Rhein-Sieg-Kreis (ke) – Der Rhein-Sieg-Kreis hat auch in 2026 gemeinsam mit dem Kreissportbund Rhein-Sieg ein deutliches Signal gegen rassistisches und menschenverachtendes Verhalten gesetzt: Eine Woche lang wurden im Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam mit den Sportvereinen Schritte gesammelt, um die 328,1 Kilometer lange Kreisgrenze symbolisch pink einzufärben.
4.021.808 Schritte sind in der Aktionswoche zusammengekommen - damit wurde der Rhein-Sieg-Kreis mehr als acht Mal virtuell umrundet! Im Walter Mundorf-Stadion in Siegburg gaben Landrat Sebastian Schuster und Petra Vajler-Schulze, Vorsitzende der Sportjugend Rhein-Sieg, dann zusammen den Startschuss zum Schritte-Finale: Mit mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde auch die neunte Kreisumrundung erfolgreich geschafft.
Und auch das schon traditionelle Gruppenfoto durfte im Rahmen der Aktion „Pink gegen Rassismus“ in diesem Jahr nicht fehlen: Gemeinsam mit Kreisdirektorin Svenja Udelhoven zeigten etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung und des Kreissportbundes ganz in Pink Haltung.
„Die diesjährigen Internationalen Wochen stehen unter dem Motto ‚100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus‘. Auch wir stehen zusammen, um Rassismus gemeinsam die rote Karte zu zeigen. Denn der Rhein-Sieg-Kreis steht für Offenheit und Toleranz, für Vielfalt und Diversität – Ausgrenzung und Diskriminierung haben bei uns keinen Platz!“, betonen Landrat Sebastian Schuster und Kreisdirektorin Svenja Udelhoven.
Pink gegen Rassismus
„Pink gegen Rassismus“ wurde 2020 vom Duisburger Sportbund und seinen Vereinen ins Leben gerufen. Da Rassismus nicht an lokalen Grenzen Halt macht, haben sich seitdem weitere Sportbünde der Aktion angeschlossen. Gemeinsam soll mit allen Akteurinnen und Akteuren des organisierten Sports ein Zeichen gegen menschenverachtendes Verhalten gesetzt werden.
Seit 2021 positionieren sich der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreissportbund Rhein-Sieg e.V. im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus gemeinsam.
27.03.2026/091