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Rhein-Sieg-Kreis

Pflegearbeiten im Basaltsteinbruch Eitorf-Stein – Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten

Rhein-Sieg-Kreis (an) – Schmetterlinge, wie das Fünffleckwidderchen und auch der Schwalbenschwanz, sollen bald hier ihren Nektar finden, während Kümmelsilge und Knabenkräuter wachsen und gedeihen. Das Naturschutzgebiet „Basaltsteinbruch Eitorf-Stein“ ist Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten.

Aktuell werden daher am Rand des Steinbruchs notwendige Pflegearbeiten durchgeführt. Im Auftrag des Rhein-Sieg-Kreises werden Zierpflanzengebüsche beseitigt, die sich in den vergangenen Jahren stark ausgebreitet haben. Erst dann kann sich dort ein sogenanntes „Offenlandbiotop“ entwickeln, in dem sich seltene Insekten, Eidechsen und weitere Tierarten ansiedeln sollen.

„Die Besonderheit in dem geplanten Offenlandbiotop liegt darin, dass es sich um einen stark besonnten, überwiegend trockenen nährstoffarmen und kalkreichen Standort handelt“, erläutert Projektleiterin Elke Säglitz vom Amt für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises. „So können sich dort Pflanzenarten ansiedeln, die im Kreisgebiet ansonsten selten sind.“

Bei der Beseitigung des Zierpflanzengebüschs wird auch eine baufällige alte Hütte abgerissen, und es werden Kleingewässer als Lebensraum für Amphibien angelegt. Alle Arbeiten geschehen unter größtmöglichem Schutz der vorkommenden Tier- und Pflanzenarten.

28.1.2020/32

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