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Rhein-Sieg-Kreis

Kreistag: Resolution für Notdienstpraxis im östlichen Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Ein breites Bündnis der Fraktionen von CDU, GRÜNE, SPD, FDP, DIE LINKE und der Gruppe im Kreistag FUW/Piraten beantragte in der 

Sitzung des Kreistags am 17. Dezember eine Resolution zur Einrichtung einer Notdienstpraxis im östlichen Rhein-Sieg-Kreis.

 

Jetzt votierte der Kreistag dafür und beschloss, Landrat Sebastian Schuster möge mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein über die Einrichtung einer Notfallpraxis im östlichen Rhein-Sieg-Kreis verhandeln. Bei der Wahl des Standortes einer zweiten Notfallpraxis im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis sei besondere Priorität auf die Versorgung im östlichen Rhein-Sieg-Kreis zu legen.  

 

Hintergrund dieser Resolution ist die Planung der Kassenärztlichen Vereinigung, im Rhein-Sieg-Kreis eine weitere Notfallpraxis zu errichten. Aufgrund der Einwohnerzahl, welche in der Regel zu Grunde gelegt wird, wäre der Standort Troisdorf wahrscheinlich. Dies bedeutete aufgrund der räumlichen Nähe zur bereits bestehenden Notfallpraxis in Siegburg und mit Blick auf den gesamten Rhein-Sieg-Kreis eine unwesentliche Verbesserung der Patientenversorgung.

 

Hingegen ist für die Bürgerinnen und Bürger aus Eitorf, Ruppichteroth und Windeck die Siegburger Notfallpraxis bis zu 40 Kilometer entfernt. Die zum Teil ältere Landbevölkerung ist auf eine verlässliche, gut erreichbare medizinische Betreuung im Notfall angewiesen.

 

Nach Meinung des Kreistags ist es „also dringend notwendig, die ärztliche Versorgung zu verbessern“, so heißt es in der Resolution. Die Einrichtung einer Notfallpraxis im östlichen Rhein-Sieg-Kreis sei daher nicht nur dringend geboten, sie ergebe sich auch aus den Erfordernissen des Grundgesetzes, um die dort geforderte Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse sicherzustellen.

18.12.2018/616

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