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Rhein-Sieg-Kreis

Interkommunales Projekt NEILA: erfolgreicher Austausch von Kommunalpolitikerinnen und -politikern

Rhein-Sieg-Kreis (db) – Rund 80 kommunale Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gebiet des Projektes NEILA haben sich jetzt an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin ausgetauscht. „NEILA“ steht für „Nachhaltige Entwicklung durch Interkommunales Landmanagement“ und ist ein gemeinsames Projekt der Bundesstadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreises Ahrweiler sowie der Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Königswinter. Wissenschaftlich wird das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt durch die TU Dortmund und dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, ILS gGmbH, Dortmund begleitet.

Ratsmitglieder aus den beteiligten Kommunen sowie deren Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sprachen bei dem Treffen über die Siedlungsentwicklung der :rak-Region. :rak steht für Regionaler Arbeitskreis Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler. Professor Thorsten Wiechmann von der TU Dortmund stellte den Teilnehmenden erste Erkenntnisse aus der Projektarbeit und die Herausforderungen der Region vor. Die Lokalpolitikerinnen und –politiker diskutierten in verschiedenen Workshops in welchen Bereichen die Zusammenarbeit gestärkt werden sollte und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen.

Zentrale Themen waren dabei Perspektiven für die gemeinsame Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen bei gleichzeitiger Sicherung der vorhandenen Qualitäten der Region. Zudem betonten alle Teilnehmenden die Bedeutung interkommunaler Lösungen auch in den Bereichen Bildung, Klimawandelanpassung und Mobilitätswende.

Am Ende lautete die klare Botschaft aller: „Es geht nur zusammen!“ Und der Bürgermeister von Bad Honnef, Otto Neuhoff, forderte als Grundvoraussetzung für eine funktionierende Kooperation: „Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation!“

Das Projekt NEILA setzt sich zum Ziel, die Siedlungsentwicklung in der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler gemeinsam und nachhaltig zu gestalten. Gleichzeitig soll mit Hilfe eines Ausgleichssystems Nutzen und Lasten zwischen den Kommunen gerecht verteilt werden. Damit beides gelingt, soll die Siedlungsentwicklung „von unten“ – durch die teilnehmenden Kommunen – über kommunale Grenzen hinweg abgestimmt werden.

Weitere Informationen zum Projekt NEILA finden Sie unter www.neila-rak.de.

24.3.2020/113

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