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Rhein-Sieg-Kreis

Dezernent Christoph Schwarz beendet seinen Dienst in der Kreisverwaltung

Klimaschutz und Energiewende voran gebracht

Rhein-Sieg-Kreis (an) – Christoph Schwarz, Dezernent für Umwelt, Bauen und Verbraucherschutz, beginnt am 1. August 2022 seine Freistellungsphase der Altersteilzeit. Rund 17 Jahre lang hat der 64-Jährige die Verwaltung des Rhein-Sieg-Kreises mitgeprägt und vor allem im Umweltbereich wichtige Entwicklungen angestoßen.

„Ich danke Christoph Schwarz für diese langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und sein außerordentliches Engagement in der Kreisverwaltung“, bedankt sich Landrat Sebastian Schuster beim scheidenden Dezernenten. „Bei ihm wusste ich vor allem die Umweltthemen in den besten Händen!“

Beispiel Chance7: „Hier haben wir mit Hilfe üppiger Bundes- und Landesförderung ein Projekt aufbauen können, das bei uns bedeutsame Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten erhält und sichert, mit vielen kleinen und großen Maßnahmen“, sagt Dezernent Schwarz. „Hier spielt der Rhein-Sieg-Kreis bundesweit also seit über zehn Jahren in der 1. Bundesliga des Naturschutzes.“

Gleichzeitig brachte der gebürtige Oberberger die Bedeutung des Klimaschutzes für den Rhein-Sieg-Kreis voran. 2009 hatte Schwarz das Umweltdezernat übernommen, und 2011 gab es bereits den ersten Grundsatzbeschluss des Kreistages zum Klimaschutz. Seitdem wurde dieses wichtige Thema konsequent ausgebaut, zuletzt mit dem „Maßnahmenprogramm 2025 für den Klimaschutz". „Zentral war hierbei die Gründung der Energieagentur Rhein-Sieg“, betont Christoph Schwarz. „Hier finden Privatleute und Kommunen eine ausgezeichnete Beratung, wie sie sich für die Zukunft bestens aufstellen. Denn Klimaschutz und Energiewende gelingen nur, wenn alle mitmachen.“

Nach einem Studium der Geographie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und seinem Zivildienst ging der Diplom-Geograph 1986 als Referent ins Landesbüro der Naturschutzverbände NRW nach Oberhausen. 2005 wechselte er dann in die Kreisverwaltung nach Siegburg.

Hier leitete Christoph Schwarz zuerst die Fachabteilung für Naturschutz, bis ihm 2007 die Aufgaben eines Co-Dezernenten übertragen wurden, aus Anlass des damaligen Großprojektes eines Nationalparks für das Siebengebirge. 2009 übernahm Schwarz dann die Leitung des Dezernates 4 mit dem technischen Umweltamt, dem Naturschutzamt sowie dem Veterinär- und Lebensmittel­überwachungsamt.

In den Folgejahren kamen weitere Aufgaben für das Dezernat hinzu, nämlich die Zuständigkeit für das Bauaufsichtsamt sowie dem Amt für Katasterwesen und Geoinformation.

„Spannend war die Zeit eigentlich immer, von Rindertransporten nach Marokko, die wir – vergeblich - zu verhindern versuchten, über das Vorgehen gegen das Unwesen der Schottergärten bis zum Zugriff auf Geodaten für die Öffentlichkeit“, sagt Schwarz.

Seit der Flutkatastrophe 2021 ist das Thema Hochwasservorsorge in den Fokus gerückt. Sowohl bei den Grundlagendaten in Sachen Starkregen müsste weiter intensiv und zügig gearbeitet werden, als auch an den Gewässern gemeinsam mit allen Beteiligten mit konkreten Maßnahmen begonnen werden. „Zum Glück arbeiten im Dezernat in allen Fachbereichen engagierte und fähige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen – ich bin sicher, dass auch weiterhin vieles bewegt werden wird“, so Schwarz.

5.7.2022/333

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