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Rhein-Sieg-Kreis

Jahresbericht des Rhein-Sieg-Kreises: Ködern will gelernt sein - 262 Personen bestanden Fischerprüfung

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Bevor Forelle, Hecht oder Karpfen abends lecker in der Pfanne brutzeln, sind Geduld, Geschick und fachmännische Angel-Kenntnisse gefragt. Diese stellten in 2018, so im Jahresbericht des Kreisordnungsamtes nachzulesen, 262 von 278 Prüflingen unter Beweis.

Theorie und Praxis des Angelns an Flüssen, Teichen, Seen verlangen, dass sich die zukünftigen Anglerinnen und Angler mit Fischen auskennen aber auch fachgerecht Angeln zusammenbauen können. Welche Ruten, Spulen, Schnüren eignen sich? Zu dem Zweck wird in der Fischerprüfung verlangt, eines von zehn verschiedenen Angelgeräten waidgerecht zusammen zu bauen und das notwendige Zubehör zuzufügen.

Wobbler, Maden oder Würmer – mit welchem Köder sollte gefangen werden? Auch darin sollten die Anglerinnen und Angler fit sein.

Die Anatomie der schuppigen Tiere und ihre Arten werden ebenfalls geprüft. Es werden sechs von insgesamt 44 Bildtafeln nach dem Zufallsprinzip vorgelegt. Dann gibt es noch Gewässer- und Gesetzeskunde.

Kommen zu diesen Kenntnissen noch die Liebe zur Natur, Geduld, Gespür für Wetter, Licht und Schatten, die Tages- und Jahreszeit, dann klappt es sicherlich auch mit dem guten Abendessen!

06.03.2019/108

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