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Betrifft: Frauen

Online-Lesung "Gegen Frauenhass"

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

18:00 bis 19:30

Frauenhass ist kein Randphänomen, sondern fest in unserer Gesellschaft verankert. Er ist so weit verbreitet und alltäglich, dass er kaum wahrgenommen wird.

Online-Lesung und Gespräch mit Christina Clemm

Frauenhass trifft manche härter als andere, doch keine bleibt unberührt. Er begegnet Frauen täglich: In der Sprache, im Netz, in der Medizin, im Beruf und selbst in der Altersversorgung. Warum wird Frauenhass in unserer Gesellschaft, in Justiz und Politik noch immer verharmlost?

Antworten auf diese Fragen gibt Christina Clemm in ihrem Buch "Gegen Frauenhass". Sie ist Fachanwältin für Straf- und Familienrecht in Berlin. Seit fast dreißig Jahren vertritt sie Opfer geschlechtsbezogener, sexualisierter oder in anderer Weise menschenverachtender Gewalt. Ihre Diagnose: Frauenverachtung wird anerzogen und früh erprobt. Die Justiz weigert sich, das Problem zu verstehen und etwas an den Strukturen zu ändern. Und die Politik weigert sich, mehr Geld und Ideen in Prävention, Kampagnen sowie in Täterarbeit und Unterstützung der Betroffenen zu investieren.

Die Lesung und das Gespräch mit Christina Clemm laden dazu ein, Antworten darauf zu finden, was sich jetzt konkret ändern muss, damit Frauen wirklich geschützt und echte Gleichstellung erreicht werden.

Moderiert wird die Veranstaltung von Johannah Illgner, Geschäftsführerin von Plan W – Agentur für strategische Kommunikation, Heidelberg

Informationen

Beginn18 Uhr ONLINE
AnmeldungRegistrierung möglich von Freitag, 16.01.26 bis Mittwoch, 18.03.26

Eintritt