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Rhein-Sieg-Kreis

Modern und zukunftsfähig: Grundstein für neue Rettungswache in Much gelegt

Rhein-Sieg-Kreis (db) – Die Gemeinde Much bekommt eine hochmoderne und leistungsstarke Rettungswache. Der Grundstein der neuen Wache Im Bockemsfeld wurde jetzt gelegt. Der Rhein-Sieg-Kreis investiert rund 3,4 Millionen Euro in das Projekt.

Auf dem Gelände der neuen Rettungswache in Much wird auch eine 185 Quadratmeter große Fahrzeughalle mit Platz für drei Rettungswagen entstehen. So können die Einsatzkräfte auf schnellstem Weg ihr Fahrzeug erreichen. Dies ist im Hinblick auf die vorgeschriebenen Hilfsfristen sehr wichtig, so Landrat Sebastian Schuster. Im ländlichen Raum muss ein Rettungswagen innerhalb von 12 Minuten am Einsatzort sein und das können wir durch die neue Rettungswache gewährleisten.

„Der Rhein-Sieg-Kreis nimmt seine Verantwortung für seine Bürgerinnen und Bürger sehr ernst“, sagte Landrat Sebastian Schuster. „Deshalb ist es selbstverständlich, dass wir erneut in großem Umfang in die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung investieren.“

Nachdem die Suche nach einem geeigneten Grundstück und die umfassenden Bauplanungen abgeschlossen waren, wurde bereits im August 2019 mit den Tiefbauarbeiten begonnen. Die neue Rettungswache hat eine Nutzfläche von 580 Quadratmetern und wurde so geplant, dass in Zukunft auch Erweiterungen problemlos machbar wären.

Auch eine Notstromversorgung ist vorgesehen. So kann ein etwaiger längerer Stromausfall überbrückt werden. Dieser Aspekt könnte in einem Notfall für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger äußerst wichtig sein.

Der Mucher Bürgermeister Norbert Büscher sagte er sei dem Rhein-Sieg-Kreis sehr dankbar für die Unterstützung. Durch den Neubau könne die Interimslösung in der Zanderstraße ersetzt werden. Die neue Rettungswache wird von den Johannitern betreut und versorgt das Mucher Gemeindegebiet mit Ausnahme von Birrenbachshöhe, Eichhof, Derscheid, Löbach und Tüschenbonnen versorgen. Für diese Orte ist die Rettungswache in Ruppichteroth zuständig.

Der Neubau wurde vom Bonner Architektenbüro Koenigs Rütter geplant. Die energetischen Kennwerte der Wache werden nahezu Passivhaus-Anforderungen erfüllen. Die für Heizung und Warmwasser benötigte Energie liefern eine Wärmepumpe und eine auf dem Dach installierte thermische Solaranlage. Eine Photovoltaikanlage wird für einen großen Teil des benötigten Stroms sorgen.

Die Baumaßnahme soll nach bisheriger Planung im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein.

10.1.2020/15

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