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Rhein-Sieg-Kreis

Aktionsplan Inklusion: Aus Theorie wird Praxis

Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Der vom Kreistag im letzten Jahr verabschiedete Aktionsplan Inklusion wird weiter Schritt für Schritt umgesetzt. Überzeugt zeigten sich die Mitglieder des Ausschusses für Inklusion und Gesundheit des Rhein-Sieg-Kreises in ihrer jüngsten Sitzung von dem Vorschlag der Verwaltung, in diesem Jahr zu dem traditionellen Sportfest für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung auch nicht behinderte Kinder und Jugendliche einzuladen.

Bei dem Sportfest sollen Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung im Alter von 8 bis 15 Jahren gemeinsam mit nicht behinderten Schülerinnen und Schülern der Grundschule Leuscheid sowie Kindern der Kindertagesstätte „Sonnenstrahlen“ aus Leuscheid sportlich aktiv werden. „Gemeinsames Erleben und Spaß an Bewegung haben, das verbindet“, so Dieter Schmitz, Sozialdezernent des Rhein-Sieg-Kreises .

Überzeugt von der Idee stimmten die Mitglieder des Ausschusses einstimmig für die Veranstaltung des inklusiven Sportfestes, das bereits im September stattfinden soll.

Folgende Institutionen planen an dem Projekt teilzunehmen: Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises für Geistige Entwicklung in Windeck-Rossel, Heinrich Hanselmann Schule für Geistige Entwicklung in Sankt Augustin, Königin Juliana Schule für Geistige Entwicklung in Bonn, Helen Keller Schule für Geistige Entwicklung in Weil, Vorgebirgsschule für Geistige Entwicklung in Alfter, Bodelschwingh Gymnasium in Windeck-Herchen, Grundschule Windeck-Leuscheid und der Kindergarten Sonnenstrahlen aus Windeck-Leuscheid.

Im Aktionsplan Inklusion sind drei Ziele festgeschrieben: die Inklusion in der Kreisverwaltung umzusetzen, inklusives Leben im Rhein-Sieg-Kreis zu unterstützen, den kreisweiten Dialog über Inklusion anzustoßen.

06.06.2018/248

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