten“ – Akten über Anträge auf Anerkennung oder Entschädigung als Verfolgte des nationalsozialistischen Regimes.
Diese Akten sind eine ergiebige Quelle für biografische wie historische Forschung, dokumentieren aber auch, wie Antragstellende mit Bürokratie und Trauma zu kämpfen hatten.
Anhand ausgewählter Beispiele aus dem Kreisarchiv stellt Archivmitarbeiterin Alicia Enterman die Recherche mit diesem Aktentypus vor, insbesondere mit Hinblick auf die Anträge von jüdischen Opfern.
Der Vortrag findet am Sonntag, 28. Juni 2026, von 14:45 Uhr bis 16:15 Uhr in der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“, Bergstraße 9, in 51570 Windeck-Rosbach statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnahme ist kostenlos.
16.06.2026/163