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Rhein-Sieg-Kreis

Ehrenamtliche: Flüchtlinge bei der Arbeitssuche qualifiziert beraten!

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit stehen immer wieder vor der Herausforderung, Flüchtlingen auf deren Ausbildungsweg bis hin zu einer Arbeitsstelle gut beratend zur Seite zu stehen.

„Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind für die geflüchteten Menschen wichtige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, wenn es um deren Zukunft in Deutschland geht. Sie begleiten die Geflüchteten auf ihrem individuellen Weg in Ausbildung und Beruf. Deshalb wollen wir die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler qualifizieren.“, macht Antje Dinstühler auf die Wichtigkeit einer qualifizierten ehrenamtlichen Beratung aufmerksam.

Jetzt hat das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Rhein-Sieg-Kreises,  in Zusammenarbeit mit der Stadt Hennef und dem Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Ruppichteroth eine Informationsveranstaltung für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsberatung und -begleitung durchgeführt. Aufgrund der Nachfrage zur Veranstaltung, über 40 Ehrenamtliche und Geflüchtete nahmen teil, wird das Format fortgeführt werden. In der Meys Fabrik in Hennef ging es um „Wege in Ausbildung und Berufsberatung in der Flüchtlingsarbeit“.

Schwerpunkte legten die Referentinnen und Referenten auf einen Überblick zur Ausbildungslandschaft, mit ihren Voraussetzungen zur Aufnahme einer Berufsausbildung sowie den Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfe durch die Berufsberatung. Auch wurden die Möglichkeiten von Berufskollegs und das duale Ausbildungssystem vorgestellt. Die Bildungsträger legten ihren Fokus auf Vorbereitungsmaßnahmen für eine Ausbildung. Sie stellten Berufsmöglichkeiten vor, wie zum Beispiel Altenpfleger und-pflegerin, ein Mangelberuf in Deutschland. 

Mut machte Barwar Ibrahim. Er war als junger Mann aus Syrien geflüchtet. Seit 2015 lebt er in Deutschland. Er zeigte sich überzeugt, dass Fleiß, Durchhaltevermögen und eine gute Vernetzung mit den deutschen Nachbarinnen und Nachbarn der Schlüssel zum Erfolg ist. Seinen individuellen Weg in die Ausbildung zeichnet er nach: Deutsch lernen, mit den Deutschen reden, sich eine Praktikumsstelle besorgen, und jetzt – nach drei Jahren in Deutschland! – hat er eine Ausbildung als Elektriker in Eitorf begonnen.

„Mit harter Arbeit und Vernetzung mit Einheimischen kann man es in Deutschland schaffen“, lautete das Fazit von Barwar Ibrahim.

18.07.2018/346

Informationsveranstaltung

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