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Rhein-Sieg-Kreis

Lust und Mut auf inklusive Arbeit: Tagung für Kita-Fachkräfte im Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis (an) – „Natürlich gehörst Du dazu!“ So könnte der Leitsatz der jüngsten KITA Vital-Tagung für alle Kita-Fachkräfte im Rhein-Sieg-Kreis lauten. Denn Inklusion bedeutet, die Grenzen von bloßer Integration behinderter Menschen aufzulösen. In unserem Bildungssystem heißt das: Jedes Kind ist dabei, alle machen mit, wir sind gemeinsam verschieden. Eine inklusive Bildungseinrichtung versucht, die Einteilung von Kindern in „behindert“ und „nichtbehindert“ konsequent zu überwinden.

Die Tagung im Georg Kerschensteiner Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Troisdorf richtete sich erneut an alle Fach- und Leitungskräfte aus Kindertageseinrichtungen in der Region. Beleuchtet wurden Möglichkeiten und Chancen einer inklusiven Bildungsarbeit im Kita-Alltag. Ziel des regelmäßigen Treffens ist es, Lust und Mut auf inklusive Arbeit zu machen.

Dr. Rainer Meilicke, der Leiter des Gesundheitsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, begrüßte zusammen mit Burkhardt Heinemann, dem stellvertretenden Schulleiter des Georg Kerschensteiner Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Troisdorf die Erzieherinnen und Erzieher auf der gut besuchten Tagung.

Großes Interesse fand der Einführungsvortrag von Dr. Bernadette Bernasconi von der Universität Köln über die Vielzahl an Behinderungsbildern, auf die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Einrichtungen treffen. Anschließend warb Prof. Dr. Timm Albers mit seinem Referat „Inklusive Bildungsarbeit im Kita-Alltag“ für eine Gestaltung eines Inklusionskonzeptes im Kita-Alltag. Was aktuell realistisch machbar ist, erklärten Leitungskräfte aus Einrichtungen aus der Region im Praxis-Teil der Tagung. Sie gaben Einblicke in ihre tägliche Arbeit.

„Die große Resonanz und die rege Beteiligung der Akteure beweisen, dass Inklusion im Rhein-Sieg-Kreis längst kein Fremdwort mehr ist“, sagte Kreis-Gesundheitsamtsleiter Dr. Rainer Meilicke am Ende der KITA Vital-Tagung zufrieden. „In vielen Einrichtungen wird Inklusion im pädagogischen Alltag gelebt und gewährleistet die bestmögliche Unterstützung für die Entwicklung aller Kinder.“

18.09.2019/386

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