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Rhein-Sieg-Kreis

Breitbandausbau: Much, Ruppichterroth und Windeck bald mit schnellem Internet

Rhein-Sieg-Kreis (db) – Im Ausbaugebiet der innogy im östlichen Rhein-Sieg-Kreis wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Bereits Anfang April 2020 wurden die ersten Haushalte aus Windeck an das schnelle Glasfasernetz von NetCologne und innogy angebunden. Jetzt konnte die 19 Kilometer lange Trasse des Wahnbachtalsperrenverbandes mit Leerrohren bestückt und die Glasfaserkabel eingezogen werden. Damit wurde die bauliche Anbindung an das Netz der NetCologne in Hennef erreicht.

Derzeit wird die sogenannte aktive Technik der NetCologne installiert. Nach aktuellem Stand werden die betroffenen Orte im Bereich von Ruppichteroth, Much und Windeck bis Ende des laufenden Jahres an das schnelle Netz angeschlossen sein.

„Mit dem Anschluss dieser Ortsteile kommt der Rhein-Sieg-Kreis dem Ziel „schnelles Internet für alle“ einen weiteren großen Schritt näher“, sagt Landrat Sebastian Schuster. „Gerade in der aktuellen Situation ist die Bedeutung von Digitalisierung, ob für Homeschooling, Homeoffice oder alternative Geschäftsmodelle, noch einmal größer geworden. Wir wollen gleichwertige Bedingungen für den gesamten Kreis und für alle unsere Bürgerinnen und Bürger“, so Landrat Schuster.

Die Innogy/Westnetz konzentriert sich in ihrem Ausbau aktuell auf die Fertigstellung der übrigen Teilstücke der Haupttrasse, um möglichst viele Glasfaserleitungen bis in die Orte zu verlegen (FTTC-Verfahren). Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf den Arbeiten an der Trasse zwischen Ruppichteroth und Windeck, um eine redundante Einspeisung zu ermöglichen. Parallel schreitet der Anschluss der Glasfaserleitungen an die Gebäude (FTTB-Verfahren) zurzeit im Mucher Ortsteil Damm weiter voran.

Seit dem Spätsommer 2018 bauen der Kölner Telekommunikationsanbieter NetCologne und der Energieversorger innogy ein Glasfasernetz im östlichen Kreisgebiet auf. Der Breitbandausbau wird durch den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Alle Informationen zum Breitbandausbau im Rhein-Sieg-Kreis gibt es auf www.rhein-sieg-kreis.de/breitband.

Beim FTTC-Verfahren (engl. „fibre to the curb“ = Glasfaser bis zum Bordstein, d.h. bis in den Ort) kommt das Vectoring-Verfahren zum Einsatz, das die elektromagnetischen Störungen unterdrückt, um per Kupferkabel und Telefon-Anschluss ein Highspeed-Internet zu gewährleisten. Beim FTTB-Verfahren (engl. „fibre to the building“) wird direkt ein Glasfaseranschluss bis ins Gebäude gelegt.

29.7.2020/309

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