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Rhein-Sieg-Kreis

Vortrag mit Lesung der Veranstaltungsreihe 2020 der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“

Vortrag und Lesung „Der bunte Spiegel – die Erinnerungen von Max Osborn“

Rhein-Sieg-Kreis (we) – Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe bietet die Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ am Sonntag, 16. August 2020, Interessierten einen Vortrag mit Lesung mit dem Titel „Der bunte Spiegel – die Erinnerungen von Max Osborn“ an. Thomas B. Schumann wird in der Evangelischen Salvatorkirche in Windeck-Rosbach, Kirchplatz 8, referieren. Beginn ist um 14:45 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Referent aus Hürth ist Autor, Verleger und Kunstsammler in Sachen Exil-Kultur. Er wird das von ihm wiederentdeckte und erstmals im deutschen Sprachraum publizierte Buch Osborns vorstellen.

Max Osborn war einer der bedeutendsten und einflussreichsten Kunstkritiker der Wilhelminischen Ära und der Weimarer Republik. Der Sohn einer jüdischen Bankiersfamilie in Köln lebte von 1870 bis 1946 und schrieb als Erster positiv über Künstler wie zum Beispiel Picasso und Matisse. Er emigrierte im Jahr 1938 nach Mitbegründung des „Jüdischen Kulturbundes“ nach Paris und im Jahr 1941 nach New York. In seinem Erinnerungsbuch „Der bunte Spiegel“ berichtet er in einer Mischung aus persönlicher Verbundenheit und Sachlichkeit anschaulich, packend und pointenreich über Künstler wie Menzel, Renoir, Ensor, Liebermann oder Slevogt. Aber auch über berühmte Musiker, Schriftsteller und Tänzerinnen, die er persönlich kannte, wird berichtet.

Das gesamte aktuelle Programm ist bei der Geschäftsstelle der Gedenkstätte im Kreisarchiv unter der Rufnummer 02241/13-2928, per Mail an gedenkstaetterhein-sieg-kreisde oder unter der Postanschrift Kaiser-Wilhelm-Platz 1 in 53721 Siegburg erhältlich. Es kann außerdem auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises unter www.rhein-sieg-kreis.de/gedenkstaette abgerufen werden.

Die Veranstaltungen der Gedenkstätte werden bis auf Weiteres in der evangelischen Salvatorkirche stattfinden, damit die geltenden Corona-Regelungen eingehalten werden können.

Beim Besuch der Veranstaltung sind die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten. Daher ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtend. Vor Ort werden die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher erfasst, damit die Rückverfolgung im Falle eines Infektionsausbruches gewährleistet ist. Die Teilnehmerlisten werden dann für vier Wochen beim Archiv des Rhein-Sieg-Kreises aufbewahrt und anschließend vernichtet.

4.8.2020/317

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