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Verwaltung / Politik

Neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW: Das bedeutet sie für den Rhein-Sieg-Kreis

Inhalt

  1. Welche Regeln gelten aktuell für den Rhein-Sieg-Kreis?
  2. Welche Regeln gelten ab 26. Juli 2021 im Rhein-Sieg-Kreis?
  3. Geimpfte und Genesene brauchen keinen Schnelltest mehr
  4. Anforderungen an die Tests
  5. Infektionsbescheinigung durch den Rhein-Sieg-Kreis

Das Land NRW hat zum 9. Juli 2021 die Corona-Schutzverordnung aktualisiert und dabei eine neue Inzidenzstufe eingezogen, die so genannte Inzidenzstufe 0. Sie gilt in Kreisen und kreisfreien Städten, die seit mindestens fünf Tagen eine 7-Tages-Inzidenz von 10 oder weniger vorweisen können, und greift damit auch für den Rhein-Sieg-Kreis. Mit der neuen Inzidenzstufe 0 werden zahlreiche der bestehenden Regelungen und Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie aufgehoben.  

Auch die aktuelle Fassung der Verordnung macht dabei einige Öffnungsschritte nicht nur von der Inzidenz des jeweiligen Kreises oder der jeweiligen kreisfreien Stadt abhängig, sondern knüpft sie auch an die für das Land geltende Inzidenzstufe. Für das Land NRW selbst gilt ebenfalls die neue Inzidenzstufe 0. 

Sollten die Infektionszahlen wieder ansteigen, sieht die aktuelle Corona-Schutzverordnung die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe vor. Allerdings erfolgt eine Rückstufung in die Inzidenzstufe 1 grundsätzlich erst dann, wenn der Wert von 10 an acht aufeinander folgenden Tagen überschritten wird. Falls aber ein dynamischer, nicht lokal begrenzter Anstieg vorliegen sollte, kann das NRW-Gesundheitsministerium die Inzidenzstufe auch schon nach drei Tagen über dem Wert von 10 wieder erhöhen und damit die restriktiveren Schutzmaßnahmen der Stufe 1 wieder in Kraft setzen.

Die aktualisierte Corona-Schutzverordnung gilt bis einschließlich 5. August 2021. 

Geimpfte und Genesene brauchen keinen Schnelltest mehr

Vollständig Geimpfte und Genesene sind seit 3. Mai 2021 in Nordrhein-Westfalen negativ getesteten Personen gleichgestellt. Das Land NRW hat zu diesem Zweck die Coronaschutzverordnung angepasst.

Die Immunisierung und somit Befreiung von der Testpflicht kann nachgewiesen werden durch:

  1. den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff, also durch den Eintrag im Impfpass.
  2. den Nachweis eines positiven Testergebnisses, das auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt, oder
  3. den Nachweis eines positiven Testergebnisses nach Nummer 2 in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.

Der Unterschied zwischen 2 und 3 ist, dass innerhalb der ersten sechs Monate nach der Infektion/dem positiven PCR-Test schon durch die Infektion von einer ausreichenden Immunisierung ausgegangen wird (Nr. 2). Danach, also nach mehr als sechs Monaten, ist eine zusätzliche Impfdosis erforderlich (Nr. 3). Die Sechs-Monatsfrist taucht in Nr. 3 nicht auf, weil auch eine länger zurückliegende Infektion plus Impfung eine ausreichende Immunisierung gewährleistet.

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Land NRW hat in diesem Zusammenhang auch die Coronabetreuungsverordnung und die Coronaeinreiseverordnung angepasst, so dass auch die Testpflicht in Schulen und das Erfordernis der Freitestung von einer Einreisequarantäne für Geimpfte und Genesene entfallen. 

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