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Rhein-Sieg-Kreis

Wachtberg-Gimmersdorf: Ortsumgehung K 14n ist eröffnet

Rhein-Sieg-Kreis (an) – Endlich ist sie fertig: Die Ortsumgehung Gimmersdorf K 14n. Die neue Straße bringt dem vielbefahrenen Ortsteil der Gemeinde Wachtberg die erhoffte Entlastung. Landrat Sebastian Schuster hat die Strecke jetzt zusammen mit der Wachtberger Bürgermeisterin Renate Offergeld sowie Vertreterinnen und Vertretern aus der Kommunal- und Landespolitik offiziell eröffnet.

„Geduld zahlt sich aus“, sagte Landrat Schuster bei der Freigabe für den Straßenverkehr. „Wir hoffen, dass sich jetzt einstellt, was sich die Bürgerinnen und Bürger in Gimmersdorf so lange gewünscht haben: Mehr Ruhe, bessere Wohnqualität und vor allem Sicherheit.“ Wachtbergs Bürgermeisterin Renate Offergeld ergänzt: „Ich freue mich, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist und danke allen Beteiligten für die Arbeit, die im Kreishaus und in meiner Verwaltung im Wachtberger Rathaus geleistet worden ist. Heute ist ein Tag zum Feiern!“

Mehr als 7,4 Millionen Euro wurden in die Gesamtbaumaßnahmen investiert, 60 Prozent der Summe kommt als Fördergeld vom Land NRW. Der Rhein-Sieg-Kreis hat damit eines der größten Straßenbauprojekte der letzten Jahre erfolgreich abgeschlossen.

Bereits Ende der 1960er Jahre hatte der damalige Landkreis Bonn erste Vorstellungen über eine nördliche Umgehung für Gimmersdorf entwickelt und diese im Rahmen der kommunalen Neuordnung an den Rhein-Sieg-Kreis übergeben. In den folgenden Jahren führte die Kreisverwaltung die Vorarbeiten für diesen Straßenneubau fort.

Die Frage der genauen Trassenführung war zu klären, den Anforderungen des Lärmschutzes gerecht zu werden, und es galt, die Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsprozesse mit einzubinden. Da der Hauptteil der neuen Straße über ehemaliges Ackerland verläuft, musste der Rhein-Sieg-Kreis von den betroffenen Landwirten Flächen erwerben. Die Verhandlungen verliefen erfolgreich, einige Grundstückseigentümer bekamen sogar Ausgleichsflächen.

Im August 2016 begannen die Bauarbeiten, die sich in drei Hauptabschnitte teilten. Zuerst musste eine Brücke am Berkumer Weg gebaut werden, die neue Umgehungsstraße verläuft jetzt darunter hindurch. Im Januar 2017 folgte ein Absetz- und Versickerungsbecken, um die Niederschlagswässer der neuen Straße aufzunehmen und umweltfreundlich durch Versickerung dem Wasserkreislauf wieder zuzuführen, bis im Januar 2018 die eigentlichen Straßenbauarbeiten starteten. Bereits im Juli 2019 wurde die neue K14n teilweise in Betrieb genommen.

17.09.2019/385

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