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Rhein-Sieg-Kreis

Jahresbericht des Rhein-Sieg-Kreises: Erfolgreich geködert - 311 Personen bestanden Fischerprüfung

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – In den heimischen Gewässern tummeln sich manche Fischarten, wie Barben, Aal, Bachforelle, Regenbogenforelle, Lachs, Hecht, Wels und andere. Doch um diese an den „Haken“ zu bekommen, braucht es fachkundige Angel-Kenntnisse.

Theorie und Praxis des Angelns an Flüssen, Teichen und Seen verlangen, dass sich die zukünftigen Anglerinnen und Angler mit Fischen auskennen: Welche Arten gibt es? Woran erkenne ich zum Beispiel eine Forelle? Wie ist die Anatomie der schuppigen Tiere aufgebaut? In der Prüfung werden dazu nach dem Zufallsprinzip sechs von insgesamt 44 Bildtafeln vorgelegt, die richtig zu beantworten sind. Zudem enthält der Fragenkatalog im theoretischen Teil unter anderem auch Gewässer- und Gesetzeskunde.

Die zukünftigen Petri-Jüngerinnen und –Jünger sollten aber auch fachgerecht ködern und Angeln zusammenbauen können. Welche Ruten, Spulen, Schnüren eignen sich? So wird in der Fischerprüfung verlangt, eines von zehn verschiedenen Angelgeräten waidgerecht zusammen zu bauen und das notwendige Zubehör zuzufügen.

Die Fragen zu allen diesen Bereichen konnten bei den zwei Fischerprüfungen im Juni und im November 2019 im Siegburger Feuerwehrhaus 311 Personen erfolgreich beantworten. 25 Prüflinge bestanden nicht; sie können die Prüfung wiederholen.

Nach dem erfolgreichen Bestehen der Fischereiprüfung, welche die Untere Fischereibehörde attestiert, kann der Fischereischein kostenpflichtig – für entweder ein oder für fünf Jahre – bei der zuständigen Wohnsitzbehörde erworben werden. Im Übrigen: es können grundsätzlich auch Jugendliche ab 13 Jahren teilnehmen; sie erhalten den Angelschein aber erst zum 14. Geburtstag ausgehändigt.

8.1.2020/10

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