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Rhein-Sieg-Kreis

Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Ehrenstein aus Eitorf geht in Pension

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Mit Wehmut verabschiedete jetzt der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Rhein-Sieg-Kreis und Bonn „seine“ dienstälteste Kollegin, Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Ehrenstein aus Eitorf.

Zum 30. April 2019 geht Elisabeth Ehrenstein in den Ruhestand. Dann war die gelernte Verwaltungsangestellte 48 Jahre lang in Diensten der öffentlichen Verwaltung und 23 Jahre davon mit der Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten in Eitorf betraut.

„Dabei waren Gleichstellung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für unsere Kollegin nie nur eine Idee. Als alleinerziehende Mutter von drei Kindern, die selber immer in Vollzeit gearbeitet hat, wusste sie sehr genau, wovon sie redet“, würdigt Brigitta Lindemann, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, im Namen des Arbeitskreises das Engagement der geschätzten Kollegin.

In den Jahren hat sie über achtzig Veranstaltungen für die Eitorfer Frauen organisiert. Damit deckte sie ein breites Spektrum an Themen ab. Freude an der Arbeit, der Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen sowie mit den Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern waren ihr immer wichtig. Doch während „früher“ auch mehr Zeit einmal für ein persönliches Wort gewesen sei, seien die Taktung der Arbeit und Arbeitsabläufe in den vergangenen Jahren, die Termine und die Aufgabenvielfalt immer dichter geworden, berichtete Elisabeth Ehrenstein in der vergangenen Sitzung des Arbeitskreises Gleichstellungsbeauftragten, bei der sie verabschiedet wurde.

Die Kolleginnen der Gleichstellungsbeauftragten ihrerseits wussten die Erfahrung von Elisabeth Ehrenstein sehr zu schätzen. Sie hatte ein gutes Gespür für die Wünsche und Bedarfe der Bürgerinnen, so die einhellige Meinung. Zudem habe sie häufig den Arbeitskreis mit ihrer langjährigen Erfahrung „geerdet“.

„Vielleicht habe ich noch unentdeckte Talente“, kommentierte Elisabeth Ehrenstein im Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten die Fragen der Kolleginnen nach konkrete Plänen für die Zeit des kommenden (Un-) Ruhezustands. „Abwarten was komme, sei die einzige Planung.“

29.04.2019/190

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