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Rhein-Sieg-Kreis

Auch Pferdeweiden müssen gepflegt werden – Und das ganzjährig

Rhein-Sieg-Kreis (we) – Der langersehnte Frühling ist da; viele Pflanzen beginnen schon jetzt auszutreiben und zu blühen. Das trifft auch auf Pferdeweiden zu, sofern die Tiere im Winter überwiegend im Stall und auf dem Paddock gehalten worden sind.

Das Amt für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises weist darauf hin, dass die richtige Außenhaltung von Pferden sehr wichtig ist. Denn bleiben die Tiere im nassen Winter auf der Weide oder steht ihnen eine zu kleine Fläche zur Verfügung, wird die Grasnarbe zerstört. Im schlimmsten Fall wird die Wiesenfläche sogar komplett vernichtet. So können auch schädliche Stoffe in Boden und Grundwasser gelangen.

„Ein richtiges Weidemanagement über das ganze Jahr verhilft zu einer grünen Weide und bietet den Pferden eine gesunde Futtergrundlage; auch schützt es vor schädlichen Bodenveränderungen“, erklärt Christoph Schwarz, Umweltdezernent des Rhein-Sieg-Kreises. 

Daher ist bei Außenhaltung von Pferden auf Folgendes besonders zu achten: Für die Tiere muss ausreichend Fläche zur Verfügung stehen! Als „Faustregel“ gilt im Sommer etwa ein Hektar für zwei Pferde. Die Weidefläche sollte im Winter, besonders bei nassen Witterungsverhältnissen, ungenutzt bleiben. Nur so kann sich der Boden erholen. In dieser Zeit sollten die Tiere im Stall mit einem angrenzenden Paddock gehalten werden. Dieser muss zum Schutz des Grundwassers zum Untergrund hin wasserundurchlässig abgedichtet sein. Dabei ist wichtig: Die Errichtung eines Paddocks bedarf vorab einer Baugenehmigung.

29.3.2021/150

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