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Verwaltung / Politik

Team Zensus: Daniela Himstedt und Thomas Werner-Dicke zählen uns durch

„Es hörte sich einfach enorm spannend an“, sagt Thomas Werner-Dicke. Das Durchzählen. Das Rausfinden. Das Verbessern. So ähnlich soll er ja laufen, der Zensus 2022.

Bei der „Volksbefragung“ wird nicht nur ermittelt, wie viele Menschen jetzt nun wirklich bei uns im Rhein-Sieg-Kreis leben, sondern auch, welche Bedürfnisse sie haben.

Viele ältere Menschen benötigen beispielsweise perspektivisch recht wahrscheinlich auch entsprechende Plätze in Seniorenheimen. Steigt im Kreis die Zahl an jungen Familien, geht auch der Bedarf an Kindergärten und Schulen nach oben. Der sogenannte Zensus liefert also Daten, die für uns alle hier im Kreis wichtig sind. Es geht um Wohnungen, Krankenhäuser oder auch darum, wie geheizt wird. 

Bevor Änderungen in Angriff genommen werden können, muss aber erst einmal gezählt und befragt werden. „Hier kommen die Freiwilligen ins Spiel“, sagt Daniela Himstedt. Sie arbeitet mit Thomas Werner-Dicke Hand in Hand. „Zensus ist eine tolle Herausforderung“, sagt sie: „ich liebe es zu organisieren und zu strukturieren“.

Zensus als Studenten-Job

Momentan besteht die Herausforderung unter anderem darin, genügend Freiwillige für die Interviews in den Haushalten zu finden. „Das ist ein guter Nebenjob“, sagt Thomas Werner-Dicke. Insgesamt können die Interviewerinnen beziehungsweise Interviewer bis zu 1.000 Euro „verdienen“, bei völlig freier Zeiteinteilung. Die Aufwandsentschädigung richtet sich aber natürlich nach der Zahl der geführten Interviews. 

Ab Ende März werden die Freiwilligen geschult, so dass sie zum Start des Zensus‘ am 15. Mai 2022 auch einsatzbereit sind. Bis zum 15. August 2022 führen Sie dann die Befragungen durch. „Das ist keine Riesensache“, sagt Daniela Himstedt. „Pro Interview kann man mit höchstens 15 Minuten Zeitaufwand rechnen“. Die Befragungen sollen im Optimalfall online stattfinden. Wenn das nicht möglich ist, dann finden sie entweder am Telefon oder auch persönlich statt. Wer mitmachen möchte, sollte mindestens 18 Jahre alt sein und die deutsche Staatsbürgerschaft haben.

„Niemand wird ausgefragt“

Für den Zensus werden zufällig rund 10 Prozent der Menschen im Rhein-Sieg-Kreis ausgewählt. Sie werden dann kontaktiert, um einen Termin für eine Befragung zu vereinbaren. Die Fragen selbst sind eher harmlos. Es geht darum, wie die Menschen bei uns wohnen, wie sie arbeiten oder auch wie sie heizen. „Wir wollen gar nichts Persönliches wissen“, sagt Thomas Werner-Dicke. „Die Antworten werden alle anonymisiert. Da geben die meisten Leute im Internet deutlich mehr von sich preis“. ‚Drumrum‘ kommt man allerdings nicht – wird man für den Zensus ausgesucht, dann muss man auch mitmachen. 

Bis es dann losgehen kann, haben Daniela Himstedt und Thomas Werner Dicke noch einiges zu tun. Die Vorbereitung beim „Team Zensus“ läuft bereits seit Oktober 2021. Jetzt warten sie auf weitere Freiwillige.

Logo des Zensus 2022

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  • Rhein-Sieg-Kreis
  • Statistisches Bundesamt

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