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Rhein-Sieg-Kreis

Neue Treppe, mehr Räume und Platz: umfangreiche Sanierung und Erweiterung der Waldschule Alfter

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Mehr Schülerinnen und Schüler – mehr Platz! Die wachsende Schülerzahl und das Alter des Gebäudes der Waldschule in Alfter-Witterschlick, Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, machen es notwendig: die Sanierung und Erweiterung der Waldschule. Das entschied gestern (20. Juni 2018) der Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises.

1966 erbaut, seit den 1980er Jahren als Förderschule genutzt, platzt die Waldschule aus allen Nähten. Mittlerweile werden die 105 Kinder und Jugendlichen nicht nur in Witterschlick, sondern auch an zwei weiteren Teilstandorten unterrichtet und gefördert. Neben dem Hauptstandort werden außerdem Räume im Gebäude der ehemaligen Hauptschule in Alfter-Oedekoven und in Rheinbach, in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule, genutzt. 

„Für das Schuljahr 2018/2019 prognostiziert die Schulleitung 120 Schülerinnen und Schüler“, führt Hans Clasen, Leiter des Amtes für Schule und Bildungskoordinierung des Rhein-Sieg-Kreises, aus. „Schon jetzt muss der Schulleiter einen enormen organisatorischen Aufwand betreiben, um die Schulräume möglichst effektiv nutzen zu können“, erklärt Hans Clasen.  

Um das Gebäude wieder topfit zu machen ist ein ganzes Bündel an Maßnahmen anvisiert: der Brandschutz muss entsprechend der aktuellen gesetzlichen Vorgaben gewährleistet sein. Hierzu gehören eine neue, zusätzliche Treppe, neue Türen und die Sanierung der elektrischen Leitungen. An einem Gebäudeteil sollen drei Räume angebaut werden: ein Differenzierungsraum, ein Klassenraum und ein Raum für die Fördernde Offene Ganztagsschule (FOGS). Des Weiteren soll das Foyer der Schule größer werden; hier tagt das „Schulparlament“ und die Kinder, die die Übermittag-Betreuung nutzen, erhalten hier ihr Mittagessen. Last but not least – die Verwaltung zieht komplett ins Erdgeschoss, so dass sie in Zukunft barrierefrei zu erreichen ist.

„Für das gesamte Paket sind rund acht Millionen Euro veranschlagt. 90 Prozent der förderfähigen Kosten können wir aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes 2 des Bundes bezahlen, der Rest muss vom Rhein-Sieg-Kreis finanziert werden“, beziffert Tim Hahlen, Leiter des Amtes für Beteiligungen, Gebäudewirtschaft, Kreisstraßenbau des Rhein-Sieg-Kreises, die voraussichtlichen Kosten des umfangreichen Sanierungs- und Erweiterungsprojekts.

Bevor aber tatsächlich mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, sind noch zahlreiche Vorarbeiten, vom Stellen eines Bauantrags bis zur Ausführungsplanung und Ausschreibung der benötigten Gewerke, erforderlich. Vor allem muss geklärt werden, wo die Schülerinnen und Schüler während der Zeit der Baumaßnahmen unterrichtet und gefördert werden können. Mit Baubeginn ist frühestens im Sommer 2019 zu rechnen.  

21.06.2018/288

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