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Gesundheitsamt

Infektionsschutzgesetz (IfSG) – Belehrung gemäß § 43

Beschreibung

Durch richtiges Verhalten beim Umgang mit Lebensmitteln kann man das Auftreten übertragbarer Krankheiten (beispielsweise Salmonellosen) vermeiden.

Deshalb muss jede Person, die erstmalig gewerbsmäßig bestimmte unverpackte Lebensmittel herstellt, behandelt oder abgibt nach den gesetzlichen Vorschriften vor Arbeitsaufnahme eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes erwerben. Dazu gehören Tätigkeiten im Umgang mit leicht verderblichen Lebensmitteln und jenen, die nicht ausreichend erhitzt werden. Auch Beschäftigte, die indirekt ( über Arbeitsgeräte) mit unverpackten Lebensmitteln in Berührung kommen, benötigen eine Bescheinigung über die Belehrung durch das Gesundheitsamt.  Dazu gehören unter anderen Spül- und Reinigungskräfte, die mit Gegenständen in Berührung kommen, die für die Herstellung, Verarbeitung und Abgabe von Lebensmitteln verwendet werden. 

Um die Bescheinigung zu erhalten, müssen Sie an einer Belehrung im Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises teilnehmen. Diese Belehrung hat das Ziel, den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln, die für eine Besiedelung mit Krankheitskeimen besonders empfindlich, sind zu vermitteln. 

Die bis zum Ende des Jahres 2000 ausgestellten Gesundheitszeugnisse nach dem (alten) Bundes-Seuchengesetz bleiben weiterhin gültig. 

Im Bedarfsfall kann nach erfolgter Belehrung im Gesundheitsamt eine Abschrift erstellt werden.

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