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Rhein-Sieg-Kreis

Umfangreiche Sanierungs-und Bauprojekte des Rhein-Sieg-Kreises

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Es wird fleißig gebaut und kräftig investiert im Auftrag des Rhein-Sieg-Kreises. Dies sieht man – aber dies geht auch aus dem im Bau- und Vergabeausschuss des Rhein-Sieg-Kreises vorgelegten Bericht der Gebäudewirtschaft hervor.

Vorrangig geht es um die Sanierung und Erweiterung von Förderschulgebäuden sowie das „Großprojekt“ der Sanierung und Erweiterung des Carl-Reuther-Berufskollegs Hennef. Darüber hinaus werden Rettungswachen gebaut und erweitert. Das kommt den Schülerinnen und Schüler sowie den Bürgerinnen und Bürgern zugute.

„Bei den umfangreichen Bau- und Sanierungsmaßnahmen geht es um moderne Bildung und gute Förderung junger Menschen, die Sicherheit der Bevölkerung sowie im Sinne der Klimaschutzziele des Kreises um Energieeinsparung“, betont Landrat Sebastian Schuster. „ Wir wollen den Rhein-Sieg-Kreis stetig nach vorne entwickeln“, so Landrat Sebastian Schuster.

Rund 19 Millionen Euro werden in die Sanierungsarbeiten an den Förderschulen investiert; davon sind 14 Millionen Euro Fördergelder. Das Gebäude der Förderschule für sprachliche Förderung „An der Wicke“ in Alfter-Gielsdorf wurde aufgestockt, erhielt neue Räume, wurde barrierefrei zugänglich und in Richtung Passivhausstandard energetisch saniert. Mitte September sind die 66 Schülerinnen und Schüler mit Lehrerschaft und Betreuung wieder in die Schule „An der Wicke“ eingezogen. Voraussichtlich im kommenden Jahr 2019 werden die Sanierungen der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt für emotionale und soziale Entwicklung „Richard-Schirrmann-Schule“ in Hennef-Bröl sowie der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt für geistige Entwicklung, Windeck-Rossel, abgeschlossen sein. Die Sanierung der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung „Waldschule“ in Alfter-Witterschlick soll dagegen möglichst noch in 2019 starten.

Voraussichtlich Februar 2019 wird die neue Rettungswache in Swisttal-Heimerzheim bezugsfertig sein; rund 4 Millionen Euro werden bis dahin in die moderne Anlage verbaut worden sein. In der Entwurfs- /Planungsphase befinden sich zudem neue Rettungswachen für die Standorte Bornheim „Hellenkreuz“, Ruppichteroth-Schönenberg und Much.

Darüber hinaus kann Mitte 2019 mit dem Baubeginn des Bürogebäudes für das Jugendhilfezentrum und die Erziehungs- und Familienberatungsstelle in Eitorf gerechnet werden. Für dieses Projekt sind acht Millionen Euro veranschlagt; dabei fließen rund sieben Millionen Euro als Fördermittel in die Finanzierung ein.

Möglich machen die umfangreichen Ausgaben zum einen ein ausgeglichener Haushalt und das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes. Insgesamt gab der Rhein-Sieg-Kreis im vergangenen Jahr 2017 9 Millionen Euro im sogenannten konsumtiven Bereich für die Unterhaltung und Instandsetzung seiner Liegenschaften aus. Rund 8 Millionen Euro wurden in Erweiterungen, Neubauten oder Standardverbesserungen investiert. Das war gegenüber dem Vorjahr im konsumtiven Bereich eine Steigerung von 86 Prozent und im investiven Bereich eine Steigerung von 52 Prozent. Der komplette Bericht der Gebäudewirtschaft 2017 ist im Internet über die Homepage des Kreises www.rhein-sieg-kreis.de/liegenschaften einsehbar.

14.11.2018/553

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