Inhalt anspringen
Kunst und Kultur

Abraham – ein Leben für die Operette

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

16:00 bis 19:00

Berlin, Wien, Paris, Casablanca, Havanna, New York – die Lebensstationen des jüdischen Komponisten Paul Abraham lesen sich so exotisch wie die Schauplätze einer seiner Erfolgs-Operetten, mit denen er zu Beginn der 1930er Jahre für Furore sorgte.

Doch das Leben des genialen Tonsetzers verlief nur bis zum Januar 1933 operettenhaft – mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verwandelte es sich in eine Tragödie.

Nicht nur darf er sein Theater nicht mehr betreten, er muss schließlich gar das Land verlassen und flüchtet in die USA. Eben noch bejubelt, verlässt ihn im Exil der Verstand und er lebt in psychiatrischer Obhut. Seine zahlreichen unveröffentlichten Werke, die er daheim seinem Freund Josef anvertraut hatte – verscherbelt an reiche Deutsche, die sich ihren Namen über den Kompositionen erkaufen.

Abraham stirbt in Armut. Das Stück erinnert an einen großartigen Star der Operettenwelt, der von den Nazis verjagt und ins Vergessen gedrängt wurde.

Mit vielen Melodien des Komponisten lässt Dirk Heidicke Paul Abraham wieder aufleben. (www.kleinestheater.eu) Ein Stück von Dirk Heidicke, Inszenierung: Stefan Krause, mit Elisabeth Wukitsevits und Frank Oppermann, am Klavier: Theo Palm.

Frank Oppermann, der Leiter des Kleinen Theaters, wird den Teilnehmern der Gruppe im Anschluss an die Aufführung persönlich das Haus präsentieren und ein Goody für sie parat halten.

Informationen

AnmeldungVerbindliche Anmeldung im Kreisarchiv erforderlich unter Tel.: 02241 / 13-2928 oder per Mail FVgedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de. Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen.

Eintritt

36 Euro, ermäßigt für Mitglieder des Fördervereins 31 Euro (Preisklasse 1)

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet. Mehr Infos ...