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Rhein-Sieg-Kreis

Jahresbericht des Rhein-Sieg-Kreises: 1.097 können auf Pirsch gehen

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – 42 Frauen und Männer bestanden in 2019 die Jägerprüfung. Damit haben sie die Voraussetzung für einen Jagdschein erworben.
Diesen kann die Untere Jagdbehörde nach bestandener Jägerprüfung auf Antrag und nach Vorlage einer Versicherungsbestätigung ausstellen; der Jagdschein gilt – je nach Beantragung - für ein bis maximal drei Jahre und muss danach wieder neu beantragt werden.   

Wie aus dem aktuellen Jahresbericht des Kreisordnungsamtes hervorgeht, wurden in 2019 insgesamt 1.097 Jahresjagdscheine erteilt. Nur wer einen gültigen Jagdschein besitzt und mit sich führt, darf in abgegrenzten Jagdbezirken mit entsprechender Erlaubnis die Jagd ausüben.

Die Jägerprüfung besteht aus einer schriftlichen Prüfung mit 100 Fragen aus vier Fachbereichen im Multiple-Choice-System. Dieser schriftliche Teil der Jägerprüfung findet in Nordrhein-Westfalen immer am Montag der letzten vollständigen Kalenderwoche im April statt. Ist dieser erste Prüfungsteil erfolgreich absolviert, erfolgt die Zulassung zur Schießprüfung und zur mündlich-praktischen Prüfung. Im Rahmen der mündlich-praktischen Prüfung werden die Prüflinge in Gruppen über alle 4 Fachgebiete hinweg geprüft, wobei die Prüfung jedes einzelnen in der Regel nicht länger als 30 Minuten dauern soll.

Woran erkennt man einen Überläufer? Wo werden in der Regel Jungkaninchen gesetzt? Welche Wildarten ranzen im Juli / August?

Diese und viele Fragen mehr beinhaltet die Jägerprüfung. Nicht umsonst wird sie das „Grüne Abitur“ genannt: über den Zeitraum eines halben Jahres beinhaltet der wöchentliche „Stundenplan“ der angehenden Jungjägerinnen und Jungjäger zwei Mal in der Woche Theorie-Unterricht sowie an Wochenenden Exkursionen und Schießunterricht.

28.1.2020/34

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