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Rhein-Sieg-Kreis

220 Kilometer Straßennetz in Eitorf geprüft

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Sind die bestehenden Regelungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer nachvollziehbar? Sind alle Verkehrszeichen notwendig und intakt? Mit sachkundigen Blicken bereisten Vertreterinnen und Vertreter des Kreisstraßenverkehrsamtes, der Gemeinde Eitorf, der Polizei, des Landesbetriebs Straßenbau.NRW, des ADAC und der RSVG das mehr als 220 Kilometer umfassende Straßennetz der Gemeinde Eitorf.

„Nicht nur die Qualität der Fahrbahn ist maßgeblich für die Sicherheit einer Straße verantwortlich, sondern auch das Erkennen und Verstehen von Verkehrsführungen und Verkehrsregeln“, erklärt Harald Pütz, Leiter des Straßenverkehrsamts des Rhein-Sieg-Kreises.

Deshalb wurde von den Expertinnen und Experten auch der Zustand der Schilder genau unter die Lupe genommen. Sie prüften: konnten die farbigen und reflektierenden Verkehrszeichen gut erkannt werden? Helfen sie, Gefahrensituationen, zum Beispiel an Kreuzungen und Einmündungen, zu entschärfen? Diese Anforderungen gewährleisteten nicht mehr alle Schilder. Rund 1.000 Verkehrsschilder fanden die Prüferinnen und Prüfer in einem schlechten Zustand vor. Diese müssen jetzt erneuert werden.

173 Schilder fielen der Verkehrsschau komplett zum Opfer; sie müssen ersatzlos entfernt werden, da sie den Verkehrsfluss behindern oder sich erübrigt haben. Dies betrifft insbesondere Verbote, die sich bereits aus den gesetzlichen Vorgaben der Straßenverkehrsordnung (StVO) ergeben und deshalb nicht zusätzlich „beschildert“ werden müssen. Gleiches gilt für solche Zusatzzeichen, die lediglich Selbstverständlichkeiten wiedergeben. So entfällt in Zukunft am Beginn eines benutzungspflichtigen Geh- und Radweges zum Beispiel das Zusatzzeichen „Anfang“.

Für die schrittweise Erneuerung beziehungsweise Entfernung der Verkehrsschilder sind die jeweiligen Straßenbaulastträger, also die Gemeinden, der Kreis oder straßen.nrw zuständig. 

Der Rhein-Sieg-Kreis führt in den acht Gemeinden des Kreises die Verkehrsschauen regelmäßig durch; die kreisangehörigen Städte übernehmen diese Aufgabe selbst.

18.06.2019/268

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