Veranstaltungsinformationen
Datum & Uhrzeit
13:45 bis 15:45Themennachmittag
Der Garten vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Seligmann – unserer heutigen Gedenkstätte – wurde, als es noch von der Familie bewohnt war, als Nutzgarten verwendet. Unter anderem gab es dort auch einen Apfelbaum.
Die Selbstversorgung auf dem Land mit eigenen Obst bäumen verbindet praktische Landwirtschaft mit tiefen jüdischen Traditionen. Der Anbau und die Pflege von Bäumen werden im Judentum als heilige
Aufgabe angesehen, wobei sowohl historische Anbaumethoden als auch spezielle biblische Gesetze (Halacha) eine zentrale Rolle spielen.
Auch der Apfel hat im Judentum eine zentrale symbolische Bedeutung, insbesondere als Zeichen der Hoffnung, Liebe und göttlichen Gegenwart. Die bekannteste Tradition ist das Eintauchen von Apfelstücken in Honig am jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana, um Gott um ein „süßes neues Jahr“ zu bitten.
Bei dem Themennachmittag sind verschiedene Programmpunkte geplant: In Erinnerung an die ursprüngliche Nutzung des Gartens werden zwei Apfelbäume gepflanzt. In einem sich anschließenden Vortrag wird die
Bedeutung des Apfels im jüdischen Brauchtum und Glauben behandelt.
Und auch der kulinarische Aspekt soll nicht zu kurz kommen, da es für die Teilnehmenden jüdischen
Apfelkuchen geben wird.
Eintritt
Die Teilnahme ist kostenlos.