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Rhein-Sieg-Kreis

Verdienstmedaille für Heribert Schwalge aus Bornheim

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Mit der Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland lenkt der Bundespräsident die Aufmerksamkeit auf Leistungen, denen er besondere Bedeutung beimisst. Dies gilt auch für Heribert Schwalge: Für sein langjähriges Engagement im berufsständischen Bereich hat ihm der Bundespräsident die Verdienstmedaille verliehen. Aus den Händen der stellvertretenden Landrätin Notburga Kunert empfing er jetzt (20.11.2018) im Rathaus der Stadt Bornheim die Ordensinsignien.

„Sie, lieber Herr Schwalge, haben durch Ihr jahrzehntelanges Engagement in den verschiedensten Bereichen auszeichnungswürdige Dienste erworben“, hob die stellvertretende Landrätin Notburga Kunert in ihrer Laudatio hervor.

Der gebürtige Hannoveraner ist seit 2013 in Bornheim heimisch. Doch der Einsatz für seine Mitmenschen prägt ihn schon sehr lange: bereits 1987 wurde Heribert Schwalge vom Deutschen Caritasverband Freiburg mit einer Urkunde und der Silbernadel für ehrenamtliches Engagement geehrt. 2010 verlieh ihm die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg für herausragenden Einsatz die Verdienstmedaille in Gold. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Vinzenz-Konferenz wurde Heribert Schwalge die Ehrennadel dieser katholischen Laienorganisation, die sich der sozialen Arbeit widmet, verliehen. Im Jahr 2012 würdigte der damalige Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen bei einem Empfang in Düsseldorf Heribert Schwalges außergewöhnliches Engagement.

Zudem hat sich Heribert Schwalge „durch sein jahrzehntelanges Engagement im berufsständischen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben“, heißt es jetzt in der amtlichen Ordensbegründung des Bundespräsidenten. Von 1970 bis 2014 war er als ehrenamtlicher Prüfer für die Industrie- und Handelskammer tätig. Während dieser Zeit war Heribert Schwalge ununterbrochen Vorsitzender des Prüfungsausschusses für „Drucker“, „Mediengestalter Digital und Print“ sowie für „Industriemeister Druck“. Zusätzlich zu diesen Aufgaben war Heribert Schwalge von 1973 bis 2015 ununterbrochen als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Köln, mit den Schwerpunkten Kommunalrecht und Denkmalrecht, tätig.

Darüber hinaus fand er Zeit, sich als aktives Mitglied der Vinzenz-Konferenz der Pfarrei Heilig Kreuz in Bonn-Beuel, von 1980 bis 2013, für in Not geratene Menschen – meist Ältere – aktiv und unmittelbar persönlich einzusetzen.

„Dass unsere Gesellschaft nicht auseinanderfällt, dass Zusammenhang und Zusammenhalt gestärkt werden – das geschieht eben nicht von allein, sondern das geschieht durch tagtäglichen Einsatz derer, die für sich selber eine wichtige Aufgaben entdeckt haben und ihr mit Leidenschaft nachgehen“, mit diesen Worten würdigte stellvertretende Landrätin Notburga Kunert die Lebensleistung Heribert Schwalges. Danach überreichte sie, verbunden mit den Glückwünschen des Ministerpräsidenten und der Regierungspräsidentin, die Ordensinsignien.

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ist die einzige und damit höchste allgemeine Verdienstauszeichnung der BRD. Er wurde als Instrument des Dankes für herausragendes Engagement zum Wohle der Allgemeinheit 1951 von Theodor Heuss gestiftet und wird seitdem durch den Bundespräsidenten selbst verliehen – bis heute rund 248.400 Mal.
Der Verdienstorden wird in acht verschiedenen Stufen verliehen: Als Erstauszeichnung im Allgemeinen die Verdienstmedaille oder das Verdienstkreuz am Bande; als weitere Ausführungen folgen das Verdienstkreuz 1. Klasse, das Große Verdienstkreuz, das Große Verdienstkreuz mit Stern, das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband, das Großkreuz und die Sonderstufe des Großkreuzes.

21.11.2018/567

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