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Rhein-Sieg-Kreis

Der jüdische Friedhof in Deutz

Veranstaltung der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

16:00 bis 17:00

Texteingabe erforderlich

Führung mit Winfried Günther, Synagogengemeinde Köln

Dort erfolgten ab 1698 erste Bestattungen. Er ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof im Gebiet der heutigen Stadt Köln. 1859 und 1895 wurde er jeweils erweitert und 1918 geschlossen Die letzte Bestattung erfolgte  während des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1941.


Die Anzahl der hier im Laufe der Zeit bestatteten Gläubigen wird mit etwa 5.000 beziffert. Beigesetzt wurden seit dem Ende des 17. Jh. Angehörige der jüdischen Gemeinde Deutz, aber auch Angehörige der nach 1798 sich wieder entwickelnden Kölner Gemeinden. Heute sind vor Ort noch mehr als 3.350 Grabstätten aus dem späten 17. Jh. bis 1941 erhalten. Zu den bekannten
Namen, die hier bestattet wurden, gehören unter anderem Isaac Offenbach, der Vater des deutsch-französischen Komponisten Jacques Offenbach, der deutsch-jüdische Philosoph, Schriftsteller und Politiker Moses Hess oder Angehörige der bedeutenden Kölner Familie Oppenheim.

Die männlichen Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Informationen

Beginn16:00 Uhr
EinlassTreffpunkt: 14:30 Uhr Bahnhof Siegburg an Gleis 1 oder 15:45 Uhr vor dem Eingangstor, Judenkirchhofsweg 1, 50679 Köln
AnmeldungEine verbindliche Anmeldung im Kreisarchiv ist erforderlich! Maximale Teilnehmerzahl: 25 Personen. Anmeldefrist: 20. März 2019.

Eintritt

5,00 Euro

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