Rhein-Sieg-Kreis (hei) – In einem feierlichen Rahmen erhielten heute 159 Personen ihre Einbürgerungsurkunden ausgehändigt. Die Einbürgerung fand in zwei Terminen vormittags, mit Landrat Sebastian Schuster und Ludwig Neuber, Neubürgerbeauftragter des Rhein-Sieg-Kreises, und nachmittags, mit Dr. Gabriele Neugebauer, Leiterin des Rechts- und Ordnungsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, statt.
„Nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr“, appellierte Landrat Sebastian Schuster in seiner Begrüßung der zukünftigen Neubürgerinnen und Neubürger. „Engagieren Sie sich im Ehrenamt, im Sport, im Brauchtum, in der Kultur. Hier können Sie auch neue Menschen und Freunde kennenlernen“, so Landrat Sebastian Schuster. Ebenso empfahl er: „Setzen Sie sich bei Schwierigkeiten mit dem Neubürgerbeauftragten, Ludwig Neuber, in Verbindung“, bevor er das Wort an den Neubürgerbeauftragten übergab.
Auch Said Korayem aus Ägypten, der 2011 nach Deutschland kam, konnte seine Einbürgerungsurkunde in Empfang nehmen. Seit 2012 wohnt er im Rhein-Sieg-Kreis, zunächst in Meckenheim und seit 2023, mit seiner Ehefrau, in Wachtberg. „Ich habe mir hier mein Leben aufgebaut: die Ausbildung zum Koch gemacht, heute koche ich in einem Seniorenheim und werde mich weiterqualifizieren, was nun dank der deutschen Staatsbürgerschaft auch einfacher ist“, freute sich Said Korayem, der mit seiner Frau Katharin ins Siegburger Kreishaus, in den Dr.-Franz-Möller-Saal, gekommen war.
Der überwiegende Teil der Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber kam mit 26 Personen aus der Türkei. Die übrigen Einbürgerungsbewerber besaßen bisher die Staatsangehörigkeit nachfolgender Staaten:
Ägypten (1), Afghanistan (1), Albanien (2), Äthiopien (1), Belarus (3), Bosnien und Herzegowina (2), Bulgarien (4), Cote d´Ivoire (1), El Salvador (1), Eritrea (1), Georgien (1), Griechenland (2), Guinea (1), Iran (6), Irak (3), Irland (1), Italien (1), Jamaika (1), Jordanien (1), Kolumbien (1), Republik Kosovo (7), Libanon (1), Litauen (3), Marokko (4), Montenegro (1), Nigeria (4), Nordmazedonien (6), Philippinen (1), Polen (3), Rumänien (8), Russische Föderation (10), der Schweiz (1), Serbien (5), Somalia (1), Spanien (1), Südafrika (1), Syrien (23), Sri Lanka (1), Taiwan (1), Ukraine (9) und Ungarn (4). 2 Personen waren bisher staatenlos.
Die Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber wohnen derzeit in nachfolgend genannten Gemeinden: 6 in Alfter, 7 in Bad Honnef, 12 in Bornheim, 9 in Eitorf, 17 in Hennef, 9 in Königswinter, 10 in Lohmar, 14 in Meckenheim, 6 in Niederkassel, 10 in Rheinbach, 29 in Sankt Augustin, 20 in Siegburg, 3 in Swisttal und 7 in Wachtberg.
Unter den 159 neuen deutschen Staatsangehörigen befinden sich 66 weibliche und 67 männliche Erwachsene sowie 26 Kinder.
Von den 159 Neubürgerinnen und Neubürgern waren 28 bereits in der Bundesrepublik Deutschland geboren worden.
Vor der eigentlichen Einbürgerung werden die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland abgeben; dieses lautet:
„Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“
Dieses Bekenntnis wird zum Schluss der Einbürgerungsfeier mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt.
Persönlicher Ansprechpartner für alle Zugewanderten ist der Neubürgerbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, Ludwig Neuber. Er bietet nach vorheriger Vereinbarung Sprechstunden an. Termine können mit ihm unter 02295 902318 oder 0160 8230810 oder unter ludwigneuberde vereinbart werden. Der Kontakt kann auch über das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises, - Der Landrat -, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Telefon 02241 13-3066, E-Mail: integrationrhein-sieg-kreisde erfolgen.
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