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Rhein-Sieg-Kreis

„Ort der Erinnerung“ an der Heinrich-Hanselmann-Schule eingeweiht

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Einen „Ort der Erinnerung“ gibt es jetzt an der Heinrich-Hanselmann-Schule, Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Schulleiter Christoph Wegener, Fachlehrer Alexander Breskot, Claudia Selbach, vom Amt für Schule und Bildungskoordinierung des Rhein-Sieg-Kreises, sowie Schülerinnen und Schüler – mit Begleitung – aus allen Stufen der Heinrich-Hanselmann-Schule weihten diesen gemeinsam ein.

„Dieser `Ort der Erinnerung´ bietet Platz für Rituale. Er bietet einen Raum, um mit konkreten Dingen Abschied zu nehmen, diese anzuschauen oder anzufassen“, betonte Schulleiter Christoph Wegener. „Seit langem schon gab es die Idee, einen ´Ort der Erinnerung´ zu schaffen“, darauf wies Fachlehrer Alexander Breskot hin. Er hatte die Zeit der Corona-Pandemie dazu genutzt, in Eigenleistung eine Skulptur anzufertigen und aufzustellen.

Rund 240 Schülerinnen und Schüler, inklusive therapeutisches Personal und Schulbegleitende 400 Menschen, sind bei normalen Schulbetrieb in der Heinrich-Hanselmann-Schule beheimatet. Öfter als in anderen Schulformen kann es hier vorkommen, dass Schülerinnen oder Schüler frühzeitig versterben. Aber auch jeder andere Abschied kann als sehr schmerzhaft empfunden werden.

Der neu geschaffene Ort auf der Wiese der Heinrich-Hanselmann-Schule bietet den Vorteil, alle Abschiede individuell zu gestalten. Er kann zu jeder Zeit besucht werden.

08.12.2021/651

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