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Rhein-Sieg-Kreis

Coronavirus: Sachstand im Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis (rl) – Im Rhein-Sieg-Kreis sind insgesamt 619 Personen positiv auf SARS CoV2 getestet worden. Das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises führt die Kontaktpersonenermittlung durch.

„Leider sind nun auch in einem dritten Altenheim Menschen mit dem Corona-Virus infiziert“, so Landrat Sebastian Schuster. „Derzeit warten wir noch auf die Ergebnisse der Tests, die von dem mobilen Abstrichteam genommen worden sind.“

Der Rhein-Sieg-Kreis hat einen ärztlichen Hintergrunddienst für die Rettungsdienste installiert. „Der Hintergrunddienst steht den Einsatzkräften in den Fahrzeugen bei Fragen rund um das Corona-Virus und damit einhergehenden besonderen Verhaltensweisen mit Rat und Tat zur Seite“, erklärt Rainer Dahm, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz. „Diese Maßnahme dient dem Schutz unserer Einsatzkräfte.“ 

Die aktuelle Lage im Rhein-Sieg-Kreis sieht derzeit wie folgt aus:

Insgesamt erfasste bestätigte Fälle

619

Davon geheilte Personen

  85

Davon verstorbene Personen

    2

Aktuelle Fälle

532

Personen in häuslicher Absonderung

> 2.500

 

Kommune

Anzahl insgesamt erfasster bestätigter Fälle

davon Geheilte

davon Verstorbene

aktuelle Fälle

Alfter

46

7

0

39

Bad Honnef

41

4

0

37

Bornheim

46

6

0

40

Eitorf

24

3

0

21

Hennef

51

5

0

46

Königswinter

36

1

0

35

Lohmar

37

5

0

32

Meckenheim

41

3

1

37

Much

18

4

1

13

Neunkirchen-Seelscheid

22

6

0

16

Niederkassel

25

7

0

18

Rheinbach

27

1

0

26

Ruppichteroth

9

1

0

8

Sankt Augustin

44

5

0

39

Siegburg

46

13

0

33

Swisttal

21

2

0

19

Troisdorf

59

8

0

51

Wachtberg

22

4

0

18

Windeck

4

0

0

4


Dr. Rainer Meilicke, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, appelliert an die niedergelassenen Ärzte, Erkrankte mit Augenmaß als sog. Verdachtsperson zu den Abstrichstellen zu überweisen. „Es ist ganz wichtig, dass wir viele Menschen testen, aber nicht jeder, der einen Schnupfen hat, ist eine Verdachtsperson.“ Verdachtspersonen sind vielmehr Menschen, die mit einem positiv getesteten Menschen Kontakt hatten bzw. aus einem Risikogebiet kommen und Symptome haben. Erfolgt die Meldung als Verdachtsperson müssen sofort Maßnahmen nach dem IFSG eingeleitet werden. „Wenn Menschen einfach nur Symptome einer Atemwegserkrankung haben, und zu den Abstrichstellen überwiesen werden, dann sollte der Grund für die Überweisung auch bitte nur die Atemwegserkrankung sein. Das erspart eine Menge unnötiger Arbeit.“

01.04.2020/126

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