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Rhein-Sieg-Kreis

Besseres Busnetz und attraktivere JobTicketbedingungen – Rhein-Sieg-Kreis und Bonn gemeinsam unterwegs

Rhein-Sieg-Kreis (hei) Die Bundesförderung von Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Modellstädten (Lead Cities) macht es möglich, dass der Rhein-Sieg-Kreis in Zusammenarbeit mit der „Lead City Bonn“ und den Verkehrsunternehmen das Busangebot von und nach Bonn ausbauen kann. Im Projektzeitraum vom 26.08.2019 bis Ende 2020 stehen hierfür rd. 6,6 Mio. Euro zur Verfügung. Zudem werden die Bedingungen für den Erwerb von JobTickets durch die Arbeitgeber in der Modellstadt Bonn so verbessert, dass es günstiger wird, JobTickets zu erwerben. Davon könnten alle Berufseinpendler nach Bonn profitieren, sofern sich der Arbeitgeber entscheidet, das JobTicket einzuführen. Die Einführung dieses Angebotes ist für den Jahresanfang 2019 vorgesehen.

Da vor allem die Berufspendler im Fokus stehen, können sich die Arbeitgeber in Bonn und in diesem Fall auch im Rhein-Sieg-Kreis an Maßnahmen des sogenannten Betrieblichen Mobilitätsmanagement beteiligen. Hierfür stehen bis Ende 2020 rd. 2,2 Mio. Euro zur Verfügung. Es wäre dann für die Beschäftigten z.B. möglich „Probe-Abos“ für den ÖPNV auszugeben oder moderne Pedelecs zum auszuprobieren kostenfrei auszuleihen. Projektstart soll auch hier zum Jahresanfang 2019 sein.

Den Weg dahin ebnete jetzt, von Seiten des Rhein-Sieg-Kreises, der Ausschuss für Planung und Verkehr. Endgültig wird der Kreistag am 27. September 2018 entscheiden.

Alle Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Schadstoffausstoß zu verringern, die Staus zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern, stellt Dr. Hermann Tengler, Leiter des Referats Wirtschaftsförderung und strategische Kreisentwicklung, die Vorteile einer Kreisbeteiligung am „Lead City“-Projekt der Stadt Bonn vor.

Alle Maßnahmen im Rahmen des Bundesförderprogramms zur Luftreinhaltung in der „Lead City Bonn“ werden zu 95 Prozent gefördert. Die Förderung wird Ende 2020 auslaufen. Der Ausschuss für Planung und Verkehr hat die Verwaltung beauftragt, zusammen mit der Modellstadt Bonn und dem VRS an den Bund heranzutreten, um eine Verlängerung des Förderzeitraumes zu erreichen. Der bestehende Förderzeitraum sei zu kurz, um die Wirksamkeit der verschiedenen Maßnahmen abschließend beurteilen zu können.

Die Bundesstadt Bonn war im Februar dieses Jahres zu einer der fünf Modellstädte des Bundesprogramms, mit dem die Sickstoffdioxidbelastung in den Städten gesenkt werden soll, benannt worden. In der Zwischenzeit wurden vom Bund die genannten Maßnahmen zur Förderung ausgewählt.

20.09.2018/456

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