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Rhein-Sieg-Kreis

Die Geschichte der Siegburger Synagogen

Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg"

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

18:30

Vortrag von Dr. Claudia Maria Arndt, Siegburg

Bereits im Mittalalter besaß die Siegburger jüdische Gemeinde eine Synagoge. Ende des 15. Jh. verließen die Juden Siegburg und siedelten sich erst nach dem Dreißigjährigen Krieg hier wieder an.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts unterhielt die jüdische Gemeinde Siegburg eine Synagoge in Form eines Betraumes. 1839 schlossen sich Siegburger Gemeindemitglieder zu einer Synagogenbaugesellschaft zusammen, um einen Synagogenneubau in der Holzgasse zu realisieren, der am 22. Oktober 1841 durch den Bonner Oberrabbiner Dr. Aaron Auerbach eingeweiht werden konnte. Viele Honoratioren der Stadt Siegburg und des Siegkreises nahmen seinerzeit an den Einweihungsfeierlichkeiten teil.

Fast hundert Jahre war die Synagoge das Zentrum des jüdischen Gemeindelebens in Siegburg.

Am frühen Morgen des 10. November 1938 wurde die Synagoge im Zuge der Novemberpogrome in Brand gesetzt und zerstört. Die 1913 von Friedrich Wilhelm Heymann gestiftete Thorarolle konnte aus den Trümmern gerettet werden und befindet sich heute in einer Synagoge in Haifa.

Der Vortrag behandelt schwerpunktmäßig die Geschichte der Synagoge in der Holzgasse von ihrem Bau bis zur Zerstörung und der Veräußerung des Synagogengeländes durch die Stadt Siegburg.

Illustriert wird der Vortrag durch zahlreiche Bilder.

Der Vortrag findet im Rahmen der Siegburger Museumsgespräche statt.

Eintritt

Teilnahme kostenlos

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