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Rhein-Sieg-Kreis

Feierliche Einbürgerungen im Kreishaus

Rhein-Sieg-Kreis (ke) – Im Siegburger Kreishaus standen jetzt die ersten Einbürgerungsfeierlichkeiten des neuen Jahres an: 30 Frauen, 20 Männer sowie neun Kinder erhielten die deutsche Staatsbürgerschaft. Landrat Sebastian Schuster und Ludwig Neuber, Neubürgerbeauftragter des Kreistags, händigten den Neubürgerinnen und Neubürgern ihre Einbürgerungsurkunden aus.

„Ab heute können Sie sich auf Ihre staatsbürgerlichen Rechte verlassen und die funktionieren“, betonte Landrat Sebastian Schuster. „Denn die Mütter und Väter des Grundgesetzes haben vor über 70 Jahren hervorragende Arbeit geleistet und den Grundstein für eine belastbare Demokratie gelegt. Bringen Sie sich ein und helfen Sie mit, unsere Verfassung zu verteidigen“, appellierte er an die Neubürgerinnen und Neubürger.

Auch Carlos Garcia Rizo und sein Sohn Daniel können die Frage nach ihrer Staatsangehörigkeit jetzt mit „deutsch“ beantworten, den mexikanischen Pass haben beide abgegeben. Seit 2010 lebt Carlos Garcia Rizo mit seiner Frau schon in Bornheim-Hersel. Dort fühlt sich die Familie sprichwörtlich pudelwohl, mit der Einbürgerung wollen er und sein fünfjähriger Sohn nun auch richtig ankommen: „England, Belgien oder auch Kanada – wir haben schon in vielen Ländern gelebt, aber im Rhein-Sieg-Kreis haben wir jetzt unser Zuhause gefunden“, so das Fazit der Familie. Da fiel die Entscheidung für die deutsche Staatsangehörigkeit leicht.

Von den insgesamt 59 Neubürgerinnen und Neubürgern kommt der überwiegende Teil mit sieben Personen aus der Türkei, gefolgt von fünf Personen aus dem Iran, Lettland und Marokko sowie vier Personen aus Großbritannien und Polen.

Die übrigen Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber besaßen bislang die Staatsangehörigkeit nachfolgender Staaten: Ägypten (1), Argentinien (1), China (1), der Dominikanischen Republik (1), Frankreich (1), Griechenland (3), dem Irak (1), Italien (3), der Republik Korea (1), der Republik Kosovo (3), Mexiko (2), Pakistan (2), Russland (1), der Slowakischen Republik (1), Spanien (1), Syrien (1), der Tschechischen Republik (1), der Ukraine (1), Ungarn (1) und Vietnam (1). Ein Einbürgerungsbewerber war bisher staatenlos.

Von den 59 Einbürgerungskandidaten wurden zwölf bereits in der Bundesrepublik Deutschland geboren.

Aktuell sind die Neubürgerinnen und Neubürger in folgenden Städten und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises zu Hause: 1 in Alfter, 4 in Bad Honnef, 7 in Bornheim, 7 in Hennef, 3 in Königswinter, 4 in Lohmar, 5 in Meckenheim, 1 in Much, 5 in Niederkassel, 1 in Rheinbach, 9 in Sankt Augustin, 7 in Siegburg, 2 in Swisttal, 1 in Wachtberg und 2 in Windeck.

Vor der eigentlichen Einbürgerung gaben die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab; dieses lautet: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“

Dieses Bekenntnis wurde mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt.

Persönlicher Ansprechpartner für alle Zugewanderten ist der Neubürgerbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, Ludwig Neuber. Er bietet nach telefonischer Vereinbarung Sprechstunden an.

Termine können mit ihm telefonisch unter der Rufnummer 02295/902318 oder 0160/8230810 oder per E-Mail an ludwigneuberde vereinbart werden.

Der Kontakt kann auch über das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises, - Der Landrat -, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Telefon 02241/13-3066, E-Mail: integrationrhein-sieg-kreisde hergestellt werden.

14.2.2020/61

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