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Rhein-Sieg-Kreis

Bürgerradweg an der L318

Verkehrssichere Verbindung zwischen Much und Neunkirchen-Seelscheid

Rhein-Sieg-Kreis (an) – Der Bürgerradweg an der Landesstraße 318 zwischen den Ortsteilen Nackhausen und Schwellenbach ist fertig: Vize-Landrätin Notburga Kunert gab die Verbindung zusammen mit Nicole Berka, Bürgermeisterin der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid, Muchs Bürgermeister Norbert Büscher, Bürgerkoordinator Hubert Ulbig sowie dem Leiter der Niederlassung Rhein-Berg von Straßen.NRW, Thomas Raithel, jetzt frei.

Der Bedarf für den Radweg wurde schon vor einigen Jahren grundsätzlich erkannt. Unter Federführung des Rhein-Sieg-Kreises wurde er in nur rund 18 Monaten als Bürgerradweg geplant und gebaut. Damit sind beide Ortsteile jetzt verkehrssicher miteinander verbunden.

„Mein großer Dank gilt dem Land NRW, dass es mit dem Programm Bürgerradweg gelungen ist, den für die Region wichtigen Lückenschluss herzustellen“, sagte Vize-Landrätin Notburga Kunert bei der Freigabe des Radweges. „Dieser Lückenschluss ist auch ein wichtiger Beitrag für die Verbesserung der Verkehrssicherheit hier im Bergischen Land, wo es einen großen Nachholbedarf in der Radverkehrsinfrastruktur gibt.“

Bürgerradwege in Nordrhein-Westfalen

Mit Bürgerradwegen werden Radwege-Projekte beschleunigt umgesetzt, die mit einer niedrigen Dringlichkeit eingestuft wurden, aber relativ einfach herzustellen sind. Dabei sind neben Land und Gebietskörperschaft (Landkreis, Stadt oder Gemeinde) auch Bürgerinnen und Bürger am Bau der Radwege beteiligt, die ihr Projekt durch unterschiedliche Beiträge unterstützen.

„Ohne den Einsatz von Bürgerkoordinator Hubert Ulbig stünden wir heute nicht hier. Herr Ulbig hat erfolgreich alle Beteiligten an einen Tisch geholt und auch während des Baus vieles koordiniert“, freuen sich Nicole Berka, Bürgermeisterin der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid, und Norbert Büscher, Bürgermeister der Gemeinde Much. „Jetzt können sich unsere Bürgerinnen und Bürger in Nackhausen, Schwellbach und Mohlscheid endlich sicher zu Fuß oder mit dem Rad begegnen.“

Bei Bürgerradwegen können Ausbaustandards reduziert werden, sie entsprechen jedoch dem Stand der Technik und den aktuellen Sicherheitsanforderungen.

Insgesamt lassen sich diese Radwege so kurzfristiger und kostengünstiger realisieren. Seit 2005 sind durch dieses Modell mehr als 400 km Radwege entstanden. Das Landesverkehrsministerium hat seitdem rund 27 Millionen Euro für Bürgerradwege in ganz NRW zur Verfügung gestellt.

„Radwege sind uns genauso wichtig wie Bundes- und Landesstraßen. Unser Ziel ist es daher, noch mehr Menschen auf das Fahrrad zu bringen“, wünscht sich Thomas Raithel, Leiter der Regionalniederlassung Rhein-Berg des Landesbetriebs Straßenbau NRW. „Eine wichtige Funktion haben dabei Bürgerradwege wie hier vor Ort. Aber auch das neue Gesetz zur Förderung des Radverkehrs und der Nahmobilität, das das Land zum Jahreswechsel auf den Weg gebracht hat, wird dazu beitragen, den Fuß- und Radverkehr in NRW voranzubringen.“

14.03.2022/130

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  • Landesbetrieb Straßenbau NRW
  • Landesbetrieb Straßenbau NRW

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