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Rhein-Sieg-Kreis

Mut zu leben

Vortag und Präsentation

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

19:00 bis 21:00

Wie lässt sich das Schicksal von Juden eindrücklich erzählen, die in den Zeiten der NS-Diktatur (fast) alles verloren: Heimat, Familienangehörige, Beruf, Besitz? Am besten mit einer wahren Familiengeschichte, die über Strecken
aberwitzig anmutet.

Sie beginnt im Banat, einem kleinen Landstrich des ehemaligen Jugoslawien, führt über Palästina nach Brasilien, von wechselnden Religionszugehörigkeiten über erzwungene Ehescheidungen und vorgetäuschte Landsmannschaften hin zu einer neu gegründeten Familie in Südamerika. Erschütternd, spannend, verblüffend, aber bei allem Leid auch komisch, erzählt Helena Baloun-Demer die Geschichte ihrer Mutter Olga und der Großmutter Adelheid. Die Oma, nur 1,50 klein, zeigte in der Gefahr wahre Größe. Wie durch ein Wunder blieb das Fotoalbum der Familie erhalten und belegt heute den dramatischen Werdegang dieser beiden Frauen und ihren Mut, dem Leben immer wieder die Stirn zu bieten.


Referentin: Helena Baloun-Demer

In Kooperation mit der VHS Rhein-Sieg

Informationen

AnmeldungEine Anmeldung ist nicht erforderlich
Info: Förderverein Gedenkstätte Landjuden an der Sieg e.V., c/c Archiv des Rhein-Sieg-Kreises, Tel. 02241 / 13-2928 oder
Volkshochschule Rhein-Sieg, Tel. 02241 / 3097-0 oder info@vhs-rhein-sieg.de

Eintritt

frei

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