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Rhein-Sieg-Kreis

Jahresbericht des Rhein-Sieg-Kreises

Elterngeld passt sich familiärer Situation an

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Rund 7.800 Anträge auf Elterngeld wurden 2021 vom Fachbereich „Elterngeld“ des Rhein-Sieg-Kreises bearbeitet.

Dabei mussten die Besonderheiten bei Antragstellung und Bearbeitung aufgrund der Corona-Pandemie berücksichtigt werden.  

So hatten Eltern, die sich aufgrund der Pandemie in Kurzarbeit befanden, ein geringeres Elterngeld zu erwarten. Mit einem Antrag konnten sie auf diese Monate verzichten und bei der Berechnung des Elterngeldes auf das Einkommen vor der pandemiebedingen Kurzarbeit zurückgreifen.

Persönliche Beratungsgespräche mit Eltern oder werdenden Eltern konnten angesichts der besonderen Situation nur noch eingeschränkt angeboten werden; stattdessen wurde telefoniert oder eine E-Mail geschrieben. Auffallend war eine verstärkte Nachfrage von Eltern, wie sich ein voraussichtliches Elterngeld für ein weiteres Kind errechnen würde. Oft erhielten sie noch Elterngeld und wollten in der Beratung lediglich eine Auskunft über die finanzielle Absicherung einer möglichen weiteren Familienplanung haben.

Eine Neuerung zugunsten von Familien gibt es für Frühgeburten ab dem 1. September 2021. Bei Kindern, die mehr als sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt kommen, werden zusätzlichen Monate Elterngeld bewilligt.

„Obwohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Elterngeldstelle, wie auch andere Mitarbeitende der Kreisverwaltung, bei der Nachverfolgung von Infektionsketten oder zur Auszahlung von Spendengeldern im Rahmen der Hochwasserkatastrophe im Einsatz waren, konnte die durchschnittliche zeitnahe Bearbeitung wie gewohnt gehalten werden“, stellt Stephan Liermann, Leiter des Kreissozialamtes, fest.

18.01.2022/024

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