So sieht es der Gesetzgeber im Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst NRW vor. Tatsächlich nutzen zahlreiche Akteure der gesundheitsbezogenen Versorgung die Möglichkeit, zweimal jährlich zusammenzukommen und sich über relevante Themen auszutauschen.
Zu den Mitgliedern der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK) zählen neben dem Gesundheitsamt, dem Jugend- und Sozialamt zahlreiche Akteure der gesundheitsbezogenen Versorgung wie Kammern, Vereinigungen und Verbände des Gesundheitswesens, die im Kreisgebiet ansässigen Krankenhäuser, Beratungs- und Selbsthilfegruppen, Krankenversicherungen und nicht zuletzt politische Delegierte des für Gesundheit zuständigen Ausschusses des Rhein-Sieg-Kreises. Die Kommunale Gesundheitskonferenz ist daher die zentrale Gesprächsplattform für Fragen der gesundheitlichen Versorgung im Rhein-Sieg-Kreis.
Arbeitsgruppen der KGK
Die KGK hat wesentliche Versorgungsproblematiken erkannt, denen sie sich in spezialisierten Arbeitsgruppen widmet, die mit weiteren Fachexpertinnen und -experten besetzt sind und die in kürzeren Intervallen tagen:
Der bundesweite Trend des Ärztemangels – insbesondere im ländlichen Raum – macht leider auch nicht an der Grenze des Rhein-Sieg-Kreises halt. Daher widmet sich eine Arbeitsgruppe der wohnortnahen, bedarfsgerechten und flächendeckenden medizinischen (ambulanten) Versorgung der Bevölkerung des Kreises.
Eine weitere Arbeitsgruppe hat die stationäre Krankenhausversorgung im Blick und beurteilt insbesondere die Auswirkungen der staatlichen Krankenhausplanung auf den Rhein-Sieg-Kreis.
Die KGK hat eine weitere Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die das Gesundheitsamt mit besonderer fachlicher Expertise darin unterstützt, eine Gesundheitsberichterstattung mit dem Fokus auf die Kinder- und Jugendgesundheit zu erstellen und fortzuschreiben. Diesen Gesundheitsbericht finden Sie unter weiter unten auf der Seite im Bereich "Das könnte Sie auch interessieren".
In der jüngsten Arbeitsgruppe erarbeiten diverse Akteure der gesundheitsbezogenen Versorgung Strukturen zur Zusammenarbeit im Krisen- und Katastrophenfall.
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