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Rhein-Sieg-Kreis

Gemeinsame Probleme, gemeinsame Lösungen:

Landrat und Bad Godesberger Bezirksbürgermeister im Gespräch

Rhein-Sieg-Kreis (an) – Der Stau auf den Straßen war schuld: Mit etwas Verspätung kam Christoph Jansen, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Bonn und Bezirksbürgermeister Bad Godesberg, zum Besuch bei Landrat Sebastian Schuster ins Kreishaus nach Siegburg. So hatten beide angesichts der mittlerweile wieder angespannten Verkehrssituation in der Region direkt das erste Gesprächsthema zur Hand.

„Hier brauchen wir gemeinsame Lösungen“, betonte Landrat Schuster. „Täglich stehen die Menschen in der Region im Stau. So kann das nicht weitergehen!“ Christoph Jansen ergänzte: „Das betrifft sowohl die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler, die zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn zur Arbeit oder in ihren wohlverdienten Feierabend nach Hause fahren, aber genauso die Bonnerinnen und Bonner, die weder in der Stadt vorankommen, noch in die Stadt hinein oder heraus.“

Ein erster Schritt ist bereits getan: Auf Betreiben des Rhein-Sieg-Kreises und der Bundesstadt Bonn hin wurde die geplante „Rheinspange 553“ im Bundesverkehrswegeplan in den „vordringlichen Bedarf“ eingestuft. Die Region geht angesichts der prognostizierten Verkehrsentwicklung davon aus, dass eine zusätzliche Rheinquerung und direkte Verbindung zwischen den Autobahnen 59 und 555 für eine Entspannung auf den Straßen sorgen wird.

Auch bei anderen Themen geht es nur zusammen – darüber waren sich Landrat Schuster und der Bad Godesberger Bezirksbürgermeister Jansen einig. Beispiel UN-Standort Bonn: Um diesen zu stärken, muss beim Thema Bonn/Berlin beispielsweise verhindert werden, dass weitere Ministerialstellen der Bundesregierung nach Berlin ziehen. Denn für die Vereinten Nation, aber auch für viele Unternehmen und sonstige Organisationen ist die Anbindung an Ministerien eine zentrale Standortentscheidung.

Weitere Punkte im Gespräch zwischen Landrat Schuster und Christoph Jansen waren die Pflege Beethovens, der auch im Kreisgebiet wirkte, sowie der grenzübergreifende Hochwasserschutz angesichts der Folgen der Unwetterkatastrophe vom Juli 2021. „Die Region hat in den vergangenen Jahrzehnten besonders profitiert, wenn es ein Miteinander gab“, stellten beide abschließend fest. „Deswegen ist eine interkommunale Zusammenarbeit zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis, den kreisangehörigen Städten und Gemeinden und der Bundesstadt Bonn von besonderer Wichtigkeit.“

9.9.2021/476

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