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Rhein-Sieg-Kreis

Beim Rundgang Geschichte + Geschichten hinter Siegburger Stolpersteinen erfahren

Rhein-Sieg-Kreis (hei) –  Wer mit aufmerksamem Blick durch die Siegburger Innenstadt geht, begegnet ihnen sprichwörtlich auf Schritt und Tritt, vor Gebäuden und an Plätzen: den messingfarben schimmernden Stolpersteinen.  Welche „Geschichte und Geschichten hinter Siegburger Stolpersteinen“ sich verbergen, darüber informiert sachkundig Kreisarchivarin Dr. Claudia Maria Arndt bei dem gleichnamigen Rundgang am Freitag, 26. Januar, von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Dieser startet ab Treffpunkt vor dem Stadtmuseum, Markt 46, 53721 Siegburg und ist kostenfrei.      

Das 1992 begonnene Projekt der „Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig erstreckt sich mittlerweile über viele Länder Europas erstreckt und erinnert an das Schicksal der Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben, deportiert, ermordet oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind meist vor ihren letzten frei gewählten Wohnhäusern eingelassen.

In Siegburg wurden zuletzt im Jahr 2023 Stolpersteine verlegt, inzwischen gibt es hier fast hundert an der Zahl. Die Referentin stellt anhand ausgewählter Stolpersteine die Biographien und Familiengeschichten hinter den Steinen und damit eine schwierige Zeit der Siegburger Stadtgeschichte vor. Beim Rundgang werden zahlreiche historische Bilder gezeigt.

Aus organisatorischen Gründen ist eine verbindliche Voranmeldung beim Kreisarchiv unter Telefon 02241 13-2928 oder per E-Mail gedenkstaetterhein-sieg-kreisde erforderlich. Maximal können 25 Personen teilnehmen.

08.01.2024/003

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