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Rhein-Sieg-Kreis

Der jüdische Friedhof in Siegburg

Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg"

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

13:00 bis 14:00

Führung mit Dr. Claudia Maria Arndt

Wie schriftliche Zeugnisse beweisen, existierte in Siegburg unter dem Schutz der Abtei mindestens seit dem 13. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde. Nach mehreren Jahrhunderten der Abwesenheit, siedelte sie sich zum Ende des 17. Jahrhunderts in der Holzgasse wieder an, wo sich unter anderem die Synagoge und das Ritualbad (Mikwe) befanden. Vor allem der alte jüdische Friedhof an der Heinrichstraße stellt mit seinen fast 350 Grabstellen ein noch heute sichtbares Zeichen für die Existenz einer jüdischen Gemeinde in Siegburg dar. Obwohl er vermutlich schon im Mittelalter an dieser Stelle bestand, wird der älteste Grabstein auf das Jahr 1696 datiert, die Belegungszeit erstreckt sich bis ins 20. Jahrhundert.

Bei dem Rundgang sollen sowohl die Geschichte der jüdischen Gemeinde als auch einzelne Grabstätten sowie jüdische Bestattungsriten im Allgemeinen vorgestellt werden.

Die männlichen Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Eintritt

Eine verbindliche Anmeldung beim Kreisarchiv unter 02241 13-2928 oder gedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de ist erforderlich. Maximale Teilnehmerzahl: 25 Personen. die Teilnahme ist kostenlos.

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