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Rhein-Sieg-Kreis

155 Tage „E-Commerce“ am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg: positives Zwischenfazit

Rhein-Sieg-Kreis (db) – Im vergangenen September war der neue Bildungsgang „Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce“ am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg an den Start gegangen – jetzt ziehen die Beteiligten ein positives erstes Fazit. Nach wie vor sind die 26 Schülerinnen und Schüler von den hervorragenden Zukunftsaussichten des Berufs überzeugt. Nina Fischel, beispielsweise, sagt: „Der Onlinehandel floriert und wird immer wichtiger. Die Berufschancen sind dementsprechend hoch und uns stehen alle Türen offen.“

Alle 9 jungen Frauen und 17 jungen Männer haben die Affinität zum IT-Bereich genauso gemeinsam, wie Vorkenntnisse im Umgang mit PC, Tablet und Co. Eine wichtige Basis, denn diese „Werkzeuge“ gehören zum Alltag in den Ausbildungsberufen und im Unterricht. Dieser findet ausschließlich im Computerfachraum des Berufskollegs statt. Für jede Schülerin beziehungsweise jeden Schüler steht ein moderner IT-Arbeitsplatz zur Verfügung. Dabei kommen modernste Hard- und Software-Produkte zum Einsatz, wobei besonders der Arbeitsplatzergonomie für IT-dominierte Arbeit Rechnung getragen wurde.

Durch die ständig zunehmende Digitalisierung des Handels über Online-Shops ist auch der Bedarf an einer perfekt darauf zugeschnittenen Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von entsprechenden Internetportalen stark angestiegen. „Besonders wichtig war dem Rhein-Sieg-Kreis, den Schülerinnen und Schülern des neuen Bildungsganges eine praxisbezogene Ausbildung anbieten zu können“, so Schuldezernent Thomas Wagner. „Die Ausbildung ist perfekt auf die Anforderungen der Wirtschaft zugeschnitten.“

Die Ausbildungsbetriebe sind in verschiedenen Branchen angesiedelt. Neben einem Unternehmen aus dem Telekommunikationsbereich, sind dies unter anderem ein Möbelhandel, eine Online-Medien Agentur oder ein Dekorations-Onlineshop. Klassenlehrer Björn Kettner betont die Bedeutung des Austauschs zwischen Schule und Ausbildungsbetrieben: „Wir sind auf die Rückmeldungen der Betriebe angewiesen“, sagt er. „Wir bilden schließlich für den Berufsalltag aus.“

Aus diesem Grund trafen sich jetzt auch Vertreterinnen und Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Lehrerinnen und Lehrer, der Arbeitsagentur und der IHK am Berufskolleg. Die Unternehmen konnten sich vor Ort ein Bild von den Arbeitsräumen und der Unterrichtsorganisation machen und sich auch untereinander austauschen. Aus diesem Treffen entstanden Pläne für eine gemeinsame Kooperation zwischen Betrieben und der Schule – zum Beispiel für gemeinsame Praxisprojekte.

Das Fazit aller Beteiligten fällt nach 155 Tagen im neuen Ausbildungsgang positiv aus. Laut Klassenlehrer Björn Kettner ist aber noch „Luft nach oben“: „Da wir zu den ersten Schulen überhaupt gehören, die diese Ausbildung anbieten, gibt es noch kaum pädagogische Fachliteratur auf dem Markt, an der man sich orientieren könnte. Auch bei der technischen Ausstattung sind noch Optimierungen vorgesehen“. Geplant ist beispielsweise, die Klasse mit i-pads auszustatten oder eine Netbook-Klasse einzurichten.

12.02.2019/074

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